Neuer und alter Naturschutzbund warnt Verkehrsplaner
Der Bergische Naturschutzbund hat seinen Vorsitzenden Mark vom Hofe im Amt bestätigt. Dieser benutzte die Gelegenheit, vor den unausgesprochenen Plänen der Verkehrsplaner zu warnen. Vom Hofe:
Es drängt sich der Verdacht auf, dass längst abgehakt geglaubte Planungen aus der Mottenkiste zurückgeholt werden wie die L 288n. Wer sich anschaut, wie im Zusammenhang mit dem Bahnübergang Tannenbergstraße die Bahndammtrasse bis zur Frankenforster Straße verknüpft wird, erkennt alte Strukturen.
Vom Hofe bezieht sich auf Spekulationen, dass das Verkehrsministerium eine Weiterführung des geplanten Autobahnzubringers über den alten Bahndamm bis hin zur A 3 plant. Fürs Protokoll: Stellvertreter des Naturschutzbunde bleibt Rainer Polke (Bergisch Gladbach), Schatzmeisters und Geschäftsführers blelibt Obstbaumexperte Hartmut Brückner aus Overath.
Quelle: KSTA
Die Lage der Ausländer im Rheinisch-Bergischen Kreis
Zu einer Integrationskonferenz der Rheinisch-Bergisch Kreis geladen, um über die Situation der Zuwanderer im zu informieren und debattieren. Sophia Tiemann, die das Projekt „Kommunales Integrationskonzept“ leitet, warnte vor voreiligen Schlüssen. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung sei die Schicht er Immigranten sehr heterogen. Arbeitslosigkeit, so die Experten, sei das größte Problem, Bildung die größte Chance. Niedrig qualifizierte Arbeiter trifft die wirtschaftliche Krise besonders hart. Unter den Menschen, die im Kreis abhängig von Hartz IV sind, sind ein Viertel Ausländer und etwa 36 Prozent Zuwanderer, erklärte Michael Schulte, Leiter der K-A-S (Kooperation Arbeit und Soziales). Dabei wohnen mit einem Bevölkerungsanteil von 6.6 Prozent eher wenig Ausländer im Kreis, Burscheid hat mit 11,1 Prozent die höchste Ausländerrate.
Quellen: BLZ, KSTA


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