Über 1.100 Radsportler standen am 1. Mai-Feiertag früh morgens auf, holten ihren Drahtesel aus dem Keller und starteten bei der Radtourenfahrt „Rund um Schloss Bensberg“ des Radsportverseins Staubwolke Refrath. Bei unerwartet schönem Wetter hatten die Radler die Möglichkeit sich für drei verschiedene Strecken zu entscheiden, je nach Kondition über 45, 75 oder 115 km.
Bei der langen Strecke geht es über sechs knackige Anstiege durch das Bergische Land bis hinauf auf fast 500 m. Dass die Strecken teilweise neu gestaltet wurden, um sie in erster Linie von Hauptstraßen weiter über attraktivere Nebenstrecken zu führen wurde positiv aufgenommen und von einem Teilnehmer so kommentiert:
„Durch die neue Streckenführung hat die Strecke dazu gewonnen, sie ist aber auch anspruchsvoller!“
An verschiedenen Verpflegungsstellen konnten sich die Radler erholen, verlorene Kalorien auffüllen und ein Schwätzchen halten.
Für Familien mit Kindern hat die Staubwolke mit dem Volksradfahren eine kurze und flache Strecke im Angebot, wo nicht die sportliche Leistung im Vordergrund steht, sondern eine gemütliche Ausfahrt ins Grüne. Am Ziel angekommen konnten die mehr oder weniger Erschöpften sich bei Bier und Würstchen oder den ungezählten von Vereinsmitgliedern gebackenen Kuchen regenerieren und den Tag ausklingen lassen.
Auf einem Geschicklichkeitsparcours konnten die Kleinsten unter den Teilnehmern auch noch ihre Standfestigkeit auf zwei Rädern testen unter sachkundiger Betreuung durch den Jugendwart Dominik Zenk.
Ehrung für langjährige Vereinsarbeit
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Helmut Rellecke für seine an diesem Tag exakt 50-jährige Mitgliedschaft bei der Staubwolke geehrt. Insbesondere für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde ihm von Bürgermeister Lutz Urbach sowie von Erika Mundorf vom Stadtsportverband Bergisch Gladbach eine Auszeichnung überreicht.
Nur mit solch freiwilligem Engagement ist es möglich eine so große Veranstaltung wie diese Radtourenfahrt reibungslos über die Bühne zu bringen und ist Ansporn für alle jüngeren Helfer im Verein.
Informationen zur Staubwolke und Bilder zu diesem Ereignis finden sich auf der Vereinshomepage.


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