Elke Strothmann und das Q1-Jugend-Kulturzentrum wollen eine neue Kunstform in Bergisch Gladbach etablieren, die besondern bei Jugendlichen derzeit hoch im Kurs steht – den Poetry Slam. Dahinter verbirgt sich ein Dichterwettstreit in höchst moderner Form, der neben Wortwitz und Wortgewandheit eine gute Bühnenpräsenz erfordert.
Dazu haben die Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem Stadtmagazin Franzz ein Veranstaltungsreihe aufgelegt, die heute abend ab 19 Uhr mit einem Wettbewerb prominenter Slammer aus ganz Deutschland beginnt. Dabei ist zum Beispiel Andreas Weber (Foto), einer der großen Vorreiter der Bewegung. Damit soll Interesse geweckt werden für die Teilnahme an Workshops – an deren Ende die Jugendlichen selbst auf der Bühne stehen und sich beim “U20 Poetry Slam” einen rasanten Dichterwettstreit leisten sollen.
In der Regel präsentieren acht Slammer einen selbst verfassten Text – ohne Hilfsmittel und innerhalb einer bestimmten Zeit. Die Zuschauer sind eingebunden, weil sie die Slammer bewertet und den Sieger des Abends auswählen. Für den Slammer eine gute Möglichkeit, ein unmittelbares Feedback von einer interessierten Zuhörerschaft zu erhalten, sich zu motivieren an seinen Texten und seiner Performance in einer positiven, möglichst familiären Atmosphäre zu arbeiten.
In diesem Video von BergTV wird deutlich, was Poetry Slam ist – und was die Organisatoren in RheinBerg bezwecken:
Noch hat der Poetry Slam für Bergisch Gladbach keinen eigenen Namen. Wem ein orgineller und treffender Titel einfällt, der kann bis zum 23. Juni seinen Vorschlag einreichen. Der beste Vorschlag wird beim U20 Slam am 25. Juni live gekürt, der Gewinner bekommt zwei Eintrittskarten für das Finale der deutschsprachigen U20-Slam-Meisterschaften am 13. November in Bochum.



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