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Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

8 Kommentare zu “Neue Fahnenmasten vor dem Rathaus”

  1. Schwarzseherin

    @Höring Zur Demokratie gehört auch immer eine Opposition. Ohne Opposition gibt es keine Demokratie. Die CDU sollte aus der Geschichte der DDR lernen und die Opposition nicht als etwas Schlechtes betrachten, sondern sie ernst nehmen und ihr zuhören.
    Die Linke scheint zur Zeit die einzige Opposition in dieser Stadt zu sein, die der Arroganz der Altparteien überhaupt etwas entgegen setzt.
    @Höring Sie sollten den Menschen besser zuhören, statt sich immer hinter ihrer Partei und Fraktion zu verstecken. Sicher ist die Geschichte um die Fahnen nur eine kleines Beispiel für unnötige und verfehlte Geldausgaben, aber sie zeigt deutlich, welche Haltung sie gegenüber den Nöten des kleinen Mannes haben. Die meisten Menschen sind solche Vorgänge gewohnt und sie haben aufgehört, den Parteien zu glauben. Bei der Kommunalwahl sind mehr als 43 % der Bergisch Gladbacher erst gar nicht zur Wahl gegangen. Sie ergeben sich in ihrem Schicksal und regen sich kaum mehr auf. Warum auch, die Koalition aus CDU, SPD, FDP und Grünen machen eh was sie wollen. Sie streichen nicht nur ihre Sozialversicherungen zusammen, sondern es ist ihnen sogar gelungen gegen den Willen der Bevölkerung seit nunmehr acht Jahre einen Krieg in Afghanistan zu führen. Die Fahnen am Rathaus sind dagegen eine Kleinigkeit, aber genau deswegen macht auch niemand mehr den Mund aus.
    @Höring Die CDU sollte froh sein, dass es noch ein paar aufrechte und ehrlich meinende Menschen gibt, die den Mund aufmachen, um für die Interessen und die Stadt eintreten.
    @Höring Übrigens sollten sie auch auf die Journalisten hören. Ohne eine freie Presse kann es keine Demokratie geben.

  2. Tomas M. Santillan

    Die Fahnenmaste vor dem Rathaus haben jahrelang gute und ordentliche Dienste geleistet. Erst durch die Dauerbelastung der Dauerbeflaggung bei Wind und Wetter ist einer durchgebrochen. Bei Sturm wird normalweiser nicht beflaggt, denn dann ist eine solche Beflaggung zu gefährlich und um solche Schäden zu vermeiden.

    Dies hat den Steuerzahlen dann mal eben 4.500 Euro Steuergelder gekostet, um die einzige politische Forderung der Wahlhelfer des Bürgermeisters von der Jungen Union zu befriedigen. Im Verhältnis zu den anderen Steuerverschwendungen in Millionenhöhe, die im Rathaus geplant werden, sind diese 4.500 Euro natürlich gering, aber trotzdem ärgerlich, denn für 4.500 Euro hätte man auch besseres tun können. Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer, muss für 4.500 Euro lange sparen.

    Die meisten Menschen nehmen solche Entscheidungen einfach hin, da sie diese Arroganz gewohnt sind. Ihnen ist aber sicher auch aufgefallen, dass mehr als 40% der Bürgerinnen und Bürger nicht zur Kommunalwahl gegangen sind.

  3. Lennart Höring

    @Michael Melchert: ohne Ahnung einfach mal große Worte!! Unglaublich lächerlich Ihr Kommentar!

  4. Lennart Höring

    Schade, dass einige Mitbürger offenbar wenig an Identifikation mit der eigenen Stadt, Land und Bund gelegen ist. Schade, dass immer erstmal alles klein geredet wird. Hat sich – außer den hier kommentierenden politischen und journalistischen Kollegen schon jemand ernsthaft beschwert? Nein? Weil es wohl in der Bevölkerung kein Aufreger ist. Aber für die Opposition schon. Sich über 4.500 Euro beschwerden, die die Versicherung bezahlt ist lächerlich. Einfach lächerlich und populistisch ohnehin. Die Stadt hätte die Fahnenmasten wohl über kurz oder lang sowieso reparieren müssen, damit man der Verpflichtung (siehe Kommentar von Melchert) nachkommen könnte.

    Also: weniger aufregen, liebe Kollegen!

  5. Michael Melchert

    Die Frage muss man durchaus grundsätzlicher betrachten. Wofür braucht das Rathaus eine Dauerbeflaggung?

    Die Beflaggung von öffentlichen Gebäuden ist gesetzlich geregelt. So soll nur zu Feiertagen und zu Traueranlässen geflaggt, um die Bedeutung dieser Tage oder des Anlasses hervorzuheben.
    Mit der dauernden Beflaggung verlieren diese besonderen Gründe an Bedeutung und auch ein kleines kaum sichtbares schwarzes Trauerbändchen hilft da nicht.

    Flaggen haben mehr Bedeutung, als Schmuck. Sie zeigen die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft an. Damit verbunden sind auch bestimmte Werte und Grundaussagen. Diese gehören hervorgehoben, aber durch eine tägliche Beflaggung verlieren diese Werte und das Zugehörigkeitsgefühl an Bedeutung. Denn es wird zur Alltäglichkeit, wie die vielen Werbefahnen von Tankstellen und Versicherungen, die wir täglich an den Straßenrändern sehen.

    Flaggen und Fahnen sollten gerade für den Staat etwas besonderes bleiben und sie sollten nicht zur Beliebigkeit verkommen, so wie wir das jetzt in Bergisch Gladbach erleben.

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass irgendein Jugendlicher jetzt stolz auf seine Stadt ist, weil Lutz Urbach und die Junge Union das Rathaus beflaggt. Das interessiert keinen jungen Menschen. Dagegen hat eine deutsche Fahne beim Fußball wesentlich mehr Bedeutung, denn diese signalisiert die Zugehörigkeit und die Unterstützung. Sie gibt einer Überzeugung Ausdruck und strahlt Freude und Glück aus. Fahnen am Rathaus können das nicht leisten, selbst wenn man noch so viel in sie hinein interpretiert.

    Lassen wir es doch lieber bei der alten Regelung. Die Flaggen am Rathaus sollten nur zu besonderen Anlässen heraus, dann fallen sie den Bürgern auch auf und wir schauen zu Ihnen hinauf, denken an den Anlass . Allein dieser gelegentliche Gedanke ist mehr Wert als das alltägliche Geflattere. Die Fußballfans machen es auch so. Während der WM werden die Fahnen aufgestellt und wenn alles vorbei ist, freuen wir uns schon auf die EM, die nächste WM oder das Länderspiel, bei der wir unsere Fahnen wieder herausholen können.

    Die Fahnen am Rathaus machen mich wütend, aber ich freue mich schon auf den Mittwoch, wenn ich die Fahne aus dem Schrank nehme und mit der der Fahne zum “Public Viewing” gehen und für Deutschland zu fiebern kann. Das ist Gemeinschaft und Identifikation.

  6. schmidie

    Ich sehe das gelassen.
    Für offizielle Anlässe gibt es eine Pflicht an öffentlichen Gebäuden Fahnen zu hissen. Das ist gut und richtig so. Das die Masten auch mal ausgetauscht werden müssen, weil jedes Material irgendwann ermüdet, ist doch auch klar. Nach Rückfrage bei der Stadt sind die Kosten auch als Sturmschaden dem Gemeindeversicherungsverband gemeldet.
    Kann es sein, dass in dieser Debatte viel heiße Luft produziert wird?

  7. Tomás M. Santillán

    In den Zeiten des Nothaushaltes betreibt die CDU Klientelpolitik und löste ein Versprechen an die Wahlhelfer von der Junge Union ein, das Rathaus dauerhaft zu beflaggen. Ohne die Dauerbeflaggung und damit verbundene Dauerbelastung wäre der Fahnenmast nicht gebrochen. Die jetzt angefallen Reparaturkosten waren völlig unnötig und verhöhnen diejenigen, bei denen gekürzt wird.

    Noch vor wenigen Wochen wurde ein Haushalt mit erheblichen Kürzungen bei Kindern, Jugend, Bildung Kultur und Soziales beschlossen. Die Verwaltung begründete die Kürzungen mit Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern. Man müsse prüfen, bei welchen freiwilligen Leistungen “gespart” werden könnte, welche man anders organisieren könnte und welche „unnötig“ seien. Jede Fahne kostet Geld, und wenn diese dauerhaft gehisst bleiben, werden sie durch Abnutzung beschädigt. Schon nach weniger als 30 Tagen konnten wir sehen, was das bedeutet.

    Die Junge Union begründet ihre Forderung nach dauerhafter Beflaggung mit der Verbesserung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger und junger Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region. Nun aber stehen diese Fahnen für eine „unglaubliche Frechheit und Arroganz“ der Politik und Verwaltung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf soziale Kürzungen einstellen müssen. Das Geld wäre besser bei Jugendarbeit, Schulen und Kindergärten aufgehoben. Dann könnten die jungen Menschen wirklich stolz auf ihre Stadt sein und sich sinnvoll mit ihrer Region identifizieren, wenn diese sich um ihre Zukunft und nicht nur um teure und überflüssige Symbol- und Klientelpolitik kümmert, die sich nur selbst belobigt.

    Die Dauerbeflaggung ist ein Verstoß gegen geltendes Recht und den Flaggenerlaß NRW. Der Bürgermeister hat die Beflaggung ohne Beschluss des Stadtrats angeordnet. Das Rathaus ist nicht der „Herrschaftssitz“ des Bürgermeisters, sondern auch Sitz des Stadtrats Bergisch Gladbach. Das Rathaus heißt Rathaus, weil es das Haus des Stadtrats ist, sonst würde es Bürgermeisterhaus heißen!

  8. Michael Melchert

    4.500 € wären besser an anderer Stelle aufgehoben, als bei Dauerbefalggung des Rathauses. Wenn ich solche unglaubliche Verschwendung von Steuern durch den Bürgermeister lese, werde ich echt sauer. Da werden im städtischen Haushalt ALLE Mittel für “Kein Kind ohne Mahlzeit” ersatzlos gestrichen, und dann werden tausende Euros für fünf Fahnenmasten und das Geltungsbedürfnis eines Bürgermeisters verschleudert. Glaubwürdigkeit ist etwas anderes, Herr Urbach!

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