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Lennart Höring

Jg. 1976, verheiratet, 2 Töchter, lebt in Bergisch Gladbach-Bensberg // Macht in Bensberg, Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis auf verschiedenen Ebenen Politik // Interessiert in Stadt- und Verkehrsentwicklung, Medien und Digitale Agenda // Mehr Infos und Links auf about.me/hoering

72 Kommentare zu “Bürgerzentrum Schildgen langfristig gesichert”

  1. Ninette Schulte

    Und sehr geehrter Herr Horing.

    Gene sind Sie eingeladen, demnächst die genehmigten Schießtage auf meiner Terrasse zu verbringen!

    Wenn alle 3 Minuten ein Schuss fällt, wird unsere Unterhaltung zwar ein wenig gestört sein, dennoch glaube ich, dass ich meinen Widerstand damit besser verständlich machen kann, als ich es mit Worten könnte!

  2. Ninette Schulte

    Ich habe in meinem letzten Beitrag auch ausdrücklich nur von 10 Schießtagen gesprochen und nur versucht, zu erklären, welche Auswirkungen diese ‘nur’ 10Tage für den umliegenden Stadtteil hätten.

    Aber zusätzlich:
    VORLÄUFIG wird der Antrag auf Betreibung der Außenschießanlage wohl auf “nur” 10 Tage lauten.

    Was aber, wenn die Schützen dann nach einiger Zeit bemerken sollten, dass die Betreibung ihrer ganzen Anlage am BZ dann doch viel Geld kostet und man überlegt, wie man die Einnahmen steigern könnte?

    Eine gute Einnahmemöglichkeit wäre dann ganz sicherlich, die Außenschießanlage an umliegende Schützenvereine zu vermieten, denn eine genehmigte Außenschießanlage für Großkalibergewehre ist im Rheinisch-Bergischen Kreis eine Seltenheit.
    Da werden sich doch andere Schützenvereine sehr freuen, wenn Sie – ohne Ärger in der eigenen Nachbarschaft- so eine Möglichkeit nutzen können.

    Mal sehen, ob es dann in ein paar Jahren heißt:
    “Leider können wir den Betrieb des Bürgerzentrums nur dann weiterhin gewähren, wenn wir mehr Schießtage pro Jahr genehmigt bekommen.”

    Das die Stadt solchen “wirtschaftlichen” Argumenten nicht widerstehen kann, hat sie in der Vergangenheit ja nun wirklich immer und immer wieder bewiesen.

    Da wird dann der Anwohnerschutz wieder mal den Kürzeren ziehen.

    Die ganze Entwicklung ist doch absehbar!

  3. Thomas Arand

    Hallo Ninette,
    irgendwie hatte ich es im Gefühl, daß die Diskussion wieder aufgenommen wird. Du hast bestimmt in vielen Punkten Recht. Aber die Politik und deren handelnde Personen in Bergisch Gladbach haben die Schildgener Bürger, zumindest den größeren Teil nicht beachtet und eine Entscheidung gefällt. Egal, wie sich die Schützen jetzt zur Anzahl der Schießtage äußern, bleibt es dabei, daß der Antrag auf 10 Tage lautet.

    Ich bin jetzt schon auf den ersten Verwaltungsgerichtsprozess gespannt.

  4. Ninette Schulte

    Nun haben wir ‘den Salat’!!

    Nachdem im letzten Jahr immer nur von einem geschlossenen Schießstand die Rede war, ist jetzt für das Gelände des Bürgerzentrums Schildgen eine Änderung des Bebauungsplans vorgesehen mit dem Ziel, dass die Schützen nunmehr dort auch eine AUßENschießanlage bauen dürfen!!

    Nicht nur ein Schießstand in einer anzubauenden Halle, nein, ein Aussenschießstand.
    Mitten im Wohngebiet, unmittelbar und direkt angrenzend an den Kindergarten, ans Grundstück des Behindertenheims und ans Jugendzentrum ‘Fresch’.

    Man kann ja wohl nur noch mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wie so etwas sein kann!
    Ein absolutes NO-GO in meinen – und nicht nur in meinen – Augen!!!

    Angeblich sind -bisher- ‘nur’ 10 Schießtage beantragt. Pro Schießtag fallen 200 – 400 Schuss.
    Wie lange schießen die Schützen wohl an einem Schießtag? Es ist wohl annähernd realistisch von ungefähr einer Zeit von ca. 8.00 – 18.00 Uhr auszugehen? (Will ich ja wohl zumindest hoffen, oder werden wir Anwohner dann noch früher und noch später mit Schusslärm belästigt?).
    Das wären dann also 10 Stunden pro Schießtag.
    Bei einem Mittelwert von 300 Schuss pro Tag wären das dann also 30 Schuss pro Stunde oder ein Schuss alle 2 Minuten!

    Aber nicht so schlimm. Ist ja nur 10 Tage im Jahr.
    Da man ja wohl davon ausgehen kann, dass diese Schießtage hauptsächlich auf’s Wochenende fallen, bedeutet das also:
    Bei 52 Wochen im Jahr haben wir dann demnächst jedes 5. Wochenende einen Tag, an dem von morgens bis abends alle 2 Minuten ein Schuss fällt!!

    Auch nicht so schlimm – sagen jedenfalls die Schützen. Denn: Schließlich werden ja alle gesetzlichen Lärmschutzverordnungen eingehalten.

    Genau das hören die lärmgeplagten Anwohner am Kölner Flughafen und die, die in den Einflugschneisen wohnen, seit Jahren – und leiden weiter unter dem Lärm.

    Wer, welcher Schilgener Bürger wünscht sich denn wirklich und tatsächlich einen Schießstand, zumal einen Außenschießstand, mittendrin im Wohngebiet, gleich neben Kindergarten, Jugendzentrum…
    Doch wohl niemand, außer den Schützen – oder?

    Das kann doch wohl gar nicht wahr sein.

    Sind wir hier in Schildgen oder bei den Schildbürgern?

  5. Der Prüfer

    Guten Tag Herr Höring,

    Frau Küpper hat meine eigenen Bedenken zur derzeitigen Situation sehr gut ausgedrückt. Zwei Anmerkungen zu Ihrer Antwort an Frau Küpper:

    1. Die beiden Links führen zu geschützten Seiten. Es gibt also keine Informationen für Frau Küpper oder den Prüfer.

    2. Sie schreiben: ” wird die Stadt mit dem Schützenverein, einem hochgeachteten und traditionsreichen Verein”. Wie qualifizieren Sie denn einen Sportverein mit Gründungsjahr 1931, hier TuS Schildgen.

    Gruß vom Prüfer

  6. Lennart Hoering

    Liebe Frau Küpper,

    gerne beantworte ich Ihre Fragen:

    Zunächst einmal noch der Hinweis, dass die fachliche Beratung im Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport (ABKSS) am 29.11.2011 stattgefunden hat. Neben dem vom Ihnen erwähnten “Besitzüberlassungsvertrag” gab es unter TOP 11 auch eine Mitteilungsvorlage zum inhaltlichen Konzept des neuen Bügerzentrums/Bürgertreffs. Fazit: Gleicher Preis, gleiche Benutzungsordnung, mehr Service als bisher. Alle Infos dazu finden Sie im Internet auf http://85.22.68.152/ri/vo0050.php?__kvonr=9350&voselect=1287. Damit sind hoffentlich die Befürchtungen aus der Welt, dass das Bürgerzentrum nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen würde oder gar ganz furchtbar teuer würde. Habe ich alles gehört in der Vergangenheit. Daran haben die Schützen kein Interesse.

    Zum Thema “Besitzüberlassungsvertrag”. Bevor ich auf die Dateils eingehe noch der Hinweis, dass der ABKSS in gleicher Sitzung mehrheitlich gegen die Linke bei Enthaltung der Grünen zugestimmt hat. Die Vorlagen finden Sie im Internet auf http://85.22.68.152/ri/vo0050.php?__kvonr=9356&voselect=1287
    Zum Inhalt: Vorraussetzung der Schützen für den Kauf ist die Möglichkeit, einen Anbau zu realisieren. Dafür ist eine Veränderung des Baurechts notwendig. Hierfür wird der Babauungsplan geändert. Das ist ein öffentlicher Vorgang, bei dem jeder Bürger und alle Träger öffentlichen Interesses Einwändungen vorbringen können, die fachlich gewertet und dann entschieden werden. Da diese B-Planänderung noch nicht fertig ist, der Vertrag mit dem TUS aber Ende des Jahres ausläuft, wird die Stadt mit dem Schützenverein, einem hochgeachteten und traditionsreichen Verein, den sogenannten Besitzüberlassungsvertrag schließen. Sobald der Kauf- oder Erbbaurechtsvertrag unterschrieben wurde, erlischt der Besitzüberlassungsvertrag, der quasi ein Benutzungsvertrag ist, automatisch. Der Vertrag ist zur Legitimation der Schützen, das Bürgerzentrum zu betreiben, notwendig.
    Es ist aber KEIN Geschenk, denn der Vertrag ist jederzeit von der Stadt kündbar, wenn die Schützen z. B. kein öffentliches Bürgerzentrum mehr betreiben.
    Im Übrigen verlangen die Schützen KEINEN 5-stelligen jährlichen Betriebskostenzuschuss, wie der Noch-Betreiber ihn bekommt, um das Bürgerzentrum zu betreiben. Hier wird sich eine 5-stellige Haushaltseinsparung ergeben. Übrigens wurde der jetzt zu schließende Vertrag analog auch mit dem TUS Schildgen geschlossen.

    Bezüglich der Umbauten verweise ich auf den noch zu ändernden B-Plan. Dort werden auch das Thema Parkplätze behandelt. Es ist ganz sicher im Interesse Schildgens, dass es ausreichend Parkplätze für das Bürgerzentrum gibt, denn davon lebt ein gut gebuchtes Bürgerzentrum.

    Zur Nutzung des Bügerzentrums durch den TUS gab es auch bereits eine Einigung mit den Schützen über feste Zeiten und Kosten.

    Frau Küpper, ich bin mir sicher, Ihre Befürchtungen aus der Welt geräumt zu haben und freue mich, dass das Bürgerzentrum Schildgen weiterhin für alle Bürgerinnen und Bürger ein öffentliches Haus sein wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lennart Höring
    Mitglied des Rates der Stadt Bergisch Gladbach

  7. Anne Küpper

    Lieber Herr Höring,

    eben las ich in der Zeitung, dass am Dienstag in der Ratssitzung als TOP 22 über den “Besitzüberlassungsvertrag” des Bürgerzentrums gesprochen oder entschieden wird. Was heißt denn nun “Besitzüberlassungsvertrag”? Dies hört sich ganz anders an als “Verkauf” und “Betreibervertrag”. Ein bisschen wie “Geschenk”, vielleicht versüßt mit einem Betriebskostenzuschuss? Können Sie mir (einem Laien) diese Begrifflichkeiten erklären und auch die Unterschiede zur jetzigen Situation mit dem Betrieber TuS Schildgen?
    Und welche Informationen gibt es zum Stand des Anbaus? Neue Räumlichkeiten auf bisher öffentlich genutztem Gelände? Wegfall von Parkplätzen vor dem BZ und damit mehr Verkehr in der Siedlung von Parlplatzsuchenden? Wegfall einer Umkleide, d.h. gemeinsamer Sport von Damen und Herren ist nicht mehr möglich? Dies ergibt sich zumindest aus der Hochglanzbroschüre, die an alle Schihdgener Haushalte verteilt wurde.

  8. Lennart Höring

    Werter Prüfer,

    auch Nachfrage bei der Stadtverwaltung habe ich folgende Antwort bekommen:

    Ja, es soll (auch) ein offener Hochstand errichtet werden, der bei Bedarf hochgeklappt wird. Dabei geht es aber primär um das Schützenfest. Der regelmäßige Betrieb ist im geschlossenen Gebäude untergebracht – wie eigentlich bei allen Schützenvereinen.

    Von regelmäßigem wilden “Geballere” ist also nicht auszugehen.

    Wozu und weshalb der gebracht wird, ist mir als Nichtschützen nicht bekannt. Fragen Sie doch einfach mal beim Schützenverein nach, der sicherlich gerne über seine Arbeit informieren wird.

    Ich gehe fest davon aus, dass sich die Schützen an alle geltenden Regeln und Gesetze halten, die einen sicheren Betrieb gewährleisten und das davon keinerlei Gefahr für die Schildgener Bevölkerung ausgeht.

    Schöne Grüße
    Lennart Höring

  9. Der Prüfer

    Hallo Herr Höring,

    haben die Schützen schon ausgelotet? Mir ist zu Ohren gekommen, daß die Schützen am Bürgerzentrum einen Schießstand als offenen Hochstand planen. Bestimmt mit regelmäßigen Übungen. Dies wird dann einen anderen Schießbetrieb, als die bislang genannten Luftgewehrübungsstunden in einer geschlossenen Halle ergeben.

    Also wird im Ortszentrum Schildgen demnächst geballert?? Ich hoffe aber sehr, daß meine Information falsch ist.

  10. Der Prüfer

    Herr Höring, danke für die weiteren Informationen. Es deckt sich mit meinem Kenntnisstand. Bis demnächst.

  11. Lennart Höring

    Lieber Prüfer und alle anderen Interessierten!

    nach meinen Informationen ist der Sachstand so: Die Schützen loten derzeit aus, welche Möglichkeiten des gewünschten Schießstands es baurechtlich gibt. Einen Baubeginn in diesem Jahr halte ich für unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

    Der Vertrag mit dem aktuellen Betreiber wurde fristgerecht zum Jahresende gekündigt.

    Ab dem 1. Januar 2012 werden die Schützen das Bürgerzentrum zu den beschlossenen Konditionen betreiben! Öffentlich mit festgelegten Preisen!
    Also bleibt das Bürgerzentrum Schildgen für die Öffentlichkeit offen und ist damit gesichert!

    Schöne Sommerferien!

    Lennart Höring

  12. Lennart Hoering

    Lieber anonymer Prüfer,

    bisher gab es keine neuen Sachstände und dauernd die gleiche AW zu Posten macht niemanden schlauer!!

    Ich habe aber soeben nochmal per Email nachgefragt und poste die Antwort dann asap hier!!

    Viele Grüße
    Lennart Höring

    Ps: werde ich glaubwürdiger, wenn ich möglichst oft Wasserstände mitteile oder wichtige Fortschritte?

  13. Der Prüfer

    Hallo Herr Höring,

    seit dem 1. März hüllen Sie sich in Schweigen. Entgegen Ihrer Zusage.

    Sie werden unglaubwürdig

    findet (nicht nur) Der Prüfer

  14. Der Prüfer

    Hallo Herr Höring,

    das “Ich werde auch weiterhin regelmäßig nachfragen, wie der Sachstand ist und Problemen kritisch nachgehen. Das habe ich ja zuletzt auch getan.” sind Ihre Worte vom 01.03.2011.

    Gibt es denn auch weítere Antworten?
    fragt
    Der Prüfer

  15. Der Prüfer

    Hallo Herr Höring,

    ist der Vertrag zwischen Stadt und Schützen eigentlich inzwischen untercshrieben? Gibt es darin die echte Verpflichtung der Schützen das BüZe wirklich öffentlich zu betreiben?

    Gruß
    Der Prüfer

  16. Guido Hüpper

    Der Hauptausschuss des Rates hat 1998 (!) beschlossen: “Der Stadtdirektor wird beauftragt, in Zukunft keine Flächen mehr für eine Tabakwerbung zur Verfügung zu stellen.”

    Dies ist bis heute vorsätzlich nicht umgesetzt geworden. Eine Dokumentation dazu ist z. B. hier verfügbar: http://www.tabakfreie-erziehung.de/4.html . Dafür gibt es auch keine Entschuldigung.

    Es geht auch nicht um Fehler. Klar, die können passieren. Das Handeln im obigen Fall ist vorsätzlich. Das hat nichts mit Meinungsverschiedenheiten zu tun. Wenn das Ratsmitglieder tolerien, müssen sie es sich selbst zurechnen lassen.

    Dies gehört zu diesem Thema, weil ein solches Verhalten dazu führt, dass sich das wiederholt. Wer gebietet denn hier Einhalt, wieso sollten Sie überhaupt korrekt über den Stand der Gespräche informiert werden, es gibt ja keine Konsequenzen.

  17. Lennart Höring

    Ich werde auch weiterhin regelmäßig nachfragen, wie der Sachstand ist und Problemen kritisch nachgehen. Das habe ich ja zuletzt auch getan.

    Herr Hüpper, ich teile Ihre Einschätzung nicht in Gänze, dass die Verwaltung erwiesenermaßen gegen die Beschlüsse des Rates arbeitet.
    Es gibt ganz sicher das eine oder andere Problem innerhalb einer 1.000-Personen Verwaltung. Da arbeiten Menschen, auch in den verschiedenen Leitungsebenen. Und wo Menschen arbeiten, passieren auch mal Fehler, nicht jeder führt vielleicht so, wie man es sich wünscht. Über die Frage der Tabakwerbung sind wir beide ja erwiesenermaßen unterschiedlicher Meinung, aber das gehört nicht in dieses Thema.

  18. Guido Hüpper

    @Lennart Höring

    Sie weisen vollkommen zu Recht darauf hin, dass Sie ehrenamtlich und mit limitierter Zeit die Ratsarbeit machen. Das ist ja so vorgesehen und in Ordnung. Der Rat als Vertreter des Souveräns gibt die Richtlinien vor und kontrolliert, die Verwaltung bereitet vor und vollzieht. Die Verwaltung ist in genügender Personalstärke aufgestellt.
    Dies kann aber nur funktionieren, wenn ein Vertrauensverhältnis zwischen Rat und Verwaltung besteht und die Verwaltung loyal dem Rat zuarbeitet – und genau hier ist das Problem! Das macht die Verwaltung erwiesernmaßen nicht – wie im Fall der Tabakwerbung hinreichend dokumentiert-.
    Ob nun in diesem Fall korrekt gehandelt wurde oder nicht, woher Sie die Information mit dem (angeblichen) Gesprächen mit dem TUS haben und ob er Prüfer Recht damit hat, dass keine Gespräche stattfinden- ich weiss es nicht-. Sollte es so sein, dann ist dies ebenfalls ein Beispiel dafür, dass etwas schief läuft in Bergisch Gladbach.
    Wenn Sie Ihr Ratsmandat ernst nehmen und die Richtlinien gestalten wollen, dann müssen Sie die oben geschilderten Voraussetzungen schaffen! Sonst können Sie die Aufgaben des Rats nicht sinnvoll ausfüllen – dann brauchen wir auch keinen Rat-. Wenn Sie da nicht tätig werden, dann werden wir noch viele solcher Vorfälle beklagen müssen und Sie müssen es sich zurechnen lassen.

  19. Guido Hüpper

    @Prüfer

    Ich möchte nicht spekulieren, deshalb habe ich ja gefragt. Sie wissen ja offenbar, dass mit dem TUS keine Gespräche laufen. Warum lassen Sie uns dann nicht an Ihrem Wissen teilhaben? Ich finde es schade, dass der TUS sich zu diesem Verfahren in Schweigen hüllt.

  20. Der Prüfer

    Herr Höring, auch wenn Sie nicht mehr an der Umsetzung eines Beschlusses beteiligt sind, gehe ich davon aus, daß Sie als Mitglied des Rates durchaus Auskünfte aus der Verwaltung anfragen können. Oder?

  21. Lennart Höring

    Herr des Verfahrens ist derzeit nicht mehr die Politik, sondern die Verwaltung, die unseren politischen Beschluss ausführt. Die Politik ist also an Gesprächen nicht beteiligt! Ich habe lediglich Informationen weitergegeben, die man mir so mitgeteilt hat.
    Nach diesen Infos gab es Gespräche, wie der Übergang von TUS auf Schützen abläuft. Der “tagesaktuellen” Stand kenne ich nicht. Ich habe auch keine Infos aus/vom TUS. Da haben sicher andere hier bessere Kontakte in Richtung TUS als ich!
    Und ich bitte um Verständnis, dass auch ich noch Familie (2 Kinder) und Beruf habe und Politik nur nebenberuflich/ehrenamtlich mache!

  22. Der Prüfer

    Herr Hüpper,
    ganz so einfach ist die Situation nicht. Lassen wir doch eine Spekulation über Identitäten und Insiderwissen. Viel eher als ich, könnte Ihnen z.B. ein Mitglied des Rates der Stadt Auskunft geben.

    Doch leider hüllt sich z.B. der sonst schnell antwortende und eloquente Herr Höring in Schweigen. Und sollte er es nicht direkt selber wissen, können sicher seine Parteifreunde Auskunft geben können.

  23. Guido Hüpper

    @Prüfer

    Sie scheinen ja Insider zu sein. Wissen Sie, wie man beim TUS Schildgen mit der Sache nunmehr umgeht. Auf sich beruhen lassen?

  24. Der Prüfer

    Herr Höring,

    als Ratsmitglied sollten Sie bessere Informationen haben. Denn ihre Informationen sind falsch.

    Die von Ihnen vermuteten internen Gespräche gibt es nicht.

  25. Lennart Höring

    Lieber Herr Gmerek,

    zunächst: Entschuldigung! Ich habe schlicht vergessen, eine Antwort hier zu posten! Und es dann aus zeitlichen Gründen immer wieder aufgeschoben!

    Jetzt aber inhaltlich: Nach meiner Information befinden sich die Stadtverwaltung, die Schützen und der TUS immer noch in Gesprächen. Über die Inhalte ist mir nichts bekannt. Ich halte es aber auch für OK, wenn die drei Parteien das zunächst intern und ohne Öffentlichkeit eine Lösung finden.
    Bisher gibt es also noch keinen unterschriebenen Vertrag zwischen Stadt und Schützen. Heißt auch, dass die Stadt derzeit noch den Zuschuss an den TUS zahlt.

    Wann es zu einem Vertragsabschluss kommt, ist mir nicht bekannt, aber ich bin optimistisch und hoffe, dass es möglichst bald dazu kommt.

    Ich bin auch nach wie vor optimistisch, dass das Bürgerzentrum langfristig auch unter den Schützen gut läuft.

    Viele Grüße
    Lennart Höring

  26. Peter Gmerek

    Lennart Höring am 26. Januar 2011:
    “PS: ich melde mich wieder! Versprochen!”

    Herr Höring, wann denn, wie denn, wo denn ?
    Bis heute habe ich auf meine nun schon x-mal gestellte und doch so einfache Frage nach der Kostenübernahme des Zuschusses für das Bürgerzentrum in 2011 keine Antwort bekommen. Ich vermute mal… entweder möchten Ihre CDU-Parteifreunde, die Sie ja fragen wollten, Ihnen lieber keine ehrliche Antwort geben oder Sie haben eine ehrliche Antwort bekommen und die ist einfach zu peinlich zur Veröffentlichung.

    Ich weiß, ich bin penetrant. Aber Ihnen muss es doch langsam mehr als nur peinlich vorkommen, was hier für ein Bild abgegeben wird. Aber das passt bestens in´s Gesamtbild der Angelegenheit Bürgerzentrum Schildgen.

  27. Marina Schacht

    Mir geht es ähnlich. Das Wort “Wutbürger” aus Schildgen trifft ziemlich genau auf mich zu. Bürgermeister Urbach hat das nicht nur schlecht kommunziert, sondern ist nach Gutsherrenart vorgegangen. ich haben schon immer meine Stimme bei der CDU abgegeben und dachte, dass sie dort gut aufgehoben sei. Das ist bei der nächsten Wahl vorbei.

  28. Frank Herkenrath aus Schildgen

    Das Vergang war nun mehr als undurchsichtig, undemokratisch und die Bürger wurden einfach überumpelt und nichtmal gefragt. Erst wurden monatelang geheime Verhandlungen geführt und dann bekommt der Stadtrat nicht alle Verhandlungsergebnisse und Verträge vorgelegt. Die Grünen haben den Bürgermeister aufgefordert, den Beschluss wegen Mängel zu beanstanden und die Linken Ratsvertreter haben Klage beim Gericht eingereicht. Was hier geschehen ist, ist ein Meisterstück an Vetternwirtschaft und Kungelei, wie es unsere Stadt seit Jahren nicht anders kennt..Ich habe 2009 noch Lutz Urbach gewählt, weil ich gehofft hatte, dass jemand “von ausserhalb”, der sich eben nicht schon an die Seilschaften in Bergisch Gladbach verkauft hat, anpackt und mit den Fehlern der CDU, FDP und auch des alten SPD Bürgermeisters aufräumt. Der glänzende Lack ist ab und die Schonzeit ist vorbei.

  29. Lennart Höring

    Hallo Herr Gmerek,
    ich nehme das nicht persönlich. Dann würde ich nicht mehr Politik machen. Die Frage zur Übernahme des Zuschusses in 2011 wird m. E. derzeit noch geklärt (ja, manchmal dauert es was länger). Ich frage morgen nochmal nach und dann poste ich das hier.

    Sicherlich hätte man das Verfahren auch anders machen können. Richtig. Aber die Mehrheit des zuständigen politischen Ausschusses hat sich für diesen Weg entschieden.

    Auch ich hoffe sehr (übrigens bin ich kein Schildgener), dass sich die Wogen in Schildgen glätten. Ich bin mir sicher, dass die Moderation unseres Bürgermeisters da gut ist. Ich bin mir aber auch sicher, dass unsere Entscheidung nicht falsch war. Ich glaube an die Zukunft des Bürgerzentrums! Sie auch?

    Schöne Grüße
    Lennart Höring

    PS: ich melde mich wieder! Versprochen!

  30. Peter Gmerek

    Hallo Herr Höring,

    ich muss Ihnen ein Kompliment machen. Sie haben wirklich großes Talent für die Politik. Viel reden, ohne etwas zu sagen. Warum beantworten Sie nicht schlicht und einfach meine nun schon zweimal vergeblich gestellte Frage zu dem Zuschuss in 2011 ? Die Antwort ist Ihnen, so scheint´s, sehr unangenehm. Aber das ist letztlich auch eine Antwort. Ihr Hinweis auf Vertragsinhalte etc. scheint doch nur eins… vorgeschoben.

    Ich will Ihnen persönlich gar nichts Böses und andere wohl auch nicht, ob nun zum Teil spitz und provokant formuliert, oder nicht. Es ist nicht persönlich… damit das mal klar ist ! Ich finde es gut, dass man hier – durch Ihre Initiative – ein Forum hat, in dem man Fakten, Meinungen und Stimmungen wiedergeben kann. Besten Dank dafür ! Aber wenn Sie das tun, dann müssen Sie auch damit rechnen und es akzeptieren, dass das mal nicht so läuft, wie Sie es gerne hätten. Zum Beifall klatschen ist hier beim Thema Bürgerzentrum offenbar niemandem zumute und das… absolut nachvollziehbar.
    Weil diese Sache ganz dick dieses „Geschmäckle“ hat, um nicht zu sagen, es stinkt zum Himmel. Von diesem Eindruck und Empfinden kann auch Ihr Jammern um Ihren undankbaren Einsatz für die Stadt nicht ablenken. Vielleicht haben Sie ja Recht, dass alles nach Recht und Gesetz gelaufen ist. Wollen wir mal hoffen ! Aber entkräftet das die Argumente der Mehrheit der Schreibenden ? Glättet das die Wut der Leute über diese Machenschaften, die ich auch nur als solche sehen kann ? Ich überspitze es mal…. Nach Recht und Gesetz werden täglich in einigen Ländern der Welt Menschen hingerichtet. Wird es dadurch richtig ?

    Leider haben Sie auch Recht, dass die Legitimation der Handelnden zählt und diese nur alle paar Jahre „zur Abstimmung“ gestellt wird. Ich habe die Hoffnung, dass das Thema Bürgerzentrum zumindest in Schildgen nicht in der Versenkung verschwindet und bei der nächsten Legitimation nicht aus den Köpfen entfernt ist. Ich jedenfalls werde dieses Thema ggfs. immer wieder, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort „auftauen“. Jedenfalls sehe ich derzeit noch keinen Grund, hier in Zukunft weniger verärgert zu sein. Was hier geschehen ist, war und ist und bleibt aus der Sicht vieler ein Schandfleck für die Handelnden.

    Ich kann nur hoffen, dass bei der von Ihnen angedeuteten „Moderation“ zwischen den Beteiligten etwas Positives entsteht. Diesmal vielleicht – zur Abwechslung und zum Ausgleich für weithin empfundenes Unrecht – etwas Positives und in die Zukunft weisenden für die Mitglieder des TUS Schildgen. Idealerweise in Verbindung mit der Einsicht der „Strippenzieher“, dass das nicht in Ordnung war, was hier gelaufen ist und man so etwas künftig bitte unterlässt.

  31. Der Prüfer

    Herr Watzlawek,

    ich bin meiner Linie in dieser ganzen Diskussion durchaus treu geblieben. Manchmal überspitze ich vielleicht. Wenn ich aber sehe, daß weder Susanne Schreiber, noch Peter Gmerek, noch Guido Hüpper Antworten erhalten haben, die zufriedenstellen können, wäre auch mein Name im Klartext nur der Name eines weiteren irritierten Bürgers. Der gesamte Vorgang ist sehr intransparent. Wo würden Sie mich ernster nehmen?

    Herr Höring,

    mein bürgerschaftliches Engagement erstreckte sich in den letzten 35 Jahren nicht auf Parteipolitik. Dafür habe ich mich in meiner (Bensberger) Schule in der SV engagiert, selbstverständlich später auch in den Schulen meiner Kinder, bis hin zur MItarbeit in der Landeselternschaft. Da diese Zeiten inzwischen Vergangenheit sind, bin ich derzeit nur noch einer übergeordneten sportlichen Organisation tätig.

    Aufwandsentschädigungen etc. wurden mir nicht bezahlt, Reisekosten nur im Ausnahmefall.

  32. Georg Watzlawek

    Man kann zum Verkauf des BüZe ja stehen, wie man will – da ist auch nach meiner Meinung einiges schief gelaufen. Aber die Bereitschaft von Lennart Höring, sich hier immer wieder ausdauernd der Debatte zu stellen verdient Anerkennung. Ich finde das absolut vorbildlich. Pauschale und polemische Kritik fällt dagegen ab. Und an den Prüfer: man könnte Sie (und einige andere, die sich hier nur anonym beteiligen) sehr viel ernster nehmen, wenn Sie mit Ihrem Namen für Ihre Haltung einstehen würden.

  33. Der Prüfer

    Hallo Peter Gmerek,

    bleiben da noch Fragen offen? Bestimmt nicht.

    Gruß
    Der Prüfer

  34. Lennart Höring

    Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich mich ehrenamtlich viele Stunden in der Woche um die Belange meiner Heimatstadt bemühe und einsetze. Neben und vor allem nach meinem normalen Job. Für eine Aufwandsentschädigung (ca. 252 Euro im Monat, teilweise steuerpflichtig!), die, gemessen am Stundensatz, auf keinen Fall der vielfach geforderte Mindestlohn ist. Dazu wird einem überall auch noch Klientelpolitik vorgeworfen. Dazu wird ja eh alles nur im Hinterzimmer ausgeklüngelt. Glauben die Schreiber das wirklich? Haben diejenigen, die das behaupten, schon einmal Politik gemacht? Ich glaube nicht. Es gibt demokratische Spielregeln in diesem Land und unserer Stadt. Diese wurden im Falle des Bürgerzentrums Schildgen alle befolgt. Es gab bis heute keinerlei Beanstandungen von Seiten der Kommunalaufsicht. Es war eine demokratische Entscheidung von von den Bürgern gewählten Rats- und Ausschussmitgliedern. Ja, man kann die Entscheidung in der Sache nicht gutheißen oder sich ein anderes Ergebnis wünschen. Dann braucht man eine Mehrheit. Alle fünf Jahre hat jeder Bürger das Recht (leider nehmen ein Großteil dieses Recht nicht wahr), seine Volksvertreter demokratisch zu bestimmen. Für fünf Jahre haben diese dann das Recht, Ihre Positionen und Ihre Meinungen auch in Entscheidungen umzuwandeln.

    Nicht mehr und nicht weniger ist hier passiert.

    Zur Sache noch: Die Stadtverwaltung bemüht sich derzeit sehr ernsthaft, auch unter Moderation unseres Bürgermeisters, den Übergang und das Miteinander aller Beteiligten zu gestalten. Einzelne Details sind, auch weil es Vertragsinhalte betreffen, sicherlich nur mit Einverständnis der Betroffenen zu veröffentlichen.

    Für meine Person kann ich mir Gewissheit und Bestimmtheit sagen, dass ich übrigens noch nie in einem Hinterzimmer irgend ein Thema politisch ausgekungelt habe. Mag sein, dass es andere gibt und ich vielleicht ein Einzelfall bin.

    Was mich besonders an unserer Gesellschaft heute stört, sind diese verallgemeinernden Pauschalisierungen.

  35. Der Prüfer

    Hallo Peter Gmerek,

    die Situation ist doch klar.

    Der Sack ist zu. CDU und Schützen haben das BüZe verkungelt. So funktioniert (Interessen- und Klientelpolitik)

    Warum sollte sich jetzt aus diesem Kreis noch jemand bemüssigt fühlen, eine Antwort zu Ihrem Eintrag und einigen anderen Einträgen zu geben?

    Gruß
    Der Prüfer

  36. Peter Gmerek

    Sehr geehrter Herr Höring,
    vielleicht ist Ihnen ja die konkrete Antwort peinlich, aber dennoch hätte ich die Frage am Ende meines Blogeintrages unter 4. vom 07.Dezember 2010 gerne beantwortet:

    Hier noch einmal….

    4. Diesen Punkt finde ich besonders interessant. Tatsache ist, dass die Stadt mit dem Sportverein TUS Schildgen einen gültigen Vertrag hat, der noch bis zum 31.12.2011 läuft. Daran lässt sich nicht rütteln. Im Vertrag ist auch die jährliche Zahlung des Zuschusses an den TUS Schildgen in Höhe von 15.000,-€ festgeschrieben. Da, wie Sie, Herr Höring ja schreiben ‘Verpflichtungen an den Käufer übergehen’, wird der Zuschuss für 2011 ja dann wohl von den Schützen an den TUS fließen. Das wird die Schützen ja sicher freuen. Oder…. übernimmt etwa die Stadt – in Ihrer bekannten Spendierlaune den Schützen gegenüber – diesen Betrag auch noch ? Hier bitte ich um eine klare Aussage, Herr Höring.

    … mit der Bitte um eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

  37. Guido Hüpper

    Die Argumentation von Herrn Höring ist schon mehr als abenteuerlich, da kann ich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ich muss gestehen, ich komme mir da vera*** vor.

    Ich möchte vorab sagen, dass ich weder direkt Beteiligter bin, bin weder aus Schildgen, noch im Schützenverein. Ich bin auch parteipolitisch nicht festgelegt. Ich bin einfach interessierter Gladbacher Bürger und empört über das Gebaren von Teilen der Politik in GL.

    Ich möchte hier auch niemanden etwas unterstellen, aber einige Gedanken fassen, die mir beim Lesen der Beiträge hier kamen:

    – Ausschreibung: Um bei Beschaffungsvorhaben der öffentlichen Hand Vetternwirtschaft zu vermeiden und wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln (das sind UNSERE Mittel!) sowie Transparenz herzustellen, sind öffentliche Einrichtungen verpflichtet, Ausschreibungen vorzunehmen.
    Das Verfahren dient dazu, eine Markttransparenz (wer bietet was zu welchem Preis) und eine wirtschaftliche Lösung zu erhalten (keiner der Marktteilnehmer weiß vorher, was der andere bietet).

    Transparenz ist Resultat des Prozesses, man kann sie nicht vorher hereinstecken. Wer hier also sagt, “es gibt keine weiteren Bewerber”, der sollte eine Ausschreibung machen, dann weiss man es gewiss und dann weiss man es. Ansonsten ist es eine bloße Behauptung, die man glauben kann oder nicht. Ich persönlich glaube es ohne Ausschreibung eher nicht. Zur Befriedung der Sache trägt eine Ausschreibung auf jeden Fall bei.

    Leider hat der Gestzgeber es versäumt, beim umgekehrten Vorgang zur Beschaffung, dem Verkauf von Dingen, eine ähnliche Pflicht einzuführen, obwohl hier natürlich die gleichen Mechanismen greifen. Eine Ausschreibungspflicht auch bei Verkaufsprozessen wäre logisch. Gleichwohl gibt es Gerichtsurteile, dass auch bei Verkaufsprozessen eine Ausschreibungspflicht besteht, nämlich dann, wenn mit dem Verkauf der Verkäufer zu etwas verpflichtet wird. Das soll ja hier der Fall gewesen sein, wie man uns versichert. Das Bürgerzentrum soll ja erhalten bleiben wie oben steht. Das Betreiben eines Bürgerzentrums von Dritten mit einer finanziellen Zuwendung der Stadt (sei es direkt oder durch Reduktion des Kaufpreises) dürfte u. U. ausschreibungspflichtig sein. Es wäre m. E. zu prüfen, ob im Fall des Verkaufs des Bürgerzentrums eine Auschreibung zwingend notwendig ist.

    Untreue: wenn ich Eigentümer des Bürgerzentrums wäre und das dem Rat der Stadt zu treuen Händen überlassen hätte und der dann so verfahren hätte wie nun geschehen, ja dann würde ich ihm sagen: du bist nicht sorgfältig mit meinem Eigentum umgegangen! du hast ohne Not mein Eigentum berkauft unter Wert, ohne anderen die Gelegenheit eines Gebotes zu geben, du hast unter Umständen dem Schützenverein zu Lasten von mir einen Vorteil verschafft. Aber ich bin ja nicht Eigentümer. Das ist die Stadt. Wer ist die Stadt und wer muss gewissenhaft mit derem Eigentum umgehen?

  38. Peter Gmerek

    Zu den etwas unpräzisen Antworten von Herrn Höring an Frau Schreiber, drängt es mich zu ergänzen:

    1. Das Gebäude wurde nie offiziell auf dem Markt angeboten, nein, man wartete angeblich darauf, dass jemand – wie Herr Höring es schreibt- bei der Stadt ‘anklopft’ und nachfragt: “Ach, übrigens, steht denn vielleicht gerade und zufällig das Bürgerzentrum in Schildgen zum Verkauf ?” Ganz zufällig waren es dann die Schützen, die ‘angeklopft’ haben, da ganz zufällig die Stadt hier ein vermeintliches Einsparpotential sah. Und dann noch eine Klarstellung: Der “5-stellige Betrag”, von dem Herr Höring sprach, beträgt genau 15.000,- €. Nur, damit klar ist, dass es nicht 99.000,-€ sind, denn das wäre auch ein 5-stelliger Betrag. Herr Höring, warum so vernebelnd ? Sprechen Sie doch mit klaren Zahlen?

    2. Die Frage, ob Herr Schlaghecken mit der Frage des Verkaufs als Ausschussmitglied direkt beschäftigt war und/oder bei der Beschlussfassung des Verkaufs direkt beteiligt war, erübrigt sich doch völlig. Sie sehen ja, wie Herr Höring antwortet. Natürlich wird sich Herr Schlaghecken so verhalten haben, dass man ihm offiziell nichts wird vorwerfen können. Wenn innerhalb der Gruppierungen, die die Mehrheitsbeschlüsse fassen, im Vorfeld schon für eine einheitliche Abstimmung gesorgt wird, dann ist es nicht mehr notwendig, dass Herr Schlaghecken als Person selber persönlich mit abstimmt. Herr Höring, für naiv halten Sie die Leser ?

    3. Herr Höring schreibt, es ‘sei bekannt gewesen’, dass Unterschriften gesammelt wurden. Sagen wir es doch auch hier deutlicher, so, wie es war: Es war nicht nur bekannt, sondern die Unterschriftenlisten mit mehr als 1400 Unterschriften, die innerhalb nur einer Woche in Schildgen gesammelt worden waren, sind dem Bürgermeister VOR der entscheidenden Abstimmung persönlich übergeben worden. Dennoch wurde – obwohl kein Zeitdruck vorhanden war – die Bitte um Vertagung der Entscheidung in den Wind geschlagen und umgehend für den Verkauf nach Schützenart entschieden. Der einzige Zeitdruck war der, den die Schützen ultimativ gegenüber der Verwaltung aufgebaut hatten. Da sollte etwas ganz schnell in den Sack gepackt werden.

    4. Diesen Punkt finde ich besonders interessant. Tatsache ist, dass die Stadt mit dem Sportverein TUS Schildgen einen gültigen Vertrag hat, der noch bis zum 31.12.2011 läuft. Daran lässt sich nicht rütteln. Im Vertrag ist auch die jährliche Zahlung des Zuschusses an den TUS Schildgen in Höhe von 15.000,-€ festgeschrieben. Da, wie Sie, Herr Höring ja schreiben ‘Verpflichtungen an den Käufer übergehen’, wird der Zuschuss für 2011 ja dann wohl von den Schützen an den TUS fließen. Das wird die Schützen ja sicher freuen. Oder…. übernimmt etwa die Stadt – in Ihrer bekannten Spendierlaune den Schützen gegenüber – diesen Betrag auch noch ? Hier bitte ich um eine klare Aussage, Herr Höring.

    5. Das will man ja doch wohl hoffen, dass da in Zukunft nicht offen mit Waffen rumgelaufen wird. Dennoch ist es meiner Meinung nach keine tolle Idee, wenn unmittelbar angrenzend an Kirche, Kindergarten und Jugendzentrum nun ein Schießstand gebaut wird. Und Herr Hörnig: Sie wissen nicht genau, wo der Schießstand gebaut wird ? Haben Sie über diese Entscheidung mit abgestimmt ? Denn diese Verknüpfung Kauf/Schießstand war doch bekannt. Auf der Bürgerversammlung, die im BüZe stattfand, wurde genau erläutert, wo der Schießstand gebaut wird (als Grenzbebauung zwischen BüZe, Edeka und Haus Rheindort) und wie groß er werden soll ( 6 m breit, 20 m lang). Auch eine mündliche Anfrage an das zuständige Bauamt hatten die Schützen bereits gestellt. Man war sich offenbar ziemlich sicher, dass die ganze Abwicklung mit Kauf und Bau läuft, wie geschmiert. Und mündlich haben die Schützen sogar zu Ihrer Anfrage wohl schon wohlwollendes Nicken von der Verwaltung erfahren. Genau so ist es jedenfalls auf der Bürgerversammlung ganz offen und von Herrn Schalghecken gesagt worden.

    6. Der Dorfplatz wird nicht verkleinert, sagt Herr Höring. Toll !!!. Das wäre ja auch vollkommen gegen die Wünsche der Schützen, die dort schließlich jedes Jahr ihr Schützenfest abhalten möchten. Nicht umsonst ist vor Jahren – trotz Alternativvorschlägen – der Dorfplatz so gestaltet worden, wie er ist, schützengerecht.

    Lobby und Kontakte muss man eben haben. Was schert einen da der TUS Schildgen mit seiner jahrelangen Jugendarbeit und seinem Engagement für das Bürgerzentrum ?

  39. Der Prüfer

    Liebe Frau Schreiber,

    als Steuerzahlerin mag es Sie möglicherweise interessieren, daß die finanziellen Konditionen, die die Schützen erhalten, sich um “Lichtjahre” von Wertgutachten und Angeboten an den TuS Schildgen unterscheiden. Der Kaufpreis schwankt je nach Interessent.

    Ein Interessenausgleich zwischen Schützen, TuS Schildgen und den “Steuerzahlern” ist nur im Sinne der Schützen erfolgt.

  40. Lennart Höring

    Sehr geehrte Frau Schreiber,

    gerne beantworte ich Ihre Fragen:

    >1. Warum wurde das Bürgerzentrum nicht auf dem freien Markt zum Verkauf angeboten?

    Die Stadt hat meiner Kenntnis schon vor einigen Jahren, als es bereits um eine mögliche Schließung ging, und man den TUS als Betreiber fand, keinen Käufer gefunden, der das Bürgerzentrum ohne Zuschuss selbst betreibt. Es gibt schlicht keinen Markt dafür. Damals war es gut, dass der TUS die Betrieb übernommen hat. Aber die Stadt hat weiter für die Instandsetzung bezahlt und einen jährlichen fünfstelligen Betrag als Zuschuss bezahlt. Das kann die Stadt heute schlicht nicht mehr leisten. Der TUS wollte es bisher nicht kaufen und selber – ohne Zuschuss – betreiben. Es gibt auch keine andere Interessenten, die bisher bei der Stadt angeklopft haben.

    >2. Ist es richtig, dass ein Herr Schlaghecken ein Mitglied des Schützenvereins und auch ein Ratsmitglied ist?

    Ja.

    >War er mit der Frage des Verkaufs als Ausschussmitglied, der den Verkauf an den Schützenverein bearbeitete, befasst?

    Nein. Herr Schlaghecken hat großen Wert darauf gelegt, weder bei den Beratungen in unserer Fraktion, noch bei der Ausschussitzung anwesend zu sein. Er hat hier sehr klar und deutlich zwischen seinem Ratsmandat und seiner Tätigkeit als Schützenmitglied getrennt.

    > War er bei der Beschlussfassung des Verkaufs im Rat beteiligt?

    Nein, da der Beschluss gemäß Geschäfts- und Zuständigkeitsordnung des Rates an den Infrastrukturausschuss delegiert wurde und dort entschieden wurde. Wäre es in den Rat gegangen, wäre Herr Schlaghecken befangen gewesen und hätte an Diskussion und Entscheidung selbstverständlich nicht teilgenommen.

    >3. Stimmt es, dass trotz der Vorlage der Unterschriftenliste der Schildgener Bürger zur Bitte die Entscheidung über den Verkauf zu verschieben, der Rat der Stadt Bergisch Gladbach dennoch entschied?

    Es war bekannt, dass Unterschriften gesammelt wurden. Letztlich findet im politischen Raum immer eine Abwägung der Vor- und Nachteile statt. So auch in diesem Fall. Daher hat der Ausschuss entsprechend entschieden.

    >4. Und stimmt es, dass der Käufer, also der Schützenverein verpflichtet ist, bis zum 31.12.2011 die zur Zeit bestehenden Nutzung durch den TUS Schildgen zu dulden, so dass es gar keine besondere Eile für die Entscheidung gab?

    Sobald der Vertrag zwischen Stadt und Schützen unterschrieben worden ist, sind die Schützen für das Gebäude zuständig. Wie in jedem Verkauf eines Gebäudes, übernimmt der Käufer den Mietvertrag, der aber noch von der Stadt fristgerecht zum 31.12.2011 gekündigt wird. Sobald die Schützen Eigentümer sind, gehen auch die Verpflichtungen auf die Schützen über. Daher war der Zeitpunkt richtig gewählt.

    >5. Ist es richtig, dass aufgrund des Verkaufs an die Schützen nunmehr in unmittelbarer Nähe des Kindergartens, des Jugendzentrums Fresch und der Herz-Jesu-Kirche eine Schießhalle angebaut wird, mit der Folge, dass wir Schildgener Bürger in Zukunft im Ortskern regelmäßig Personen begegnen, die eine Schusswaffe tragen?

    Es wird ein Schießstand auf den Gelände gebaut. In Deutschland gibt es ein scharfes, 2009 nach den Amokläufen von Winneden verschärftes, Waffengesetz. Es ist also unvorstellbar, dass dort Personen offen mit Waffen rumlaufen. Zur Handhabung von Waffen und Munition fragen Sie doch einfach mal bei den Schützen nach. Ich bin sicher, dort informiert man gerne über Sicherheit etc.

    >6. Wo soll der Anbau der Schießhalle errichtet werden? Wird dadurch der Dorfplatz verkleinert?

    Im Detail ist mir das nicht bekannt, aber ausschließlich auf dem Gelände des Bürgerzentrums. Der Dorfplatz wird dadurch nicht betroffen.

    Mit freundlichem Gruß

    Lennart Höring, CDU
    Mitglied des Rates

  41. Susanne Schreiber

    Sehr geehrter Herr Höring,

    mir als Steuerzahlerin und Schildgener Bürgerin, die viele Gerüchte hörte, stellen sich folgende Fragen:

    1.
    Warum wurde das Bürgerzentrum nicht auf dem freien Markt zum Verkauf angeboten?

    Dann hätten von den Verkaufsabsichten auch Nichtmitglieder der Schildgener Vereine Kenntnis erhalten und die Möglichkeit gehabt, einen Preis anzubieten – auch unter Einbeziehung der in einem Angebot zu benennenden Auflagen. Denn es könnten ja auch andere Personen als die Schildgener Vereine Interesse am Erhalt und der Nutzung des Bürgerzentrums haben. Die Frage stellt sich mir, da die Stadt ein Interesse daran haben muss, den höchstmöglichen Preis für das Bürgerzentrum zu erzielen.

    2.
    Ist es richtig, dass ein Herr Schlaghecken ein Mitglied des Schützenvereins und auch ein Ratsmitglied ist? War er mit der Frage des Verkaufs als Ausschussmitglied, der den Verkauf an den Schützenverein bearbeitete, befasst? War er bei der Beschlussfassung des Verkaufs im Rat beteiligt?

    3.
    Stimmt es, dass trotz der Vorlage der Unterschriftenliste der Schildgener Bürger zur Bitte die Entscheidung über den Verkauf zu verschieben, der Rat der Stadt Bergisch Gladbach dennoch entschied?

    4.
    Und stimmt es, dass der Käufer, also der Schützenverein verpflichtet ist, bis zum 31.12.2011 die zur Zeit bestehenden Nutzung durch den TUS Schildgen zu dulden, so dass es gar keine besondere Eile für die Entscheidung gab?

    5.
    Ist es richtig, dass aufgrund des Verkaufs an die Schützen nunmehr in unmittelbarer Nähe des Kindergartens, des Jugendzentrums Fresch und der Herz-Jesu-Kirche eine Schießhalle angebaut wird wird, mit der Folge, dass wir Schildgener Bürger in Zukunft im Ortskern regelmäßig Personen begegnen, die eine Schusswaffe tragen?

    6.
    Wo soll der Anbau der Schießhalle errichtet werden? Wird dadurch der Dorfplatz verkleinert?

    Auf eine Antwort hoffend verbleibe ich
    mit freundlichen Grüßen
    Susanne Schreiber

  42. Thomas Arand

    Guten Tag Herr Hüpper,

    nicht nur Sie und der TuS Schildgen hätte gerne die von Ihnen unter Punkt 2 genannte Vorgehensweise bevorzugt. Ich habe Mails von zwei maßgeblichen Personen der Bergisch-Gladbacher Politik erhalten, die einen ähnlichen Inhalt haben.

    Scheinbar wurde im Stadtrat ein erheblicher Druck aufgebaut, um die Entscheidung zu erzwingen.

  43. Guido Hüpper

    Herr Höring,

    danke für den Kommentar. Leider sind Sie nicht auf die Fragen in dem zugegebenermaßen unübersichtlichen Kommentaren eingegangen.

    2 Punkte dazu:

    (1) Vieles, was nun seitens der Politik versprochen wird und Sie noch einmal angesprochen haben, fusst auf den Verkaufs-, Betreiber- und was weiss ich nicht noch Verträgen, die nicht bekannt sind. Ob diese Versprechen eingehalten werden, wird wohl die Zukunft zeigen, wenn alles so durchgezogen wird wie geplant. Die Argumentation erinnert mich an die Diskussionen und Versprechungen der Politik zum Thema Cross Border Leasing. Das wurde dann ja Gott sei Dank nicht durchgeführt.

    (2) Die Art und Weise, wie das Thema vorbei am TUS und Öffentlichkeit durchgeprügelt wird, hat schon Geschmäckle und entzweit die Bürger. Wieso die Eile? Hat man sich von den Schützen unter Druck setzen lassen? Ein öffentliches Verfahren mit einer Art Auschreibung wäre angebrachter gewesen.

    Keine gute Leistung der Mehrheitsfraktionen meiner Meinung nach.

  44. Guido Hüpper

    Sehr geehrter Herr Höring,

    Sie wollten doch zu gegebener Zeit auf die Argumente hier Stellung nehmen?

    Natürlich sind Sie nicht Vollzeit-Politiker, doch hatte ich gesehen, dass Sie zwischenzeitlich hier eine ganze Menge geschrieben haben. Ist für Sie die Diskussion um das Bürgerzentrum beendet?

    Neue Sau im Dorf? Das wäre doch schade, da Sie als Ratsmitglied lobenswerterweise das Gespräch mit den Bürgern über diesen Kanal angefangen haben.

    In voller Erwartung,

    Guido Hüpper

  45. Schildgener Burger

    Wenn es für Sie so Wichtig und Entscheidend ist ob es 72, 73, 74 oder wie viele Mitglieder sind dann Fragen Sie doch mal über den Kontakt von den Schützen nach welche Angabe richtig ist. Die werden es wohl selber am besten wissen oder? http://schuetzenverein-schildgen.de/Kontakt.html
    Vielleicht gibt es beim TUS auch irgendwo eine Liste der Mitglieder wo ich die Zahl 1000 mal genau nachlesen (zählen kann ich ja nicht so gut) kann. Nicht das es nachher auch falsche Behauptungen gibt und es nur 998 sind.
    Das heißt also der TUS nutzt zwar alles, die Arbeit macht aber nur die Verwaltungsfirma, somit also 4 Personen und die putzen dann auch usw. gegen Bezahlung wenn der TUS als Verein nutzt weil beim TUS nichts Ehrenamtlich in Verbindung mit dem Bürgerzentrum gemacht wird? Ich hoffe dass Sie das nicht wirklich ernst meinen.
    Kinder und Jugendliche sind also in einem Sportverein keine Mitglieder? Dachte immer jeder der Mitgliedbeitrag bezahlt ist auch Mitglied.
    Also was ist denn nun richtig, ist der TUS Vorsitzende denn nun wenn Er Nachts unterwegs ist als Ehrenamtlicher für den TUS oder gegen Vergütung in Sache einer Verwaltungsfirma unterwegs?
    Ich weis zwar nicht wo die Schützen irgendwo geschrieben haben das sie nur 1-mal pro Woche bereit wären sich mit Interessenten zu treffen, aber vielleicht können mir da mal auf die Sprünge helfen wo ich diese Aussage finden kann. Das wäre in der Tat ein bisschen arg wenig.
    Ich habe letztens Leute hinter vorgehaltener Hand reden hören die folgendes unglaubliches behauptet haben: Mobiltelefone funktionieren heutzutage so dass man direkt mit jemand sprechen kann, man braucht nicht erst einen AB abzuhören weil man Anrufe verpasst hat. Man kann angeblich sogar eine Anrufweiterleitung von einem Festnetztelefon schalten.
    Wo und von wem wird denn dargestellt das Frau Büsing eine Taschengeldzahlung erhält, konnte leider immer noch nichts finden, bitte helfen Sie mir da doch auch mal weiter wo das schon wieder Behauptet wird.
    Wenn es also Vereinsinterna sind wie oft ein öffentliches Gebäude an Bürger, Vereine usw. vermietet wird, wo soll dann der Bürger den Vergleich ansetzten ob es vorher oder nachher mehr oder weniger, besser oder schlechter Vermietet worden ist? Diese Bewertung obliegt dann also auch nicht dem Bürger sondern nur TUS Mitgliedern die die Hauptversammlung besucht haben?

    Zumal ich da auch eher eine einfache Einschätzung der Anwohner nachgefragt habe wie oft das Bürgerzentrum an andere außer den TUS vermietet wird und nicht gefordert habe das ich die Bilanzen des TUS einsehen zu darf.

    Hört sich auch nicht so wirklich fair den Bürgern gegenüber an. Was der Bürger, dem ja dieses öffentliche Gebäude nach in der Tat richtiger Darstellung des TUS gehört, wissen darf bestimmt also nur der TUS?. Da kriegt man ja bei der Stadt wahrscheinlich sogar mehr Info.
    Gruß
    Schildgener Burger

  46. Der Prüfer

    Schildgener Burger:

    Sie schreiben: „Nun ja, Sie haben mich tatsächlich dabei erwischt das ich falsch gezählt habe, entschuldigen Sie bitte mein Unvermögen das ich mich um 1-2 verzählt habe. Vielleicht hätte ich in der Schule besser aufpassen sollen.“

    Keine Asche auf Ihr Haupt! Nein, Sie haben nicht falsch gezählt. Die Schützen veröffentlichen zwei unterschiedliche Angaben. Quellen sind von mir angegeben. Welche stimmt?

    Sie schreiben: „Wenn Sie die Seite so genau angeguckt haben werden Sie in der Satzung zumindest gelesen haben das Jungschützen z.B. bis 24 Jahre gehen. Aber wenn man mal davon ausgeht das Jugendliche, Kinder, Mädchen und junge Frauen keine aktiven Mitglieder sind wie viele mögen dann beim TUS abzüglich dieses Personenkreises noch als aktive Mitglieder übrigbleiben 1000 – ? Wird dann wohl auch bei weitem keine 1000 mehr sein oder?“

    Das ist irrelevant, da die Bewirtschaftung des Bürgerzentrum von einer Firma und nicht von den Vereinsmitgliedern geleistet wird. Die Nutzung gilt aber schon für alle Mitglieder. Und auch weibliche Wesen sind im TuS Schildgen aktive Mitglieder.

    Sie schreiben: „Den persönlichen Einsatz des Vereinsvorsitzenden möchte ich keineswegs schmälern da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Man muss ja um jeden Froh sein der Dinge nicht nur für sich selbst tut. Damit war eigentlich ausgedrückt das Herr Büsing und auch natürlich auch Frau Büsing viele Dinge im Verein Ehrenamtlich tun was auch Gut ist. Hier wurde aber behauptet dass man so etwas nur rein Geschäftlich gegen Bezahlung machen kann. Natürlich ist eine Telefonische Erreichbarkeit von 50 Stunden gegeben aber ein Telefon funktioniert heutzutage nahezu überall und nicht nur im Bürgerzentrum setzt also keine Anwesenheit voraus, oder?“

    Man muß aber auch bereit sein, sich mit Mietinteressenten zu treffen. Einen Anrufbeantworter einmal wöchentlich abzuhören, wäre keine Erreichbarkeit für Mieter.

    Sie schreiben: „Ich glaube kaum dass ich irgendwo von einer Taschengeldzahlung an Frau Büsing gesprochen habe.“

    Das wird aber in der Öffentlichkeit gerne so dargestellt.

    Sie schreiben: „Vielleicht kann mal jemand bekannt geben wie oft das Bürgerzentrum denn als Bürgerzentrum genutzt wird, damit die Schützen und auch alle Schildgener Bürger wissen woran gemessen wird? Wer legt die Messlatte denn auf die unbekannte Höhe? Die einzigen verlässlichen Angaben sind ja nur für Kurse durch den TUS Schildgen und das er das Bürgerzentrum als Vereinheim nutzt, was auch Gut so ist.
    Vielleicht kann mal einer der Anwohner dazu Stellung nehmen wie oft das Bürgerzentrum tatsächlich als Bürgerzentrum genutzt wird?
    Die Zahlen die Herr Büsing als Vermietungseinnahmen bekannt gegeben hat geben ja keine Auskunft darüber wie hoch der Anteil des TUS und der der anderen Mieter ist. Ich gehe doch stark davon aus das der TUS auch für seine Kurse Miete zahlen muss oder?“

    Glauben Sie nicht, daß dies Vereinsinterna sind, deren Veröffentlichung dem Vorstand in einer Hauptversammlung vorbehalten ist?

    Gruß
    Der Prüfer

  47. Schildgener Burger

    @ Der Prüfer

    Wie ich schon sagte nehme ich nur zu dem Stellung was so in der Presse und in der Öffentlichkeit gesagt und verbreitet wird. Bisher habe ich noch keine Stellungnahmen der Schützen gesehen in denen über den TUS was wirklich Negatives gesagt wird. Vom TUS gibt es ja überall was zu lesen. Außerdem sagte ich ja das ich die Schuld nicht den Vereinen gebe sondern Stadt und Politikern.
    Natürlich kann jeder eine öffentliche Stellungnahme abgeben, dafür leben wir ja in einer, na ja einigermaßenen Demokratie. Aber die Stellungnahmen sind halt auch häufig so das gegen einen (Mitbewerber der keiner ist weil eine Seite kaufen wollte und die andere offensichtlich nicht) gesprochen wird und nicht gegen die die für diese Situation zumindest meiner Meinung nach Verantwortlich sind (Parteien und Stadt)
    Nun ja, Sie haben mich tatsächlich dabei erwischt das ich falsch gezählt habe, entschuldigen Sie bitte mein Unvermögen das ich mich um 1-2 verzählt habe. Vielleicht hätte ich in der Schule besser aufpassen sollen. Wenn Sie die Seite so genau angeguckt haben werden Sie in der Satzung zumindest gelesen haben das Jungschützen z.B. bis 24 Jahre gehen. Aber wenn man mal davon ausgeht das Jugendliche, Kinder, Mädchen und junge Frauen keine aktiven Mitglieder sind wie viele mögen dann beim TUS abzüglich dieses Personenkreises noch als aktive Mitglieder übrigbleiben 1000 – ? Wird dann wohl auch bei weitem keine 1000 mehr sein oder?
    Den persönlichen Einsatz des Vereinsvorsitzenden möchte ich keineswegs schmälern da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Man muss ja um jeden Froh sein der Dinge nicht nur für sich selbst tut. Damit war eigentlich ausgedrückt das Herr Büsing und auch natürlich auch Frau Büsing viele Dinge im Verein Ehrenamtlich tun was auch Gut ist. Hier wurde aber behauptet dass man so etwas nur rein Geschäftlich gegen Bezahlung machen kann. Natürlich ist eine Telefonische Erreichbarkeit von 50 Stunden gegeben aber ein Telefon funktioniert heutzutage nahezu überall und nicht nur im Bürgerzentrum setzt also keine Anwesenheit voraus, oder?
    Ich glaube kaum dass ich irgendwo von einer Taschengeldzahlung an Frau Büsing gesprochen habe. Herr Büsing hat ja dargelegt das es mehrer Personen gibt die für Ihre Arbeit bezahlt werden wogegen auch nichts einzuwenden ist.
    Vielleicht kann mal jemand bekannt geben wie oft das Bürgerzentrum denn als Bürgerzentrum genutzt wird, damit die Schützen und auch alle Schildgener Bürger wissen woran gemessen wird? Wer legt die Messlatte denn auf die unbekannte Höhe? Die einzigen verlässlichen Angaben sind ja nur für Kurse durch den TUS Schildgen und das er das Bürgerzentrum als Vereinheim nutzt, was auch Gut so ist.
    Vielleicht kann mal einer der Anwohner dazu Stellung nehmen wie oft das Bürgerzentrum tatsächlich als Bürgerzentrum genutzt wird?
    Die Zahlen die Herr Büsing als Vermietungseinnahmen bekannt gegeben hat geben ja keine Auskunft darüber wie hoch der Anteil des TUS und der der anderen Mieter ist. Ich gehe doch stark davon aus das der TUS auch für seine Kurse Miete zahlen muss oder?

    Gruß
    Schildgener Burger

  48. Der Prüfer

    Guten Tag Schildgener Burger,

    Sie bezeichnen sich mehrfach als „neutral und keiner Partei zugehörend“. Aus Ihrer Argumentation ist dies jedoch nicht erkennbar, denn Sie schreiben sehr tendenziös. Ich habe mir Ihre, stilistisch immer passenden Beiträge, genau durchgelesen. An welcher Stelle greifen Sie einmal auch einen Standpunkt des TuS Schildgen auf, um die Neutralität in Ihrem eigenen Beitrag auszudrücken?

    Finden Sie es wirklich fair, wenn eine von einer Entscheidung betroffene Partei zwar informiert wird, aber keine öffentliche Stellungnahme gestattet wird? Scheinbar schon, wenn ich Ihren Satz „Nochmals, meine Meinung ist der TUS sagt er war durch die Schützen Informiert und hat offensichtlich nicht protestiert oder sich gewehrt.“ lese.

    Doch jetzt ein wenig Faktencheck: Sie schreiben: „Auf der Schützenseite ist die Zahl 72 und 120 anhand einer Namentlich aufgeführte Liste gezählt, vielleicht ist die Zahl 45 ja nur aus versehen falsch gesagt wurde, wie auch ein Herr Büsing immer nur in der ich statt in der wir form gesprochen hat, da hat er sich ja sicher auch immer nur versprochen.“ Ich frage: Woher kennen Sie eigentlich die genaue Anzahl der Schützen? Die kann nur ein Insider kennen oder per Nachfrage beim Verein erfolgt sein, denn auf der Seite http://schuetzenverein-schildgen.de/Schützen/aktive.html finde ich 52 aktive Schützen, 10 Jungschützen, 5 Schülerschützen und 6 Schützenlieseln, insgesamt also 73 aktive Mitglieder. Hingegen sind auf Seite http://schuetzenverein-schildgen.de/images/stories/download/mitglieder%202010-01.pdf 53 aktive Schützen zu zählen. Insgesamt also 74 Mitglieder. Unter Berücksichtigung der Altershierrachie und -struktur liegt die Anzahl der echten Aktiven eher bei der zitierten Zahl von 45. Rechnen, Schreiben..ach lassen wir das.

    Aber auch bei der Ansprechbarkeit des Bürgerzentrums vermisse ich die Neutralität und von Ihnen richtig ermittelte und dargestellte Fakten. Richtig ist, dass an zwei Tagen insgesamt 7 Stunden persönliche Büro- und Ansprechzeit angeboten wird. Also weniger, als zwei halbe Tage. Zusätzlich ist aber eine telefonische Erreichbarkeit von 50 Stunden in der Woche gegeben. Zudem versuchen Sie den persönlichen Einsatz des Vereinsvorsitzenden über diese Zeiten hinaus negativ auszulegen. Das ist wahrhafte Neutralität eines „Schildgener Burger“.

    Es gibt verschiedene Modelle, wie ein Bürgerzentrum bewirtschaftet werden kann. Von TuS Schildgen wurde, nach Erfahrungen, die sich die Schützen durchaus sparen sollten (aber wollen Sie das auch, denn dann müssten Sie sich dieses Wissen des TuS Schildgen aneignen), das Modell einer externen Betreibergesellschaft gewählt. Dies kostet natürlich Geld. Mehr Geld kostet es aber eine Immobilie unbewirtschaftet zu lassen. Scheinbar wird aber immer nur von einer „Taschengeldzahlung“ an Frau Büsing ausgegangen. Das diese Gesamtvergütung der Gebäudebewirtschaftung dient, haben Sie vermutlich nicht in die Überlegung eingeschlossen.

    Ich wünsche mir als Schildgener, das das Bürgerzentrum auch zukünftig diesen Namen verdient. Genau daran müssen sich die Schützen messen lassen.

    Gruß

    Der Prüfer

  49. Schildgener Burger

    Um es noch mal zu sagen ich bin eher Neutral in der ganzen Sache.
    Warum habe ich anonym bleibe habe erwähnt, ich möchte auf keine der beiden Seiten gezogen werden.

    Liebe Frau Schulte,
    was Sie schreiben zeigt mir nur dass sie sich noch immer nicht die Mühe gemacht haben sich in den möglichen Quellen zu informieren.
    Auf der Schützenseite ist die Zahl 72 und 120 anhand einer Namentlich aufgeführte Liste gezählt, vielleicht ist die Zahl 45 ja nur aus versehen falsch gesagt wurde, wie auch ein Herr Büsing immer nur in der ich statt in der wir form gesprochen hat, da hat er sich ja sicher auch immer nur versprochen.
    Das nur mal als Beispiel.

    Gründung einer Interessengemeinschaft mit jahrelanger aktiver Arbeit im Vorstand, das auch unter anderem eine Weihnachtsbeleuchtung für das Dorf ermöglicht hat Kriegsgräbersammlung und Pflege und vielleicht noch ein paar Sachen mehr, weis ich aber auch nicht so genau.

    So wie ich es verstanden habe ist nur beschlossen worden das es an die Schützen verkauft werden soll, ist es aber noch nicht.
    Vielleicht sind noch Dinge zu klären gewesen bevor man damit an die Mitglieder herantritt.
    Auf der Internettseite der Schützen steht auch was von einer außerordentlichen Versammlung vielleicht geht es ja um das Thema.

    Schon mal beim TUS selber alle 1000 Mitglieder gefragt ob alle dagegen sind?
    Welche vorgehensweise der Schützen meinen Sie?

    Das es nicht richtig war den TUS über eine Kaufabsicht zu informieren? Ich habe auf der Veranstaltung aber nicht von Herrn Büsing gehört dass er den Schützen schon im Mai Juni einen Kauf ausreden wollte oder andere Möglichkeiten unterbreitet hat? Gesprochen wurde immer nur von vor Jahren.

    Die Informationspflicht liegt wohl hier auch bei dem Besitzer also bei der Stadt, also sollten Vorgehensweisen doch auch bei der Stadt und nicht beim Verein bemängelt werden.
    Wie ich es verstanden habe ist das Bürgerzentrum doch auch von der Stadt zum Kauf angeboten worden, ich kann mir nicht vorstellen dass die Schützen zur Stadt gegangen sind und gesagt haben was wollt Ihr für das Bürgerzentrum haben.

    Frau Schulte:
    Ich habe in meinem vorherigen Beitrag schon geschrieben, dass es doch hier nicht um eine Polarisierung “Schützen gegen Sportler” gehen darf.

    Da bin ich genau Ihrer Meinung.
    Aber genau das wird ja hier fleißig betrieben, von allen Seiten, auch schon wieder von Ihnen.

    Auf der Versammlung wurde auch gesagt dass das Grundstück als Gemeinnützig eingetragen ist und bleibt.
    Wie viel Wert wird ein Grundstück haben das man für nichts anderes Nutzen kann,
    in diesem Fall wird ja dann wohl auch nur das Gebäude für 180000 gekauft und das Grundstück gepachtet, bleibt also in Besitz der Stadt

    Wer Verkauft und ist deshalb auch für den Kaufpreis verantwortlich, Schützen oder Stadt?

    Alle Dinge die ich geschrieben habe sind sehr wohl in den genannten Quellen zu lesen und bringen einem auch weit mehr Informationen als man glaubt.
    Vor allem kann man auch andere Meinungen lesen, es wird ja niemand gezwungen sie gut zu heissen.
    Natürlich sind damit nicht alle Fragen beantwortet, das habe ich aber auch nicht behauptet.

    Frau Schulte:
    Wie Sie in Ihrem Beitrag richtig erwähnen, wollen die Schützen die Arbeiten rund um das Bürgerzentrum ehrenamtlich leisten.

    Kann nicht beantworten ob und in wie weit alles durch Ehrenamt möglich ist, vielleicht müssen die ja Leute beauftragen, aber vielleicht nicht so viel? Ich kann nicht sagen wie viel Sie sich informiert haben, nur weil Herr Büsing sagt dass Ihn keiner gefragt hätte heißt es ja nicht dass sich keiner informiert hat. Beim TUS wird ja sicher nicht nur Herr Büsing bescheid wissen.

    Frau Schulte:
    „Alle Anwohner waren heilfroh, dass durch den Einsatz des TuS dort wesentlich mehr Ruhe eingekehrt ist, das Sachbeschädigungen, Vandalismus, Ruhestörungen, Schlägereien und Besäufnisse bis spät in die Nacht rund um das BZ spürbar abgenommen haben.
    Für uns als Anwohner war das ein FÜHLBARER Erfolg“

    Stelle ich nicht in Frage und weis es auch als Schildgener Bürger zu Schätzen.
    Aber wird es sich auch in Zukunft wieder schlimmer?

    In Zeiten von Mobiltelefonen und Notebooks ist man eigentlich immer zu erreichen.

    Zum Thema Bürozeiten:
    Bürozeiten:
    • Montags 09.00 bis 12.00 Uhr
    • Mittwochs 12.00 bis 16.00 Uhr
    Gerne können Sie uns auch außerhalb der Bürozeiten Mo.-Fr. von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr telefonisch kontaktieren.
    Telefon:
    • Festnetz 02202-997003
    • Mobil 0176-61052826
    Ist das etwas was nicht von anderen geleistet werden kann? 2 halbe Tage die Woche?

    Herr Büsing sagte auf der Versammlung dass er noch nachts am Bürgerzentrum war, er ist aber nicht Verwalter des Bürgerzentrums, also macht er solche Sondersachen wohl auch Ehrenamtlich. Frau Büsing steht unter anderem auf der Internetseite als Ansprechpartner.
    Da Sie einem geregelten Beruf von 40-50 Stunden die Woche nach geht wird Sie das wohl auch Ehrenamtlich machen.

    Sperrstundenkontrolle:
    Der Mieter muss dafür sorgen das die Zeiten eingehalten werden dafür muss man über den TUS Personen für 15€/Stunde Mieten, die aber der Mieter auch bezahlen muss. Der guckt darauf ab 10:00 Uhr ruhe ab 01:00 Uhr ende. Macht also auch keiner vom TUS und wenn doch gegen Geld. (Weis ich von Leuten die gemietet haben).

    Frau Schulte:
    “Das der TuS das Gebäude überwiegend selbst für Kurse und als Vereinsheim nutzt, scheint in Ordnung zu sein, bei den Schützen aber nicht?”
    Haben Sie sich einmal darüber informiert, welche Art Kurse der TuS im Bürgerzentrum anbietet?
    Die Hälfte davon alleine sind Kinder- und Jugendangebote.

    Habe mich informiert sagte ich schon.
    Bietet der TUS das alles umsonst an?

    Frau Schulte:
    Das Bürgerzentrum wäre damals für den TuS NICHT für 180.000,-€ zu haben gewesen

    Woher wissen Sie das? Sind Verhandlungen mit der Stadt geführt worden von denen der Bürger nichts wusste?

    Frau Schütz:
    Und: Ja! Der TuS hat damals versucht, noch weitere Interessenten zu finden, mit denen man die Aufgabe gemeinsam stemmen könnte: Er hat die Schützen gefragt. Nur das die DAMALS kein Interesse hatten.

    Das habe ich mitbekommen, aber hat er auch noch mal gefragt als er von den Schützen über eine Kaufabsicht informiert wurde oder abgeraten protestiert oder sonst etwas?
    Auf der Seite der Schützen steht das Ihr Vereinsheim gekündigt wurde vielleicht hatten sie deshalb bisher kein Interesse und suchen jetzt eine neue Bleibe wo sie dazu gezwungen werden?

    Frau Schulte:
    Wenn Sie auf dem Informationsabend gewesen sind, müssten Sie eigentlich auch wissen, wie und wo der Schießstand angebaut werden soll: Dies wurde von den Schützen ziemlich genau erklärt!

    Dann wissen Sie ja auch dass die Dreckecke hinter dem Bürgerzentrum dann auch verschwinden wird. Somit wird der Schiessstand ja dann auch gar nicht für Feiernde Sichtbar. Habe mich jetzt auch noch mal dazu informiert.
    Kann man nämlich wenn man willens ist, wie gesagt kenne Leute in beiden Vereinen.

    Ist es vernünftige Information zu sagen da vorne liegt eine Liste auf der Mauer da können Sie sich eintragen wenn Sie gegen einen Verkauf an die Schützen sind? Also nicht generell gegen den Verkauf sondern an die Schützen?
    Ich kenne sogar Leute die sich wieder haben ausstreichen lassen weil Sie zuerst gar nicht verstanden haben worum es genau geht.

    Informationsveranstaltung:
    Der TuS war es dann, der die SCHÜTZEN UND DlE POLITIKER zu diesem Informationsabend eingeladen hat.
    Warum haben die Schützen und einige Politiker geäußert dass Sie nicht eingeladen waren? Wie Herr Koch sagte war die Post ja an die falsche Adresse geschickt worden. Da ich sehr genau bemerkt habe dass sich Herr Büsing und Herr Koch geduzt haben, ich darf also davon ausgehen das sie sich gut kennen, hätte man von Seite des TUS ja auch mal anrufen können und über die geplante Veranstaltung informieren können.
    Wahrscheinlich können wir noch Tage hin und her schreiben und uns gegenseitig was vorwerfen und widerlegen.

    Nochmals, meine Meinung ist der TUS sagt er war durch die Schützen Informiert und hat offensichtlich nicht protestiert oder sich gewehrt.
    Herr Büsing ist Rechtsanwalt und wird doch nicht ernsthaft Glauben das Stadt oder Politik irgendetwas unternehmen was nicht zu Ihrem Vorteil ist.
    Den letzten Glauben daran sollte man nach Stuttgart 21 wohl begraben haben. Da hätte man direkt mal bei der Stadt nachfragen sollen Stillschweigen vereinbart hin oder her. Wenn man für sich oder den Verein Nachteile sieht gehe ich doch wohl direkt auf die Barrikaden und nicht erst dann wenn schon alles aus dem Ruder gelaufen ist.

    Und ich sage nochmals Schuld an dieser Situation haben nicht die Vereine sondern Politiker und Stadt.
    Aber egal wo man liest es wird immer über die Schützen hergezogen und Sie in ein schlechtes Licht gestellt ohne Hintergründe tatsächlich zu kennen.

    Ich habe mir nur mal die Mühe gemacht alles was so behauptet wird mal umzudrehen und andersherum zu Fragen. So wird man schnell feststellen dass man alles hinterfragen und umdrehen kann wenn man es nur will.

    Von den Schützen kann ich nichts widerlegen weil quasi gar keine Mitteilungen und Stellungnahmen und Unterstellungen in der Presse zu finden sind. Warum, keine Ahnung.
    Habe nur gehört das die Schützen was in verschiedene Zeitungen geben wollten, das aber bei der Presse überhaupt kein Interesse da gewesen ist. Wahrscheinlich weil es nicht genug zusätzliche Fragen aufgeworfen hätte und man manche Dinge auch aus einer anderen Sicht hätte sehen können.

    Natürlich kann man hinterfragen wie die Schützen das alles leisten wollen.
    Ich Persönlich finde das der TUS die letzten Jahre da eine tolle Arbeit gemacht und sich unbestritten Verdienste erworben hat.
    Ich finde aber auch das mittlerweile die Schützen nur noch an den Pranger gestellt werden anstatt die Schuld bei den Politikern und vor allem bei der Stadt zu suchen die diesen Deal eingefädelt haben ohne den TUS oder die Bürger zu informieren.

    Wie auch immer, das Kind ist in den Brunnen gefallen. Wie geht es nun weiter?

    Wie ich schon sagte: Ich Hoffe, nein ich Fordere sogar das das übereinander reden aufhört und endlich miteinander gesprochen wird. Wenn nun schon Stadt und Politiker nicht in der Lage oder Willens sind den Flächenbrand den sie verursacht haben zu Löschen, sollten wenigstens die Vereine miteinander reden. Zum Wohle ihrer beiden Vereine und zum Wohle der Bürger. Herr Büsing rufen Sie doch mal Herrn Koch an, oder Herr Koch rufen Sie doch mal Herrn Büsing an. Da Sie sich ja offensichtlich kennen dürfte das ja kein Problem sein.

    Vielleicht auch von beiden Seiten mal ohne die Vereinsbrille.

    Jetzt habe ich wieder eine halbe Ewigkeit geschrieben und weis eigentlich gar nicht warum.
    Wird sich irgendetwas dadurch ändern oder bessern, oder muss man damit leben das alles über die Köpfe der Bürger/Wähler entschieden wird.
    Leider stellt sich ja immer wieder heraus das egal wen man Wählt, am Ende wird man doch enttäuscht.

  50. Ninette Schulte

    Lieber Herr/Frau Schildgener Bürger.

    Da muss ich mich doch noch einmal einmischen:
    Zunächst einmal möchte ich bemerken, dass ich es bisher sehr fair fand, dass alle, die sich zum Thema zu Wort gemeldet haben, sich auch namentlich zu erkennen gegeben haben.
    Nur Sie schreiben Ihren Beitrag anonym. Warum?

    Nun zu Ihrem Artikel:

    Wir möchten keinesweges alles in Frage stellen, was die Schützen machen. Wie könnten wir auch? Ich weiß nicht, was “die Schützen” alles machen, kann mir also darüber kein Urteil erlauben.
    Was ich aber weiß, ist, dass längst nicht alle Mitglieder des Schützenvereines
    1. vom beabsichtigten Kauf des Bürgerzentrums überhaupt wussten, bevor ich sie darauf angesprochen hatte und
    2. auch nicht alle Schützen die vorgehensweise des Vereins gutheißen.

    Ich habe in meinem vorherigen Beitrag schon geschrieben, dass es doch hier nicht um eine Polarisierung “Schützen gegen Sportler” gehen darf.
    Hier geht es darum, dass Politiker der Stadt das Bürgerzentrum zu einem Verkaufspreis “verhökern”, der seinem Wert nicht angemessen ist und für das Grundstück eine Pacht verlangen, die den Namen “Pacht” nicht verdient, auch wenn es nur eine symbolische sein soll.
    Wir brauchen uns ganz sicher nicht über den Wert dieses Grundstückes unterhalten.

    Sie schreiben, dass man sich aus den für alle Bürger zugänglichen Quellen gut informieren kann.
    Dies stimmt definitiv nicht, denn dort sind gar nicht alle Fakten genannt.

    Wie Sie in Ihrem Beitrag richtig erwähnen, wollen die Schützen die Arbeiten rund um das Bürgerzentrum ehrenamtlich leisten.
    Ich habe jahrelang unmittelbar neben dem Bürgerzentrum gewohnt und weiß daher, mit wieviel Einsatz der TuS das Bürgerzentrum gepflegt hat, wieviel Zeit und Arbeit dort hinein gesteckt worden ist.
    Alle Anwohner waren heilfroh, dass durch den Einsatz des TuS dort wesentlich mehr Ruhe eingekehrt ist, das Sachbeschädigugen, Vandalismus, Ruhestörungen, Schlägereien und Besäufnisse bis spät in die Nacht rund um das BZ spürbar abgenommen haben.
    Für uns als Anwohner war das ein FÜHLBARER Erfolg.
    Diese Arbeit war und – das behaupte ich mit großer Gewissheit- ist auch in Zukunft NICHT nur ehrenamtlich leistbar.
    Es geht hier nicht um ein paar Streicharbeiten. Es geht hier um eine kontinuirliche, tägliche Betreuung. Um feste Büroöffnungszeiten, in denen ein Mitarbeiter telefonisch erreichbar ist, damit das BZ gebucht werden kann. Um Buchungsverträge, die verhandelt und schriftlich abgeschlossen werden müssen. Bevor solche Verträge unterschrieben werden, möchten Interessenten sich die Örtlichkeiten oft erst einmal ansehen. Manchmal tagsüber, manchmal am Abend oder auch Samstags oder Sonntags.
    Viele Fragen müssen im Vorfeld beantwortet und geklärt werden, jeder Interessent möchte wieder neu alles erklärt bekommen. Das können nicht immer wechselnde Personen machen, das muss von jemand geleistet werden, der sich auskennt und alle Fragen im Vorfeld beantworten kann.
    Dann muss der Schlüssel übergeben werden, meistens abends, am nächsten Tag alles wieder kontrolliert, evt. Schäden protokolliert werden.
    Und oft genug mitten in der Nacht Anrufe entgegen genommen werden, weil irgendwelche Fragen doch noch offen sind, u.s.w.
    Wer kontrolliert, ob die Sperrstunde eingehalten wird, mitten in der Nacht, um weiterhin eine einigermaßen ungestörte Nachtruhe für die Anwohner zu gewährleisten? Oder nimmt ab 1 Uhr Nachts Beschwerdeanrufe entgegen, weil wieder über die Sperrstunde hinaus die Musik bei geöffneten Fenstern laut aufgedreht ist?
    Wer nimmt die Beschwerden über PKWs entgegen, die den Anwohnern wieder derart die Einfahrten zuparken, dass diese nicht mal aus ihrer eigenen Garage herausfahren können?
    Wer mäht jede Woche den Rasen, kehrt, schippt im Winter bereits ab 7 Uhr morgens Schnee? Wenn man an den letzten Winter denkt und weiß, wie lang der Weg um das Grundstück des Bürgerzentrum herum ist, der weiß, dass man da mit “mal eben schippen” nicht hinkommt.
    Dies all nur, um zu verdeutlichen, dass es hier nicht darum geht, einmal im Jahr einen lustigen, gemeinsamen Vereinsnachmittag zu gestalten, an dem man gemeinsam ein wenig streicht und renoviert.
    Hier geht es um einen zeitlich sehr intensiven Einsatz zu nicht immer angenehmen Zeiten und mit nicht immer angenehmen Aufgaben.
    Und das regelmäßig, Tag für Tag, Woche für Woche.
    Sind sich die Schützen sicher, jemanden zu finden, der dies alles wirklich EHRENAMTLICH leisten will und wird? Na dann: Herzlichen Glückwunsch!
    Ich bezweifle, dass dies einige wenige Mitglieder auf Dauer durchhalten werden und können.
    Ich glaube vielmehr, dass sich die Schützen über das Ausmaß der Arbeiten noch gar nicht im Klaren sind.
    Sie haben bisher noch kein Bürgerzentrum betrieben.
    Es wäre doch sicher sinnvoll gewesen, sich vorher einmal beim TuS zu erkundigen, oder?
    Der hat jahrelange Erfahrung damit und sicherlich einen guten Grund, warum diese Arbeiten nicht mehr alle ehrenamtlich ausgeführt werden.

    Sie schreiben selber, dass jeder, der Vereine kennt, weiß, dass die Arbeit meistens von nur einigen wenigen gemacht wird.
    Ich denke aber schon, dass diese “Handvoll” bei einem Verein mit 1000 Mitgliedern mehr Leute zählen wird, als bei einem Verein mit 45 aktiven und 100 inaktiven Mitgliedern (diese Zahlen sind von den Schützen auf dem Informationsabend selber so genannt worden! Warum dann auf deren Internetseite andere Zahlen stehen, weiß ich auch nicht).

    Dennoch hat der TuS es nicht geschafft, den Umfang der Arbeiten nur mit Ehrenamtlern zu bewältigen.
    Die Schützen dagegen sind sich sicher???

    “Das der TuS das Gebäude überwiegend selbst für Kurse und als Vereinsheim nutzt, scheint in Ordnung zu sein, bei den Schützen aber nicht?”
    Haben Sie sich einmal darüber informiert, welche Art Kurse der TuS im Bürgerzentrum anbietet?
    Die Hälfte davon alleine sind Kinder- und Jugendangebote.
    Darüber hinaus finden im Bürgerzentrum eine Vielzahl von vom TuS angebotene Events für ALLE Kinder- und Jugendliche in Schildgen statt, Sommerferienprogramm für Grundschulkinder, Feten für Jugendliche, Nikolausfeiern, Karnevalfeiern, Sommerfest, Spieletage und vieles mehr.
    Ein Angebot, welches umso wichtiger wird, je mehr Gelder von der Stadt für aktive Jugendarbeit gestrichen werden müssen, je mehr Jugendzentren geschlossen werden.
    Der TuS leistet in unserem “Dorf” sehr wichtige Jugendarbeit und das seit Jahren erfolgreich.
    Als dies übrigens durch ganz viel EHRENAMTLICHE Arbeit! Müsste diese Jugendarbeit reel bezahlt werden, wäre sie nicht tragbar!
    Haben Sie von vergleichbarer Jugendarbeit der Schützen in unserem Dorf schon jemals gehört?
    Gab es in der Vergangenheit offene Jugendarbeit – also auch für NICHT-Mitglieder- des Schützenvereins?
    Ich kenne eigentlich nur eine offene Veranstaltung des Schützenvereins: Das Schützenfest.
    Und ohne den Schützen zu nahe treten zu wollen: Das Festzelt habe ich bisher NICHT als den geeigneten Aufenthaltsort für meine Söhne angesehen.
    Warum gab es denn in der Vergangenheit im Rahmen des Schützenfestes nicht wenigstens auch einen kostenlosen “Kinder- und Jugendnachmittag” für die Kids im Dorf?
    Mit Spielen, Hüpfburgen, Beschäftigungen für Kinder und Jugendliche – kostenlos und ehrenamtlich von Mitgiedern des Schützenvereins organisiert?

    Das Bürgerzentrum wäre damals für den TuS NICHT für 180.000,-€ zu haben gewesen, vielleicht, weil man dafür die richtige Parteizugehörigkeit bräuchte?
    Und: Ja! Der TuS hat damals versucht, noch weitere Interessenten zu finden, mit denen man die Aufgabe gemeinsam stemmen könnte: Er hat die Schützen gefragt. Nur das die DAMALS kein Interesse hatten.

    Das der Bestandschutz für ein Gebäude gilt und nicht für den Besitzer, ist sachlich nicht korrekt!
    Aus eigener Erfahrung bei unserem Hauskauf vor 4 Jahren weiß ich, dass der Bestandschutz bei einem Besitzerwechsel durchaus hinfällig, und dem neuen Besitzer umfangreiche, teure Änderungen auferlegt werden können.

    Die Idee des Bürgervereins ist doch erst jetzt, bedingt duch die schlechte Haushaltslage der Stadt, entstanden. Wo die Kommunen nicht mehr alle freiwilligen Leistungen bezahlen können, ist die Initiative der Bürger gefragt, wenn wir die Lebensqualität in unseren Städten erhalten wollen.
    Im Übrigen: Sie sprechen von Eigennutz? Eigennutz bei einem Verein, der als gemeinnütziger Verein anerkannt und eingetragen ist?
    Bitte machen Sie sich doch erst einmal mit den Statuten eines solchen Vereins bekannt!
    Schützen und auch TuS sind beide anerkannte, gemeinnützige Vereine! Deren Rechnungen für Anschaffungen werden übrigens überprüft! UND unterliegen beim Betrieb von öffentlichen Einrichtungen gewissen Auflagen ( Feuerschutz?!) und DIN-Normen. Da geht es nicht alleine um irgendeine Qualität, die selbsternannte “Kenner” nicht anerkennen möchten.

    Zum Thema Graffiti: Auch dieses Thema lange zu erklären würde hier zu weit führen. Bitte erkundigen Sie sich selbst einmal, WARUM dort noch nicht gestrichen wurde.
    Das Ausmaß der Sachbeschädigungen habe ich in meinem vorherigen Beitrag schon einmal erwähnt.

    Wenn Sie auf dem Informationsabend gewesen sind, müssten Sie eigentlich auch wissen, wie und wo der Schießstand angebaut werden soll: Dies wurde von den Schützen ziemlich genau erklärt!

    In einem einzigen Punkt gebe ich Ihnen vollkommen recht:
    Es wird viel zu viel geredet, anstatt – vielleicht auch gemeinsam- zu handeln.
    Diese Situation ist jedoch nicht vom TuS geschaffen worden.
    Als die – wie von Ihnen behauptet, eilig in den Ferien zusammen gezimmerte – Versammlung
    (zu Ihrer Information: leider war nach Bekanntwerden der Situation gar nicht mehr mehr Zeit VORHANDEN als anders als eilig zu handeln und wir sollten dankbar! sein, dass es Leute gab, die sich die Mühe machten, innerhalb kürzester Zeit zu versuchen, noch eine Informationsveranstaltung ins Leben zu rufen, anstatt darüber zu meckern. Tatsache ist nämlich: Wenn es diese Infoveranstaltung nicht gegeben hätte, hätten Stadt und Schützen ganz Schildgen einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, dann hätten wir Bürger überhaupt gar nichts von dieser Sache erfahren!!)
    stattfand, war der Punkt “Verkauf des Bürgerzentrums Schildgen/Katterbach schon Tagesordnungspunkt für die kommende Sitzung des Infrastrukturausschusses!
    Zumindest der Anstand hätte es doch wohl erfordert, von Seiten der Stadt und von Seiten der Schützen VOR DIESER SITZUNG einmal mit einem Gesprächsangebot auf den derzeitigen Betreiber, den TuS zuzugehen, oder?
    Der TuS war es dann, der die SCHÜTZEN UND DlE POLITIKER zu diesem Informationsabend eingeladen hat.
    Mangelnde Gesprächsbereitschaft kann man dem TuS daher ganz sicherlich nicht vorwerfen!

    Ihre Hoffnung, dass “sich alle (Stadt/ TuS/ Schützen ) an einen Tisch setzen, um für Schildgen eine gute Lösung zu finden”, genau das war auch die Hoffnung des TuS. Deswegen hat man ja die Stadt mit der Übergabe der 1460 Unterschriften gebeten, den Tagesordnungspunkt “Verkauf des Bürgerzentrums” ( der öffentlich übrigens nur “Verkauf der Liegenschaft “XX” hieß!) zu vertagen, damit man Zeit für solche Gespräche gehabt hätte.

    Leider hat der Infrastrukturausschuss der Stadt dieser Bitte NICHT entsprochen.

  51. Unbekannter (No. 2)

    Sehr geehrter Herr Unbekannter (Schildgener Burger) und Interessierten,

    ihre Aussage, dass sie neutral sind, wird durch ihren Text hindurch wie ich finde immer schwächer und es zeigt sich deutlich, dass sie eindeutig für den Schützenverein argumentieren. Da sie alles was der TUS sagt entweder in Frage stellen oder als Unwahrheit durch eine Rhetorische Frage andeuten.

    Die Schützen stellen sich als Retter dar.
    Die Aussage, dass der TUS ruhig weiter seine Veranstaltungen und Kurse haben kann ist zwar schön, doch man fragt sich zu welchen Preisen und mit welchen Möglichkeiten.

    Ihre Behauptungen, dass der TUS unzureichend in den Ferien informiert und Unterschriften gesammelt hat, finde ich relativ unpassend. Immerhin war es nicht der TUS der veranlasst hat, dass er in der Ferien von dem tatsächlichen Verkauf erfuhr und dem nur knapp eine Woche blieb um mit den wenigen Informationen die ihm überhaupt gegeben wurden die Schildgener Bürger zu informieren.
    Hätte der TUS es nicht wenigstens ein wenig publik gemacht, so frage ich mich, ob das Bürgerzentrum einfach still und heimlich gekauft worden wäre und alle hätten erst im Nachhinein davon erfahren. Das hätte manchen vermutlich besser gefallen…

    Eine Sache ist ja wohl glasklar. Nämlich, dass irgendetwas in der Kommunikation und Information schief gelaufen ist/schief läuft.

    Alle reden davon, dass sie das alles nicht toll finden und sich falsch dargestellt sehen. Aber veranlasst irgendjemand etwas dass sich dies ändert??? Nein!!!

    Der TUS hatte mit seiner öffentlichen Versammlung, wie ich finde, versucht, die Möglichkeit zur Aussprache und Kommunikation gegeben. Doch anscheinend war in der Politik schon alles entschieden. Wenn Entscheidungen einmal gefällt sind, ist es sehr schwer sie in Frage zu stellen.

    Mein Glaube an die Humanität und Intelligenz des Menschen, den ich bis jetzt nie aufgegeben habe, ist ziemlich zerrissen und die Behauptung das Erwachsene die reiferen Menschen sind anscheinend nur eine Illusion.

    Handeln diese Menschen vorbildlich wie sie es anderen vorschreiben zu sein? (Leben Politiker und Erwachsene das „sozial sein“ und mit anderen reden/sie ausreden zu lassen, welches sie doch von jüngeren Generationen z.B. in der Schule immer fordern, wirklich vor?)

    Für mich hat sich nur eines heraus kristallisiert, nämlich das Demokratie in der Politik anscheinend keine so große Rolle spielt. Der Klüngel doch noch die meiste Macht hat und nicht Qualität sondern Vitamin B die Entscheidung auslöst. Und dass ich wohl immer Kind bleiben sollte um nicht so verkanntet zu werden.

    Viele Grüße

    Ich habe normalerweise keine Angst davor für meine Meinung einzustehen, doch dann bin ich jetzt einfach auch mal Unbekannter (No.2 :)

  52. J. Peekhaus

    Sehr geehrter Herr Höring,
    ich habe es als sehr positiv empfunden, das Sie am Anfang der Diskussion sehr daran beteiligt waren. Leider haben Sie sich nun aus der Diskussion zurückgezogen. Aber warum? Etwa weil Sie keine Antwort auf die von Frau Schulte wiederholt gestellten Fragen haben und Sie diese somit lieber ignorieren?

  53. Schildgener Bürger

    Liebe Interessierte zum Bürgerzentrum,

    Leider wird alles nur in Frage gestellt, was die Schützen so machen.
    Natürlich scheint das alles ein wenig nebulös zu sein. Man sollte aber mal versuchen, die Vereine ein wenig außen vor zu lassen. Wie sich Stadt und Politik in der Sache verhalten haben, kann so nicht richtig sein, aber die Schuld daran sollte man nicht bei den Vereinen suchen.

    Wenn man sich die möglichen Quellen und die Informationen, die für alle erreichbar sind, mal anschaut kann man Dinge erklären oder auch nicht. Da ich die Sache eher neutral sehe, möchte ich genau das auch bleiben können – ohne mich auf eine Seite stellen zu müssen. Ich habe Bekannte im Schützenverein und auch im TUS.

    Für mich als Bürger ist wichtig, dass das Bürgerzentrum für die Bürger nutzbar bleibt.
    Das ist durch den TUS gegeben. Was wird aber, wenn der Zuschuss wegfällt – was man ja klar vor hat. Der TUS in Vertretung durch Herrn Büsing hat mitgeteilt, dass er es nicht mehr betreiben kann. Die Schützen wollen (können?) trotzdem, weil sie das durch ehrenamtliche Tätigkeit leisten wollen.

    Der TUS macht dieses über eine eigene Firma, die auch Kosten verursacht. Wie viele Leute sind denn eigentlich tatsächlich mit der Arbeit beschäftigt? Wer einen Verein kennt, weiß, wie alle Vereine funktionieren. Egal wie groß er ist: eine Handvoll macht die Arbeit, der Rest nutzt nur. Egal ob 10 oder 10000 Mitglieder.
    Die Handvoll wird dann, nehme ich an, bei beiden Vereinen gleich groß sein. Die Verwaltungsfirma beim TUS wird ohne TUS nicht leben können, genauso wahrscheinlich umgekehrt.

    Dass der TUS Schildgen das Gebäude überwiegend selbst für Kurse und als Vereinsheim nutzt, scheint in Ordnung zu sein, bei den Schützen aber nicht? Dass man das, was man selber am meisten nutzt, in Ordnung hält, ist beim TUS toll, wird aber bei den Schützen in Frage gestellt?

    Mir ist bisher nicht bekannt, dass die Schützen in einer totalen Bruchbude hausen, oder wer kennt ihr bisheriges Vereinsheim näher?

    Wenn man sich auf der TUS Homepage mal anschaut, wie viele Kurse der TUS im Bürgerzentrum abhält und man so liest, wie stark der TUS das Gebäude als Vereinsheim nutzt, ist die Frage, ob der TUS eher das Wohl der Bürger oder sein eigenes im Sinn hat.

    Herr Büsing erklärte, dass er im Mai/Juni durch die Schützen informiert wurde, dass sie das Bürgerzentrum planen zu kaufen. Hat Herr Büsing damals schon gesagt, dass sie dagegen sind und nochmals gefragt, ob man vielleicht eine gemeinsame Lösung finden kann, da der TUS das Gebäude ja definitiv nicht kaufen will. Dem TUS wurde das Gebäude ja auch für 350.000€ zum Kauf angeboten. 350.000 ist ja doppelt so viel wie die Schützen zahlen sollen, kann man ja jetzt sagen. Ist das denn damals auch öffentlich ausgeschrieben worden und damit versucht worden, einen anderen Käufer zu finden – oder war damals auch der TUS der einzige Ansprechpartner? Waren die 350.000 durch Verhandlung entstanden oder nur so in den Raum geworfen worden, oder wäre es durch Verhandlung auch für den TUS für 180.000€ zu haben gewesen?

    Durch Herrn Büsing wurde auf der Versammlung erklärt, dass der TUS das Bürgerzentrum nicht kaufen wollte, weil dann die Lüftung bei einem Besitzerwechsel umgerüstet werden müsste, mit Kosten von bis zu 50.000€, wie man so hört. Ich weiß aber nur, dass ein Bestandschutz immer mit dem Gebäude und nicht mit dem Besitzer zu tun hat.

    Ist das vielleicht auch einfach nur eine Behauptung, wie die von den Schützen, dass das Dach erneuert werden müsste?

    Wo wäre beim TUS die Schmerzgrenze gewesen, das Gebäude zu kaufen? Denn die Aussage ist ja nicht, sie haben nicht gekauft, weil das Gebäude dem Bürger erhalten werden sollte, sondern weil sie die Kosten scheuten, und dann die Stadt nicht mehr jede Reparatur über 500€ bezahlen muss.

    Hätte man innerhalb kurzer Zeit wirklich einen Bürgerverein zur Verwaltung gründen können, was über Jahre vorher nicht gelungen ist? Wäre es rechtlich möglich gewesen, und mit welchem Kapital? Wer hätte denn heute noch Interesse, so was ohne jeden Eigennutz zu machen?

    Wenn man die Kosten mal ansieht, die der TUS investiert hat: So von 12.000 € für neue Vorhänge (Kenner sagen die Hälfte hätte die gleiche Qualität gehabt), oder 20 neue Tische für 6000€ (die 6 die auf der Versammlung gesehen wurden haben mich nicht von dem Wert überzeugt). Beim Aufräumen des Bürgerzentrums habe ich dann eigentlich auch fast nur die alten 25 Jahre alten, geflickten Tische gesehen.

    Es gibt schöne Bilder von Anstricharbeiten am Bürgerzentrum auf der TUS Seite. Wehe aber, man geht mal an die nicht einsehbare Seite des Gebäudes, da ist alles seid Ewigkeiten mit Graffiti beschmiert. Also: wo ich es nicht sehe, halte ich es auch nicht in Ordnung?

    Es wird gesagt die Schützen hätten nur 45 Mitglieder, laut Homepage der Schützen kann man schon mal 72 aktive und fast 120 inaktive zählen. Die Aussage scheint also schon mal falsch zu sein.

    Ob von der Stadt geprüft wird, wie die Nutzung und Instandhaltung funktioniert, weiß ich natürlich auch nicht, aber erklärt wurde ja, dass in den Vertrag geschrieben wird, dass der Besitz bei Nichtbeachtung wieder an die Stadt zurückfällt.

    Weiß jemand genau, wie die Schießhalle angebaut werden soll, so dass das Gebäude dann wieder abgerissen werden muss, weil das Bürgerzentrum dann nicht mehr so schön sei? Wurde diese Frage mal an die Schützen gestellt, oder wird da auch einfach nur etwas behauptet, ohne irgendwas zu wissen? Auf der Homepage der Schützen steht, dass der Anbau multifunktional sein soll und damit auch zusätzlich oder eigenständig nutzbar, leider nicht, wie angebaut werden soll. Vielleicht wird ja auch so angebaut, dass man davon als Nutzer eigentlich gar nichts mitbekommt? Das Gebäude hat ja 4 Seiten.

    Allgemein finde ich, dass viel zu viel übereinander statt miteinander geredet wird. Um sich eine vernünftige Meinung bilden zu können, sollten erstmal alle Stellung nehmen und vernünftig gehört werden können – und nicht in einer eiligst während der Ferien zusammen gezimmerten Versammlung oder in der Presse.

    Das man in so kurzer Zeit fast 1500 Unterschriften gesammelt hat, ist eine starke Leistung und spricht dafür, dass die Bürger sich für Ihr Dorf interessieren. Ich habe mir das auch angesehen und angehört. Besonders informativ und aufklärend fand ich das aber auch nicht. Sind alle Unterschriften aus Schildgen? Bei Edeka gehen ja viele sogar aus Leverkusen einkaufen.

    Wie wäre es gelaufen, wenn man dafür oder dagegen hätte stimmen können? Was wäre, wenn man die Möglichkeit hätte, alle Bürger aufzuklären und dann zu befragen? Wie wäre dann das Ergebnis ausgefallen? Hierbei ist auch nur eine Seite gehört worden.

    Am Ende ist die Stadt die Kosten zwar los, aber die Vereine sind untereinander verkracht. Das kann es ja nicht sein.

    Haben der Schützenverein und der TUS sich eigentlich noch mal zusammengesetzt, um eine für alle befriedigende Lösung zu finden? Da die Schützen das Bürgerzentrum für sich durch den Anbau ja anscheinend nicht so stark nutzen wollen/müssen, ist es ja vielleicht in Zukunft auch möglich, dass der TUS das Bürgerzentrum nicht nur für Kurse, sondern auch als Vereinsheim weiterhin nutzen kann, und die Vermietung an Bürger ohne Einschränkungen normal weiterlaufen kann.

    In Schildgen wird bereits behauptet der TUS könne seine Kurse dann nicht mehr durchführen, aber auf der Homepage der Schützen steht, dass man mit dem TUS weitermachen will.

    Ich hoffe jedenfalls, dass die ganze Jammerei mal langsam aufhört und sich alle (Stadt / TUS / Schützen) an einen Tisch setzen, um für Schildgen ein gute Lösung zu finden. Das wäre für mich als Bürger von Schildgen viel wichtiger als diese ganzen Diskussionen und Schuldzuweisungen.

    Quellen:
    http://www.ksta.de/
    http://in-gl.de/
    http://www.tus-schildgen.de/
    http://schuetzenverein-schildgen.de/
    http://www.rundschau-online.de/
    Versammlung im Bürgerzentrum
    Freunde und Bekannte

  54. Ulrike Henschkowski

    Sehr geehrter Herr Höring,

    Sie schrieben in Ihrem Artikel
    “Maximale Sicherheit für die Stadt: Wenn der Schützenverein den Betrieb des BZ jemals aufgibt, oder der Verein sich aus welchen Gründen auch immer auflöst oder Insolvenz anmeldet, fällt das Gebäude an die Stadt zurück. Risiko für die Stadt: gleich Null.”

    Was ist aber, wenn die Bürger die Verwaltung durch den Schützenverein nicht wollen?
    Die Schützen möchten die Verwaltung und den Unterhalt des Bürgerzentrums durch ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder leisten. Die 45 Mitglieder haben hoffentlich schon einen Plan, wann wer den Rasen mäht oder die Halle putzt, von Telefonaten mit Interessenten und Verwaltung der Belegungspläne einmal ganz abgesehen.
    Wer legt die Miete für’s Bürgerzentrum fest? Wer schaut den Schützen auf die Finger, ob sie mit dem Bürgerzentrum auch pfleglich umgehen? Denn auch wenn es den Schützen gehört, haben diese doch wohl einen Instandhaltungsauftrag.
    Hat die Stadt dann auch eine Handhabe gegen den Schützenverein, wenn der mit der Verwaltung überfordert ist? Zugeben würde das ja wohl niemand. Prüft die Stadt das von sich aus oder müssen die Bürger die Verwaltung erst auf den evtl. Mißstand aufmerksam machen?
    Der TUS Schildgen musste jährlich berichten und die Stadt hätte den Auftrag jährlich kündigen und einen neuen Verwalter suchen können.

    Wenn die Stadt (oder deren Bürger) eine Rückgabe des BZ initiieren könnte, was geschieht dann mit der Schießhalle? Wird die wieder abgerissen? Findet die Stadt dann Geld, um sie den Schützen abzukaufen und wenn zu welchem Preis? Hat die Stadt Geld gespart, wenn die Schützen sich mit der Instandhaltung des BZ übernommen haben und den dann nicht mehr so schönen Bau an die Stadt zurückgeben?

    Ich finde es schade, dass die Vorgänge um den Verkauf des Bürgerzentrum von der Stadt / den Politikern dermaßen nebulös gehalten werden und übers Knie gebrochen werden. So entsteht der Eindruck, dass es nicht nur einen Kölner, sondern auch einen Bergisch Gladbacher “Klüngel” gibt. Dieser Eindruck wird durch das Ignorieren des Bürgerwillens nach mehr Zeit noch unterstrichen.

    Für uns Schildgener Bürger wünsche ich mir, dass die Stadt wirklich an alles gedacht hat und die Schützen mit dem Filetstück des Dorfes nicht machen können, was sie wollen.

  55. Peter Gmerek

    Je mehr man über die beabsichtigte “Abwicklung” das Bürgerzentrum erfährt, desto mehr bekommt man Wut auf die “im Auftrag der Bürger” Handelnden. Man bekommt nicht den Eindruck, dass die Verfahrensweise ein “Geschmäckle” hat, nein, vielmehr, dass es zum Himmel stinkt !!!
    Hier wurde offenbar zügig, still und heimlich nur im Auftrag einiger “nahestehender” Bürger gehandelt. “Leider” ist es doch nicht ganz gelungen, diese Sache vor den Entscheidungen unter der Decke zu halten und so kamen auf die Schnelle mal eben weit über 1400 Unterschriften gegen den Verauf des Bürgerzentrum zusammen. Aber selbst das Minimum an Forderung, nämlich nach einer Verschiebung der Entscheidung, um Zeit für die Suche und Prüfung von alternativen Lösungen zu haben, blieb völlig unberücksichtigt. Man hatte es sehr sehr eilig.
    Ohne Rücksicht auf Verluste und vor allem ohne Rücksicht auf Verdienste, die sich der TUS Schildgen in den letzten Jahren unzweifelhaft rund um das Bürgerzenrum und in der Jugendarbeit erworben hat.
    In den undurchsichtigen Zirkeln der verantwortlichen Ausschüsse und den dort die Mehrheit bildenden Personen, ist es anscheinend noch nicht angekommen, dass Verhaltensweisen wie zur Kaiserzeit hier nichts mehr zu suchen haben. Ihr werden dazulernen müssen !!!
    Es gibt eine Menge Menschen in Schildgen und darüber hinaus, denen die Zornesröte aufsteigt, wenn sie über diese Machenschaften nachdenken. Aber ich bin aus diesen Gesprächen auch guter Hoffnung, dass dieser “Schuss” immer noch nach hinten losgehen kann.

  56. Martin Büchel

    In meinen Augen kann es nicht sein, dass innerhalb kürzester Zeit über 1400 Unterschriften gesammelt worden sind, welche die Politiker im Rat und die Stadt Bergisch Gladbach nicht einmal zum Nachdenken anregen. Man sollte bedenken, dass dort größtenteils Jugendliche bei großer Kälte von früh morgens bis spät abends standen, welche ihre Schulferien geopfert haben, weil ihnen das Wohl der Bürger in Schildgen am Herzen liegt. Wenn in weniger als einer Woche 1400 Unterschriften Schildgener Bürger lediglich für eine Vertagung des Verkaufsentscheids gesammelt werden, zeigt dies doch wohl mehr als deutlich, dass der Wunsch nach Aufklärung in der Bevölkerung stark vorhanden ist. Alles was durch diese Unterschriftenlisten erreicht werden sollte ist ein bisschen Zeit, um mit Bürgern, Vereinen, Politikern und Organisationen Gespräche zu führen, welche sinnvolleren Lösungen es gegeben hätte. Dass es diese gegeben hätte, davon bin ich überzeugt. Außerdem sollten Bürger aufgeklärt werden, was mit ihrer Begegnungsstätte geschieht. Doch dazu ist es nicht gekommen.
    Wie kann die Stadt Bergisch Gladbach ein Gebäude verkaufen, welches so vielen Bürgern in Schildgen am Herzen liegt, ohne diese auch nur im Geringsten über den geplanten Verkauf aufzuklären? Sicherlich bleibt es auch nach dem Verkauf an den Schützenverein erhalten, jedoch auf eine völlig andere Art und Weise. Was ist wenn sich dieser Verein mit den Projekt Bürgerzentrum vollkommen überschätzt? Was geschieht dann?
    Wenn es nach der Stadt gegangen wäre, dann wäre doch kein einziger Bürger in Schildgen und auch der TuS Schildgen über den geplanten Verkauf informiert worden. Doch dies war leider nicht möglich, nur leider gelangte das Thema viel zu spät an die Öffentlichkeit, um nach alternativen Lösungen zu suchen. Die Stadt hat „unnötigen“ Ballast abgeworfen, ohne sich große Arbeit dabei zu machen. Geschickt gemacht!
    Das Wohl der Bürger muss der Stadt am Herzen liegen und darf nicht einfach unbeachtet gelassen werden! Es ist unfassbar, wie dieses und die Meinung vieler Bürger in Schildgen beim Verkaufsentscheid einfach nicht beachtet worden sind. Ich bin 16 Jahre alt und werde bei der nächsten Wahl sicherlich genaustens überlegen, wenn ich wähle. Denn Parteien, die sich um das Wohl der Bürger nicht im Geringsten kümmern, haben in einem demokratischen Land nichts, aber auch gar nichts verloren!
    Sicherlich werde ich, wenn ich noch einmal mehr Zeit finden sollte, einen ausführlicheren Kommentar zum Verkauf des Bürgerzentrums in der Gesamtheit schreiben. Denn es muss deutlich werden, dass es mehr als genug Menschen gibt, die mit dem Verkauf nicht einverstanden sind.

  57. Heinz Büsing

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Sache sollten vielleicht einmal die unmittelbar mit dem Bürgerzentrum befassten Personen auch das Wort nehmen.

    Der Verfasser ist Vorsitzender des TUS Schildgen, der das Bürgerzentrum seit 2005 verwaltet.

    Schon seinerzeit – die Gespräche begannen bereits Ende 2003 – stand die Schließung bevor, die mit dem Engagement des TUS Schildgen vermieden werden konnte.

    Im Übrigen wurden die Verträge seinerzeit unter der Bürgermeisterin Frau Opladen geschlossen, die nach Erinnerung des Verfassers der CDU angehörte.

    Der Vertrag beinhaltet auch eine Klausel, wonach die Stadt verpflichtet ist, die notwendigen Instandhaltungskosten zu tragen.

    Fakt ist, dass bei allen anstehenden Verbesserungsmassnahmen natürlich Rücksprache mit der Stadtverwaltung gehalten wurde, die regelmäßig mit Hinweis auf die leeren Kassen jegliche “Erhaltungsmassnahme”, die der – inneren wie äußeren – Verbesserung des Zentrums und der Verbesserung der Vermietbarkeit dienten, ablehnten.

    Das Bürgerzentrum war 2005 20 Jahre alt, und es war in diesen 20 Jahren eben – wegen der leider permanent klammen Kassen – auch nichts investiert worden.

    Wer eine übernommene Aufgabe ernst nimmt, der geht sie auch an..

    Der Verfasser kann sich durchaus vorstellen, dass diejenigen, die meinen, eine völlig heruntergekommene – und auch verwahrloste – Liegenschaft stelle eine hervorragende und ansprechende Örtlichkeit zur Durchführung z.B. von Hochzeitsfeierlichkeiten dar, in ihrem privaten Umfeld in einer vergleichbaren Umgebung leben.

    Dies war jedoch nicht der Anspruch des TUS Schildgen, der dieses Bürgerzentrum wieder zu einem Mittelpunkt und einer Attraktion in Schildgen entwickeln wollte.

    Die hier zu erbringenden ehrenamtlichen Leistungen kann man – auch als Vorstand – von seinen Mitgliedern nur einfordern, wenn dem ein “Vorteil” gegenüber steht. Und dieser bestand in der Option, das Zentrum auch als Vereinsheim zu nutzen.

    Dieses verlieren übrigends die knapp 1000 Mitglieder des TUS Schildgen. Und diesen ist ebenfalls sehr transparent, was aktuell geschieht, weil sie sehr an ihrem Vereinsheim interessiert sind.

    Auf Seiten der Stadt war nicht nur mit dem Engagement des TUS Schildgen gesichert, dass das Bürgerzentrum als solches offen bleibt.

    Trotz des zunächst in Höhe von 12.000,00 € geleisteten Zuschusses (es waren nicht immer schon 15.000,00 €, was ein Entscheider in diesem wichtigen Thema ja eigentlich wissen müsste) wurde der Haushalt der Stadt sofort ab 2005 um – zusammen mit der gefundenen Lösung in Refrath – um 38.000,00 € jährlich “entlastet” .

    Damit hat der TUS Schildgen mit seinem Engagement nicht nur pro Jahr 19.000,00 € an “Einsparungen” bewirkt, sondern auch eine öffentliche – mit Steuergeldern errichtete – Einrichtung erhalten.

    Dem Vernehmen nach ist es im Laufe der Zeit durch dieses Engagement “gelungen”, den städtischen Haushalt – Jahr für Jahr, gerechnet mit Schildgen und Refrath – um 45.000,00 € zu entlasten.

    Bleibt man rechnerisch bei den 19.000,00 €, und vermindert diesen Betrag um die 3.000,00 €, die ab dem Jahr 2007 (was der in der Sache Kundige ja eigentlich wissen müssten) gezahlt wurden, dann errechnet sich bis einschließlich 2009 eine “Ersparnis” von insgesamt 86.000,00 €.

    Die nachfolgenden Zahlen geben einmal einen Überblick, was – trotz der Zuschusszahlungen – vom TUS Schildgen “eingespart” wurde.

    nachhalt. Ersparnis pro Mitglied Leistung
    Stadthaushalt TUS Schildgen pro Jahr
    trotz Zuschuss
    19000,00 750 25,33
    19000,00 750 25,33
    16000,00 750 21,33
    16000,00 750 21,33
    16000,00 750 21,33
    0,00 750 0,00
    86000,00 114,67

    Im Schnitt hat damit jedes der seinerzeit 750 Mitglieder des TUS Schildgen mit seinem Engagement einen “Einsparbeitrag” in Höhe von 22,93 € pro Jahr “beigesteuert”.

    Hätte nur jeder andere der restlichen mindestens 99250 Bürger einen ähnlichen Sparbeitrag geleistet, dann würde der städtische Haushalt pro Jahr um 2,29 Mio. € entlastet werden können.

    Die Damen und Herren Entscheider mögen einmal nachweisen, dass sie persönlich auf sich bezogen eine ähnliche Leistung aufweisen können.

    Nicht nur in dieser Beziehung können die Mitglieder des TUS Schildgen stolz sein.

    Auch der Ertragswert der Einrichtung Bürgerzentrum wurde im selben Zeitraum um 27,25 % gesteigert.

    Dies bedeutet eine Steigerung der Nutzungs- und Mietentgelte von ziemlich genau 5 % in jedem der 5 Jahre, konkret von 21.333,00 € im Jahr 2005 auf 27.145,00 € im Jahr 2009.

    Legt man – wie bei sonstigen Vermietungsobjekten – zur Wertermittlung den 12-fachen Jahresertragswert an, dann konnte der “Wert” dieses Bürgerzentrums von 255.966,00 € auf 325.766,00 € gesteigert werden.

    Hinter dieser Wertsteigerung von über 63.000,00 € in 5 Jahren steckt wieder ein Leistungsbeitrag eines jeden Mitglieds des TUS Schildgen in Höhe von jährlich 16,84 € – gleichgültig ob groß ob klein.

    Würde jeder Gladbacher Bürger eine vergleichbare Wertsteigerung an Gemeineigentum pro Jahr bewirken, würde die Stadt Bergisch Gladbach, und damit seine 100.000 Bürger das Gemeinschaftseigentum – jährlich – um 1,68 Mio. € mehren.

    Die Entscheider über das Bürgerzentrum mögen sich fragen, ob sie in den letzten 5 Jahren Ähnliches von sich behaupten können.

    Nun behaupten die potentiellen Käufer, sie könnten alles – noch – besser als der TUS Schildgen.

    Dies bedeutet damit nichts Anderes:

    Die vorstehenden Zahlen mit einer jährlichen Steigerung der Einnahmen um 5 % sind damit die aufgezeigte Messlatte, die die potentiellen Käufer überspringen müssen.

    Damit keine Mißverständnisse aufkommen:

    Die Zahlen sind – wenn nicht den Entscheidern – so doch der Stadtverwaltung bekannt, da hierüber jährlich zu rapportieren war.

    Zum Zahlenwerk einmal zusammengefasst:

    Durch die Leistung des TUS Schildgen seit 2005 wurde nicht nur das Bürgerzentrum als öffentliche Einrichtung offen gehalten, sondern dessen Wert um über 63.000,00 € gesteigert und zudem noch der Stadthaushalt um 86.000,00 € entlastet. Dies macht summa summarum den bescheidenen Betrag von 149.000,00 € in 5 Jahren aus.

    Hiefür hat die Stadt Bergisch Gladbach im selben Zeitraum einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von insgesamt (ohne die Steuerproblematik einzurechnen) 2 x 12.000,00 € und 3 x 15.000,00 € = 69.000,00 € eingesetzt.

    Der Verfasser geht einmal davon aus, dass dieses Zahlenwerk den Entscheidern nicht bekannt war.

    Diese Erfolgsstory ruft naturgemäß Neider auf den Plan.

    Aber der TUS Schildgen stellt sich auch hier jedem Wettbewerb.

    Wer verantwortungsvoll mit Bürgereigentum umgeht, der weiß was er tut.

    Nur die Messlatte, die man an einen sachgerechten und ordnungsgemäßen Betrieb dieses Bürgerzentrums im Maßstab anlegen muss, ist vorliegend damit auch klar definiert.

    Wer es besser machen kann, soll es besser machen.

    Aber dies muss transparent und kontrollierbar sein.

    Die vorstehenden Zahlen zeigen auf, woran man Transparenz festmachen kann.

    Und wir gehen – als gute Sportler im TUS Schildgen – natürlich davon aus, dass dieselben (Spiel-)Regeln auch für unsere Wettbewerber gelten.

    Und wenn der Wettbewerber “schlechter” ist, dann wird – im Sinne des Bürgereigentums – das Rennen doch wieder neu eröffnet – oder ???

    Ist hier auch die Frage beantwortet, wie lange eine Halbzeit dauert, und wann das Spiel zu Ende ist, damit das Resultat feststeht und verglichen werden kann ??

    99 Jahre Erbpachtzeit ist wohl eindeutig zu lang, wenn dem TUS Schildgen “nur 7 Jahre” gewährt wurden, von denen bislang nur 5 betrachtet wurden.

    Wer stellt denn wann nach welchen Parametern einen Vergleich an ?

    Der Rat – oder nur die CDU mit der FDP ?

    Wie will man das Bürgerzentrum “in noch” bessere Hände geben können, wenn der potentielle Käufer entgegen seinen eigenen Aussagen doch nicht “besser” ist ?

    Ist bei einer denkbaren und nicht auszuschließenden “Nichtzielerreichung” und “Rückabwicklung” des Kaufvertrages durch Rückstellungen sichergestellt, dass aus dem städtischen Haushalt die geleisteten Kaufpreisraten aufgebracht und zurück gezahlt werden können ? Oder ist dies alles nur “Augenwischerei ” ?

    Wie hoch ist denn dann die vom potentiellen Käufer zu entrichtende Nutzungsentschädigung ?

    Was geschieht in diesem Fall mit der geplanten Schießhalle, mit der ja dann “unverrückbare” Fakten geschaffen wurden ?

    Wird dann doch der Bebauungsplan geändert und kommt dann der “große” Investor ??

    Wann wird dies sein – wie lange dauert die Halbzeit oder das Spiel ?

    Jeder der über einen Verkauf dieses Zentrum entschieden hat, hat auf diese Fragen sicher eine Antwort.

    Wir vom TUS Schilggen sind auch Bürger von Schildgen und Bergisch Gladbach, und kennen nur diese Fragen.

    Wir hätten hier gerne von den Entscheidern eine klare Antwort.

    Und da die Entscheider ja die Antworten und wir nur die Fragen kennen, dann kann es auch nicht vermessen sein, uns die Antwort bis zum 10.11.2010 doch bitte in schriftlicher Form zukommen zu lassen.

    Dies gilt auch für eine erbetene Stellungnahme zu den nachfolgenden Aspekten:

    Was natürlich keiner der hier maßgeblich beteiligten Entscheider weiß ist weiter, dass die Erhöhung des städtischen Zuschusses von 12.000,00 € auf 15.000,00 € dadurch relativiert wird, dass das Finanzamt der Stadt Bergisch Gladbach von eben diesem Zuschuss die Kleinigkeit von 19 % Umsatzsteuer (landläufig als Mehrwertsteuer bekannt) einfordert.

    Schon Grundschüler können im Rahmen eines Näherungsverfahrens errechnen, dass damit der Betrag von 15.000,00 € um knapp 3.000,00 € geringer wird.

    Wer also von 15.000,00 € Zuschuss redet, der dokumentiert damit nur, dass er keine Sachkenntnis hat. Und wer keine Sachkenntnis hat, sollte nicht entscheiden.

    Diese Details hätte wir gerne mitgeteilt, wenn man den TUS Schildgen bei der gesamten “Verkaufsaktion” auch nur einmal kontaktiert hätte.

    Eigentlich müsste dies der Stadt bekannt sein, weil der TUS Schildgen die Stadt auf diese Vorgehensweise des Finanzamts Bergisch Gladbach hingewiesen und auch um argumentative Schützenhilfe gebeten hatte.

    Auch hier blieb eine Hilfestellung aus.

    Und wenn der potentielle Käufer trotzdem von einem Zuschuss von 15.000,00 € redet, dann könnte auch dies als Zeichen dafür gewertet werden, dass man sich mit den Details der Verwaltung eines Bürgerzentrums noch gar nicht beschäftigt hat.

    Bei uns hat man jedenfalls hierzu keinerlei Erkundigungen eingeholt.

    Wie stellt die Stadt denn sicher, dass es mit dem Bürgerzentrum weiter “bergauf” geht, und woran misst sie dies ?

    Zu einem anderen Apsekt werfen sich weitere Fragen auf:

    Fakt ist, dass wohl erst am 20.09.2010 mit einer offziellen Mitteilung auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach über die Sparziele der Stadt, die auch erst am 05.10.2010 im Detail vorgestellt werden sollten, hingewiesen wurde.

    Siehe Link:

    http://in-gl.de/2010/09/20/urbach-lasten-auf-alle-schultern-verteilen/

    Dort heißt es auszugsweise weiter:

    Einschnitte in allen Bereichen – aber kein „Kaputtsparen“

    Beispiel Kulturförderung

    Die Bürgerzentren in Schildgen und Refrath würden nach der Variante A aufgegeben; in der Alternativvariante der Verwaltung bleibt das Haus Steinbreche in Refrath von Kürzungen ausgenommen.

    In Schildgen soll nach alternativen Trägerschaften gesucht werden.

    Wichtig ist hier wohl das Datum – man mag sich den 20.09.2010 oder auch den 05.10.2010 aussuchen.

    Wieso wird das Bürgerzentrum Refrath bereits am 20.09.2010/05.10.2010 “herausgenommen ?

    Sind nur die Schildgener Bürger Schildbürger ? Stand der potentielle Käufer und der Verkauf da vielleicht schon fest, oder weshalb sucht man nur in Schildgen und nicht in Refrath “andere Träger”?

    Sind 15.000,00 € in Refrath andere als in Schildgen ?

    Tatsache ist doch weiter, dass es an diesem Datum auf der offiziellen Seite der Stadt Bergisch Gladbach heißt:

    “In Schildgen soll nach einem alternativen Träger gesucht werden.”

    Irgendwie passt das jedenfalls vom “zeitlichen” Ablauf nicht ganz zusammen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ?!?

    Wurden hier die legalen Einrichtungen der Stadtveraltung – vorliegend der Infrastrukturausschuss – für ein Kasperlespiel instrumentalisiert ?

    Da der TUS Schildgen die Verwaltung inne hatte, könnte man ja auf den Gedanken verfallen, dass der TUS Schildgen über diese Absichten – einmal 15.000,00 € Zuschuss einzusparen – zum anderen, einen “anderen Träger” zu suchen, seitens der Stadt Bergisch Gladbach – als dem unmittelbaren Vertragspartner des TUS Schildgen angesprochen oder auch nur kontaktiert worden wäre.

    Die Stadt hat auch nicht den Verwaltungsvertrag mit dem TUS Schildgen gekündigt, der eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Jahresende beinhaltet.

    Wenn doch ein Wettbewerber in der Verwaltung von sich behauptet, er könne alles besser und benötige hierfür nicht den Zuschuss von 15.000,00 €, weshalb hat die Stadt dann dieses Einsparpotential nicht ab dem 01.01.2011 genutzt ?

    Wenn man ehrlich sparen will, und die Aussage korrekt ist, man könne alles besser, dann hätte es doch nahe gelegen, in einem ersten Schritt nur den Verwalter zu wechseln. Eines Verkaufs der Liegenschaft hätte es doch gar nicht bedurft.

    Alles weitere hätte man dann immer noch sehen können.

    Wollte man eigentlich gar nicht sparen oder wollte man nur das Grundstück Bürgerzentrum billig erwerben, um dort billig bauen zu können ?

    Jedenfalls wurden keine Gespräche von der Stadt mit dem TUS Schildgen geführt.

    Wenn deshalb ein “Entscheider” Gegenteiliges” behauptet, dann dokumentierte er Falsches – landläufig spricht man von Lüge.

    Der TUS Schildgen hat in dieser Thematik auch keinen Zweiten oder Dritten bevollmächtigt, in seinem Namen und/oder für ihn in dieser Frage auch nur eine verbindliche Auskunft zu erteilen.

    Wenn dann bereits am 28.10.2010 der “alternative Träger” durch Beschluss des Infrastrukturausschusses “feststeht und gefunden” ist, dann kann es zwar sein, dass im Schildgener Beritt in der Zeit vom 20.09.2010 bis zum 28.10.2010 noch mit anderen Vereinen oder sonstigen potentiellen Trägern gesprochen worden ist, jedoch nicht mit dem TUS Schildgen.

    Vielleicht können die Entscheider ja einmal transparent und nachvollziehbar darlegen, ob sie mit der KG Blau Rot Schildgen, oder Inter 99 oder mit einer der beiden Kirchengemeinden in Schildgen gesprochen haben, und wann dies geschehen sein soll. Schließlich engagiert sich doch das Erzbistum Köln bereits beim Jugendzentrum Fresch.

    Und wenn es doch tatsächlich darum gehen sollte, den städtischen Haushalt auch zu entlasten und für die Bürger das Optimum – an Entlastung – zu erreichen, dann müsste doch – wenn schon nicht der TUS Schildgen in dieser Thematik kontaktiert wurde – darstellbar sein, mit welchen Vereinen und Institutionen in Schildgen über die zukünftige Verwaltung und einen Verkauf des Bürgerzentrums gesprochen wurde.

    Dies muss ja darstellbar sein, weil man ja am 20.09.2010 noch einen anderen Träger “gesucht” hat.

    Als Bürger dieser Stadt haben auch die Mitglieder des TUS Schildgen eine Anspruch Bekanntgabe dieser Bemühungen und Gesprächsergebnisse.

    Auch dies dürfte in der Frist bis zum 10.11.2010 möglich sein, da es ja nur um die Weitergabe von den Entscheidern bereits bekannter Daten geht.

    Oder gab es solche Gespräche mit anderen potentiellen Käufern gar nicht ?

    Stand vielleicht bereits am 20.09.2010/05.10.2010 alles fest, ohne dass anderen potentiellen Interessierten die Gelegenheit gegeben wurde, eigene Angebote zu machen oder auch nur in Erwägung zu ziehen, sich mit dieser Thematik auseinander zusetzen, um in einen Wettbewerb zu noch “höheren” Einsparungen für die Stadt, und damit für uns als Bürger eintreten zu können ?

    Fest steht, dass mit dem TUS Schldgen nicht gesprochen wurde.

    Fest steht weiter, das dem TUS Schildgen unter den erst am 20.09.2010/05.10.2010 offiziell bekannten Daten auch keine Gelegenheit eingeräumt wurde, in Kooperation mit anderen Ortsvereinen in Schildgen – ähnlich wie dies in Refrath der Fall ist – einen Trägerverein allein für das Bürgerzentrum zu gründen.

    Hat der TUS Schildgen der Stadt, der Stadtverwaltung, dem Bürgermeister oder einer der politischen Parteien etwas Böses angetan, dass man nicht mit ihm geredet hat ?

    Oder ist der TUS Schildgen zu erfolgreich ?

    Oder hat der TUS Schildgen als parteipolitisch neutraler Verein nur nicht die notwendigen “Connections” ?

    Das würde ja auf eine grundlegende Grundrechtsverletzung hinauslaufen, da es auch eine negative Koalitionsfreiheit gibt, was übersetzt bedeutet, das man nicht deshalb benachteiligt werden darf, weil man nicht in einer Partei ist.

    Ist vorliegend der Gleichbehandlungsgrundsatz bei der Ansprache und Berücksichtigung potentieller Bewerber beachtet ?

    Im Vergaberecht spricht man hier wohl von Ausschreibung, die letztlich auch europarechtlich vorgeschrieben sein könnte. In Köln soll da ja etwas mit den Messehallen nicht ganz korrekt gelaufen sein.

    Und da die Stadt auch einen Vergabeausschuss hat, dann sollte das Thema der Ausschreibung nichts Unbekanntes sein.

    Wenn ja, durch welche Massnahmen wurde dies beachtet ?

    Auch hierauf können die Entscheider ja kurzfristig – bis zum 10.11.2010 – die notwendigen Antworten geben.

    Auch die Schildgener Bürger sind Bürger von Bergisch Gladbach, und dies gilt auch für die Mitglieder des TUS Schildgen.

    Und diese haben ein vitales Interesse daran, bei notwendigen Einsparmassnahmen das Optimum zu erreichen.

    Und wenn in einer Konstellation ein Kaufpreis von 181.000,00 € seitens der Stadt erzielbar war und ein Erbpachtzins von 2,00 €, dann wäre der konkurrierende potentielle Kaufinteressent und Betreiber des Bürgerzentrums schon wegen der damit erzielbaren höheren Einsparung zu bevorzugen gewesen.

    Deshalb müssen diese Fragen offen und schnell beantwortet werden, um jeglichen Verdacht einer Klüngelei und Mauschelei zu beseitigen.

    Die bisher bekannten Fakten schließen ein allgemein als schändlich bezeichnetes Handeln jedenfalls auf den ersten Blick nicht aus.

    Und auch der Vorsitzende des TUS Schildgen ist nicht in der Lage, diese immer wieder an ihn gerichteten Fragen zu beantworten, eben weil er kein sachkundiger Entscheider ist.

    Nur nebenbei:

    Bereits im Jahr 2004 hat der TUS Schildgen die heutigen potentiellen Käufer angesprochen, ob man nicht gemeinsam einen Trägerverein für die Verwaltung des Bürgerzentrums in Schildgen gründen solle – ähnlich wie in Refrath.

    Seinerzeit gab der potentielle Käufer klar verstehen, dass man kein Interesse habe, weil man das soziokulturelle Zentrum nur 1 mal im Jahr – für das Schützenfest – nutze.

    Im Zusammenhang mit der Investition in neue Gardinen – für die die zuvor hierauf angesprochen Stadt – wie immer – kein Geld hatte – , wurde der heutige potentielle Käufer wie auch die Vertreter der Interessengemeinschaft Schildgen im Jahre 2006 nochmals angesprochen, ob man nicht doch zur gemeinsamen Trägerschaft und einer finanziellen Beteiligung kommen könne.

    Wieder wurde der TUS Schildgen – von beiden Vertretern dieser Vereine -mit dem Hinweis beschieden, man nutze das Bürgerzentrum nur einmal im Jahr, und zwar beim Schützen- und Dorffest, und man habe kaum ausreichend finanzielle Mittel, um das anstehende zu finanzieren.

    Aber auch damit sind die Fragen noch nicht zu Ende gestellt.

    Ist den Verantwortlichen bekannt, dass 4 eingerichtete Arbeitsplätze – vergütet von der eingeschalteten Verwaltungsfirma – und damit die soziale Existenz von 4 Bürgern dieser Stadt mit der Verkaufsentscheidung betroffen wird ?

    Der TUS Schildgen weiß, dass auch die durch sein Wirken erzielten Einsparungen bei der Stadt zu Einsparungen im Personalhaushalt geführt haben. Dies geschah dem Vernehmen nach im Wesentlichen durch Nichtneubesetzung von frei werdenden Stellen.

    Vorliegend geht es auch um sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze u.a. einer alleinerziehenden Mutter. Diese 4 Mitarbeiter wissen sehr genau, wer die Entscheidung getroffen hat.

    Diese 4 Mitarbeiter wissen aber auch, dass die Entscheider nichts von ihnen wissen, weil sie kein Interesse daran hatten, sich wissend zu machen und beim TUS Schildgen Informationen ein zu holen.

    Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen, und die Nichtwissenden bis in die oberen Führungsetagen der Stadt Bergisch Gladbach sich nicht weiter in ihrer Gerüchteküche verlieren:

    Damit ist nicht die Tochter des Vorsitzenden gemeint. Die geht – wie der Vorsitzende – einer geregelten Tätigkeit in einem “normalen” Arbeitsverhältnis in einer ganz normalen 40-50- Stundenwoche nach, und kümmert sich nicht nur um ihre 4 Angestellten, sondern zudem noch um das Drumherum der Verwaltung des Bürgerzentrums incl. Verträgen, Steuern und Abrechnungen.

    Und wenn die Gerüchte über Bemerkungen des städtischen Baudezerneten in dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Infrastrukturausschusses auch nur im Ansatz richtig sind, dann mögen die Hörer dieser Aussagen für sich entscheiden, wer mit sich und seiner Aufabenstellung, unbedingt ein bestimmtes Ergebnis bei einer Abstimmung zu erzielen, mehr Probleme hat und – bei Lichte betrachtet – diskriminierende Bemerkungen von sich geben muss, weil die Sachargumente fehlen.

    Es ist traurig, solches feststellen zu müssen, belegt auf der anderen Seite allerdings, dass irgendein Eilbedürfnis bestand, auf jeden Fall an diesem 28.10.2010 eine gewollte Entscheidung zu erreichen.

    Wir vom TUS Schildgen wissen anhand der – auch gegenüber der Stadt – offen gelegten Zahlen, das die eingesetzte Firma mit ihren Mitarbeitern einen guten Job erledigt hat. Und damit ist – wie bereits ausgeührt – eine objektive Meß- und Beurteilungslatte gesetzt.

    Für den TUS Schildgen zählt nicht allein der Erfolg, auch wenn Sportler immer gewinnen wollen. Der TUS Schildgen soll unter der Führung seines Vorstandes auch immer in den Spiegel schauen und sich auch noch selbst in die Augen sehen können – was landläufig mit Fairness umschrieben wird.

    Deshalb wird der TUS Schildgen immer für einen fairen Wettbewerb eintreten und jedes Foul und jeden Schlag unter eine Gürtellinie auch als solchen bezeichnen und entlarven.

    Der TUS Schildgen hätte – wäre er gefragt worden wäre – auch darauf hingewiesen, das das Dach beim Bürgerzentrum rund um das Jahr 2007 umfangreich saniert wurde.

    Dieser Hinweis erfolgt deshalb, weil der Bürgermeister in einer von ihm abgegebenen Erklärung wohl vom 27.10.2010 von anstehenden umfangreichen Dachsanierungsarbeiten im Zusammenhang mit der Kaufpreisgestaltung gesprochen hat.

    Dem Baudezernenten müsste dies anhand der ihm vorliegenden Rechnungen bekannt sein.

    Und dem Vergabeausschuss müsste bekannt sein, dass der mit diesen seinerzeitigen Sanierungsarbeiten beliehene Dachdecker aus Schildgen stammt.

    Und wenn die sich in Schildgen verdichtenden Gerüchte wahr sind, dann ist dieser Dachdecker auch Mitglied der potentiellen Käufer.

    Alle diese Gerüchte wären gar keine geworden, wäre Offenheit und Transparenz geschaffen gewesen.

    Es gibt nichts Schlimmeres als Gerüchte, die – nach Maßgabe der Regeln der stillen Post – sodann ein Eigenleben entwickeln.

    Derzeit kann jedenfalls nicht mit der wünschenswerten Klarheit ausgeschlossen werden, dass die Aussage des Bürgermeisters zu den anstehenden Dacharbeiten durch einen Sanierungskostenvoranschlag dieses Dachdeckers bestimmt ist, der vor wenigen jahren selbst bereits die umfangreichen Sanierungsarbeiten durchgeführt und bereits einmal bezahlt bekommen hat, und zudem als Mitglied des potentielen Käufers Interesse an einem wegen anstehender Sanierungsarbeiten geringen Kaufpreis hat.

    Man kann aus diesen schon langen Ausführungen erkennen, dass sich rund um das Thema Bürgerzentrum eine Vielzahl von Fragen und Gerüchten rankt.

    Und diese Situation ist allein durch die an einer Vielzahl von Einzelaspekten fest zu machenden Fragen, die bislang ohne Antworten blieben, hervorgerufen.

    Und wenn in der heutigen Zeit meint, es müssten keine Antworten auf z.T. offenkundige Fragen gegeben werden, der provoziert eine Lagerbildung und Extremismus.

    Wer meint, eine politische Mehrheit allein reicht aus und sei bereits geeignet, immer und ohne Beteiligung der Betroffenen und Interessierten die allein richtige Entscheidung zu treffen, man müsse nicht mehr reden oder überzeugen, und die Meinung einer gefundenen politischen Mehrheit sei das allein Wahre, der setzt mit Macht weiter Pflöcke in eine allgemein bereits vorhandene Politikverdrossenheit.

    Wer meint, die Frage, wann der potentielle Käufer das Bürgerzentrum übernehmen will bzw. kann, sei bereits defintiv klar, der irrt.

    Wer meint, die Frage, ob und wann auf dem Gelände Baumassnahmen durchgeführt werden können, sei klar, der irrt ebenfalls.

    Und diese Fragen berühren ebenfalls ganz konkret die Interessen des TUS Schildgen, der dieses Zentrum verwaltet und vermieten will. Und die potentiellen Mieter und Nutzer fragen doch heute konkret, ob gebaut wird, und ob sie im Jahr 2011 eine Baustelle vor dem Fenster haben oder nicht, wenn sie ihre Feier durchführen wollen.

    Mit dieser Frage sind doch handfeste wirtschaftliche Interessen verbunden.

    Wer zahlt denn 2011 den Zuschuss ? Die Stadt Bergisch Gladbach oder der potentielle Käufer ?

    Es gibt eine ganze Reihe von offenen Fragen. Man kann sie auch aussitzen und darauf hoffen, dass im “entfernten” Schildgen irgendeiner “gewinnen” oder “verlieren” wird.

    Aber wer mitteilt, es gebe keine offenen Fragen, der will verdummen.

    Es bleiben weitere Fragen, wieso ein Gebäude unter Ertragswert/Gebäudewert verkauft wird, wenn es doch gilt, Ersparnisse zu erzielen und weshalb es keinen ortsüblichen, an dem Grundstückswert orientierten, der Preisentwicklung folgenden Erbpachtzins – wie ihn auch die Kirchen verlangen – gibt ?

    Auch diese Fragen können ja dann bis zum 10.11.2010 schriftlich beantwortet werden, da ja alle Antworten bereits bekannt sind und nur zusammengefasst werden müssen.

    Wir würden uns freuen, bis zum genannten Datum Post bekommen zu haben. Wir würden diese Stellungnahme dann gerne auch in Schildgen bekannt machen, damit alle Bürger endlich Antworten auf ihre Fragen erhalten und die Gerüchte endlich aufhören.

    Wir würden allerdings auch öffentlich machen wollen, wenn wir keine Antworten erhalten.

    Abschließend gilt es noch, mit einem weiteren Gerücht aufzuräumen. Der Vorstand des potentiellen Käufers hat den Vorsitzenden des TUS Schildgen Mitte Mai über die Absichten unterrichtet, das Bügerzentrum kaufen zu wollen, um dort eine Schießhalle anbauen zu können.

    Zeitgleich wurde der Vorsitzende des TUS Schildgen ausdrücklich gebeten, über diese Information absolutes Stillschweigen zu bewahren, er könne jedoch seinen Vorstand unterichten. Hieran hat sich der Vorsitzénde des TUS Schildgen gehalten, und fortan nicht mehr gehört, obwohl er auf dem “Laufenden gehalten werden sollte”.

    Erst am 12.10.2010 wurde der Vorsitzende des TUS Schildgen durch die Stadtverwaltung darüber unterrichtet, dass am 28.10.2010 die Entscheidung im Infrastrukturausschuss ansteht.

    Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung, dass mit den Antworten Ruhe einkehren kann

    Dies

  58. Tano Schulte

    Wie man es dreht und wendet was da zum Wohl der Stadt und zum Wohl der Bürger wie entschieden wurde, so kann man nicht einfach darüber hinwegsehen, dass die entsprechende Anzahl an Unterschriften zur Vertagung des Entscheids gesammelt wurden, dass ganz offensichtlich mehr als ein Sechstel (!) der Schildgener Bevölkerung nicht mit diesem Entschluss einverstanden ist, dass ddurch persönliche Interessen die Abstimmung beeinflusst wurde und somit eben NICHT ZUM WOHL DER MENSCHEN, die eigentlich durch ihre gewählten Vertreter vertreten werden sollten, entschieden wurde.
    Und dabei möchte ich auch den dezenten Hinweis geben, dass das Wohl der Stadt das Wohl der dort lebenden Menschen ist, denn ohne Menschen keine Stadt!
    An einem Kommentar wie “Der Bürger wird sich später vor allem an eines erinnern: Das Bürgerzentrum ist langfristig gesichert und bleibt dauerhaft für die Bürger und die Vereine vor Ort offen.” merkt man ja auch ganz offensichtlich, dass es hierbei darauf spekuliert wird, dass der Bürger dumm genug ist um die ja doch sehr durchschaubaren Mauscheleien und LÜGEN unserer werten Herrn Politiker zu schlucken und zu vergessen. Hier wird Politik zu eigenen Gunsten gemacht und nicht im Sinne der Bürger.
    Mein Fazit: Ganz miese Politik Herr Höring. Durch solche Aktionen gewinnt man weder Wählerstimmen, noch mehrt man das Vertrauen der Menschen in die Politik. Hierwerden geschickt 2 Vereine gegeneinander ausgespielt bzw. wird es so dargestellt das die einem dem anderen etwas nicht gönnen, dabei gehts hier um persönliche Interessen und nicht um das Wohl der Stadt und DER MENSCHEN!!!

  59. Guido Hüpper

    Ob das Bürgerzentrum langfristig für die Bürger erhalten bleibt, wird die Zukunft zeigen.

    Unabhängig vom Ergebnis muss man feststellen, dass die Art und Weise, wie vorgegangen wurde, 2 Vereine gegeneinander aufgebracht hat und die Bevölkerung zerstritten hat.

    Geschicktes Vorgehen sieht anders aus.

    Der Hinweis “Eine Kompensation (für die Investitionen des TuS in Höhe von > 100.000 EUR) ist nicht vorgesehen” ist respektlos gegenüber dem TuS. In den Vereinen wird viel ehrenamtlich für die Bevölkerung gearbeitet. Mit solchem Agieren werden die Menchen in den Vereinen demotiviert.

    Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man hier keine öffentliche Diskussion VOR DEM BESCHLUSS geführt hat. In der Tat wäre wohlmöglich eine finanziell bessere Lösung für die Stadt herausgekommen. Bei jeder größeren Beschaffungsmassnahme wird aus gutem grund eine Ausschreibung vorgenommen, warum wird hier beim Verkauf so gekungelt?

  60. Ninette Schulte

    1. Ich habe nie Ihre Meinung als ‘kindisch’ bezeichnet, sondern nur Ihre Äußerung, ich hätte gedroht.

    2. So unumstritten, wie Sie es darstellen, ist Ihre Entscheidung ja doch ganz offensichtlich nicht! Das IHR Handeln dem Wohle der Stadt dient, ist IHRE persönliche Meinung.
    Ein großer Teil der Bürger Schildgens ist ganz offensichtlich anderer Meinung.

    3. In keiner einzigen Antwort gehen Sie auf meine Fragen ein! Wieder, wie im bisherigen Verlauf auch, werden gestellte Fragen ganz einfach ignoriert.
    Daher noch einmal ausdrücklich meine Frage:
    Warum waren Sie nicht bereit, Zeit zu gewähren, damit über Alternativen nachgedacht werden kann?
    Welchen Grund gibt es dafür, dass man alternative Überlegungen gar nicht erst zulassen möchte, sondern die Bürger gleich vor vollendete Tatsachen stellt?

  61. Ninette Schulte

    Entschuldigen Sie bitte, aber das wird mir hier doch wirklich zu kindisch.
    Ich drohe überhaupt nicht. Warum auch?
    Sie wissen doch, dass in Schildgen innerhalb von nur ganz kurzer Zeit 1460 Unterschriften gesammelt worden sind, Unterschriften, die darum gebeten haben, dass man nichts weiter als ein wenig ZEIT erhält.
    Es gab keinen vernünftigen Grund dafür, diese Zeit nicht zu gewähren, außer dem Wunsch der Schützen, die Sache so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen.

    Glauben Sie wirklich, dass die Bürger, die diese Unterschrift gegeben haben und all die Bürger, die aus den Herbstferien wiedergekommen sind und erfahren mussten, dass innerhalb dieser zwei Wochen, die sie weg waren, ein solcher stadtteilprägender Entschluss ohne vorherige Informationen und ohne vorherige öffentliche Diskussion durchgedrückt wurde, dies einfach so vergessen, sich nicht erinnern?

    Und letztendlich nur noch das sehen werden, was die Politik ihnen einreden möchte?

    Sie sind gewählt worden als Vertreter der Bürger unserer Stadt. Sie sollten im Interesse der Bürger handeln.
    Warum übergehen Sie dann kommentarlos einfach die Bitten der Bürger, die an Sie herangetragen werden?
    Warum vertreten Sie die Ansicht, dass nur die Schützen in der Lage sind, unser Bürgerzentrum langfristig zu sichern, warum lassen Sie andere Überlegungen gar nicht erst zu?
    Ist dies eine offene, bürgerfreundliche Politik?
    Wenn Sie so sicher sind, dass diese Entscheidung die einzig richtige Entscheidung ist, warum konnten Sie dann nicht zulassen, dass offen darüber geredet wird, dass Alternativen geprüft werden, dass die Bürger in diese Überlegungen mit einbezogen werden?

    Haben Sie überhaupt wahrgenommen, dass 1460 Bürger mit ihrer Unterschrift mitgeteilt haben, dass sie der Meinung sind, dass dies NICHT die richtige Entscheidung ist?

  62. Ninette Schulte

    Genau dieser Kommentar zeigt doch, für wie dumm Sie uns als Bürger halten.

  63. Ninette Schulte

    Leider wird dieses Thema immer wieder ausschließlich auf die These “Schützenverein gegen Sportverein” heruntergebrochen.
    Dabei geht es hier um viel mehr: Das Bürgerzentrum ist mit unseren Steuergeldern erbaut worden.
    Nun hat die Stadt kein Geld mehr, es weiterhin zu betreiben- mit welchem Partner auch immer- und notwendige Sanierungen oder Zuschüsse zu bezahlen.
    Die Überlegung, es zu verkaufen und damit das Stadtsäckl zu entlasten ist da also durchaus in Ordnung.
    Nur: Warum werden diese Überlegungen nicht ÖFFENTLICH angestellt, so dass eventuelle Interessenten die Möglichkeit haben, sich zu informieren und Gebote abzugeben?
    Vielleicht wären diese Gebote ja höher gewesen und hätten das Stadtsäckl noch mehr entlastet? Auch mit diesen Interessenten hätte man über die Bedingungen verhandeln können. Warum wird das Kaufangebot nur EINEM einzigen Interessenten, den Schützen, gemacht?
    Herr Höring schreibt, es hätte keine andere Interessenten gegeben. Das mag richtig sein, es konnte ja auch keine anderen Interessenten geben, da niemand, nicht mal der derzeitige Mieter und Betreiber des Bürgerzentrums von den Verkaufsüberlegungen der Stadt wusste!!
    Selbst der Tagesordnungspunkt der Stadt hierzu hieß nur: Verkauf der Liegenschaft “XX”.
    Es wurde also alles getan, um diese Sache vor dem Bürger geheim zu halten.

    Welch ein Pech, dass dann nur knapp 2 Wochen vor der Sitzung doch noch eine Informationsveranstaltung im Bürgerzentrum stattfand, so dass wenigstens einigen wenigen Bürgern dieser geplante Verkauf bekannt gemacht werden konnte.Hier wurden übrigens Fragen gestellt, Herr Hörig, laut und deutlich und NICHT beantwortet. Eine Frage war beispielsweise, für welchen Kaufpreis das Bürgerzentrum an die Schützen verkauft werden soll. KEINE ANTWORT!
    Umgehend regte sich Widerstand, innerhalb von nur einer (Ferien!-)Woche unterschrieben 1460 Bürger Schildgens ein Schreiben an den Bürgermeister, in dem um Vertagung dieses Tagesordnungpunktes gebeten wurde, damit man Zeit hätte, alternative Möglichkeiten zu prüfen. Wie gesagt, NUR um ZEIT wurde zunächst einmal gebeten!

    Diese Zeit wurde uns Bürgern nicht gewährt! Im Hauruck-Verfahren, trotz massiven Widerstands aus den Reihen der Schildgener Bürger, trotz kontroverser Diskussionen im zuständigen Ausschuss, wurde der Beschluss mit den Stimmen der CDU und FDP durchgedrückt und somit der Bürger entmündigt.

    Da stellt sich doch die Frage, warum diese Heimlichkeiten, warum diese Schnelligkeit, warum wird keinem anderen möglichen Interessenten auch nur die Möglichkeit gegeben, sich zu interessieren?
    Als der Sportverein das Bürgerzentrum als Betreiber übernahm, wurde dem Schützenverein angeboten, hier mitzuwirken, das Bürgerzentrum mit dem Sportverein gemeinsam zu betreiben.
    Damals hatten die Schützen kein Interesse daran.
    Ich frage mich nun, warum der Schützenverein sich dann zum jetzigen Zeitpunkt auf einen solchen Handel mit der Stadt einlässt?
    Könnte es damit zusammenhängen, dass der Schützenverein jetzt ein Vereinsheim sucht, weil er seinen bisherigen Treffpunkt aus verschiedenen Gründen nicht mehr nutzen kann?
    Und ich frage mich noch viel lauter, ob dieses schnelle “Durchdrücken” dieser Entscheidung gegen den Willen der Bürger auch damit zu tun hat, dass ein Mitglied des Schildgener Schützenvereins zufällig CDU-Stadtratsmitglied ist??
    Hat da jemand die Gunst der Stunde nutzen können und diese Entscheidung so schnell über’s Knie brechen wollen, damit vollendete Tatsachen geschaffen werden?
    Bis zur nächsten Wahl ist es ja noch lang, der Bürger vergisst auch wieder. Wird hier so gedacht?

    Lassen wir doch einmal Zahlen für sich sprechen:
    Das Bürgerzentrum wurde meines Wissens nach bereits 2006 auf einen Wert i.H.v. 750.000,-€ geschätzt.
    Dem TuS Schildgen wurde das Bürgerzentrum dann für 350.000,-€ angeboten, was er finanziell nicht hätte stemmen können, zudem hätte er bei einem Kauf u.U. auch Probleme mit der Gemeinnützigkeit bekommen (was die Schützen übrigens auch betrifft- WIE machen die das eigentlich – oder steht da doch ein privater Investor dahinter?).

    Den Schützen wird das Bürgerzentrum nun für 180.000,-€ !! verkauft, zahlbar über 20 Jahre! Was ist das denn für eine Finanzpolitik?
    Da werden UNSERE Steuergelder verschleudert!
    Für das Grundstück hat der Schützenverein dann eine Erbpacht i.H.v. 1,-!€ pro Jahr zu zahlen.
    Zur Information:
    Die Häuser der Siedlung unmittelbar um das Bürgerzentrum herum (Am Schild und Karl-Giessen-Straße) entstanden auch auf Erbpachtgrundstücken. Bis 2006 habe ich selber dort gewohnt und ich muss sagen: Wir hätten sehr gerne auch nur einen Euro Erbpacht gezahlt. Der von uns zu zahlende Betrag für ein Grundstück unmittelbar gegenüber des Bürgerzentrums war jedoch um ein viel,-vielfaches höher!
    Und Sie, Herr Höring, schreiben, die Schützen würden das Bürgerzentrum zu einem ‘seriösen’ Preis erhalten! Meinen Sie das ernst?
    Für wie dumm hält man eigentlich uns Bürger?

    Ein weiterer Punkt wird überhaupt nicht erwähnt:
    Die Schützen erklärten während des oben erwähnten Informationsabends ausdrücklich, dass sie das Bürgerzentrum NUR DANN übernehmen würden, wenn sie die Erlaubnis erhielten, dort, unmittelbar am Bürgerzentrum einen Schießstand anzubauen, die mündliche Zusage dafür hätten sie schon.
    Auch Zahlen wurden schon genannt: Der Schießstand solle 6 Meter breit und 20 m lang werden.
    Ein Schießstand, mitten im Ort, unmittelbar neben dem Kindergarten und dem Jugendzentrum.
    Über Jahre hinweg war die Umgebung des Bürgerzentrums ein großes Problemfeld, alle Anwohner können da noch leidvoll von erzählen, aber auch die Einsatzkräfte der Polizei, die zuständigen Vorstandsmitglieder des Jugendzentrums Fresch und die Mitglieder der Kirchengemeinde, die sich damals gemeinsam um Lösungen bemüht haben, werden sich erinnern.
    Ruhestörungen bis spät in die Nacht, rechtsradikale Meinungsäußerungen, die auch an unsere Kinder aus der Nachbarschaft heran getragen wurden, hohe Gewaltbereitschaft, Schlägereien, mutwillige Sachbeschädigungen, ständige Polizeieinsätze.
    Seit einigen Jahren ( seit der TusSchildgen das Bürgerzentrum übernommen hatte und sich mit viel persönlichem Einsatz darum kümmerte) ist dort endlich ein wenig mehr Ruhe eingekehrt.

    Und nun soll ausgerechnet dort ein Schießstand errichtet werden?

    Jeder mag sich seine eigene Meinung darüber bilden.

    Ich werde Jeden unterstützen, der versucht, diese unmöglichen Machenschaften zu verhindern und ganz gewiss kann sich die CDU sein:
    Ich werde NICHT vergessen, wie mit unserem Bürgerwillen umgegangen wurde.
    Und ich werde auch andere Bürger rechtzeitig vor den nächsten Kommunalwahlen daran erinnern, WER den Verkauf des Bürgerzentrums und die Errichtung eines Schießstandes dort in einem heimlichen, still und leise durchgedrückten Verfahren ermöglicht hat.

  64. Maik Außendorf

    Sehr geehrter Herr Höring,

    das stellt sich mir deutlich anders dar:

    Sie schreiben”
    “Die Verwaltung, die ja alle Verträge kennt, bejaht die Möglichkeit für die Schützen, bereits 2011 anzubauen. Sollte dem nicht so sein, ist das aber ein Problem der Schützen, nicht der Politik!”

    Der TuS hat uns gegenüber eine andere Rechtsauffassung geäußert. Mir ist daran gelegen, durch Vermittlung und Interessenausgleich solche Differenzen vor Beschluss zu klären und möglicherweise beizulegen. Ein Rechtsstreit mit Auswirkungen auf den unmittelbaren Betrieb des BüZe nützt niemandem. Das wäre dann nämlich in erster Linie ein Problem für die Bürger!

    Weiter schreiben Sie:
    “Die Verwaltung hat in der Sitzung geantwortet, dass nach den gültigen Verträgen mit dem TuS eine Kompensation nicht vorgesehen ist.”
    Ja, das hat die Verwaltung geantwortet. Damit sind die Frage und das Problem aber nicht gelöst.

    Die Frage zur Betreiberverpflichtung habe ich ziemlich genauso im öffentlichen Teil gestellt. Keine konkrete Antwort.

    Ihr interessantester Punkt:
    “Hier könnte es tatsächlich noch zu einem BKSS-Beschluss kommen müssen. ”

    Kommen müssen? Der ABKSS ist für die Bürgerzentren zuständig. Der Infrastrukturausschuss darf nicht durch einen Verkaufsbeschluss einer Liegenschaft die politische Frage des Bürgerzentrumsbetriebs im BKSS präjudizieren. Das ist genau die Verletzung der Zuständigkeitsordnung, die wir beanstanden. Die richtige Reihenfolge ist umgekehrt, das haben wir bereits in unserer Pressemitteilung 2 Tage vor der Sitzung zum Ausdruck gebracht.

    Selbstverständlich haben wir im Vorfeld mit dem Fachbereichsleiter Grundstückswirtschaft, Bernd Martmann gesprochen. Bzgl. der Formalia des Liegenschaftenverkaufs konnte er die Fragen auch klären. Die Fragen bzgl. BüZe Betriebs fallen aber in einen anderen Fachbereich (und Ausschuss). Herr Martmann sagte uns, er sei davon ausgegangen, dass alle diesbezüglichen Fragen im entsprechenden FB 4 geklärt worden seien.

    Ihre letzte Frage ist eher eine Unterstellung:
    ‘ Oder geht es doch nur ums “Verhindern”? ‘

    Wenn wir den Verkauf bloß verhindern wollten, würden wir das ganz klar sagen! Wir haben nie ausgeschlossen – und das gilt immer noch – einem Verkauf an die Schützen zuzustimmen.

    Wenn
    – die offenen Fragen geklärt sind
    – Alternativen ausreichend betrachtet worden sind
    – der zuständige Ausschuss BKSS über das Thema berät, und der Beschluss nicht auf rechtlich wackeligen Füßen steht.

    Eben weil wir das BüZe langfristig erhalten möchten, liegt uns daran, das Verfahren ordentlich zu betreiben.

  65. Lennart Höring

    Lieber Kollege Aussendorf,

    da widerspreche ich aber:

    “Schützen möchten schon im Laufe 2011 mit dem Anbau beginnen, es ist mehr als fraglich, ob der jetzige Mieter TuS die Baumaßnahme hinnehmen muss”

    Die Verwaltung, die ja alle Verträge kennt, bejaht die Möglichkeit für die Schützen, bereits 2011 anzubauen. Sollte dem nicht so sein, ist das aber ein Problem der Schützen, nicht der Politik!

    “Wie und durch wen werden die Investitionen des TuS in das Bürgerzentrum (nach eigenen Angaben ca. 100.000€) kompensiert?”

    Die Verwaltung hat in der Sitzung geantwortet, dass nach den gültigen Verträgen mit dem TuS eine Kompensation nicht vorgesehen ist.

    “Wie sieht die “Betreiberverpflichtung” genau aus? Ist sichergestellt, dass die Preise nicht erhöht werden?”

    Diese Frage wurde zumindest in der Sitzung so nicht gestellt. Das hätte man doch leicht dort klären können.

    “Der für den Betreibervertrag und Vertragspartner zuständige Ausschuss für BKSS wurde nicht mit der Sache befasst, damit verbunden ist die Frage nach der Rechtsgültigkeit des Beschlusses.”

    Hier könnte es tatsächlich noch zu einem BKSS-Beschluss kommen müssen. Allerdings: Sobald die Verträge mit den Schützen unterschrieben und gültig sind, geht der Vertrag mit dem TuS auf die Schützen über. Dann müssen die Schützen den Vertrag kündigen. Das hat die Verwaltung in der Sitzung deutlich gesagt! Das ist wie beim Kauf eines Mietshauses. Der neue Eigentümer übernimmt alle Mietverträge und kann diese natürlich auch mit den gültigen Fristen kündigen!

    Lieber Herr Außendorf, diese oben genannten Fragen sind alle beantwortet (worden).

    Ansprechpartner auf Seiten der Verwaltung ist übrigens der Fachbereichsleiter Bernd Martmann. Der gehört seit einiger Zeit Ihrer Partei, den Grünen, an! Da hätte man doch im Vorfeld den “kurzen Weg” und “guten Draht” nutzen können.

    Die CDU hat im Vorfeld bei ihren Beratungen viele Fragen diskutiert und auch beantwortet bekommen.

    Hätten das alle gemacht, hätten wir diese unschöne Diskussion nicht.

    Oder geht es doch nur ums “Verhindern”?

    Es bleibt dabei: Das Bürgerzentrum ist langfristig gesichert! Ein guter Erfolg für Bergisch Gladbach!

  66. M. Außendorf

    Sehr geehrter Herr Höring,

    in Ihrem Beitrag schreiben Sie:

    “Wo bitte sind diese Fragen? Die Fragen, die im Ausschuss gestellt wurden, wurden alle beantwortet. Es wurden aber leider kaum Fragen gestellt. Das ist unseriös. Wenn die Gegner Fragen hatten, hätten sie sie stellen können und müssen.”

    Es wurden viele Fragen gestellt, die nicht beantwortet wurden -teilweise sind sie schon in diesem Portal dokumentiert. Hier kurz einige davon wiederholt:

    – Schützen möchten schon im Laufe 2011 mit dem Anbau beginnen, es ist mehr als fraglich, ob der jetzige Mieter TuS die Baumaßnahme hinnehmen muss

    – Wie und durch wen werden die Investitionen des TuS in das Bürgerzentrum (nach eigenen Angaben ca. 100.000€) kompensiert?

    – Wie sieht die “Betreiberverpflichtung” genau aus? Ist sichergestellt, dass die Preise nicht erhöht werden?

    – Der für den Betreibervertrag und Vertragspartner zuständige Ausschuss für BKSS wurde nicht mit der Sache befasst, damit verbunden ist die Frage nach der Rechtsgültigkeit des Beschlusses.

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