Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit BamBam, dem Frauchenbegleithund, viel unterwegs. Wir erkunden die Stadt und die Umgebung. Dabei halte ich Ausschau nach Schönem und Ärgerlichem. Über beides berichte ich in lockerer Folge hier im Bürgerportal oder im Bergisch-Gladbach-Blog. (http://inbergischgladbach.blogspot.de/) Wer uns in der Stadt trifft, darf uns gerne ansprechen.

2 Kommentare zu “Der Grundsicherungsrentner und sein Heimplatz”

  1. Ercan

    Kann man sich überhaupt eine Familie leisten? Bei dieser Familien- und Arbeitspolitik wohl kaum. Die Sozialpolitik eine einzige Katastrophe, Kinder braucht dieses Land.
    Alte Menschen als Ware, da ist kein Platz mehr für Mitgefühl. Es droht die Abschiebung im Alter, Asylrecht für Senioren. Bei der Pflege geht es nur noch um Fließbandarbeit, Mensch als Stückzahl pro Stunde.
    Eine tolle Gesellschaft ohne Kinder und Massenabfertigung im Alter. Nach dem Motto, Geiz ist geil!

  2. Manfred Konradt

    Wer weniger als 4000 EUR Rente hat wird im Heim zwangsläufig zum Sozialhilfeempfänger. Allein das zeigt das hier etwas aus dem Ruder läuft und den Menschen eine “Eigenverantwortung” aufgebürdet wird der sie nicht gerecht werden können. Wenn weniger als 10% der Menschen nicht in der Lage sind für das Leben im Alter ausreichend Vorsorge zu treffen ist das System am Ende.

    Mein Großvater ist mit 83 Jahren in seinem eigenen Haus umgeben von seiner Familie gestorben. In Zukunft wohl ein Ausnahmefall. Es drängen sich Fragen auf:

    Müssen Heime so wie es sie heute gibt überhaupt sein? Welche Verantwortung trägt eine Wirtschaft die bei den Jobs die sie anbietet überhaupt keine Rücksicht auf ein Familienleben mehr nimmt? Ist Familie nicht die Welt von gestern? Welche Möglichkeiten
    bieten Wohngemeinschaften im Alter?

    Helfen werden nur neue Lösungsansätze. Alles was auf Bewahrung oder Wiederherstellung hinausläuft ist von vornherein zum scheitern verurteilt.

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