
Begutachtung der Musterflächen: (v.l.) Planer Fischer, Bauleiter Kurz, Bürgermeister Urbach, Voting-Experte Schillings
Eines der Pflaster wird dann in der Stadtmitte verlegt werden. Der Bürgermeister stellte gemeinsam mit den Projektverantwortlichen der Stadt und dem beauftragten Planer Gunter Fischer (Büro (f) Landschaftsarchitektur, Bonn) die verschiedenen Steine vor und erläuterte, wie die Bergisch Gladbacher an der Auswahl beteiligt werden.
Am Stadthain können sich alle Interessierten in den nächsten Wochen ein eigenes Bild von den unterschiedlichen Pflastern machen. Natürlich entsprechen alle Vorschläge den Kriterien für eine lange Haltbarkeit sowie angenehme und sichere Nutzung. Sicherlich ist es aber viel spannender, das neue Pflaster ganz praktisch auszuprobieren und darüber zu laufen. Wer seinen Favoriten gefunden hat, kann die Entscheidung über das neue Pflaster per Abstimmung mit beeinflussen. Dies funktioniert via Internet oder Postkarte. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger fließt dann in die endgültige Entscheidung des Stadtrates ein.
Im www steht die virtuelle Wahlurne auf den Seiten der Stadt oder des Regionale 2010-Projekts www.stadtgestalten-gl.de. Man muss nur das Lieblingspflaster anklicken sowie Namen und Adresse angeben. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass eine Person nicht mehrfach abstimmt. Dasselbe Prinzip wird auch für die Postkarten angewandt. Diese können direkt in den Briefkasten an der stadt :box am S-Bahnhof eingeworfen, im Rathaus und Bürgerbüro Bergisch Gladbach abgegeben oder ganz klassisch per Post geschickt werden.
Die „Wahlkarte” steckt in einem Flyer, der noch weitere Informationen über das Pflaster und die Abstimmung beinhaltet. Die kleinen Informationsbroschüren sind im Rathaus, Bürgerbüro, an der :stadtbox und in vielen Geschäften erhältlich. Die Abstimmung läuft bis zum 14. März. Dann wird ausgezählt und das Ergebnis dem Rat der Stadt Bergisch Gladbach mitgeteilt.
Den Teilnehmern an der Bürgerabstimmung winkt ein attraktiver Preis. Dabei kann sich der Gewinner entscheiden zwischen 100 m² des alten Pflasters aus der Fußgängerzone, um beispielsweise seine Einfahrt neu zu gestalten, oder einem Gutschein des Bergisch Gladbacher Restaurants Il Mirto (Buchmühlenstraße 17 – 21) über ein Dinner für zwei Personen im Wert von 100 Euro.
Wer sich in der stadt :box über das Regionale 2010-Projekt stadt :gestalten informieren möchte, kann dies immer mittwochs (11 bis 13 Uhr) und donnerstags (17 bis 18 Uhr) tun.
Hier geht es zur Abstimmung über das Pflaster der Fußgängerzone

(2 Stimmen, Durchschnitt: 4,50 
Die ausgelegten Muster an der S-Bahn habe ich mir angesehen.Die angebotenen Muster kommen nach meiner Meinung
alle 4 nicht infrage.Sie wirken billig,nicht ansehlich für eine Fußgängerzone und daher nicht geignet.Die angebotenen passen zu einem
Fabrikparkplatz.
“Das alte Pflaster neu einschlämmen” – fehlt als wählbare Alternative.
Der AltBM Pfleger sollte weiter für seine Meinung streiten!
Die Robinen haben noch lange nicht ausgedient.
Lasst das Geld in Düsseldorf, denn dort gehört es hin! Schließlich haben CDU und FDP den Haushalt gestoppt. Jetzt muss die Quittung kommen!