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Hinter diesem Pseudonym stecken die Administratoren des iGL-Bürgerportals. Wir wählen es immer dann, wenn wir keine persönlichen Beiträge posten. Getreu Kaczmareks Motto: Ich pass auf, dass hier alles rund läuft. Huusmeister, alles fess em Griff. Huusmeister, alles schön paletti . . .

2 Kommentare zu “Presseschau 25.3.2011”

  1. Detlef Suhr

    Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hat eine weise Entscheidung getroffen, als er der von linken Gruppen geforderten Umbenennung der Agnes-Miegel-Straße ein klare Abfuhr erteilte. Es ist ein ungeheurer Skandal, daß die bedeutendste deutsche Balladendichterin neben Annette von Droste-Hülshoff aus dem Gedächtnis der Nation gestrichen werden soll. Von ihren ersten literarischen Arbeiten um 1900 – die schnell große Anerkennung der Fachwelt fanden – reichte ihre Schaffenszeit fast bis zu ihrem Tode im Jahre 1964.

    Bergisch Gladbach folgt mit seiner richtigen Entscheidung in diesem Jahr bereits dem Votum in Hildesheim und Söhlde im Kreis Hildesheim. Auch in Braunschweig zeichnet sich eine Ablehnung der Umbenennung ab. Nur in der Stadt Celle wurde eine Umbenennung – gegen den Willen der Anwohner und gegen die Auffassung der international bedeutendsten Miegel-Expertin und Literaturwissenschaftlerin Frau Dr. phil. Marianne Kopp – undemokratisch durchgezogen.

    Auch andere renommierte Historiker und Literaturwissenschaftler, wie Prof. Dr. Paul Leidinger (emeritierter Professor der Universität Münster), Dr. Michael Gehler (Institutsleiter für Geschichte an der Universität Hildesheim) oder der Schriftsteller und Literaturdozent Dr. Bodo Heimann (Universität Kiel und Universität Edmonton, Kanada) haben sich klar gegen eine Umbenennung von Agnes-Miegel-Straßen und gegen eine Verunglimpfung Miegels als “Nazi-Dichterin” gewandt.

  2. Tomas M. Santillan

    Der Vorschlag des Bürgermeister Lutz Urbach auf Umbenennung der Agnes-Miegel Straße in Edith-Stein Straße wurde von einer Mehrheit aus CDU, FDP, KID und FWG abgelehnt. DIE LINKE./BfBB, Grüne und SPD argumentierten sehr sachlich und ruhig und hatte gute Argumente für die Umbenennung vorgebracht. Auch die Verwaltung und das Stadtarchiv hatten eine Umbenennung befürwortet. Dennoch waren sie bei der Abstimmung unterlegen.

    CDU, FDP, FWG und KID entzogen sich jedoch einer inhaltlichen Debatte über Agnes-Miegel, welche in Gedichten den Nationalsozialismus huldigte und Adolf Hitler verehrt hatte durch einen Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Debatte.

    Tomás Santillán lobte die Vorbildfunktion von Edith-Stein, die sich als katholische Nonne im Krieg für Juden in Deutschland eingesetzt hatte und dafür von den Nationalsozialisten in Ausschwitz ermordert wurde. Edith-Stein wurde vom Vatikan als Märtyrin heiliggesprochen.
    Tomás M. Santillán, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE./BfBB, hatte den Vorschlag des Bürgermeisters unterstützt und ist über das Ergebnis der Abstimmung schockiert: „Das Ergebnis der Abstimmung ist unerträglich, denn mit dem Namen Agnes Miegel wird eine Frau geehrt, die den Nationalsozialismus und Adolf Hitler gehuldigt hat. Dies ist eine Verhöhnung der Opfer von Holocaust, Gewaltherrschaft und Krieg auch noch 66 Jahre nach dem Krieg.“

    DIE LINKE./BfBB kündigt an, das Thema nicht fallen zu lassen. „Wir werden auch weiterhin dagegen eintreten, dass es Straßen in unserer Stadt gibt, die nach Nazis oder deren Anhänger benannt sind. Solche Menschen haben diese Ehrung nicht verdient.“ meint Tomás Santillán.

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