Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Hinter diesem Pseudonym stecken die Administratoren des iGL-Bürgerportals. Wir wählen es immer dann, wenn wir keine persönlichen Beiträge posten. Getreu Kaczmareks Motto: Ich pass auf, dass hier alles rund läuft. Huusmeister, alles fess em Griff. Huusmeister, alles schön paletti . . .

9 Kommentare zu “Die FAZ nimmt sich Bergisch Gladbach vor”

  1. Klaus Voigt

    Zum FAZ-Bericht über Berg.-Gladbach

    Herr Strobel ist, so scheint mir, ein journalistischer Wirrkopf mit starken Ausfallerscheinungen. Hat er vergessen wie das Erscheinungsbild seiner
    FAZ-Stadt Frankfurt international ist.”Potthäßlich”!
    Nur das Messegelände und der Flughafen sind einem ausländischem
    Nachbarn zu empfehlen. Da nützt auch die historische “Paulskirche”
    wenig.
    Eine Stadt und seine städtebauliche Entwicklung hat einen geschichtlichen Hintergrund.
    Diese Stadt Bergisch Gladbach ist ein grüner ansehnlicher Ort; entstanden aus vielen
    kleinen Orten bzw. Weilern.Die Nähe Kölns hat seinen besonderen Reiz.
    Wohnen, möchte ich aber lieber hier, und ich brauche kein Feinschmecker-Restaurant.
    Ich möchte auch nicht, in einer von mittelalterlichen Fassaden geprägten, miefigen,
    süddeutschen Stadt wohnen.
    Frei nach Wilhelm Busch möchte ich Hn. Strobel ein Zitat mit auf den Weg geben:
    Die Panzerkröte sprach zur Schnecke:
    Pfui! Schäme dich!
    Du kommst ja gar nicht recht vom Flecke!
    Da sieh mal mich!!
    Eine gewisse Fortbildung in Sachen deutsche Industriegeschichte, Städteplanung und
    Architektur möchte ich Hn.Strobel dringend empfehlen.
    H.Strobel, bleiben Sie in ihrem Hessen/Frankfurt und wir in unserem begehrten
    Rheinland.

  2. Neubürger in gl

    Wir sind letzten sommer nach gl gezogen. Als Neubürgern in dieser Stadt kann ich nur sagen: besonders auffällig war die extrem negative Einstellung der Einwohner selbst zu ihrer Stadt bis hin zu Mitarbeitern der Behörden.. Jedem , dem wir erzählten, dass wir freiwillig aus dem Süden deutschlands hierhergezogen sind , reagierte mit Entsetzen und Ungläubigkeit. Hier liegt doch eigentlich der Hase begraben. Wer von der Stadt, in der er lebt, nichts hält, sich nur im eigenen Umfeld einigelt und meint, das übrige ginge ihn nichts an, hat auch kein Interesse sich zu engagieren, was wiederum dem politischen Unvermögen den Weg bereitet.
    Sprich, wir die bürger sind gefordert mehr aus unserer stadt zu machen und uns politisch im Größen und Kleinen persönlich zu engagieren. Denn aUs den schönen Ecken der Stadt könnte man durchaus etwas machen!
    Ich fände es toll, wenn die Diskussion in dieser Stadt mal in diese Richtung ginge.

  3. Zugezogen

    Der Bericht von Hrn. Strobel y Serra spricht mir aus der Seele. Jedesmal, wenn ich in Bergisch Gladbach bin, überlege ich, wer dieses hässliche Stadtbild zulassen könnte. Klar, für die notwendige architektionische “Totaloperation” ist sicherlich kein Geld da, aber viele Kleinigkeiten könnten das Bild vielleicht schon etwas aufhellen. Ich habe bisher nur eine Stimme gelesen, die sich gegen diesen Bericht stellt. Ich glaube, den Gladbacher Bürgern ist doch auch bewusst, wie es um ihre Stadt steht, oder? Vielleicht tuts weh, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, aber objektiv kann man dem Bericht in vielen Punkten nur zustimmen.

  4. Bernd Werheit

    Der Mann hat ja so recht!! Mir kamen nach den ersten Sätzen des Berichtes fast die Tränen vor Rührung. Herr Strobel y Serra hat ja nicht voller Häme, sondern mit viel Rührung berichtet. Die von der Verwaltung erwähnte Geldknappheit trifft auch bei anderen Kommunen zu, aber in BergischGladbach/Bensberg fehlt der Blick für mögliche Verbesserungen, die wenig Geld kosten.
    Man fahre oder gehe einmal auf der Overrather Strasse in Richtung Centrum mit Schloß und altem Rathaus als Hintergrund. Man beachte die unzähligen Werbeplakate und unnötigen Verkehrsschilder und am Ende neben der großen Kreuzung die uralte Bauruine der Bibliothek, die seit kurzem mit bunten Bilderwänden eingezäunt ist wie ein Cirkusplatz. Das tut jedes mal weh!!! Weil eine der schönsten Kulissen in und um Köln herum so wenig liebevoll behandelt wird. Und dabei ist diese Einfahrt zu unserer Stadt für die meisten Besucher, die von der Autobahn Abfahrt Moitzfeld kommen, der erste Eindruck, den sie bekommen und der demnächst auch noch durch das schwarze Loch des Kinotunnells getoppt wird.
    Bitte nicht schimpfen über Jakob Strobel y Serra, sondern nachdenken.

  5. Der Holger

    Schade, dass “Gebäude” wie Forum, Löwe, Arbeits- oder Finanzamt, Kreishaus, IGP und viele weitere nicht alt genug sind, so dass evtl. Asbestbelastung deren Abriss erforderte. Da bleibt mir nur auf eine nächtliche Sprengung mit islamistischem Hintergrund oder Fehler in der Statik zu hoffen. Gott sei Dank spricht heute niemand mehr über Herrn Böhm, den Hannibal Lecter der Architektur, am wenigsten die damaligen und heutigen Verantwortlichen der Stadt GL. Das lässt für die Zukunft hoffen.

  6. pundm

    Genau aus den o.a. Gründen gehen wir lieber in Siegburg shoppen und schlendern statt in GL.

  7. Helmut Kirchner

    Ich denke, wenn die Entscheidungsträger für den Mist, den sie über Jahre verbocken, mit ihrem privaten Vermögen gerade stehen müssten, würde so ettwas auch in Bergisch Gladbach niemals gebaut worden sein.
    Aber das ist wie immer: Verantwortung für sein Handeln muss nur der Bürger tragen. Verantwortliche der Stadt, des Landes, des Bundes müssen das nicht. Ihre Verantwortung hat eine neue Qualität; nach Fehlentscheidungen übertragen sie die Verantwortung wieder zurück zum Bürge. Der weiss schliesslich, was Verantwortung ist

    Solche Paradoxe gibt es schliesslich deren viele. Ich denke da nur an die Hungernden in Afrika. …und an die Hilfe unserer Regierung. Da werden 5 Millionen für die hungernden Menschen in Afrika zur Verfügung gestellt und 500 Milliarden für die hungrigen Bänker.
    Eigentlich ist so etwas zum Erbrechen.

    Wer anderer Meinung ist, kann sie ja hier kund tun.

  8. Wirrkopf

    Pfffff….. sach ich da nur und tipp mir an die Schläfe. Wem die ältesten Gebäude unserer Stadt nicht gefallen, der hat überhaupt gar keine Aufenthaltsgenehmigung in GL verdient. Soll er doch weg bleiben, mit zitternden Knien über Teppiche im Schloss rutschen und den Sterneköchen die Füße küssen oder sonst noch was.

    Ich ess lieber Pommes rot/weiß am Rand unseres “hässlichen” Brunnens mit der “Platte”. Davon werd ich wenigstens satt. Für 1,90€ übrigens. Allerdings sind die dann nicht vom Seppl seiner Wurstapotheke.

    Pffff…..

  9. franz

    ich finde nicht, dass der artikel bitterböse ist – wie sagt der wobo immer inner glotze “politik beginnt mit der betrachtung der wirklichkeit” – tja das hat der faz mann doch prima gemacht – und es stimmt doch einfach, dass alle bausünden begangen wurden, die fußgänger zone in bensberg ist einfach nur unter aller sau – und gladbach ist auch nicht gerade schön. man schaue sich nur mal das neue shoppingcenter an oder denke über den wahnsinn bahndamm nach – man scheint in gladbach immer noch zu glauben, dass man auto gerechte städte bauen könne!!! traurig ist eigentlich nur, dass erst einer aus frankfurt kommen muss um den menschen in gladbach zu zeigen, was sie in den letzten 40 jahren für eine scheiße gebaut haben – vielleicht fängt ja jetzt wenigstens mal der eine oder die andere an drüber nachzudenken, um es in zukunft besser zu machen

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