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* Planungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen * Mitglied im Fraktionsvorstand der Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen * Sprecher des Ortsverbandes Bündnis 90 / Die Grünen Bergisch Gladbach

4 Kommentare zu “Auch Sauberkeit ist eine Frage von Kultur”

  1. D. Steinbuechel

    Lieber Herr Schmitter,
    Ihre Idee bezüglich der Hinterlassenschaften von Hunden befürworte ich ausdrücklich.
    Wir haben eine kleine nicht eingezäunte Rasenfläche an der Straße. Diese im Sommer zu mähen bedeutet harte Folter für die Nase. Viel Spaß macht auch die Reinigung des Rasenmähers und den Rasenschnitt in die Biomülltonne zu füllen. Wald und Wiese für das Ausführen von Hunden gibt es hier jedoch eigentlich genug. Aber scheinbar ist der Weg zu weit.
    Bei meinen Eltern in der Siedlung gibt es „vorbildliche“ Hundehalter, die den Dreck ihrer Hunde einsammeln und „mitnehmen“. Wenn man dann jedoch die Hecke schneidet oder im Garten in der Nähe des Zauns arbeitet, findet man die gefüllten Beutel zahlreich wieder.
    Zum Thema falschen Umgang mit Müll habe ich dann auch noch ein klasse Beispiel.
    Bei uns hier gibt es eine Dame, die ihren Hausabfälle und die kostenlosen Wochenblättchen regelmäßig in den Mülleimern der Bushaltestellen entsorgt.
    Habe sie mal darauf angesprochen. Konnte mich dann anschreiben lassen und sie hat das entsorgen ihrer Abfälle dann eine Zeit an Bushaltestellen in Leverkusen verlegt. Mittlerweile sind wieder die hiesigen dran.
    Das Thema Grünschnitt am Waldrand finde ich auch sehr ärgerlich. Dabei ist die Entsorgung von Grünabfällen so einfach und nicht wirklich teuer (bis zu 50 kg kostet das 5,00 €).
    Dirk Steinbüchel

  2. Wirrkopf

    Das Plakat hängt da noch. Es sieht inzwischen etwas ramponiert aus und sollte vielleicht noch mal neu angebracht werden.

    Ob Schadstoffe oder anderer Müll: Es ist traurig, dass alles irgendwo hingestellt wird nach dem Motto: Seh ich es nicht mehr, ist es weg.

    Neuliche wurde ich von Arbeitern der Stadt angepfiffen, weil mein Hund mit sauberen Füßen über einen Spielplatz lief. Er hat dort weder gestrullert noch sonst ein Geschäft gemacht. Nur geschnüffelt. Wenn ich mit offenen Augen über diesen Spielplatz gehe, liegt der voller Plastikmüll, Tetrapacks, Petflaschen, Papier. Das stammt nicht von Hunden. eigentlich müsste man Menschen verbieten, sich auf Spielplätzen aufzuhalten….

  3. Birgitte Tüpker

    Ich ärgere mich jeden Morgen rund um das Klärwerk Beningsfeld über wild abgeladenen Müll. Heute morgen hatte sich dort ein skrupelloser Zeitgenosse seiner vier abgefahrenen Autoreifen entledigt. Einfach hübsch am Waldrand abgelegt, in dem einen Reifen wurde noch der übrige Restmüll aus dem Auto hübsch drapiert. Die lieben Mitmenschen, deren Gartenzaun am Waldrand endet, fühlen sich berechtigt, all ihre Gartenabfälle im Wald abzuladen. Der Radweg, parallel zum Beningsfeld wird häufig als praktische Zufahrt mit dem PKW zur wilden Müllentladung genutzt. Problem: Die Hälfte ist Kölner, die andere Hälfte Bergisch Gladbacher Gebiet. Die Zuständigkeiten werden von einer Seite zur anderen verschoben. Die Zufahrt von der Kölner Seite ist mittlerweile durch Poller für PKW verschlossen. Ein Kölner “Mülldetektiv” hat mit mir die wilden Müllkippen besichtigt und anschließend beseitigt. Danke, Köln! Das Ordnungsamt der Stadt Bergisch Gladbach hat meinen Vorschlag, auch die Gladbacher Seite mit Pollern zu verschließen, vor über einem halben Jahr an das Tiefbauamt weitergeleitet. Passiert ist nichts. Die Gartenabfälle wiederum sind Sache des Forstamtes und es kann nur belangt werden, wer in flagranti beim Abladen seiner Gartenabfälle “erwischt” wird. Dabei ist die Lage eindeutig. Natürlich hat dieses Verhalten mit Kultur zu tun, zunächst aber auch mit Erziehung zu Verantwortung und einem Gewissen gegenüber Mitmenschen und Umwelt. “Nach mir die Sintflut” scheint hier leider die vorherrschenden Einstellung zu sein. Irgendjemand wird sich schon kümmern und den Mist wegräumen.

  4. Jörg Schmitter

    Lieber Herr Steinbüchel,
    leider ist das, was Sie berichten, kein Einzelfall. So gibt es immer wieder dümmliche Zeitgenossen, die das Naturschutzgebiet “In der Schlade” als Abstellplatz für Farbeimer etc. verwenden, wohl nach dem Motto, in einem Naturschutzgebiet wird öfter aufgeräumt und ich bin den Müll los.
    Ziemlich übel sah es zum Beispiel auch vorgestern auf dem Spielgelände an der Diepeschrather Mühle aus: Obwohl überall Mülleimer stehen, werfen viele Deppen ihren Mist irgendwo hin. Gerade in Zeiten, in denen die Kommunen nicht mehr über die nötigen Gelder verfügen, sollten wir doch alle in der Lage sein, den städtischen Haushalt durch solche Sauereien nicht zusätzlich zu belasten.
    Außerdem ist es aus meiner Sicht endlich Zeit, in Bergisch Gladbach eine Kampagne zu starten, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Lieben nicht überall liegen lassen, sondern in entsprechenden Beuteln in den Müll geben!
    Gegen solche Art Igoranten hilft nur, dass die anderen Bürger die Augen aufhalten und notfalls einschreiten! Meine Unterstützung haben Sie!
    Mit freundlichen Grüßen
    Jörg Schmitter

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