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7 Kommentare zu “Die weiteren Aktionen zum Gewerbegebiet Lustheide”

  1. Tomás M. Santillán

    Schön das sich nun auch andere Parteien der Position der LINKEN und BfBB anschliessen und den Protest der Bürgerinnen und Bürger in Lustheide unterstützen.

    DIE LINKE./BfBB hatte sich schon vor zwei Wochen klar gegen den Plan ausgesprochen und erklärt im Stadtrat gegen das Gewerbegebiet zu stimmen.

    Siehe auch PM unter: http://www.linksfraktion-gl.de/themen/lustheide/

  2. Birgitte Tüpker

    Es wäre ja schön, wenn hier Arbeitsplätze geschaffen würden. Angesichts der vielen, vielen leerstehenden Gewerbeimmobilien in Bergisch Gladbach sollte man aber den Politikern nicht alles glauben, Herr Bloedorn. Zanders Zukunft ist noch ungewiss. Wenn es schlecht läuft, haben wir ein großes Gewerbegebiet mit S-Bahn-Anschluss.

    So viel ich weiß gibt es bisher keinerlei Interessenten für die neuen Gewerbeflächen. Man sollte vielleicht erst den Bedarf ermitteln und dann abholzen, oder?

  3. Anonymous

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde Ihre Protestaktion gut und habe selbst bereits an die Stadtverwaltung geschrieben. Ich wollte Sie nur darüber informieren, dass die Adresse Wilhelm-Wagener Platz in 51429 Bergisch Gladbach ist.
    Mit freundlichen Grüßen

  4. Marco Bloedorn

    Also mal ehrlich, wenn ich solch ein Geschwätz hier von manchen lese. Ihr habt alle eure Häuser, eure Jobs, den Job wahrscheinlich ausserhalb von Refrath (sollen sich doch andere mit den Gewerbegebieten rum schlagen) und ihr mault rum weil sich der Fortschritt nun mal nicht aufhalten lässt. Ihr reißt die Klappe auf wenn es zu wenig Arbeitsplätze und zu viele Abeitslose gibt, jetzt werden Arbeitplätze geschaffen und ihr seit wieder am meckern nur weil es in der näheren Umgebung eures Wohnortes ist. Schon mal darüber nach gedacht das da; wo euer Haus jetzt steht auch mal Wald war ? Vieleicht wollten die damaligen Anwohner auch nicht das ihr eure Häuser dort baut weil sie den Wald oder die Wiese schöner fanden. Die Waldfläche in Deutschland beträgt 11.075.798 Hektar, entsprechend 31 % der Staatsfläche.
    Äcker und Wiesen noch nicht mitgerechnet ! Also was wollt ihr ?
    Habe heute mal wieder an einer Hauswand so ein lächerlich beschriftetes Bettlaken gesehen : “Unsere Kinder brauchen kein Gewerbegebiet” Wenn ich so einen Mist lese wird mir übel. Unsere Kinder genau wie meine, brauchen aber später mal Arbeitsplätze.
    Ich bin zwar Selbstständig und profitiere nicht von einem Gewerbegebiet, bin aber trotzdem einer Bebauung gegenüber aufgeschlossen. Im übrigen wohne ich auch seit 25 Jahren in Refrath ein paar Schritte entfernt der Shell Tankstelle.
    MfG Marco Bloedorn

  5. Jürgen Kickmeier

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin erst die Tage auf das Projekt Lustheide Gewerbegebiet aufmerksam geworden.

    Nun ich bin in Refrath aufgewachsen und wohne heute auf der Lustheide.

    Jeden Tag Richtung Köln Stau und am Abend das selbe zurück, Refrath, Lustheide, Vürfels usw. alle Strassen mit LKW’s und Autos die nach Berg. Gladbach müssen verstopft. Es herrscht nur noch Krach und Gestank.

    Dies seit Jahren, eine Lösung seitens Politik, FEHLANZEIGE und jetzt… ein Gewerbegebiet, Wald wird geopfert..noch mehr Krach und Verkehr….
    Wer kommt auf solche Ideen? Menschen ohne Zukunft? Blinde?

    Jeder Betrieb der sich dort ansiedeln soll, muss in seine Kalkulation für Lieferungen Anfahrten usw. sehr viel Geld für Staus einkalkulieren….welches Gewerbe kann sich es leisten, jeden Tag in Refrath, auf der A4, auf der A3 usw. ewig im Stau zu stehen? Jede Stunde kostet viel Geld.

    Nun mit diesem Vorschlag in Refrath Lustheide ein Gewerbegebiet neu aus dem Boden zu stampfen, wird mich das erste mal und viele andere Bürger aufwecken und erstmalig aktiv zu werden.

    Ich kann es kaum glauben das überhaupt jemand auf solch eine Idee kommt…kostet Ihm nur bei den nächsten Wahlen den Kopf….

    Wenn die Politik nicht bald Lösungen für den Verkehr in Refrath, Bensberg und Gladbach hin bekommen, dann wird dieses Wohngebiet immer mehr Bürger mit gutem Einkommen verlieren….was bleibt dann?

    Viele Grüße

    Jürgen Kickmeier

  6. Tomás M. Santillán

    Wir müssen Planung für Gewerbegebiet in Lustheide stoppen!

    Die Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBB spricht sich einstimmig gegen die Planung des neuen Gewerbegebiets in Lustheide (BP Nr. 6540) aus. Der Ausbau von neuen Gewerbegebieten in Wohngebieten ist nicht nur eine unnötige Umweltzerstörung und Belastung der Bürgerinnen und Bürger in diesem Stadtteil, sondern auch wirtschaftlich fragwürdig.

    Die Fraktion DIE LINKE./BfBB in Frage, ob das geplante Gewerbegebiet tatsächlich zu erhöhten Steuereinnahmen führen wird. Sie dazu eine detaillierte Stellungnahme der Fraktion zum Plan unter http://www.linksfraktion-GL.de

    Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEB erschließt in Obereschbach eine neue und große Gewerbefläche und auch alle Nachbargemeinden arbeiten an der Erschließung neuer Flächen. Es ist zu befürchten, dass durch die wachsende Konkurrenzsituation überall neue Brachflächen entstehen. Am Ende werden unnötig Steuergelder verschwendet, die Wohnqualität und die Natur zerstört, ohne dass eine Verbesserung der Steuereinnahmen zu verzeichnen ist.

    Neben den wirtschaftlichen Fragen geht es auch um massiven Eingriffe in die Natur. Der Grünstreifen neben der Autobahn dient nicht nur als Wasserschutzzone und Naherholungsgebiet, sondern auch als Lärmschutz und Feinstaubfilter für den gesamten Stadtteil Refrath. Auch wird durch zusätzliches Gewerbe das Verkehrsaufkommen dramatisch anwachsen. Bereits schon jetzt ist überall im Stadtteil eine Überlastung zu den Hauptverkehrszeiten zu beobachten.

    Nach Ansicht von Landratskandatin Jessica Seifert (DIE LINKE.) widerspricht die vorgelegte Planung einer umweltgerechten und nachhaltigen Flachenplanung. „Die Stadt Bergisch Gladbach hat sich sowohl in einem erst kürzlich beschlossenen Freiflächenkonzept als auch in einem NRW-Modelprojekt für „Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung“ zu einer flächenschonenden Stadtentwicklung bekannt. In der nun vorgelegten Planung werden nicht nur wertvolle Grünflächen zerstört, sondern auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit den Füßen getreten. Das hat nichts mit einer bürgernahen, umweltgerechten und Zukunftsplanung zu tun.“

    Die Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBB unterstützt die Aktivitäten der Bürgerinitiative, die sich gegen die Planung eines Gewerbegebiet im Wald wehrt, und fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, im laufenden Beteiligungsverfahren Einwendungen gegen den Bebauungsplan zu erheben.

    Detaillierte Stellungnahme der Fraktion zum Plan unter http://www.linksfraktion-GL.der

  7. Birgitte Tüpker

    Ich möche der Initiative Lustheide gratulieren. In so kurzer Zeit, eine so professionelle Initiative auf die Beine zu stellen, ist wirklich eine tolle Leistung. Ich spreche aus Erfahrung, wir kämpfen hier in kleinerem Rahmen um die Erhaltung einer Grünfläche an der Alten Marktstraße in Refrath.

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte vor einigen Jahren ein Haus an der Lustheide gekauft, das damals sicherlich mit “Wohnen am Wald” oder ähnlich beworben wurden und jetzt will man direkt hinter mir den Wald abholzen und das Gewerbegebiet erweitern – Wahnsinn!

    Warum glaubt die Verwaltung und Politik der Stadt Bergisch Gladbach eigentlich den Studien für die Zukunft nicht. Das Industriezeitalter ist vorbei. In Zukunft wird ein Großteil der Gewerbeimmobilien leerstehen. Gerade Bergisch Gladbach ist dafür ein gutes Beispiel. Auch private Immobilien werden im Überfluss vorhanden sein, die Bevölkerung schrumpft und altert. Das kann man hier in Refrath gut beobachten, wo in bestehenden Siedlungen gerade ein Generationenwechsel stattfindet.

    Statt den Naherholungswert zu unterstreichen, zu fördern und zu schützen, statt sich auf bestehende Ressourcen (Immobilien) zu besinnen, die einer neuen zeitgemäßen Nutzung dienen könnten, werden in dieser Stadt die letzten Reste stadtnaher Natur vernichtet, abgeholzt und neu gebaut, wo immer es nur geht,

    Die Politik geht immerhin konsequent vor. Das Prinzip lautet: Stets entgegen demografischen und ökonomischen “Megatrends”, so nennt man umfassende Veränderungen, die unsere Gesellschaft und unser Leben in den nächsten 50 Jahren betreffen. Solche Megatrends konsequent zu ignorieren, ist kurzfristig gedacht, macht langfristig wettbewerbsunfähig, ist teuer und ärgerlich für alle nachfolgenden Generationen.

    Auf Dauer wird die Bergisch Gladbacher Politik ihre Bürger so verärgern, dass sich der Trend “Zuzug aus Köln” umkehren wird in “Flucht aus Bergisch Gladbach”.

    Ich hoffe, dass viele Bürger ihre Chance nutzen und ihre Einwände an das Planungsbüro schicken. Viel Erfolg!

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