Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Hinter diesem Namen stehen Eltern, denen die Zukunft des NCG am Herzen liegt. Sie erreichen uns unter Elternvertretung@ncg-online.de

7 Kommentare zu “Das NCG ist für mich …”

  1. Kirsten Graf-Landmann

    Das NCG ist für unsere zwei Kinder der Ort, an dem sie seit mehreren Jahren einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Und sie tun dies – von den üblichen Ausnahmen abgesehen – täglich gerne!
    Die Klassengemeinschaften, die sich nach jeweils kurzer Zeit gebildet haben, tragen dazu bei, dass es unseren Kindern am NCG gut geht.

    Für uns als Eltern ist das NCG der Ort, an dem wir unsere Kinder hervorragend betreut wissen; sei es in der Klassengemeinschaft, im Fachunterricht oder in der Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung. Lehrerinnen, Lehrer und alle anderen Betreuungspersonen genießen unser volles Vertrauen.
    Und wir erleben, wie unsere Kinder sich am NCG entfalten und wie sich ihre Kreativität und ihre Kompetenzen in verschiedene Richtungen entwickeln. Sie engagieren sich in der Schülerzeitungs-AG ebenso wie im Blasorchester und der Unterstufen-Band-AG, und bekommen hier Chancen geboten, die in der Bergisch Gladbacher Schullandschaft einzigartig sind.

    Das NCG in seinen räumlichen Kapazitäten einzuengen würde bedeuten, diese Entfaltungsmöglichkeiten zu begrenzen und ihnen die Luft zu nehmen, die sie brauchen. Die Bildung, die unsere Kinder hier bekommen, würde kaputtgespart werden.

    Wir als Familie hoffen, dass durch die Vertagung der Standortentscheidung auf Juni die Chance genutzt wird, alternative Lösungen durchzuspielen und durchzurechnen.
    Wir wünschen uns, dass der Prozess der Entscheidungsfindung transparent und in offener Kommunikation gestaltet wird und zu einer Lösung führt, bei der die Bildung unserer Kinder an erster Stelle steht.

    Denn wir glauben, dass das Wohlergehen unserer Kinder entscheidend durch die Bildung bestimmt wird, die sie erfahren. Und hierfür steht das NCG!

  2. Anonymous

    Zur Stadtplanung gehören die Beachtung von soziologischen, bildungs- und kultur-politischen Gesichtspunkten. Geldnot darf nicht zur städtebaulichen Gesichtslosigkeit
    führen. Leider hier an manchen Stellen nicht zu übersehen. Verantwortlich sind die Verwaltungsspitzen. Als Bürger muss ich mir das merken.
    Bildung beginnt in Elternhaus und Schule. Wer an der Bildungseinrichtung Schule spart,
    macht sich mitschuldig am unausweichlichen wirtschaftlichen und soziologischen Nieder-gang nicht nur des unmittelbaren Umfeldes. Unsere Schulen sind nicht zu groß. Zu groß ist allenfalls die Schülerzahl je Klasse. Je weniger Schüler, desto besser können Lehrer
    jeden der ihnen Anvertrauten fördern.

  3. Susanne Möhring

    Das NCG ist für mehrere Generationen Gladbacher Bürger der Ort ihrer Kindheit und Jugend. Der Ort mit dem sich Erinnerungen verbinden, an Momente des persönlichen Erfolgs, des Zusammenhalts, der Mißerfolge auf dem Weg des Erwachsenwerdens, aber vor allem auch der “NCG Familie”. Das NCG auf seiner “Insel Reuterstraße” (denn so kam mir die Anlage immer vor) war eine Welt – und sollte es bleiben – wo neben “Wissenvermittlung” auch menschliche Prägung im guten Sinne stattgefunden hat. Kultursplitter, AGs, die von den Müttern aufgebaute Cafeteria, die in den 1990er Jahren bereits von einer Schüler- und Elterngeneration geleisteten Maler- und Renovierungs, wie auch Verschönerungsarbeiten haben immer wieder den Zusammenhalt dieses gemeinsamen Lebensumfeldes gezeigt. Eine Schule ist wie ein zweites Zuhause. Viele Eltern heutigen NCG Schüler waren bereits selbst NCGler. Sie können ihren Kindern sagen : “Du da stand ich genauso wie du jetzt.” oder “wenn ich Dich hier so in der Aula stehen sehe, dann erinnere ich mich wie ich damals mit xyz dort stand”. Das NCG am Standort Reuterstr. ist Heimat für viele Gladbacher. Jeder Mensch erinnert sich an seine Schulzeit, selbst als alter Mensch! Das hat auch mit Prägung und Heimat zu tun. Verpflanzt man einfach Lehrer und Schüler in andere Gebäude, so degradiert man “Schule” zur “Wissensvermittlungsanstalt” und die Schüler zu “Nürnberger Trichtern”. Dann brauchen sich Politiker nicht zu wundern, wenn wie oftmals in Großstädten beklagt das Bewußtsein für den Erhalt der eigenen Schulumgebung, die Wertschätzung der Schule leiden. So oft wurde gegen “Einheitsschule” argumentiert, so oft wird beklagt, daß individuelle Förderung der Schüler zu Gunsten eines Lehrstoff-Vermittlungsdruck zu kurz kommt. Aber wer sich noch erinnern will und kann, wie es selbst mal als Schüler war, so hat auch das Lernumfeld, die Pausenatmosphäre, die Freizeit mit Schülern und Lehrern und der täglich vertraute Schulweg zur Schule und in der Schule den Grundstock an Sicherheit gebracht, der bei der Persönlichkeitentwicklung vom Kind zum Jugendlichen und zum jungen Erwachsenen erst entstehen muß. Finanzielle Haushalte von Kommunen und Ländern ändern sich je nach Politik und nach Prioritätensetzung. Eltern haben bereits unter Beweis gestellt, daß sie kostenlos Arbeit und Know-How zusammen mit Schülern und Lehrern investieren, um diese schulische Heimat zu erhalten. Schule soll keine “Schüler-Aufbewahrungsanstalt” sein. Wenn nicht hinter den Umzugsplänen man vermuten könnte, daß alt gehegte Pläne zur stückweisen Abschaffung der Gymnasien – angefangen beim ältesten am Ort – stünden, kann ich rational keinen guten Grund finden Umzüge zu planen. Herr Liesenfeld sagt zurecht, daß bereits vieles getan wurde, andere sagen zurecht, daß die Schule bereits viel Neues erhalten hat ( Bibliothek, neuer Pavilion etc.) Wieso die Diskussion? Was steckt wirklich dahinter? Nur “wirtschaftliche Aspekte” ? Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    Eine Ehemalige des NCG, aber weiterhin mit dieser schulischen Heimat und ihren Schülern, Eltern und Lehrern verbunden.

  4. Manfred Burger

    Eines ist sicher: NCG soll nach Kleefeld, Realschule und Hauptschule sollen raus. Aber wollen will keiner. Politik und Sparprogramm auf Köpfen der Schüler.
    Bergisch Gladbach ohne NCG, für mich einfach undenkbar.
    NCG, Realschule und Hauptschule Im Kleefeld sollten jetzt Hand in Hand aggieren. Sie wollen ja alle das selbe: Das alles bleibt wie es ist!

  5. Anonymous

    Obwohl ich nun mittlerweile seit einem halben Jahr studiere, erinnere ich mich sehr oft gerne zurück an meine Zeit am NCG. Ganz besonders in Erinnerung geblieben sind mir sämtliche Veranstaltungen in der großen Aula. Ob es nun der alljährliche Kultursplitter, die Aufführungen des Chors und der Theater-AG oder mein Abiball sind, stets waren diese Veranstaltungen von einem ganz bestimmten Flair umgeben.
    Man sagt ja immer, Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Doch bei mir lösen neben den ganzen Menschen, die ich am oder durch das NCG kennengelernt habe, auch dessen Mauern Gefühle aus.

  6. Jörg Schmitter

    Liebe Frau Winkelmann,
    lassen Sie sich bitte nicht von der Diskussion abschrecken, noch ist nämlich nichts entschieden. Machen Sie sich ein Bild von unserer Arbeit am kommenden Donnerstag am Tag der offenen Tür und entscheiden Sie dann!
    Ansonsten hätte die Berichterstattung, die sehr zum Schaden des NCg gelaufen ist, ihr Ziel erreicht.

  7. Andrea Winkelmann

    Klar ist eins: die aktuellen Diskussionen haben dafür gesorgt, dass wir als Eltern eines Kindes, das vor dem Eintritt in eine weiterführende Schule steht, das NCG gar nicht mehr in Betracht ziehen.

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