NCG-Demo: Noch ein Video – und die ganze Rede

Die Rede von Sarah Kranz

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Anwesende, liebe Schülerinnen und Schüler,

Mein Name ist Sarah Kranz, ich besuche derzeit die Jahrgangsstufe 13 des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums, bin SV-Mitglied und im Vorstand der BezirksSchülerInnenvertretung Rhein-Berg tätig.

Wir demonstrieren heute hier, da die Stadt Bergisch Gladbach (und allen voran Bürgermeister Lutz Urbach) auf Kosten von Bildung und damit auf Kosten der Schülerinnen und Schüler in Bergisch Gladbach aus dem Nothaushalt entkommen will.

Die Stadt plant bisher, das Schulzentrum Kleefeld zu schließen und das NCG in die frei werdenden Gebäude umzuziehen. Andere Möglichkeiten sind sehr schnell verworfen worden, obwohl deren Durchführbarkeit nicht ausreichend überprüft wurde. Der Bürgermeister scheint sich sehr schnell auf die Variante, dass das Schulzentrum Kleefeld aufgeteilt wird und die Schulen an den Ahornweg, die Marie-Curie oder die Johannes-Gutenberg-Realschule verfrachtet werden und das NCG in das frei werdende Gebäude im Kleefeld umzieht versteift zu haben.

Um seine Ansichten zu verdeutlichen hat der Bürgermeister mehrfach betont, das NCG sei ein „Schrotthaufen“ und eine „Bruchbude“, beispielsweise in einer Rede zum Abiball des letzten Abiturjahrgangs. Wir Schüler haben in Gesprächen mit dem Bürgermeister selbst versucht, ihm darzulegen, dass dem nicht so ist. Herr Urbach war nicht bereit, auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren, sondern kündigte sogar an, dass er seinen Entscheidungsvorschlag „SO WIE ER IHN FÜR RICHTIG HALTE!!!“ durch den Rat bringen wird. Was soll das?

Wir haben eine komplett neue Mensa, eine neue Cafeteria, neue Aufenthaltsräume, neue Räume für Biologie, Physik und Chemie, neue Schultoiletten (wichtig!), einen Neubau mit neuen Räumen, auch Fachräumen, sanierte Sporthallen, eine teilsanierte Heizungsanlage, eine gut ausgestattete Schülerbibliothek, Computerräume, neu gestaltete Schulhofflächen, einer Schüleroase etc. etc. ! 37% der Schule sind bereits saniert und wie Sie sich vorstellen können, sind normale Unterrichtsräume nicht so (kosten-)aufwendig zu sanieren, wie naturwissenschaftliche Fachräume.

Es kann nicht sein, dass ein gewählter Bürgermeister, dessen erklärtes Wahlkampfziel der Ausbau der Bildungsperspektiven war, jetzt eine solche Klientelpolitik betreibt.

Durch einen Umzug würden diese Bildungsperspektiven sogar verschlechtert, jetzt, da die verbindlichen Empfehlungen der Grundschulen für die weiterführenden Schulen wegfallen. Wir haben dadurch, dass wir das EINZIGE Gymnasium im Bergisch Gladbacher Norden sind, ein sehr großes Einzugsgebiet, auch diverse Neubaugebiete, vorwiegend von jungen Familien bewohnt, gehören dazu.

Das Kleefeld ist effektiv zu klein, sodass die gemeinsame Unterrichtsarbeit von Schülern und Lehrern, die außerunterrichtlichen Angebote und vor allem der musische Schwerpunkt unserer Schule unter diesen Bedingungen leiden werden. Pädagogische Konzepte und individuelle Förderung können nur unter angemessen räumlichen Bedingungen in entsprechend ausgestatteten Räumlichkeiten realisiert werden, wie es zur Zeit am NCG der Fall ist. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit eine Bildungsanstalt funktionieren kann. Diese enthalten Raum UND Personal. Genau das ist auf dem NCG gegeben, für deren Erhalt lohnt es sich, zu kämpfen.

Die Stadt hat ihre Berechnungen für die Sanierungskosten, die einen Erhalt des NCG am jetzigen Standort – so Herr Urbach – nicht möglich machen, NICHT ÖFFENTLICH gemacht.

Warum soll denn eine Teilsanierung des NCG doppelt so teuer sein wie die Kernsanierung des DBG, die mittlerweile abgeschlossen ist?

Fakt ist: Das NCG benötigt, um das jetzige Schulkonzept, den Ganztag, die AGs, den Sportunterricht, bei dem die Stadionhalle und das Stadion mitgenutzt werden, die BigBand, Orchester und Chöre, die Bläserklasse in Kooperation mit der Musikschule nebenan, in der jetzigen Form zu erhalten, den Platz, den das jetzige Gebäude bietet. Natürlich muss noch einiges saniert werden, allerdings ist schon Vieles, besonders Vieles Teure (Fachräume, Neubau, Heizung, Leitungen, Mensa etc.) saniert.

Wir plädieren dafür, dass die Stadt über andere Möglichkeiten intensiv nachdenkt und sich damit auseinandersetzt. Wir fordern den Erhalt des NCG am jetzigen Standort, um unser Schulkonzept auch in Zukunft verwirklichen zu können. Bitte unterstützen Sie uns, um langfristig und nachhaltig etwas für die Bildung zu tun und nicht nur auf Pump fehlende Gewerbesteuereinnahmen durch Einsparungen in Schulen auszugleichen.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

Hinter diesem Namen stehen Eltern, denen die Zukunft des NCG am Herzen liegt. Sie erreichen uns unter Elternvertretung@ncg-online.de

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