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Engelbert M. Müller

ist pensionierter Lehrer, Mitglied von Wort und Kunst, Verfasser von "Der letzte Lehrer"

8 Kommentare zu “Eine Lanze für die Stadtbücherei”

  1. Engelbert M. Müller

    Sehr geehrte Frau Helga,
    ich danke Ihnen für Ihren Kommentar unter meinem Artikel “Eine Lanze für die Stadtbücherei”. Ich freue mich über jede Art von Diskussion. Die öffentliche Diskussion anzuregen, war genau meine Absicht. Ich weiß nicht, ob Ihr Ausdruck “meckern” sich auf meinen Artikel bezieht. Wenn das aber so ist, möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass ein sehr großer Teil des Artikels sich mit der ästhetischen Erscheinung des Forumsgebäudes befasst, was meiner Kenntnis nach noch nie in der Gladbacher Öffentlichkeit geschah, und, wie die Ausstellung von Herrn Hansen in der VHS zeigt, in unserer Stadt dringend nötig erscheint. Es dürfte Ihnen sicher auch nicht entgangen sein, dass ich einen Alternativvorschlag unterbreite, nämlich den, an einen potenten Sponsor heranzutreten. Wer das sein könnte, geht bei aufmerksamem Lesen ebenfalls aus dem Artikel hervor. Im Übrigen sollte man als Politiker eigentlich dankbar sein für eine wache Öffentlichkeit. Sie bekämpft letztlich das, was auch den Politikern am Herzen liegen müsste, die Politikverdrossenheit. Die hat nämlich ihren tiefsten Punkt erreicht, wenn die Öffentlichkeit – schweigt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Engelbert Manfred Müller

  2. Helga

    Schade, dass in Bergisch Gladbach seit einiger Zeit jede Idee, die irgendjemand mal zur Diskussion stellt, sofort auf polemische Art und Weise madig gemacht und den Ortspolitikern Unfähigkeit und Schlimmeres unterstellt werden.
    Vielleicht mal nicht nur meckern , sondern mit besseren und sachlichen Vorschlägen aufwarten!

  3. G Hüpper

    Sehr geehrter Herr Müller,
    vielen Dank für den engagierten Artikel und für mir so nicht bekannte Informationen. Machen Sie bitte weiter so!
    Zu Herrn Höring: klar ist noch nichts entschieden, zumindest nicht offiziell. Aber wenn es entschieden ist, dann ist es zu spät. Diese Beschwichtigungen kommen nicht gut herüber.

    Mit den besten Grüßen

    G Hüpper

  4. Lennart Höring

    Vorbemerkung: Etwas weniger Aufgeregtheit und mehr Sachlichkeit, weniger Polemik und vor allem keine Angriffe auf aktive Bürger (egal ob Ratsmitglieder, Geschäftsleute, Parteimitglieder oder Nicht-Mitglieder) unserer Stadt wäre hier angebracht.

    Fakt ist:

    1. Es ist noch gar nichts entschieden, denn es wurde noch gar nicht offiziell darüber diskutiert. Es gibt keine Vorlagen oder ähnliches, sondern nur die Information, dass
    2. das Gebäude am Forum stark sanierungsbedürftig ist. Ich erwarte als Ratsmitglied von der Verwaltung, dass sie a) prüft, ob und wie das Gebäude saniert werden kann und b) auch nach Alternativen in der Stadtmitte schaut,
    3. um die Stadtbücherei, die NIEMAND in Frage stellt, künftig zentral bereitstellen zu können.

    Die Überlegung, die Stadtbücherei in die seit dem Saturn-Auszug quasi nicht optimal genutzte OG-Fläche des Löwen-Centers zu verlegen, geistern seit mehr als einem Jahr quasi durch die Rathausflure. Es hätte zumindest den Charme, dass die Bücherei an zentraler Stelle, gut erreichbar für den ÖPNV und per PKW platziert bliebe. Ob eine Bücherei in diesem Gebäude auch richtig Platz hätte und eine solche Einzelhandelsimmobilie dafür geeignet ist, darüber habe ich bisher mehr als widersprüchliche Auskünfte gehört. Letztlich geprüft ist das nicht!

    Ich plädiere dafür, ohne Aufregung alle Varianten offen und transparent zu prüfen und dann zu der besten Sachentscheidung zu kommen.

    Die Zeit drängt nicht sehr, aber ewig auf die lange Bank können wir das Thema nicht schieben.

    Lennart Höring
    Mitglied des Stadtrates für die CDU-Fraktion
    Bücherei-affin, da 2. Vorsitzender des Fördervereins für die Bensberger Stadtteilbücherei

  5. Renate M-Sch

    Lieber Klaus Hansen,
    um Menschen zu motivieren, muss man sie da abholen, wo sie stehen. Und dafür ist Aufklärung wichtig. Da die Bürger bisher ignoriert wurden, darf man keine Bocksprünge seitens der Bürger erwarten.

    Aus meinem dürftigen Wissen heraus, kann ich nur sagen, absolut keinerlei Vertauen mehr in den Investor “der” Löwencenter zu haben.

    Wie kann es sein, das Unternehmer die eine Tür geschlossen haben, durch die Hintertür wieder hereinspazieren?

    Wie kann es sein, das Immobilien vernachlässigt werden, weil keine Investitionen getätigt werden, obwohl sie im öffentlichen Interesse stehen?

    Wie kann es sein, das nur nach “einem” Investor Ausschau gehalten wird ?

    Das kann nur passieren, weil seltsame Rechtsgebilde juristisch immer wieder eine Hintertür finden und durch diese wieder unter anderem Namen hereinspazieren.

    Wie kann es sein, das so viele Juristen im Stadtrat sitzen und niemand bemerkt etwas?

    Wie kann es sein, das niemand die Reißleine zieht?

    Warum, wird keine vernünftige Lösung gesucht, die der Stadt gut tun würde, indem man eine vernünftige Geschäftsübergabe des einen Besitzer an den nächsten Besitzer fordert ?
    Das heißt, Geschäftsschließung, wenn der Neue Inhaber gefunden wurde um lange Verwahrlosungen einer Immobilie zu vermeiden.

    Das ist aber sehr kompliziert, weil das Insolvenzrecht, berücksichtigt werden muss.

    Ich bin übrigends erstmal gegen den Abriss der Löwencenter und denke aus meinem einfachen Denken, Konzepte wie zum Beispiel in Köln Deutz können auch hier funktionieren. siehe alte Lufthansa über die ich zuwenig weiß.

    Fragen, nachdenken und Lösungen finden, viel Spass!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Meine Gedanken, sind alles nur einfache Gedanken eines Bürgers und das kann jeder!!!!!!!!!!!!!!!!!, jeweils aus seinem beruflichen Horizont!!!!!!!!!!

  6. Franz

    “Krüger Nationalpark” ich hab mich fast bepisst beim lesen

  7. Wirrkopf

    Das Löwencenter sollte doch mal saniert werden. Angeblich hatte H&M Interesse bekundet, dort einzuziehen. Das war wohl ein Flop?

    Vom Aussehen her wäre mir lieber, das Löwencenter würde abgerissen. Nun sponsert die Stadt den Erhalt dieser Scheußlichkeit indem sie die 2. Etage mietet? Aber einen Ratskumpel kann man natürlich nicht einfach so hängen lassen. “Mach dir keinen Kopp, Ratsbruder, da können wir ganz bestimmt was klüngeln. Lass uns doch mal gucken, welches Gebäude wir dafür entsorgen können. *stadtplanausderschubladezieht* DA! Das Forum! Das ist sowieso nicht mehr so ganz heile. Und das ganze Papier darin kann auch in deinem Gebäude lagern.” Handschlag! Beschlossen! “Jetzt müssen wir es nur noch verkünden und die Aufregung im Volk aussitzen. Das wird schon!”

    Und nun sitzen die das aus, wetten?

  8. Klaus Hansen

    Der Umgang mit unserer Stadt durch Politik und Verwaltung scheint
    unverantwortlich. Wo sind die Fraktionen, wo sind die Persönlichkeiten,
    die dieses unwürdige Spiel nicht mehr mitmachen, endlich stoppen?
    Sind sie alle ahnungslos, desinteressiert, überfordert? Wir Bürgerinnen
    und Bürger müssen den unverantwortlich Handelnden in den Arm
    fallen, sonst verhalten wir uns selbst verantwortungslos. Die Aussagen
    des ISEK 2030-Konzepts scheinen bei einigen der von uns gewählten
    Vertreter nicht angekommen zu sein.
    Klaus Hansen
    Fotograf und Designer

Bitte tragen Sie das Ergebnis ein, dann lassen wir Sie rein. *

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