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1943 in Lübeck geboren, wohnte lange in Frankenforst, lebt inzwischen in Wallefeld. Er arbeitet als selbständiger Supervisor und freier Autor, schreibt Gedichte, Geschichten, Kolumnen, Sachbeiträge, Rezensionen.

3 Kommentare zu “Krisenbewältigung auf Kulturpolitisch”

  1. Elisabeth Langen

    Ich mag die Kultur rund um Bergisch Gladbach eigentlich mehr als die Kölner Kultur. Hier zeichnet sich noch Urwüchsigkeit ab, etwas was ich in Köln nur noch selten antreffe. Störend ist, es wird einfach zu wenig über die Events berichtet. Vorteil ist, der Bergisch Gladbacher bleibt unter sich und hat nicht mit “Kopp un A…” zu tun, wie es in größeren und bekannteren Events der Fall ist. Der Künstler aber, der gerne zeigt was er kann, was er geleistet hat und dem es vielleicht sogar um mehr Präsensz geht, bleibt ein wenig auf der Strecke. So ist mir in letzter Zeit mehrfach gesagt worden: “Wie da war was los? Warum haste denn nix gesagt, ich wäre gerne mitgekommen!” Bin ich die Lokalpresse? Bin ich der Terminplaner meiner Freunde und Bekannten? Man bemerkt hier deutlich, es muß mehr publik gemacht werden, was vom Publikum entdeckt werden soll.

    Die Problematik der sich häufenden Veranstaltungen ist aber nicht neu und nicht nur in Bergisch Gladbach anzutreffen. Es gibt Wochenenden die sind einfach rundum ausgebucht, hier wie dort. Wichtig ist einfach die Werbung! Wer gerne mehr Publikum ziehen möchte, der muß alle Medien ausschöpfen und dazu zählen heutzutage auch Seiten wie Facebook, Panoramio, Bürgerportale, my Heimat usw….
    Die Haus an Haus Blättchen, die ich wunderbar finde, landen bei den meisten potentiellen Lesern leider in der Altpapiertonne bevor noch jemand hinein gesehen hat und dies hat das breitgefächerte Programm nicht verdient. Mehr Präsenz erreicht man einfach durch gute Kontakte zu Medienvertretern und den Künstlern selbst. Dadurch entsteht dann auch eine bessere Koordination.

  2. Karl Feldkamp

    Deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen. Bergisch Gladbach ist eine Ansammlung ehemals selbstständiger Dörfer und Kleinstädte. Und das bildet sich in der Präsentation von Kunst und Kultur noch immer ab.

  3. Martine Dupont

    Ich sehe das Problem in der Gladbacher Kultur in der Ungebündeltheit, Indifferenz und Planlosigkeit. Bis auf wenige Ausnahmen wird vermengt mit populären Ereignissen, wie Stadtfest oder Ähnliches, oder es findet alles auf einmal statt. Dann ist das Niveau innerhalb der Veranstaltungen sehr unterschiedlich. Kurz und gut, es gibt keine Linie, jeder kocht sein eigenes Süppchen in Konkurrenz mit zahlreichen Veranstaltungen, die sich immer zu bestimmten Zeitpunkten häufen. Ein städtischer Fulltime Kulturbeauftragter, der die Veranstaltungen umsichtig und versiert organisiert und vor allem erst einmal Linie reinbringt, wäre absolut nötig, und das ist unser Nachteil gegenüber Köln, wo das Bekenntnis und die Organisation besonders unterstützt wird und nicht mit Kirmes Stadtfest, Jugenfest oder Seniorenwoche durcheinandergerät, sondern ein als Veranstaltung der Sonderklasse auch mit den entsprechenden Werbemaßnahmen (mittels Presse, die auf kulturelle Highlights in besonderer Weise reagiert, wie im Kölner Teil die derzeitige “Cityleaks”). Durch die oben erwähnte Planlosigkeit, werden viele Veranstaltungen “billig und wertlos” gemacht, was diese oft nicht verdienen.

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