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Pfarrer der Kirche zum Heilsbrunnen, 4. Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.

Ein Kommentar zu “Warum ich mich über „Rund um Köln“ ärgere”

  1. C. Caßemayer

    Wenngleich bei vielen Menschen eher der Osterhase und seine Geschenke im Vordergrund stehen, so wird doch am Ostermontag im Christentum die Wiederauferstehung von Jesus gefeiert.
    Wenn auch nach christlicher Überlieferung am Ostersonntag “ein Engel den Grabesstein beiseitegeschoben und die Auferstehung Jesu verkündete” und “die Grabstätte keinen Leichnam mehr beherbergte”, waren die Jünger des Herrn zweifelnd.
    Erst als ihnen am Ostermontag der auferstandene Jesus Christus erschien, waren ihre Zweifel am göttlichen Wunder beseitigt und sie verbreiteten die frohe Botschaft um die wahrhaftige Auferstehung ihres Herrn. Die im Lukasevangelium erzählte Geschichte besagt, dass sich an diesem Tag nach Jesu Auferstehung zwei Jünger auf dem Weg nach dem Ort Emmaus befinden. Der Fremde, dem sie begegnen, entpuppt sich am Abend als Jesus Christus. Daraufhin verbreiten die Jünger die Kunde von der Auferstehung in Jerusalem.
    Zum Gedenken an diese Geschehnisse und ihre große Bedeutung gibt es in vielen Gemeinden heute noch den Brauch des sogenannten Emmausgangs und darum zählt eben der Ostermontag, noch vor Weihnachten und Pfingsten in der christlichen Tradition und auch immer noch bei vielen Christen als wichtigster Feiertag, auch wenn dies heutzutage bei vielen anderen Menschen untergegangen ist. Daher finde ich den Protest des Pfarrer Dehmel mehr als verständlich.
    Und traurig, dass es Menschen gibt, die sonst “ihre christliche Tradition” als Monstranz vor sich her tragen, dies aber scheinbar nicht einmal wissen.
    Wenn durch die Presse die Falschmeldung geistert, eine bestimmte Partei wolle angeblich “St. Martin” (nichtmals ein christlicher Feiertag) umbenennen, damit sich auch andere Kulturen von der Botschaft angesprochen fühlen, ist das Geschrei groß und es wird empört auf die christliche Tradition verwiesen.
    Wenn aber jemand ein kommerzielles Sportereignis an einem der höchsten, wenn nicht sogar dem höchsten christlichen Feiertag ausrichtet, an dem einzig und allein der Veranstalter und eine kleine Zahl der Teilnehmer im Grunde genommen zu Lasten der Allgemeinheit Geld verdient, dann werden sämtliche christlichen Gefühle auf Seite geschoben, dem Mammon gehuldigt und sogar gesagt: “die Christen sollen doch zusehen, wie sie ihr Osterfest feiern können, die sind in der Minderheit und wir wollen uns an einem Sport berauschen, der wie kein anderer für (Doping-)Mißbrauch steht.”

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