interessiert sich für Bergisch Gladbachs Geschichte - und möchte dazu inspirieren, vor der eigenen Haustür auf Entdeckungsreise zu gehen.

10 Kommentare zu “Wir füllen die Heidkamper Schule mit Leben”

  1. Anonymous

    Arno S besser kann man es nicht sagen.

    Seid gestern Abend ist mir erst recht übel. Die Pläne für das neue Stadthaus sind nicht vom Tisch. Kostenfaktor auf 30 Jahre Laufzeit inclusive Zinsen etwas 80 Mio. Schon liegt das nächste Projekt auf dem Tisch : der Kauf der Stadtwerke!! für mich erst einmal ein reines Spekulationsgeschäft!!!!! neuer Kostenfaktor 80 Mio Die Stadt will über die Zinserträge Gewinne erwirtschaften, da Zins und Tilgung unter der Dividende liegen sollen.

    Jeder gesunde Anleger weiß, welches Risiko das birgt. Geht die Rheinenergie pleite, bleibt die Stadt auf einem riesen Schuldenberg sitzen, der dann über Steuern finanziert werden muss. Ja, wer wird zahlen? vor allem die Grundsteuer, weil die Häuser ja fest da stehen und nicht laufen gehen können. Wer wird noch zahlen? die Gewerbesteuerzahler ? die werden uns eins husten, Zu mindestens die Großen.

    Den Rest des Horror bedenkt bitte jeder selber zu Ende.

    Aber für unser schönes Gebäude ist kein Geld da. Ja wo isset denn, das liebe Geld ?

    Mal nebenbei, ich habe gestern mal recherchiert, wie viele Energieversorger die letzten 4 Jahre in die Insolvenz gerutscht sind. Das sagt mir, eine Rheinenergie ist davor nicht geschützt !!!!!!! Nennt man das Risikomanagement?

    Viele Städte standen kurz vor der Pleite, weil sie damals Cross Boarder Leasing gemacht haben. Gl blieb glücklicher Weise Dank Ihrer Bürger verschont..

  2. Arno S

    Diese Investoren die im Ausland leben und nicht hier vor Ort. Denen ist das doch schnurzegal wie es hier aussieht. Die sehen das Betongoldelend ebend nicht jeden Tag. Da sind die monopoly-Zocker mal wieder am Start. Hauptsache ist : Die Kohle stimmt. Die Kasse klingelt. Bitte endlich eine Verwaltung mit Sinn und Verstand. Mit Herz und Geschmack. Nicht nur Egomanen die die nur sich und ihre Freunde kennen und behelfen. Traurig! Armes Deutschland!

  3. Renate M-Sch

    Der Bedarf ist da und wird weg diskutiert. Schade, Schade, Schade. Bitte bitte, alle Artikel aufmerksam lesen. Und alle Kommentare,

  4. Gerd J. Pohl

    “Es gibt immer wieder Diskussionen über Gebäude und deren Verwendung… und immer wieder fällt auf, das die kreative Kunstszene der Stadt kein echtes Zuhause hat. Hier gibt es doch genug Räume für Künstler und Musiker…” <— Dieses Thema hatten wir sehr intensiv auf dem Schirm, als ich noch im Vorstand des Stadtverbandes Kultur war. Damals ging es vor allem um die Frage, ob die alte Feuerwache an der Hauptstraße kulturell genutzt werden könne. Bürgermeister Urbach und Fachbereichsleiter Speer waren in die Gespräche einbezogen und zeigten sich sehr kooperativ. Ich habe die Idee von vorne herein als illusorisch abgetan und am Ende Recht behalten. Meine Einschätzung der Lage sieht auch gar nicht so wahnsinnig dramatisch aus: Die (wenigen) hauptberuflichen Künstler, die wir in der Stadt haben, verfügen über Räumlichkeiten, nicht selten dank der Unterstützung der Stadt, die ihre Kreativen meiner Erfahrung nach eben NICHT alleine lässt, wie es so häufig beklagt wird. Ähnliches trifft auf die Vereine zu (Chöre etc.). Wer natürlich auf sich selbst gestellt ist, sind die semiprofessionellen Kunstschaffenden, die unabhängig sind, also nicht von ihrer Arbeit leben müssen. Bei denen würde ich die Frage nach einer städtischen Unterstützung allerdings auch verneinen wollen (ähnlich wie Amateure nicht in die Berufsverbände oder die Künstlersozialkasse kommen). Bei unserer damaligen Diskussion um die Feuerwache stellte sich heraus, dass a) das Geld – auch anteilig – für eine kulturelle Nutzung (Aus- und Umbau, Bewirtschaftung, Versicherungen u.s.w.) und b) ein kompetentes Personal fehlten, und dass der Raumbedarf seitens der Bergisch Gladbacher Künstler keineswegs so groß gewesen ist, wie wir anfänglich gedacht hatten. Außerdem gibt es "die kreative Kunstszene der Stadt" ja gar nicht, denn die Bedürfnisse einzelner Sparten sind so unterschiedlich, dass man sie nicht einfach so in ein großes Gebäude stecken könnte: Maler oder Theaterleute würden sich bedanken, wenn direkt neben ihren Ateliers eine Rockband proben würde.

  5. Renate M-Sch

    Lieber Jan
    Dazu möchte ich mal etwas Grundsätzliches sagen:
    1. Das die Jugend kein Zuhause hat, ist schon mal ein Unding
    2. Wer soll das bezahlen, kann ich nicht mehr hören!!!!!!!!!!
    Heute stand ein Bericht in der Zeitung OB Rothers hat an das Land gebeten, Sozialen Wohnungsbau mit Gelder zu unterstützen.
    Das angeblich keine Gelder da sind, glaube wer wolle!!!!!!!!!!!!!!!! Man kann nicht alles der Bürgerhand überlassen, dann frage ich mich, welche Funktion hat die Stadt noch?
    Und jetzt erst einmal zu Punkt 1:
    OB Burger von Köln, hat Köln zu dem gemacht, was es heute ist. Eine Medienstadt!!!!!!!!!! Ich habe in den 90 ziger seine Rede in der IHK verfolgen dürfen und muss heute sagen, es ist bewundernswert was er für Köln geleistet hat. Und hier wird die Jugend angrenzend an Köln vergessen?
    Eine Wirtschaft lebt nicht nur mit einem Standbein. Hier geht es nicht nur um Kultur sondern auch um Wirtschaft.
    In GL leben nur noch alte Leute und so vertreibt man die Jugend, wenn man sie nicht unterstützt.
    Wie finanziert wird, kann man immer noch überlegen, aber bitte nicht einfach sagen ist zu teuer.
    Erst einmal muss der Wille da sein.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Mein Vorschlag: nicht abreißen und erst einmal sowohl Finanzierungskonzepte und Verwendungskonzepte erstellen.
    Ich jedenfalls wünsche mir etwas Frisches und etwas Junges in GL. In 20 Jahren bin ich selber eine Mumie, da brauche ich nicht noch mehr Mumien ( grins). Wir brauchen junges Blut mit frischen Ideen.

  6. Frank

    Das darf doch alles nicht wahr sein! Das nächste ortsbildprägende Gebäude soll abgerissen werden? Wieso schreibt die Stadt keinen Ideenwettbewerb aus? Renoviert bietet das Gebäude Platz für tolle Lofts für Wohnungen oder Büros. Was ist los in dieser Stadt?

  7. Jan

    Wünschenswert ist der Erhalt auf jeden Fall. Mir stellt sich nur die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Stadt? Und wer bezahlt dann die Mieter für die Kunstszene? Die Stadt? Die steckt ja derzeit den Großteil der Investitionsmittel in zwei aktuelle Schulgebäude. Da wird kaum Geld für eine Kernsanierung der Heidkamper Schule bleiben. Vlt. schließen sich die Bürger einfach zu sammen, sammeln Geld und sanieren das Gebäude selber! Das wäre mal bürgerliches Engagement!

  8. Micha

    Das war mein Gedanke… wenn es dort Unterricht und Pausen geben kann, dann kann es da auch Musik und Kunst geben… Zum Einen muss ja niemand vor dem Gebäude proben und im Zweifel kann man die Lautstärke ja durchaus regulieren…

  9. Renate M-Sch

    Das finde ich ja mal eine tolle Idee !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! weil die umliegenden Anwohner weit genug weg sind und es so keine Lärmbelästigung gibt..Ich wünsche euch “viel Glück” und setzt euch ein.

  10. Micha

    Es gibt immer wieder Diskussionen über Gebäude und deren Verwendung… und immer wieder fällt auf, das die kreative Kunstszene der Stadt kein echtes Zuhause hat. Hier gibt es doch genug Räume für Künstler und Musiker…
    Kann man hier nicht was erreichen??

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