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Hinter diesem Pseudonym stecken die Administratoren des iGL-Bürgerportals. Wir wählen es immer dann, wenn wir keine persönlichen Beiträge posten. Getreu Kaczmareks Motto: Ich pass auf, dass hier alles rund läuft. Huusmeister, alles fess em Griff. Huusmeister, alles schön paletti . . .

2 Kommentare zu “Entscheidung über Stadtwerke wird vertagt”

  1. Peter Baeumle-Courth

    Lieber Herr Müller,

    mit Ihrem Eingangssatz haben Sie vollkommen recht: wenn die Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs einen Bürgerentscheid zu dem Thema möchten, dann liegt das in deren Hand. Exakt.

    Das Prozedere um Bürgerbegehren und Bürgerentscheid regelt der § 26 der Gemeindeordnung NRW. (Sh. u.a. http://www.mik.nrw.de/themen-aufgaben/buergerbeteiligung-wahlen/buergerbegehren-und-buergerentscheid.html.)

    Was im politischen Raum momentan diskutiert wird, das ist die Problematik, dass es bei dem hier vorliegenden Thema (- und zum jetzigen Zeitpunkt mit den nur spärlich öffentlich verfügbaren, validierten Zahlen -) nur äußerst schwer vorstellbar ist, eine “einfache” Ja/Nein-Frage zu formulieren (sh. §26 (7) GO NRW). Glauben Sie mir bitte, dass wir in den Gremien zur Zeit mit recht vielen Zahlen und reichlich Lesestoff konfrontiert werden.

    Aus meiner Sicht kann es zu einer “einfachen” Ja/Nein-Frage kommen, sobald im politischen Raum mit (deutlicher oder knapper) Mehrheit das Meinungsbild (fest)steht. Dann könnte sehr einfach gefragt werden, ob die Bürgerinnen und Bürger dieser Mehrheitsmeinung folgen wollen.

  2. Engelbert M. Müller

    Weder die SPD noch die Grünen werden gefragt, ob sie einen Bürgerentscheid wollen oder nicht. Das ist alleine Sache der Bürger. Und Bürgerentscheide sind auf kommunaler und in NRW auf Landesebene gesetzlich verankert. Im Übrigen sind Bürgerentscheide nicht nur für Larifari-Angelegenheiten gedacht, sondern durchaus für komplexe Entscheidungen. Stellen die Entscheidungen bei einer Wahl etwa keine komplexen Entscheidungen dar? Und doch werden auch dort zum Schluss einfach Parteien bzw. Personen gewählt. Das ist auch nicht viel mehr als eine Ja-Nein-Entscheidung. Es ist ein (vielleicht bewusst) irreführendes Argument, wenn bei Bürgerentscheiden von manchen betont wird, dass sie wegen der Ja-Nein-Entscheidung nicht für komplexe Sachverhalte geeignet seien. Bei dem Gladbacher Bürgerentscheid 2003 gegen das von der Ratsmehrheit geplante Cross-Border-Leasing-Geschäft, bei dem unsere Kanalisation an eine amerikanische Firma verhökert werden sollte, waren es Bürger unserer Stadt, die die anderen Bürger über den komplizierten Sachverhalt aufklärten, nicht etwa der Rat oder die Verwaltung, die eine offensichtlich falsche Entscheidung getroffen hatten. Heute lobt sogar Wolfgang Bosbach im Nachhinein die damalige Bürgerinitiative, obwohl die CDU nach wie vor die einzige Partei ist, die bundesweite Volksentscheide ablehnt. Allerdings muss man sich manchmal fragen, ob die SPD und die Grünen wirklich hinter ihrer erklärten Absicht stehen, auch bundesweite Volksentscheide einzuführen, wenn man jetzt hier in Bergisch Gladbach erlebt, dass sie sich sogar gegen kommunale Bürgerentscheide aussprechen. Oder müssten die Vertreter von SPD und Grünen vielleicht Pressemitteilungen korrigieren?
    Engelbert Manfred Müller

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