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wohnt im Herzen von Bergisch Gladbach - und ist als Kundendienstmitarbeiter viel auf der Straße. Gelernter Mechatroniker für Kältetechnik. Schatzmeister der Partei die Partei in Bergisch Gladbach.

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10 Kommentare zu “15 Gründe für den Autobahnzubringer”

  1. Frau Wirrkopf

    Das zeigt eindeutig, wie wichtig die Lokalflughäfen für HR sein können. Dass es vermutlich gar nicht ausreicht, nur 2 davon zu bauen. Eine weitere Landluftbahn könnte die alte Bahntrasse nutzen, ohne sie zu benutzen. In Form einer Stelzenbahn. Oben die Landflugzeuge, unten Rehe, Häschen und Spaziergänger. Idylle und Fortschritt übereinander. Sozusagen!

  2. Trutz Altwasser

    Bravo, meine Herren Huusmeister!

    Ja, von Herrlisch Raubach lernen, heißt fliegen lernen – und zwar mit Bodenhaftung!

    Und mit meinem gerade eingetütet großen HeLKuW-Deal
    (HeLKuW = Herrlische Lisch-, Kraff- und Wasserwerke),
    sind wir jetzt übrigens auch energiepolitisch international aufgestellt:

    Unser Chefberater, Herr Dr. Tünchlein, hat in den Verträgen eben entdeckt,
    dass die HeLKuW Mehrheitseigentümerin des Versorgungswerks von Futschgorow,
    der Hauptstadt Chaosiens, eines fortschrittlichen Neufürstentums im Kaukasus,
    geworden ist!

    Herrlisch Raubach ist damit also Global Player im Energiebusiness!
    Ich gehe davon aus, dass die Netzpforte in-HR gewiss lobend darüber berichten wird!

    Trutz Altwasser
    Bürgermeister von Herrlisch Raubach,
    der Innovationsperle an der Schlunde

  3. Huusmeister

    Straßenbahn? Eingleisig? Das ist doch von gestern. Da muss eine Zukunftstechnologie hin, Herrlisch Raubach macht es vor: http://in-gl.de/2014/02/28/zwei-lokalflughaefen-fur-herrlisch-raubach/

  4. HG Ullmann

    – das ist in die Zukunft gedacht!

    Und was die offene Frage einer AB-Anbindung Bergisch Gladbachs betrifft:

    Die ist, wenn, sinnvoll nur zu lösen im Verbund mit Köln.
    Auch ein Blick auf die Karte macht das klar.

    Dazu auch:
    http://in-gl.de/2014/03/16/bergisch-gladbach-autobahnanschluss-regionalthema/

    Um es auch hier zu wiederholen: Die unmittelbare AB-Anbindung
    wird es über den Bahndamm nie geben, weil das letzte Teilstück zur A4
    nie gebaut werden wird.
    Man erzeugt also mit ebenso maßlosen wie unsinnigen Kollateralschäden
    eine zweite Giga-Dolmanstraße, womit kein Problem gelöst ist,
    sondern mindestens ein neues entsteht.

    Eine Bahndamm-Nutzung in Richtung des Vorschlags von Marcus Crämer
    oder anderen markiert den richtigen Weg.

  5. Marcus Krämer

    Hallo Zusammen!

    Ist eigentlich schon einmal darüber nachgedacht worden, den Bahndamm als (Straßen-)bahnlinie zu reaktivieren. Immerhin liegen darauf noch funktionstüchtige Schienen aus der alten Zeit. Der Bahndamm beginnt meines Wissens am Gladbacher Bahnhof, geht am Finanzamt vorbei und führt durch Heitkamp und Lückerath am Mediterrana / Otto-Hahn-Schulen vorbei und könnte bis zu Opel Gieraths in Frankenforst fortgeführt werden. Ich sehe ein großes Potential, dass Anwohner auf den ÖPNV umsteigen würden, wenn man z.B. die Schnellbuslinie 40 über die Frankenforster Straße intensiver takten würde oder Car-Sharing-Angebote bei Opel-Gieraths oder Autohaus Müller ausweiten würde. Irgendwann wird in den nächsten 30-40-Jahren wird es sowieso nicht mehr üblich sein, dass jedermann bzw. jedefrau allein im eigenen Auto zur Arbeit fährt. Diesen Luxus werden sich unsere Kinder und Enkel in der Zeit nach den fossilen Energien nicht mehr leisten können. Wir sollten daher langfristig denken und nach Lösungen suchen, die möglichst viel Individualverkehr vermeiden oder reduzieren. Dann werden auch die Staus auf der Bensberger Straße zwischen Bensberg und Gladbach weniger.

    Marcus Krämer, Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Frankenforst, bekennender Radfahrer und ÖPNV-Nutzer

  6. Anonymous

    @ Herr Ullmann,
    Ich wäre sehr, sehr gerne für eine offene Diskussionsrunde bereit. Ich bin offen für für alle Lösungsvorschläge.

    @ surfguard
    Ich finde schon das Punkt 1-4 völlig zurecht einzeln stehen. Immerhin sind diese 15 Punkte nicht in 4 Jahren entstanden wie die 15 Kontrapunkte. zu Punkt 11: Auch Busse stehen im Stau. Zu leiner Lehrzeit hatte der Linienbus Täglich ca. 45 min Verspätung. zu Punkt 12. Es ist schon entscheidend ob eine Fahrbahntrasse 5 Jahre oder 10 Jahre hält. zu Punkt 15: Es zieht neues Publikum an die auch diesen “Luxus” sich gönnen möchten. Das kann man dann als Wohnen in Köln obwohl man nicht in Köln ist nennen.

    @Gästin
    Wer vom Ausbau und der Modernisierung der Straßen in Bergisch Gladbach profitiert? Relativ einfach. Unterm Strich etwas mehr 100.000 Bürgerinnen und Bürger

    @ Herr Gürgens
    Dieser Weg dient aber nicht der Sicherheit der Leute die an der Dolmanstraße und entlang der Bensberger Straße radeln.

  7. gästin

    Sehr geehrter Herr,

    der erste Punkt Ihrer Liste ist auch der einzige um den es wirklich geht.
    Frage: Wer PROFITIERT denn von solch einem Autobahnzubringer wirklichß
    Wem gehören beispielsweise dort Grundstücke?
    Wer zahlt die horrenden Baukosten (Tunnel) ?
    Wer bezahlt die gigantischen Entschädigungszahlungen an die Anwohner?
    Wie lange dauert es bis zum tatsächlichen Baubeginn, wenn hunderte Anwohner bis nach Karlsruhe dagegen klagen?
    Wer stellt den inneren Frieden in der Stadt wieder her, nach einem tumultartigen Zivilbürgerkrieg der halben Stadt gegen die Verwaltung und die PROFITEURE?
    Sorry, aber der Bahndamm ist Wahnsinn.

  8. surfguard

    Punkt 1-4 fallen für mich zu einem zusammen. Punkt 5 paraphrasiert das St-Florians-Prinzip, denn die Lärmbelästigung wird nur zu anderen Bürgern verschoben. Punkt 11 verstehe ich nicht. Punkt 12 kommt mir unterm Strich nicht so vor, als würde er eine solche Investition rechtfertigen. Punkt 13 ist doch sehr schwach. Und Punkt 15 läuft darauf hinaus, dass Wohnen Bergisch Gladbach für mehr Menschen unbezahlbar wird. Ich bin aus Köln hierher gezogen, unter anderem weil ich mir eine vergleichbare Wohnung in Köln nicht hätte leisten können. Wäre die Gladbacher Wohnung teurer gewesen, hätte ich weiter auf’s Land ausweichen müssen – wo es auch mit Bahndammtrasse keine schnelle Autobahnanbindung geben wird.

    Da bleibt für mich nicht so viel.

  9. HG Ullmann

    Hallo Herr Graf,

    Sie schreiben: “… ich bestehe darauf, dass endlich etwas zur Entlastung des bestehenden Straßennetzes unternommen wird.”
    – absolut nachvollziehbar und aus Ihrer Sicht eines m.o.w. unmittelbar Betroffenen vollkommen schlüssig (Gleiches gilt genauso für andere davon Betroffene).

    Und Sie schreiben: “Ich bestehe aber nicht unbedingt auf die Trasse über den Bahndamm.”
    – Auftakt zur offenen Diskussion, wunderbar.

    Wahrscheinlich haben Sie gelesen, dass ich (als eingestanden nicht unmittelbar Betroffener) die Bahndammtrassen-Lösung auch deshalb für ungeeignet halte, weil sich hier Nutzen und Schaden nicht einmal die Waage halten.

    Klar, es mögen die einen etwas entlastet werden, dafür werden die anderen desto mehr belastet. Mögliche Wertsteigerung hier, definitiver Wertverlust dort, entfernterer Lärm und weniger dicke Luft hier, massiver Lärmzuwachs und motorengeschwängerte Luft dort, und ob die Verkehrssituation in den dann erhofft “verkehrsberuhigten Zonen” wirklich nachhaltig entlastet wird, steht auch dahin.

    Und gehen Sie die geplante Schneise einmal ab. Es wäre ja auch mit dem derzeit schmalen Schienendamm nicht getan, der müsste ausladend verbreitert werden, und das hieße auch kräftige “Abräum- und Durchbrucharbeiten” entlang der ganzen Strecke.
    Ja, ich weiß: Der Fortschritt verlangt Opfer … Aber wäre das wirklich ein Fortschritt?

    Gesetzt, man hält diese Art von Verkehrsplanung angesichts demographischer Entwicklung, eines übergreifend städtischen Wirtschafts-Entwicklungskonzepts (haben wir das eigentlich?) und der bereits im Gange befindlich quantitativen wie qualitativen Veränderung des Verkehrs überhaupt für zeitgemäß – auch darüber ließe sich immerhin streiten –

    vielleicht fängt man mit einem Blick “von oben”, also auf die Karte an:
    Wunsch: Bessere (AB-)Anbindung von Bergisch Gladbach an Köln. OK.

    Ist da die Idee, den Verkehr aus und hinter BGL über Gronau, Heidkamp, Lückerath, Refrath, Frankenforst und Bensberg nach Köln zu leiten, wirklich sinnvoll?

    Oder läge es nicht auf der Hand bzw. der Landkarte, eine sinnvolle Verkehrsführung über Dellbrück, Holweide, Merheim zu planen und dabei die schon vorhandenen Straßenfragmente zu nutzen?
    Auch dabei würde übrigens dem Opfergedanken durchaus Genüge getan, denn es ginge munter über Feld, Wald und Wiese … Aber wenn´s denn sein muss.

    Politisch wird hier das Schwierige wie immer darin liegen, die unterschiedlichen Interessen, Bedürfnisse und auch Befindlichkeiten zu irgendeiner Art Konsens zu kriegen.
    Und gerade bei solch massiven Eingriffen gelingt das in der Regel nie ganz (kann wahrscheinlich auch nicht).

    Aber bevor hier oder sonstwo die Planierraupen samt Gefolge anrücken und endgültige Tatsachen schaffen, muss gut nachgedacht, vernünftig geplant und eben auch politisch diskutiert werden.

    Ich stelle mir gerade eine offene Versammlung zu dem Thema vor, so in der Art: Verteidiger einer unberührten Bahndamm-Trasse gegen Verkehrsgefrustete und Lärmbedrängte … Das sind dann so die Nagelproben der Demokratie.

    Gruß!
    HGU

  10. Mike Gürgens

    Wie schon in der Facebook Gruppe “Politik in Bergisch Gladbach” geschrieben, bezweifle ich ihren Punkt Nummer 8. Der jetzige Radwanderweg an der Bahntrasse entlang ist, bis auf die Wurzelaufbrüche und nicht gekehrtem Laub die sicherste Verbindung für Radfahrende und Fußgänger von der Innenstadt in Richtung Bensberg oder Refrath. Kein Autoverkehr bis zum Golfplatz und keine Einmündungen wo man mit Autos rechnen muss. Sicherer geht es kaum. Dieser Weg wird sehr viel von Pendlern genutzt weil er relativ Gefahrlos, Geräuschlos und Abgasfrei genutzt werden kann. Was für eine Sicherheit würden eine Vielzahl an LKWs auf dieser Strecke dann bringen?

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