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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

3 Kommentare zu “Wieviel Theater will sich Bergisch Gladbach leisten?”

  1. Georg Watzlawek

    Sehr geehrter Herr (?) Habermann, ich glaube, da haben Sie meinen Beitrag nicht ganz richtig verstanden. Heitmann und Mitstreiter wenden sich ausdrücklich nicht an die Stadt (im Sinne von Stadtkasse), sondern an die Bürger der Stadt. Schon in den vergangenen drei Jahren ist das Theater fast ausschließlich von privaten Spendern und Sponsoren getragen worden. Nur läuft dieses befristete (und in der Höhe wohl auch nicht ausreichende) Programm aus – daher der erneute Appell an die ganze Stadt Bergisch Gladbach. Und die Konsequenz ist ziemlich deutlich: wenn wir Bürger dazu nicht bereit sind, dann werden wir auf das Theas verzichten müssen. Und damit fällt nicht nur das Theas, sondern eben auch die Theaterschule, das Junge Ensemble und solche Dinge wie das Inklusionsprojekt weg. Gerade diese Dinge bringen der Allgemeinheit sehr viel ein, daher halte ich eine öffentliche Teil-Förderung auch für angebracht. Aber das ist nur meine Meinung. Mit freundlichen Grüßen, Georg Watzlawek

  2. F. Habermann

    Das Theas ist ein tolles kleines Theater. Ich bewundere die Macher ungemein, denn was sie machen, ist heute selten: großes Theater in kleinem Theater.
    Was ich aber weniger verstehe und auch nicht gutheiße ist die Art und Weise, mit der hier nun “Politik” gemacht wird.
    Das Theas ist als Privatunternehmen des heutigen Intendanten gegründet worden. Er wollte damit seinen Lebensunterhalt bestreiten. Das ist legitim. Er hat es nicht geschafft und mit Hilfe von Sponsoren konnte er weitermachen, wenn auch nicht mehr als Privatunternehmen sondern als Verein. Und er bezieht weiterhin ein Gehalt, wie in dem Artikel steht.
    Jetzt merken er und seine Mitstreiter, dass es so nicht weitergeht.
    Und rufen nach der Stadt. Die soll es richten. Die soll – obwohl selber in einer finanziell gebeutelten Situation – einspringen. Ist das der richtige Weg, einer Privatinitiative zum Überleben zu verhelfen? Ich habe da eine klare Meinung: NEIN. Das ist nicht der richtige Weg. Warum hat der Gründer nicht von Anfang an weitere Mistreiter und die Stadt ins Boot geholt? Weil er damit Geld verdienen wollte und damit (leider) gescheitert ist. Jetzt soll die Allgemeinheit es richten. Für teilweise nur 20 Zuschauer pro Vorstellung. Vielleicht sollte das Theas überlegen, Programm für mehr Menschen zu machen? Werbekooperationen mti den örtlichen Medien eingehen, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und damit mehr Zuschauer zu erlangen.
    Ich wünsche dem Theas alles Gute, hoffe aber gleichzeitig, dass der Rat hier nicht mit Steuergeldern einspringt.
    F. Habermann

  3. Lydia Czeranski

    Danke für diese wichtige Information!
    Es ist ein Trauerspiel, dass dieses Theater dem Untergang überlassen wird.
    An den wunderbaren Künstlern, die sich mit Leib und Seele für ihr Theater
    einsetzen, kann es nicht liegen.
    Ist Kultur für die Stadt eine lästige Nebensache, da man ja doch nur im Schatten
    der Kölner Kulturszene agiert, oder hat man einfach kein Interesse?
    Nur Kunstschaffende machen eine Kulturszene in Bergisch Gladbach lebendig.
    Aber die Rahmenbedingungen eschaffen ist eine Pflicht der Stadt.
    Mit einem noch etwas optimistischem Gruß
    Lydia Czeranski

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