Catherine Henkel engagiert sich für die Bürgerinitiative "Bürgerentscheid GL" und eine ökonomische Nachhaltigkeit bei der Energieversorgung, Sie kandidiert 2014 für die Partei DIE LINKE Bergisch Gladbach zum Stadtrat.

5 Kommentare zu “Mehr Demokratie durch mehr Bürgerbeteiligung”

  1. Jens Schroeters

    Ja so einfach kann die Welt sein.
    Vorausgesetzt man ist ein linker, ohne Vision mit Führungsangst und Konzeptlosigkeit.
    Da macht man schnell mal aus der Not ne Tugend und lässt das Volk über alles und jeden Entscheiden. Kann man schließlich nix falsch machen, man entlässt sich ja quasi selbst aus der Verantwortung.

    Sehr geehrte Frau Henkel,
    was sie hier so in den Raum werfen klingt natürlich wirklich alles ausnehmend toll.
    Dem Volk vermeintlich auf das sprichwörtliche Maul geschaut und ab dafür.
    Gehobene Polemik für Rotweintrinker. Gladbacher Sit-in‘s und Happenings auf Steuerzahlerkosten.
    Sagens Sie was glauben Sie warum hat man Sie in den Stadtrat gewählt?
    Um kompetent voran zu gehen, den Bürger Umfassend zu Informieren, die Stadt in die Zukunft zu führen oder um sich im Rathaus aufzuwärmen und die nächste Volksbefragung vorzubereiten.

    Sie kommen teilweise zu den richtigen Schlussfolgerungen wenn ich da lese
    “ Bürgerbeteiligungsverfahren kosten Geld “.
    Wenn sie aber dann weiter ausführen “können am Ende aber immer mehr Geld einsparen als sie vorher gekostet haben”, ist das schon fast fahrlässig Naiv.
    Entspricht aber im Grundsatz dem Umgang Ihrer Partei mit Steuergeldern. Erst wird fröhlich bestellt, den Deckel können andere Zahlen. Wird schon nicht so teuer werden.
    Ganz offensichtlich ist ihnen bei ihren Überlegungen zu Bürgerentscheiden entgangen das wir gerade mal eine Wahlbeteiligung von 50% hatten, wenn sie zu dem folgenden Schluss gelangen “echte Bürgerbeteiligung in dieser Stadt bedeutet die Probleme gemeinsam anzugehen und das ermöglicht mehr konstruktive Zusammenarbeit. Das würde nicht nur dazu führen, die Konflikte in dieser Stadt zu reduzieren, sondern auch neue und angemessenere Lösungen zu finden.“.
    Ich teile ihre leichtfüßige Blauäugigkeit nicht. Wir werden uns im Kreis drehen und obendrein noch unnütz Steuergeld für die Achterbahnfahrt ausgeben das wir gar nicht haben.

    “Nicht für alle Entscheidungen müssen Bürgerentscheide durchgeführt werden. Aber bei Themen, von denen eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger direkt betroffen sind.”

    Da könnte man das erste Sit-in veranstalten und sich zunächst über die Begrifflichkeit „direkt“ austauschen. Ich dachte nämlich bisher das bei allem was im Stadtrat passiert der Bürger immer mehr oder weniger direkt betroffen ist. Gelegentlich halt nur eben Zeitversetzt.

    Fazit. Wie Sie den Bürger an Ihrer Politik partizipieren lassen können haben sie in Ihrem Beitrag ja herausgestellt. Stehlen Sie sich also nicht aus Ihrer Verantwortung. Nehmen Sie Ihre Aufgabe an um die Sie sich beworben haben und die Ihnen der Bürger anvertraut hat oder lassen sie es bleiben.

    Mit den besten Grüßen und Wünschen….

  2. HG Ullmann

    Richtig erkannt, sachlich dargestellt und in der zentralen Aussage unterstützenswert:

    Eine parteiübergreifend (!) intelligent praktizierte, effektiv organisierte und ergebnisgerichtet koordinierte Bürgerbeteiligung (= gemeinschaftsorientiertes Mobilisieren von breit vorhandenem/en Wissen, Können und Ressourcen für städtische Projekte und Vorhaben) ist Voraussetzung für das trag- und zukunftsfähige Lösen reichlich anstehender Aufgaben.

    Solche Art Bürgerbeteiligung ist kein Anschlag gegen die i.d.Z. gern angegriffen gesehen “repräsentative Demokratie”, sondern deren zeitgemäße und problemgerechte Ergänzung, außerdem wichtig für die kreative Lebendigkeit der und eine konstruktive Identifikation mit unserer Demokratie.

    Auf kommunaler Ebene können so starke Kerne einer verankerten und leistungsfähigen Demokratie gerade im unmittelbar lokalen wie bezogen regionalen Lebensraum wachsen.

    Es gibt übrigens nur einen Grund bzw. Fakt gegen solche Bürgerbeteiligung:
    Dass die Bürger selber sie nicht wollen bzw. sie nicht nutzen. Dann erledigte sich alles Weitere von selbst bzw. würde von denen erledigt, die das entsprechende Vakuum im Sinne ihrer Interessen nutzen.

    Ach, und um keinen Missverständnissen Vorschub zu leisten:
    In diesem Leben wird aus mir kein Parteigänger der Linken mehr werden …

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