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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

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2 Kommentare zu “Ausgaben für Flüchtlinge steigen um 50 Prozent”

  1. j.h.schröters

    33,7 Millionen für 1950 Flüchtlinge macht 17.282,05€ pro Flüchtling. Im Monat also 1.440,10€
    “Hinzu kommen die indirekten Kosten – wie für den Personalaufwand an Hausmeistern, Sozialarbeitern oder Erziehern, die im Haushalt nicht gesondert ausgewiesen werden. Und auch die Kosten für den Ankauf der Container und die Erschließungskosten in Paffrath und Lückerath sind nicht enthalten, diese werden über den Investitionshaushalt gebucht.”
    *lol*

    Frage 1.) Wie viel bekommt ein Einheimischer Arbeitsloser?
    Frage 2.) Wie lang wird es wohl dauern bis die Sozialsysteme Kollabieren?
    Frage 3.) Ist es Grundbedingung geistig Debil zu sein um Mitglied des Deutschen Bundestages zu werden?

    Um Missverständnissen vorzubeugen. Die Kommunalpolitiker sind diejenigen welche Bundesweit versuchen den Laden noch einigermaßen zusammenhalten. Nach bestem Wissen und Gewissen, ohne persönliche Vorteilnahme, versuchen den degenerierten richtungslosen Irrsinn der Bundesregierung zu kanalisieren. Dieser Beitrag richtet sich als ausnahmslos gegen die Salonbolschewisten in der Bundesregierung.

  2. Tomás M. Santillán

    30 Mio € Haushaltsloch im Doppeletat Bergisch Gladbach

    Die Kosten für die Versorgung der Flüchtlinge in Bergisch Gladbach liegen über den angesetzten Zahlen, so dass im Stadthaushalt mit einem jährlichen Fehlbetrag von ca. 15,3 Mio € .zu rechnen ist.

    Aufwind für rechte Hetzer
    Das ist ein gefundenes Fressen für rechte Populisten wie der AfD, denn diese werden jetzt wieder die Gelegenheit haben gegen Flüchtlinge zu hetzen. Besser wäre es gewesen, Bürgermeister Lutz Urbach hätte dem Stadtrat schon im Dezember 2015 realistische Zahlen vorgelegt. Jetzt wird die unnötige Debatte um die Flüchtlinge neu aufkocht. Hätte man im Etat dieses schon früher erledigt, könnte Ruhe einkehren, alle könnten ihre Aufgaben erfüllen, statt die Menschen weiter zu verunsichern. Jetzt besteht die Gefahr, dass die lokale Unterstützung für die Flüchtlinge drastisch reduzieren werden könnte. Damit würde nicht nur Integrationschancen verringert werden, sondern auch die rechten und rassistischen Hetzer in den Stadtteilen bekommen neuen Aufwind.

    „Haushaltsbetrug“?
    In der Haushaltdebatte vor wenigen Wochen hatte ich als Stadtratsmitglied für DIE LINKE bei der Haushaltdebatte deutlich gemacht, dass der Haushalt auf der unhaltbaren und unrealistische Annahme basiert, dass die Kosten der Unterbringen der Flüchtlinge zu 100% erstattet würden. Die rechtliche Lage war damals klar und trotzdem hat die Verwaltungsspitze die Bürgerinnen und Bürger glauben machen wollen, dass ihr Wunschtraum erfüllt würde und man alles für diese kommunale Aufgabe erstattet bekomme. Tatsächlich hat das Land die Erstattung der Kommunen nur auf 38% erhöht. Hinzukommen sonstige Erstattung und Entgelte von 5,7 Mio €. (auch vom Bund). Dennoch müssen 45% der Kosten von der Stadt selbst aufgebracht werden.
    Eine 100% Erstattung in den Haushalt zu schreiben war ein Luftbuchung und schlicht der Versuch den Bürgerinnen und Bürger wenige Monate vor der Landtagswahl vorzugaukeln, dass der CDU-Bürgermeister das schon machen würde. Doch auch schon in Dezember 2015 war klar, dass die politische Forderung von Bürgermeister Lutz Urbach keine Aussicht auf Erfolg haben würde.

    Prüfung einer Klage
    Die nun geringere als angenommene Erstattungsquote und die höheren Kosten vor Ort bescheren somit den im Dezember beschlossene Haushalt schon im April mit einem riesiges Haushaltsloch von ca. 15,3 Mio € /Jahr. Das sind fast 5% des Gesamtvolumens des Jahresetats. Und da es sich um einen undemokratischen Doppelhaushalt für zwei Jahre handelt muss über eine Fehlbetrag von mehr als 30 Mio € gesprochen werden, denn im nächsten Jahr fehlen wieder 15,3 Mio in der Stadtkasse.
    Den Bürgerinnen und Bürger so einen Scheinhaushalt vorzulegen war nicht nur dreist und unverschämt, sondern auch rechtlich fragwürdig. Deshalb prüfe ich eine Klage vor dem Verwaltungsgericht, ob dieser Haushalt so überhaupt noch rechtens ist.
    Und auch für die Ratsmitglieder war das durchschaubar und trotzdem hat die Mehrheit aus CDU und SPD bei dieser vorhersebaren “Fehlkalkulation“ mitgestimmt, welches jetzt auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen wird.

    Wie ich schon in meiner Haushaltsrede im Dezember vorgetragen hatte, muss nun schon wenige Wochen später ein umfassender Nachtragshaushalt diskutiert werden. Der gesamte Doppelhaushalt, der nach dem Willen der großen Koalition eigentlich für zwei Jahre gelten sollte, ist schon wenige Wochen nach der Abstimmung reine Makulatur.

    Tomás M. Santillán
    Mitglied des Stadtrats Bergisch Gladbach (DIE LINKE.)

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