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3 Kommentare zu “FNP: Weder bedarfsgerecht noch ausgewogen”

  1. Hans Peter Iffland

    Sehr geehrter Herr Müller Frank,
    vielen Dank für Ihre ausführliche und fachlich versierte Stellungnahme. Wir schließen uns Ihren Forderungen im Namen der BIMH vollumfänglich an. Ihren Ausführungen haben wir nichts mehr hinzuzufügen, alles drin, alles dran. Alle anderen Initiativen und Bürger unserer Stadt bitten wir zu erwägen, das gleiche zu tun. Schließ Euch an! Lasst uns diesen FNP Prozess insgesamt wieder vom Kopf auf die Füße stellen, das maßlose Monopoly Spiel der Verwaltung beenden und alle wieder zurück auf START! Das soll schließlich unsere Zukunft werden und über die entscheidet nicht die Verwaltung, sondern die Bürger!

    Der Vorstand
    Trägerverein der Bürgerinitiative
    Moitzfeld Herkenrath e.V.

  2. Harald Bernards

    Ganz starker Beitrag! Danke.
    Zu Herkenrath und Bärbroich (gleiche Achse) möchte ich folgendes beisteuern:

    Das ist meine Stellungnahme zum sog. Vorentwurf dieses geradezu gigantomanischen Flächennutzungsplanes.

    Ich wende mich hier ganz entschieden klar und strikt gegen die geplante derartig maßlose Erweiterung der Wohnbebauung und Gewerbeflächen in Herkenrath und Bärbroich. Die Infrastruktur (Straßen) können schon jetzt in den entsprechenden Zeiten den Verkehr nicht mehr bewältigen. Ganz sicher wird das mit dieser Planung einhergehende Mehr an Fahrzeugen sowohl auf der L329 (Einmündung L289) und erst recht auf der L289 (von Herkenrath bis zur Auffahrt auf die A4) zu sehr viel mehr Stau für den Berufsverkehr und Belastung für Anwohner und Umwelt führen! Eine vernünftige Stadtplanung/Siedlungsplanung stellt doch zunächst einmal die erforderlichen Verkehrswege her um diese dann anschließend mit Bebauung zu füllen. Vorliegend ist dies nicht mehr möglich da die zur Aufnahme vorgesehenen Straßen mit dem Istzustand bereits überfordert sind wie von allen dortigen Pendlern bestätigt werden kann. In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage wie die direkte Anbindung an eine leistungsfähige Straße als gegeben angenommen werden kann (siehe Steckbriefe) wenn die “leistungsfähige Straße” in eine Problematische Straße mündet? Da muss ich leider sagen: “Meine Damen und Herren, machen Sie erst einmal Ihre Hausaufgaben und sorgen sie dafür das der bereits vorhandene Verkehr staufrei zur Autobahn kommt!”

    Im Tagesdurchschnitt mag die L289 durchaus noch mehr Verkehr aufnehmen können. Aber in den Stoßzeiten morgens und abends ist das im Bereich Strassen und Bärbroicher Straße bereits jetzt eine Zumutung. Das geplante Mehr an Wohnbebauung (vorsichtig geschätzt 30% Wachstum) wird auch ein entsprechendes Mehr an Fahrzeugen mit sich bringen. Das wird entlang der Bärbroicher Straße besonders ins Gewicht fallen da deren Einmündung auf die L289 (Strassen) als Nadelöhr hinlänglich bekannt ist.

    Darüber hinaus fällt bei der Durchsicht des FNP auf, dass offenbar ein exorbitantes Wohnwachstum für Herkenrath/Bärbroich geplant ist. Hinzu kommen riesige Gewerbeflächen welche ebenfalls entlang der L289 (A4-Abfahrt, Moitzfeld, Herkenrath Spitze) bis nach Spitze geplant werden sollen. Auffällig ist weiterhin das offenbar keinerlei weitere Wohnbauflächen in Herrenstrunden ausgewiesen werden (von Gewerbe ganz zu schweigen). Warum eigentlich nicht? Flächen gibt es da genug und die Kürtener Straße ist deutlich leistungsfähiger als die jetzt schon total überlastete L289. Wenn man mehr Wohnbebauung schaffen möchte sollte man dies nicht so einseitig zulasten eines Stadtteils planen während andere offenbar völlig unangetastet bleiben. Das ist nicht nur ungerecht, es ist auch ungeschickt.
    Speziell zu den Gebiet Bb1 und Bb2 noch folgendes:
    Die Familien welche dort einmal wohnen sollen werden schulpflichtige Kinder haben. Wo sollen diese Kinder auf ihren Schulbus warten? Es gibt in Bärbroich eine Bushaltestelle von genau einer Gehwegbreite OHNE! Haltebucht. Das bedeutet, dass die die Kinder hier ohne jeden Sicherheitsraum (da war auch Bauland wichtiger) morgens zu 20 auf dem Gehweg unmittelbar an der Hauptstraße stehen während unmittelbar daneben der Verkehr ungebremst vorbeirauscht. Warum man auch in diesem winzigen Ortsteil versucht die Wohnbebauung derartig auszuweiten ist mir völlig unverständlich. Das Gebiet als solches ist auch aufgrund der Böschungslage nicht unproblematisch. Es müsste ja angeschüttet werden. In diesen beiden Bereichen bin ich gegen jegliche weitere Ausweisung von Bauland um die ländliche Struktur dort zu erhalten.

  3. Hans-Peter Iffland

    Endlich Klartext! Sehr geehrter Herr Müller Frank: DANKE. Nicht nur im Namen der besonders betroffenen “Highlander” aus den östlichen Höhenzügen, sondern im Namen der Bürger unserer Stadt und aller Bürger der Region! Dieser FNP Wahnsinn der Verwaltung muss endlich gestoppt werden!!!

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