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Bürgerinitiative Moitzfeld-Herkenrath - Für den Erhalt der geschützten Landschaft zwischen Moitzfeld und Herkenrath! Kein Gewerbegebiet Voislöhe!

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3 Kommentare zu “„Prozess zum FNP abbrechen und mit Dialog neu starten””

  1. UK.

    Herr Iffland scheint noch nie von Güter-Straßenbahnen gehört zu haben, von denen wir in Zukunft sicherlich mehr sehen werden, da Elektro-LKW (zumindest bisher) nur mit Oberleitungen möglich scheinen.

    Und: Der Bau von Straßenbahnen ist keine ökonomische, sondern eine stadtplanerische, mithin politische Frage. Wie werden unsere Städte wieder lebenswert, und wie wird eine nachhhaltige Mobilität aussehen in 25 Jahren?

  2. Hans-Peter Iffland

    Sehr geehrte/r Frau/Herr UK,

    wie Sie schon selbst richtig erkannt haben, sollte neuer Wohnraum möglichst nah an den Stadtkernen durch Nachverdichtung geschaffen werden. Dies ist aber im vorliegenden FNP Entwurf gerade nicht der Fall. Es werden gigantische neue Flächen an den Rändern ausgewiesen – ohne Lösungen für den Verkehr. Dies gilt für die geplanten 50ha Industriegebiete analog. Auch hier haben wir die moderne Lösung angemahnt: Aktivierung und Qualifizierung von Bestandsflächen wie es am Beispiel Zanders auf 36ha gerade geschieht.

    Eine Trasse über den alten Bahndamm, die Sie ansprechen, ist und bleibt ohne Autobahnanschluss reine Fiktion. Das gleiche gilt – hier aus ökonomischen Gründen – für eine Bahnverbindung bis Herkenrath. Die wird es noch in 30 Jahren nicht geben. Gäbe es sie denn müsste dennoch gezeigt werden, wie denn der Güterverkehr aus über50ha Industrie- und Gewerbegebieten über die Straßenbahn abgewickelt werden soll. Haben Sie da eine Idee?

    Es ist zwar nicht Aufgabe der Bürger, FNP Alternativen zu entwickeln, sondern Aufgabe der gut bezahlten Verwaltung und deren noch besser bezahlten Berater. Dennoch gibt es sehr wohl reichlich Alternativvorschläge von vielen Seiten aus der Bürgerschaft, und diese sind allemal realistischer, ökonomischer und besser für die langfristige Entwicklung unserer Stadt als der gegenwärtige FNP Entwurf.

    Bevor wir an dieser Stelle wieder in eine sinnvolle Diskussion einsteigen können, müsste allerdings die Zielfrage geklärt werden: Wo und wie wollen unsere Bürger denn in 20 Jahren leben? Ebenfalls müssten die schon grotesk frisierten Basiszahlen und Annahmen des FNP wieder die Realitäten abbilden und eine tatsächlich wissenschaftliche Grundlage geschaffen werden. In diesen beiden zentralen Punkten ist der FNP Entwurf völlig ungenügend und bleibt daher ohne Wertung.

  3. UK.

    Auch wenn Vieles zutrifft, so fehlt bei dieser Stellungnahme doch etwas die konstruktive Alternative. Ausnahme: Die Thematisierung des (früher oder später ehemaligen) Zanders-Geländes in der Innenstadt, das neue Gewerbeflächen weitgehend überflüssig macht.

    Ja, Grünflächen sind schützenswert – aber aus diesem Text spricht doch arg die berüchtigte NIMBY-Haltung (‘not in my backyard’).

    Dass angesichts steigender Mieten mehr Wohnraum benötigt wird, steht m.W. außer Frage. Dieser sollte so nah wie möglich an den Stadtkernen liegen (Nachverdichtung!) und verkehrstechnisch gut angeschlossen sein. Um Letzteres zu verbessern, werden wir außer der Verbindung nach Herkenrath noch weitere neue Straßenbahnlinien brauchen, z.B. über den alten Bahndamm, aber auch nach Schildgen oder Heidkamp. Als einzige Großstadt ohne Fernzughalt sollte das wohl das Mindeste sein!

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