Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Jahrgang 1962, in Schildgen aufgewachsen, verheiratet, Vater von 4 erwachsenen Töchtern und Großvater eines Enkelsohnes. Medizinstudium in Köln. Assistenzarzttätigkeit in den Bereichen Innere Medizin, Psychiatrie und Frauenheilkunde. Leitender Oberarzt an der Frauenklinik des EVK und betreut dort das Brustzentrum.

2 Kommentare zu “Peter Müller diskutiert mit Bürgerinitiative Schildgen”

  1. Lothar Eschbach

    “Der Abend begann mit einem Vortrag von Dr. Benno Nuding von der Bürgerinitiative Schildgen. Er berichtete über die angespannte Verkehrssituation im Bereich Schildgen und die Folgen der geplanten massiven Bebauung in Schildgen, Katterbach und Nussbaum auf den Verkehr…..”
    Das, was Herr Dr. Benno Nuding über die angespannte Verkehrssituation in Schildgen berichtet und die Folgen der massiven geplanten Bebauung, das gilt gleichermaßen für andere Plangebiete, so z.B. für die L 289 von der A 4 über Moitzfeld, Herkenrath bis nach Spitze. Es ist also leider kein außergewöhnlicher Einzelfall bei diesem FNP-E.
    “In seiner Erwiderung erklärte Peter Müller, dass er sich von dem Autobahnzubringer über dem Bahndamm von der A4 ins Stadtzentrum Bergisch Gladbach auch eine Entlastung für den Verkehr im Raum Schildgen erhoffe.” Wie soll das denn gehen?
    Was für ein Hoffnungsträger, dieser Bahndamm, da fehlt mir glatt jede Vorstellungskraft. Vielleicht sollte man die Fachleute der unterschiedlichen zu beteiligenden Disziplinen einfach mal hören, bevor da weiter „geplant“ wird. Diese o.a. Aussage nun von Herrn Müller, die muss erst einmal jemand verstehen, der die Verkehrs-quellen und -senken meint verstanden zu haben, der die Topografie der Stadt, die Erholungs-, Blick- und Ruhegebiete, die Hauptverkehrsadern, die zu entwickelnden Flächen im Zentrum (Cox, Köttgen, Zanders…) und die neuen Flächen sieht, mit dem dadurch noch anwachsenden Verkehr.
    Als Herr Müller sich vor wenigen Wochen noch uneingeschränkt hinter den FNP- E stellte, der Politik Verhaltensratschläge gab, Erweiterungen zum FNP-E einforderte, vor allen Dingen mehr Gewerbegebiete und dafür sogar das Gemeinwohl bemühte, da ahnte er offensichtlich noch nicht, das ein großer Teil seiner Mitglieder bei Haus & Grund bereits die Zeitenwende verstanden hatten, egal in welchem Stadtteil sie wohnen. Beim Bahndamm ist das gleichermaßen.
    Es sind keine alternativen Fakten, die Stadt Bergisch Gladbach ist von drei Seiten von Autobahnen umgeben. Neben der A4, wo die Stadt mit dem Stadtteil Bensberg mit drei Anschlüssen komfortabel erschlossen ist, gibt es in Richtung Köln/Frankfurt/Düsseldorf den Kölner Autobahnring (A3) und von der dritten Seite ist es die A1 in Richtung Dortmund. Zu den Hauptverkehrszeiten sind die Zufahrten zur A4 als auch die A4 selbst bereits heute hoffnungslos überlastet (Stau vor Autobahnkreuz Ost zwischen 8 und 15 km und mehr). Der Verkehr will nach Köln oder zur Verteilung auf den Kölner Ring, wenn man mal von der A45 absieht. Es sind also in der Stadt vielgliedrige Verbindungen zu allen angrenzenden Autobahnen erforderlich und zu entwickeln.
    Deshalb müsste einsehbar sein, dass die Lösung des Verkehrsproblems von Bergisch Gladbach nicht allein die A4 sein kann. Auch wenn es sich als einfacher Rettungsanker seit fast 25 Jahren in vielen Ohren gut anhört und in vielen Köpfen festgesetzt hat. Wegen dieser bereits verstopften A 4 macht es eben auch keinen Sinn, den Bahndamm als Zubringer quer durch die Stadt dorthin zu entwickeln. Abgesehen davon, dass eines der schönsten, vielfältigsten und geschlossenen Naherholungsgebiete in der Stadt zerstört würde.
    Entwicklung von Anschlüssen an A3 und A1 sind erforderlich zur Entzerrung des innerstädtischen Quer Verkehrs, zumal, da die Verdichtung der Bebauung angesagt ist, die ja schon läuft, auch ohne FNP-E.
    Vom FNP (ein gesondertes Thema) spreche ich da noch gar nicht. Wir sehen heute einem kollabierenden Verkehrssystem Straße zu, ohne kurzfristig eine wirkliche Lösung dafür zu haben. Diese Veränderungen benötigen Zeit, weil es neben dem qualifizierten Ausbau des ÖPNV auch zwangsläufig mit einer Verhaltensänderung in der Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einhergeht und das dauert. Mal fehlt die Fachkenntnis, mal fehlt der Mut, mal sind es ganz einfach die Planungszyklen, die Willensbildung oder verkehrt gesetzte Anreize.
    Die Not wird mutig und erfinderisch machen, da bin ich mir sicher, auch ohne Bahndamm.

  2. Rolf Havermann

    Schlagen da verschiedene Herzen in Peter Müllers Brust?

    Einerseits favorisiert er weiterhin den unsäglichen Bahndamm, der Schildgen Entlastung bringen soll. Bitte? Meint er damit die LKWs, die in Leverkusen wegen Vollverstopfung des Kölner Rings abfahren, durch Schildgen, Paffrath, Innenstadt usw. cruisen, um auf den Bahndamm Richtung A4 zu kommen? Und das frühestens 2035? Meint er halb Leverkusen, das wegen ähnlicher Probleme dann über BGL nach Köln fährt? Kennt er nicht die Meinung vieler Verkehrsexperten, dass neue Straßen neuen Verkehr anziehen?

    Andererseits staunt er über das Ausmaß von Neuausweisungen geplanter Wohngebiete im FNP-E.. Hat er den erst jetzt wahrgenommen? Im Interview des KSTA stand er noch voll hinter diesem Größenwahn, jetzt rudert er zurück. Viele siner Vereinsmitgileder haben wohl erkannt, wie es mit dem Wert ihrer Immobilen ausseiht, wenn180 ha neue Wohngebiete verwirklicht werden.

    Nun, Peter Müller, Du musst Dich enstcheiden. Ein bisschen gegen den FNP-E. geht eigentlich nicht, ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.

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