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Zwei Deutsche Meistertitel für den TV Refrath

Isabel Herrterich, Carla Nelte

Der TV Refrath hat zwei frischgebackene Deutsche Meister: Am Sonntag holte sich Carla Nelte bei den 65. Titelkämpfen in Bielefeld sowohl den Titel im Mixed als auch im Damendoppel. Für ein sensationelles Ergebnis sorgte schließlich Fabian Roth, der den 9-fachen Titelträger Marc Zwiebler in drei langen Sätzen besiegen konnte und Deutscher Meister im Herreneinzel wurde.

Heinz Kelzenberg: „Carla war die überragende Spielerin des Turniers mit 2 Titeln. Den im Doppel konnte man vorhersehen, doch der im Mixed war schon ganz besonders, denn ihr Stand mit Raphi Beck ein alter Refrather zur Seite. Zum Titel von Fabi fehlen mir fast die Worte. Das war eine unglaubliche Leistung und vielleicht holt er für und mit dem TV Refrath im Mai ja noch einen Titel“.

Fabian Roth

Fabian Roth

Der sehr lange Finaltag in Bielefeld begann traditionell mit dem Mixed, welches ein offener Schlagabtausch zwischen Beck/Nelte und den Titelverteidigern Lamsfuß/Herttrich wurde. Fast logisch, dass es über drei Sätze ging, doch nachdem sich Lamsfuß/Herttrich den 2.Durchgang geholt hatten, dachte man schon an einen Durchmarsch im Entscheidungssatz.

Doch ähnlich wie im ersten Satz gingen Raphael Beck und Carla Nelte wieder mit Ruhe und Geduld in die Ballwechsel und beendeten sie mit beeindruckender Explosivität. Dies machte sie an diesem Tag zur gefährlicheren Paarung und sicherte ihnen den Mixedtitel, übrigens für beide der erste in ihrer Karriere.

Raphael Beck, Carla Nelte

Es folgte das Finale im Herreneinzel und es dauerte genau 60 Minuten. Marc Zwiebler, 9-facher Champion und Nummer 12 der Weltrangliste startete furios und hielt den Refrather bis zum Satzende mit 21:17 auf Abstand. Erst nach der Pause im 2. Durchgang konnte sich Fabian Roth dann mit Mut und Power einen Dreipunktevorsprung erarbeiten, der nur kurz ins Wanken geriet, aber den Satzerfolg brachte.

Beiden Spielern war nun der absolute Siegeswille anzumerken, doch Fabian Roth erwischte mit 4:0 den perfekten Start und war in der vorentscheidenden Phase bis 10:5 der bessere Spieler. Zwiebler konnte schließlich nur noch einmal auf zwei Punkte verkürzen, doch jeder der 1380 Zuschauer merkte Fabian Roth Siegeswille und Zuversicht an, die sich dann unmittelbar nach Verwandeln seines ersten Matchballs lautstark entlud. In beeindruckender Siegespose beendete der 21-jährige ein beeindruckendes Match.

Anschließend war dies natürlich nur schwer zu toppen und das letzte Endspiel des Tages im Damendoppel hatte es dahingehend besonders schwer. Carla Nelte war mit ihrer Partnerin Isabel Herttrich als klare Favoritin ins Spiel gegangen, traf jedoch auf kampfstarke und unbekümmert spielenden Gegnerinnen, die ihnen beim 21:19 einiges abverlangten. Auch im 2. Satz spielten Efler/Janssens gut mit, doch nach 37 Minuten hatte sich die Refrath/Bischmisheimer Paarung den Deutschen Meistertitel geholt.

Für Carla Nelte war dies der 3. Titel in Folge im Damendoppel und sie wurde zusätzlich noch zwischen den Endspielen verdientermaßen zur „Badmintonspielerin des Jahres 2016“ gekürt. Auf der Grundlage der eingegangenen Stimmen der deutschen Badmintonfans konnte sie sich erstmals als Siegerin durchsetzen.

2.v.l: Carla Nelte, Spielerin des Jahres

So war diese Deutsche Meisterschaft unter dem Strich die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte des TV Refrath. Heinz Kelzenberg: „Drei Titel sind schon der Wahnsinn und auch über die beiden Erfolge von Raphi Beck habe ich mich sehr gefreut“.

Hinter den beiden Refrather Stars präsentierten sich vor allem Lars Schänzler und Jenny Karnott in starker Form. Beiden gelang sogar der Sprung auf das Siegerpodest, denn beide erreichten das Halbfinale.

Jenny Karnott

Lars Schänzler musste dabei am Samstag im Herreneinzel-Viertelfinale gegen den Deutschen Jugendmeister David Peng über drei lange Sätze gehen, bevor er schließlich verdient als Sieger den Platz verließ. Wenige Stunden später mobilisierte er seine letzten Kraftreserven und verlangte im Halbfinale seinem Mannschaftskollegen Fabian Roth einiges ab. Immer wieder begeisterte Schänzler mit tollem Netzspiel und gab keinen Ball verloren. Das Endergebnis von 15:21, 18:21 gegen Roth kann sich angesichts der harten Runde zuvor sehen lassen.

Lars Schänzler

Jenny Karnott wiederum erreichte mit Partnerin Anika Dörr (Dortelweil) nach guter Leistung das Viertelfinale und war dort gegen die vierfache Meisterin der letzten Jahre, Johanna Goliszewski (mit neuer Partnerin Lara Käpplein), krasse Außenseiterin. Doch mit beherztem Spiel und großer Sicherheit gelang Dörr/Karnott ein glatter Zweisatzerfolg, mit dem nicht viele gerechnet hatten. Selbst im Halbfinale war noch ein Satzgewinn möglich, schlussendlich waren beide jedoch glücklich über ihren 3. Platz.

Ihren Halbfinaleinzug aus 2016 leider nicht wiederholen konnten Denis Nyenhuis / Philipp Wachenfeld (Langenfeld). Sie spielten untern den letzten 8 gegen Benz/Heinz glücklos und ohne ihre gewohnte Sicherheit, so dass sie sich mit Platz 5 zufriedengeben mussten.

Die übrigen Refrather Spieler kamen nicht bis ins Viertelfinale. Kai Waldenberger in der 2. Runde unterlag seinem Gegner aus Saarbrücken leider nach dramatischem ersten Satz. Eine Runde weiter kam überraschend der 17-jährige Max Kick, der vom Rückzug eines gesetzten Spielers profitierte, aber in allen Spielen gefallen konnte und im Achtelfinale einen guten ersten Satz gegen Lars Schänzler spielte.

Nicht ganz zufrieden mit sich war Runa Plützer, die in ihren Dreisatzmatches im Mixed (mit Jan Colin Völker) und im Doppel (mit Annalena Diks) jeweils den 2. Satz sehr stark spielte, jedoch im dritten Durchgang letztlich unterlegen war. Die dritte im Bunde, Paula Kick, musste die DM wenige Tage vor Beginn leider absagen.

In vielen anderen europäischen Ländern fanden ebenfalls die Nationalen Meisterschaften statt. Im irischen Lisburn holten sich die Brüder Sam und Joshua Magee den Titel im Herrendoppel. Chloe Magee gewann mit Sam das Mixed und war auch im Damendoppel erfolgreich. Somit lieferten die „Refrather Iren“ mit ihren drei Titeln ebenfalls einen entscheidenden Beitrag zum erfolgreichen Meisterwochenende des TVR.

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