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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

5 Kommentare zu “CDU: Zanders-Flächen kaufen, Kompromiss suchen”

  1. Dirk Steinbüchel

    „Aber auch bei kleineren Baumaßnahmen sollten umweltfreundliche Ziele wie die Begrünung von Flachdächern angestrebt werden.“

    Steter Tropfen höhlt den Stein!

    Seit Jahren sprechen wir Grünen uns im Planungsausschuss bei B-Planaufstellungen für Flachdachbegrünung und Ost/Westausrichtung von Gebäuden (Nutzung von Sonnenenergie) aus!

    Offenbar trägt dies langsam auch in anderen Fraktionen Früchte!

    Dirk Steinbüchel
    Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

  2. Lothar Eschbach

    Das lässt aufhorchen und Hoffnung schöpfen im Hinblick auf Zuhören und Bürgerbeteiligung, was der CDU-Fraktionschef Michael Metten hier im Bürgerportal zu Protokoll gibt.
    Es ist tatsächlich ein Glücksfall für die Stadtentwicklung von Bergisch Gladbach Mitte, was derzeit alles in Bewegung geraten ist. Einiges gewollt, einiges eher zufällig und wieder anderes der reine Glücksfall. Die Aufzählung der einzelnen Vorhaben, jedes für sich schon ein ausgewachsenes Projekt, die spare ich mir hier.
    Das kleingedruckte für die einzelnen Vorhaben wird entscheidend sein und das ist noch ein gutes Stück Arbeit, sowohl Zuhören als auch von und mit Fachleuten abstimmen und ausarbeiten, mal abgesehen vom Genehmigungprozeß.
    Ganz besonders hat mir für die Umsetzung der vielen Vorhaben der Aufruf nach Zielstrebigkeit, Geduld und Disziplin (vielleicht noch Ehrlichkeit?) gefallen, aber eben auch nach Aufbruchsstimmung, Zuversicht, einem fairen Dialog und dem notwendigen Vertrauen.
    Vertrauen kann man übrigens nicht verordnen, das muss man sich erarbeiten, das dauert.
    Leider hat sich dann am Ende doch noch eine neue Wortschöpfung eingeschlichen, die mich sehr verunsichert und die Ernsthaftigkeit des gesagten in Frage stellt.
    Ein ebenerdiges Mobilitätsband, was für eine Wort-Kreation. Nichts gegen CargoCap und Radweg. Gemeint ist natürlich die Straße über den Bahndamm und nachgeschoben der Vorschlag von Baurat Flügge den Bahndamm abtragen zu wollen. Ja, glaubte denn bislang ernsthaft jemand in den fast 25 Jahren der Diskussion, die Straße hätte auf den Bahndamm gepasst? Den Bahndamm kann man besichtigen, begehen, den gibt es real. Dann gibt es vielleicht auch eine bessere Einschätzung zur „Uniqueness“ des Vorschlags von Herrn Flügge, ein besseres Gefühl dafür, was man zerstören würde kann man nicht bekommen.
    Einen Punkt allerdings, den habe ich schmerzlich vermisst und möchte ihn hier dringend anraten. Hoffentlich wurde er deshalb nicht erwähnt, weil er heute so selbstverständlich ist, erst recht, wenn man derart viele Infrastrukturprojekte vor sich hat und quasi die „Innenstadt“ neu baut bei der Topographie. Es wäre hervorragend, wenn mit ganz hohem Stellenwert beim „Umgraben“ der Innenstadt die für die Digitalisierung erforderliche Netzinfrastruktur verlegt würde. Was wären neue Baugebiete ohne eine leistungsfähige Netzinfrastruktur, die Verbindung untereinander aber auch die zum Campus, zum Technologiepark, zu den Standorten der mittelständischen Industrie, aber auch zum neuen Stadthaus, als Basis für das Mobilitätskonzept, die Verbesserungsmaßnahmen für den Verkehr, die städtische Infrastruktur etc.
    Der Umbau der Stadt könnte das Argument für das Siegertreppchen beim Wettbewerb „Digitale Stadt“ sein.
    Und wenn man dann einen Masterplan für diese gewaltige Herausforderung hat mit grober Vorstellung zum zeitlichen Ablauf, den Kosten, des Aufeinanderfolgens oder der Parallelität der Vorhaben, dann kann weniger mehr sein. An vielen Stellen sind die gleichen Personen gefragt und größte Sorgfalt bei der Planung und Umsetzung.

  3. Peter

    Ein Radschnellweg innerhalb der Stadtteile in GL ist eine nette Idee. Viel wichtiger wäre mir jedoch eine entsprechende Verbindung nach Köln. Zum Wiener Platz sind es schlanke 10km. Mit dem E-Bike, keinen Ampeln und entsprechend angenehmen Fahruntergrund würde man viele Leute motivieren – und die Sinnhaftigkeit der Radstation wäre nicht weiter in Frage gestellt.

  4. Dietmar Nuhn

    Stadthaus-Neubau, Ankauf Zanders-Arreal (ohne Altlastenbelastung zu kennen und ein Vermarktungskonzept zu haben) und alles bei total maroden Finanzen – knapp an der Haushaltsicherung – ohne Vision wie die mehr oder weniger desolaten Straßen im Stadtgebiet mal “angepackt werden können und millionenschwere Schulsanierungen “vor der Brust”…. Alle Achtung ! Da wird die Grundsteuerhöhung ja bald “die einzige Idee” sein….! Als langjährig im Firmenkunden-Kreditgeschäft tätiger erinnere ich mich daran das die Geschäftsführer ein immer “dickeres Firmenfahrzeug als Spielzeug und für das eigene Ego” fuhren je näher sie “der Pleite” entgegenschlingerten…..Wenn denn ein potentieller Käufer des alten Stadthausarreal für den Kaufpreis i.H. von 18 Mio € (mit Bankgarantie/Finanzierungszusage)! bereit stünde und ein General-Bauunternehmer der ein neues Stadthaus für 26 Mio.€ mit Festpreisgarantie bauen möchte dann könnte man “klatschen”. Davon habe ich aber noch nichts gehört/gelesen….
    Abgesehen davon finde ich es falsch “das Filetgrundstück” in unserer Stadt für die Verwaltung zu “verbauen”. Zumal es perspektivisch e-Gouvernment zunehmend geben wird und der ohnehin “aufgeblähte Verwaltungsapparat” nicht mehr einen solchen luxuriösen Palast” benötigen wird. Wenn man “Geld hat” kann man vieles machen, wenn man keines hat “muss man kleinere Brötchen backen”, das muss der “Grundsteuerzahler” ja auch so machen. Der streicht sein Haus mal neu und bringt neue Tapeten an wenn er sich kein neues leisten kann.
    Abschließend noch einen Hinweis darauf das die Zinslandschaft auch wieder mal so sein kann das man das “gepumpte Geld” nicht umsonst bekommt sondern auch mal wieder 5 und 8% (oder mehr) Zinsen dafür bezahlen muss….., wenn dann die BELKAW noch Verlust macht und “der Bäderfonds verbraten” ist….Achtung, Alle.

  5. Martin Wiegelmann

    “Angesichts der Wohnungsbaupläne im Osten der Stadt dürfe die Verlängerung der Linie 1 bis Herkenrath ‘keine Utopie sein’ “.
    Das ist schon vor einigen Jahren meine Forderung gewesen, damals habe ich aber noch nicht so weit gedacht (geschweige denn bis Kürten).
    Damals wurde dies aber als nicht realistisch vom Tisch gewischt. Es ging um das Muscukus-Grundstück an der Overather Straße. Diese Planung passte halt nicht zu einer Politik, die einzelinterssengesteuert zu sein schien.

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