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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

4 Kommentare zu “„Kein Risiko”: Stadt will Zanders-Flächen kaufen”

  1. Kramer Sabine

    Da muss ich Herrn Lorenz recht geben. Demokratie ist anders. Alles wird auf dem Rücken der Bürger ausgetragen.Wenn jeder Politiker oder die verantwortlichen Damen und Herren für die vielen Missstände den Kopf oder ihr Vermögen hinhalten müssten,wären sie mit Sicherheit nicht so leichtsinnig. “Wir sind das Volk” und so sollten sie auch für das Volk agieren und nicht ruinieren.

  2. Lothar Eschbach

    Meine erste Stellungnahme lautete: “Die Schlagzeile teile ich zwar nicht, was ist schon ohne Risiko, aber ansonsten völlig o.k. endlich wird Stadtentwicklung in Bergisch Gladbach Mitte möglich und der FNP-E kann um Flächen gekürzt werden”. Das sehe ich nach wie vor so. Herzlichen Dank an Herrn Wiegelmann für das Aufzeigen einiger dieser Risiken, ich kann die nur teilen. Ein latentes Risiko sehe ich zusätzlich durch die Gefahr der Vermengung von einem Immobiliengeschäft, der Aufgabe der Stadtentwicklung unter Einbeziehung dieses Geländes und dem Sanierungsauftrag der Firma Mutares. Da treffen sich drei unteschiedliche Interessen auf einem Gelände. Natürlich freut es mich, vor allem für die Mitarbeiter und den Standort, wenn es der Firma Mutares gelingt die Firma Zanders zu sanieren und wirtschaftlich auf eine sichere, zukunftsgerichtete Basis zu stellen. Gegenstand dafür soll ja auch dieses Immobiliengeschäft sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Stadt sollte dabei mit ihren Überlegungen und Planungen selbstverständlich nicht im Wege stehen. Allerdings ist genau da, wo unterstützend für Zanders gehandelt wird auch Transparenz angesagt. Die Sanierungsaufgabe kann keine Aufgabe der öffentlichen Hand sein und auch nicht schleichend dazu werden.

  3. Martin Wiegelmann

    Ich frage mich, wie BM Lutz Urbach dazu kommt, dass für ihn in dem geplanten Ankauf keine Risiken erkennnar sind. (Wobei ich unterstelle, dass er hier richtig wiedergegeben wurde)
    Es mag ja sein, dass im Vertrag das Altlastenproblem geregelt ist. Was ist aber, wenn es den Verkäufer beim Auftreten dieser Lasten gar nicht mehr gibt oder durch Geltendmachung von Schadenersatzforderungen pleite geht?

    Das zweite, für mich sofort erkennbare Risiko ist, dass hier offensichtlich keine Tilgung der Kredite vorgesehen ist. Das bedeutet dann, dass der Darlehensstand in den nächsten Jahren nicht sinkt. Das könnte dazu führen, dass die Stadt erheblich Flexibilität in der Zukunft einbüßt: Denn es ist absolut realistisch, dass in den nächsten 30 Jahren das eine oder andere unerwartete Vorhaben realisiert werden musss. Wenn man dann aber – weil ja Kredite soooo günstig sind – bis zur Halskrause mit Krediten zu ist, die überhaupt nicht getilgt werden (Anmerkung: Ist dies womöglich genauso geplant beim Stadthaus?), könnte es sein, dass man bei der Realisierung solcher dringenden Vorhaben erheblich eingeschränkt ist oder diese sogar gestrichen werden müssen.
    Okay, würde Herr Mumdey jetzt wohl entgegnen, dann können wir das Gelände ja immer noch verkaufen. Das ist richtig, aber jeder Laie weiß, wie sich ein Verkauf in einer Notsituation auf den Verkaufserlös auswirkt.

    Und es gibt noch ein drittes Risiko: ich kann mich nur wundern, mit welcher Selbstverständlichkeit Herr Mumdey von späteren Spekulationsgewinnen durch den Verkauf von Grundstücken ausgeht. das ist ziemlich naiv. Niemand kann ausschließen, dass in der Zukunft – insbesondere in einer wirtschaftlichen Krise – die Grundstückspreise (sogar erheblich) sinken.m werden.

    Ich möchte hier keinen falschen Eindruck erwecken:
    Gewiss ist es klug, über einen Einstieg in den Kaufvertrag für eine derart zentrale und wichtige Fläche nachzudenken. Aber vorhandene Risiken einfach auszublenden bzw. zu verdrängen, weil man unbedingt die Fläche kaufen möchte, ist der absolut falsche Weg. Stattdessen müssen die Risiken herausgearbeitet, bewertet und abgewogen werden.
    Ich kann nur hoffen, dass der Stadtrat hier entsprechend interveniert.

  4. Lorenz

    FINANZIERUNG DURCH DEN STEUERZAHLER DER DEN VERTRAG NICHT LESEN DARF………. DAS IST WAHRE DEMOKRATIE……… SOLLTE AM ENDE WIEDER MAL ALLES SCHIEF GEHEN ZAHLT DAS AUCH DER STEUERZAHLER…..

    SOLLTEN WEITERHIN TEILE DES VERTRAGES GEHEIM BLEIBEN BIN ICH DAFÜR DAS DIE UNTERZEICHNER AUS POLITIK UND VERWALTUNG EINEN PASSUS UNTERZEICHNEN DER SIE PERSÖNLICH HAFTEN LÄSST.

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