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6 Kommentare zu “Die Radfahrer sind in GL an allem Schuld …”

  1. Erwin Kasuppke

    Also ich wäre ja dafür, die Nasen aus der Gläbbischer Verkehrtverwaltung dazu zu verdonnern, mal 1-2 Monate (und zwar auch außerhalb von typischen Urlaubszeiten) täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und dabei die von eben diesen Nasen zu verantwortende Infrastruktur zu benutzen.

  2. Peter S.

    Ich kann die Kritik nachvollziehen. Aber insgesamt gesehen hat sich die Lage für Radfahrer zuletzt doch eher leicht verbessert als verschlechtert. Früher habe ich mich nicht getraut diese furchtbare Kreuzung mit dem Fahrrad zu überqueren.
    Wenn man jetzt noch Radschnellwege einrichtet ist man auf einem guten Weg. Hier sollten jetzt alle Kräfte mobilisiert werden.

  3. Holger M.

    @Bensberg:

    Selbst ohne “militante” Radfahrer ist Bergisch Gladbach seit Jahren beim Fahrradklimatest auf den hintersten Plätzen in ganz Deutschland. Zugleich hat der Rheinisch-Bergische-Kreis ebenso einen der höchsten MIV-Anteile.

    Alleine dieses Verhältnis sollte einem schon vor Augen führen, wie die Prioritäten in dieser Region schon seit Jahrzehnten verteilt sind.

    Auch fordert der §1 der StVO eine gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, unabhängig vom Verkehrsmittel.

    Übrigens können sich trotz Z.240 an der Bensberger Straße Radfahrer legal auf der dortigen Fahrbahn befinden; sollten diese nämlich zum Zandersbad oder in die Straße “An der Jüch” abbiegen wollen, so dürfen sie diesen Weg nämlich rechtzeitig zum Abbiegen verlassen. – In diesem Fall also etwa in Höhe der Parkflächenausfahrt Schabelsmühle,
    da dort die letzte Bordsteinabsenkung ist.

    Des Weiteren irren Sie, falls Sie glauben, dass Radfahrer in der Regel auf Radwegen sicherer unterwegs sind. – Zahlreiche Untersuchungen haben das Gegenteil belegt und dazu geführt, dass 1997 die allgemeine Radwegbenutzungspflicht aus der StVO enfallen und an die Anordnung solcher Pflichten hohe Anforderungen gestellt wurden. – Allerdings
    hält sich kaum eine Verwaltung an diese Vorgaben, wie man auch beim ADAC! zum Thema Verkehrsschauen nachlesen kann.

  4. Bensberg

    Da hat sich mal wieder einer der militanten Radfahrer in igl geäußert. Dass es ein sinnvolles Nebeneinander von Auto-, Bus-, Kranken-, Last- und sonstigen Fahrern geben könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Nein, “ich will auf der Strasse fahren – die anderen sollen gefälligst Rücksicht auf mich nehmen”, ist der Konsens. Wozu Radwege nutzen, wenn die Autos auch um mich herum fahren können? Aber nein: Erst wenn die Radwege geteert, gesäubert und von Unebenheiten befreit sind, ist es zumutbar sie zu nutzen. Dass ich dort in der Regel sicherer unterwegs bin, ist kein Argument. Und übrigens: Gegen die Fahrtrichtung auf dem Radweg fahren, ist doch für mich als Radfahrer nur gerecht – sollen doch die Fußgänger und Autofahrer (z.B. beim Abbiegen aus Straßen oder Ausfahrten) gefälligst auf mich achten. “Ich will dort mit dem Fahrrad fahren, wo ich es will. Rücksichtnahme auf sonstige Verkehrsteilnehmer ist überflüssig und antiquierter Unsinn!” sollte die Überschrift heißen. Ich finde es bedauerlich, dass die Stadt GL verpflichtet ist Zeit und Personal bereit zu stellen, um solche Fragen zu beantworten. Dass igl Herrn Schmitt eine Plattform für seine Ausführungen gibt, ist dem Grunde nach lobenswert.

  5. Holger

    Es ist schon eine Kunst es hin zu bekommen, in GL für Radfahrer schlechtere Bedingungen anzubieten als in Köln und dort ist sie schon teilweise lebensgefährlich. Sehr traurig und von gestern. Provinz pur

  6. mareike maleike

    hi-wheels …

    der au-too verkehr ist der eiter des fortschritts … und eiter frisst sich bekanntlich durch …

    mareike … hi-heels …

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