<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss
version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
><channel><title>iGL Bürgerportal Bergisch GladbachLiteratur</title> <atom:link href="http://in-gl.de/thema/kultur/literatur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://in-gl.de</link> <description>Nachrichten, Termine, Tipps aus der Metropole des Bergischen Landes. Bürgerjournalisten tragen alles Wissenswerte aus Bergisch Gladbach, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der Region zusammen. Machen Sie mit!</description> <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 14:22:13 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Ein Brunnen mehr oder weniger</title><link>http://in-gl.de/2012/05/24/ein-brunnen-mehr-oder-weniger/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/05/24/ein-brunnen-mehr-oder-weniger/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:13:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Engelbert Manfred Müller</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Stadt]]></category> <category><![CDATA[Brunnen]]></category> <category><![CDATA[Fußgängerzone]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=35997</guid> <description><![CDATA[Er war zum Schluss arg ramponiert, das Wasser floss manchmal nur spärlich - aber er war für viele Kinder ein Ort zum Spielen mitten in der Stadt. Ein Ort für Ideen und  Phantasien. Nun ist er fort. Ein Nachruf. ]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/05/Ein-Brunnen-mehr-oder-weniger-bearbeitet.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-35998" title="Ein Brunnen mehr oder weniger bearbeitet" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/05/Ein-Brunnen-mehr-oder-weniger-bearbeitet.jpg" alt="" /></a>Die beiden Kinder schauten fassungslos auf den grauen Fleck.</p><p>Genau hier hatte <a
href="http://in-gl.de/2012/05/10/wer-kennt-mich-noch/">ihr Brunnen</a> gestanden, sorgfältig aus rötlichem Pflaster gemauert, eine Schnecke, die nach oben spitzer wurde, bis zu der Stelle, wo der silberne Strahl aus dem Loch hervorsprudelte. Der Strahl, der sich dann in die Kurve legte, um sich von Terrassenstufe zu Terrassenstufe in ein immer tieferes Bett zu graben, bis er in einem unteren Loch verschwand. Aber was lagen dazwischen für sie für Welten!</p><p>Als sie voriges Jahr mit Papi an dem flachen Strand in Griechenland waren, hatten sie sich ähnliche Gebilde im feuchten Sand gebaut. Und ihre Bauten, Vulkane, Burgen, Mauern, Häuser, wuchsen organisch aus der Umgebung wie hier der Brunnen aus dem gepflasterten Boden. Kein Sand hier, sondern die Pflastersteine als Schuppen eines riesigen endlosen Schuppentiers, auf dessen Rücken sich die Menschen in der Fußgängerzone bewegten.</p><p>Seit Jahren war das Pflaster an verschiedenen Stellen schadhaft, weil die Stadt es nicht mehr pflegte. Aber der gepflasterte Brunnen war intakt. Manchmal floss allerdings nur wenig oder gar kein Wasser daraus hervor. Man wusste nicht warum.</p><blockquote><p>„Papi, was ist das? Wo ist unser Brunnen geblieben?“</p></blockquote><p>Der große Mann mit dem kahl rasierten Schädel schaute auf die notdürftig  asphaltierte Fläche, der man ansah, dass sich vor kurzem an dieser Stelle noch etwas anderes befunden hatte, und rieb sich sein massiges Kinn.</p><blockquote><p>„Ja, weg!“</p></blockquote><p>Seine Stimme war mehr aggressiv als ironisch. Die Kinder schauten sich empört um.</p><blockquote><p>„Das sehen wir auch. Aber wo? Und warum?“</p></blockquote><h2 align="center">***</h2><div
id="attachment_34942" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/05/Fußgängerzone-schnecke-brunnen.jpg"><img
class="size-medium wp-image-34942" title="Fußgängerzone schnecke brunnen" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/05/Fußgängerzone-schnecke-brunnen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">So sah der Brunnen zum Schluss aus.</p></div><p>Noah und Lisa begleiteten seit einiger Zeit ihren Vater gerne, wenn er in die Stadt zum Einkaufen fuhr. Den Spielplatz mit seiner kurzen Rutsche und den kleinen Schaukeln waren sie schon leid. Aber jetzt hatten sie vor ein paar Tagen den Brunnen entdeckt. Er war eigentlich nicht zum Spielen gedacht, eignete sich aber wunderbar für ihre Ideen und  Phantasien.</p><p>Papa holte sie immer nach dem Einkaufen im Supermarkt hier wieder ab. Er hatte ihnen aus Papier kleine Schiffe gefaltet, die sie in dem Brunnen schwimmen ließen.</p><blockquote><p>„Schau mal, meins segelt jetzt ganz ruhig voran.“</p><p>„Hm. &#8211; Haben wir überhaupt Segelboote?“</p><p>„Was denn sonst?“</p><p>„Es könnten ja auch Dampfschiffe sein.“</p><p>„Aber man sieht doch überhaupt keinen Dampf. Und dann könnten sie auch leicht in Brand geraten. Für den Dampf braucht man doch Feuer.“</p><p>„Wirklich? Na gut, dann sind es eben Segelboote.“</p></blockquote><p>Noah mit seinem blonden Wuschelschopf schob sein Papierschiffchen geduldig weiter, wenn es in einer Stufe des Brunnens hängenblieb, weil der Wasserstand zu niedrig war. Lisa aber schüttelte den Kopf, als sie feststellte, dass sich ihr Schiffchen langsam auflöste, weil sie es immer wieder berühren oder anschieben musste.</p><blockquote><p>„Sollten wir nicht etwas anderes als Schiffchen benutzen? Was hältst du von Streichhölzern? Die würden auch bei geringem Wasserstand weiter schwimmen.“</p><p>„Au ja“, meinte Noah, das wären dann Wikingerschiffe.“</p><p>„Oder Kanus von Indianern.“ Lisas Augen träumten schon von abenteuerlichen Fahrten auf dem Mississippi oder dem Colorado.</p><p>„Aber das war doch eine ganz andere Zeit.“</p><p>„Ist doch egal. Übrigens: Ich habe vor kurzem gehört, dass die Wikinger Amerika entdeckt haben, lange vor Kolumbus.“</p><p>„O.K. Aber wo kriegen wir Streichhölzer her?“</p></blockquote><p>Sie schauten sich um, als ihr Blick auf das Haus mit der strahlenden goldenen Sonne gegenüber fiel. Dort standen Tische und Stühle vor einem Cafe auf der Straße.</p><blockquote><p>„Schau mal, der mit der Pfeife!“</p></blockquote><p>Die Kinder sahen einen älteren Mann mit Bart an einem der Tische sitzen, eine Tasse Kaffee vor sich auf dem Tisch und in einem dicken Buch lesend.</p><blockquote><p>„Entschuldigung, haben Sie nicht ein paar Streichhölzer für uns?“</p></blockquote><p>Der Mann schaute auf, als wenn er aus einer weit entfernten Welt käme und sah sie erstaunt durch seine kleine Brille an.</p><blockquote><p>„Was? Wozu wollt ihr denn Streichhölzer? Ihr raucht doch nicht etwa schon?“</p><p>„Nein, was denken Sie? Wir brauchen sie als Schiffchen für den Brunnen da.“</p></blockquote><p>Sie wiesen auf ihren Spielplatz in ihrem Rücken.</p><blockquote><p>„Ach so, das kann ich verstehen. Mal sehen, was ich habe.“</p></blockquote><p>Er kramte einen violetten Lederbeutel aus der Tasche seiner Jacke, die über der Stuhllehne hing. Nachdem er den Reißverschluss aufgezogen hatte, zog er eine Streichholzschachtel hervor, die mit einer emaillierten Platte verziert war. Die Kinder sahen, dass auf der glänzenden roten Fläche ein blauer Vogel dargestellt war. Er öffnete sie und gab Lisa einen Gegenstand von einer eigenartigen Form, kaum dicker als ein Streichholz.</p><blockquote><p>„Aber, aber … das ist doch ein Indianerkanu“,</p></blockquote><p>stammelte das Kind verwirrt.</p><blockquote><p>„Genau“,</p></blockquote><p>erwiderte der Mann und schmunzelte. Dann nahm er einen zweiten Gegenstand aus der Schachtel und gab ihn Noah. Der schaute den Mann an, als wenn er ein Außerirdischer wäre.</p><blockquote><p>„Ein Wikingerschiff“,</p></blockquote><p>entfuhr es ihm.</p><blockquote><p>„Gefallen sie euch nicht?“</p><p>„Doch, doch“,</p></blockquote><p>riefen beide gleichzeitig.</p><p>Dann eilten sie flugs zu ihrem Brunnen. Die beiden Boote schwammen perfekt. Als sie sich in der Mitte des Brunnens befanden, wo sie in einer Mulde etwas länger verweilten, begegneten die bärtigen Wikinger Noahs Indianern mit riesigen Federbüschen auf dem Kopf und auf dem Rücken, die aus Lisas Kanu stiegen. Sie umarmten sich, setzten sich an ein Feuer, von dem blauer Rauch aufstieg und rauchten die Friedenspfeife miteinander.</p><p>Noah schielte zu dem Mann, der wieder in sein Buch vertieft dasaß, während ein blaues Wölkchen aus seiner Pfeife zu den goldenen Strahlen der Sonne auf der Hauswand und dem blauen Himmel aufstieg, so dass man sein Gesicht nur verschwommen sah.</p><blockquote><p>„Ist das ein Zauberer?“ kam es trocken aus Noahs Kehle.</p><p>„M-m. Die haben doch spitze Hüte wie Merlin.“</p><p>„Stimmt.“</p></blockquote><h1 style="text-align: center;"> ***</h1><p>Und das war jetzt alles vorbei! Papa erzählte den Kindern von einem Brief, den er vor kurzem an die Stadt geschrieben hatte. Die Kinder wussten auch, <a
title="Alle Beiträge zum Umbau der Fußgängerzone" href="http://in-gl.de/2012/05/10/wer-kennt-mich-noch/">dass die Fußgängerzone neu gestaltet</a> werden sollte. Man hatte schon angefangen, ein neues Pflaster zu verlegen, nicht so schön wie das alte, aber angeblich sauberer und für Frauen mit spitzen Stöckelabsätzen weniger gefährlich.</p><p>Papa hatte schon befürchtet, dass sie den Brunnen abreißen würden. Deshalb fragte er die Stadtverwaltung in seinem Brief, was damit geschehen würde. Vielleicht würde er ja doch stehen bleiben. Deshalb hatte er den Kindern noch nichts von seiner Sorge gesagt. Er bekam nie eine Antwort auf seine Frage. Er wusste aber, dass der andere Brunnen, der neu geplante vor dem Bahnhof, auch nicht gebaut worden war. Weil die Stadt angeblich kein Geld hatte.</p><blockquote><p>„Was machen wir denn jetzt?“</p></blockquote><p>Die Kinder hatten Tränen in den Augen.</p><blockquote><p>„Müssen wir mal sehen“,</p></blockquote><p>sagte der Vater, hängte sich die beiden Einkaufsbeutel über die Schultern und fasste an jeder Seite eins seiner Kinder an der Hand.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/05/24/ein-brunnen-mehr-oder-weniger/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>ReimBerg Slam am 19.05.2012</title><link>http://in-gl.de/2012/05/10/reimberg-slam-am-19-05-2012/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/05/10/reimberg-slam-am-19-05-2012/#comments</comments> <pubDate>Thu, 10 May 2012 21:02:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Kylie Stein</dc:creator> <category><![CDATA[Angebote]]></category> <category><![CDATA[Jung in Bergisch Gladbach]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[ReimBergSlam]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=34909</guid> <description><![CDATA[Zwei Wochen nach der Poetry Slam Meisterschaft geht die Wortakro- batik weiter. Am 19. Mai treffen sich die Künstler des gesprochenen Wortes, um unter der Regie von A. Bach ihre Performance abzuliefern.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Poetry Slam &#8211; „ReimBerg Slam“ &#8211; im Mai</p><p>Schon zwei Wochen nach der Poetry Slam Meisterschaft geht die Wortakrobatik im Q1 Jugend-Kulturzentrum weiter. Am 19. Mai um 20:00 Uhr treffen sich die Künstler des gesprochenen Wortes, um unter der Regie von Moderator Alexander Bach ihre beste Performance abzuliefern.</p><p><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/07/ReimBergSlamLogo.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-22511" title="ReimBergSlamLogo" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/07/ReimBergSlamLogo.jpg" alt="" width="180" height="178" /></a>Beim Poetry Slam, dem „Wettkampfdichten“, ist thematisch alles erlaubt. Die einzigen Regeln lauten: Der Text muss vom Slammer selbst verfasst sein, Hilfsmittel sind verboten, und die magische Grenze von fünf Minuten darf nicht überschritten werden.</p><p>Ist dann die strenge Jury &#8211; das gesamte Publikum – vom Auftritt des Slammers überzeugt, hagelt es am Ende eines solchen Abends rote Rosen. Zum Sieger des Monats wird derjenige, der die meisten dieser blühenden „Abstimmgeräte“ vom Publikum einheimsen kann.</p><p>Der nächste ReimBerg Slam findet wie gewohnt am dritten Samstag des Monats, dem 16. Juni, statt.</p><p>Die angemeldeten Slammer sind hier zu finden:</p><p>Auf der Website: http://ReimBerg-Slam.de<br
/> Oder auf Facebook: http://www.facebook.com/ReimBergSlam</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/05/10/reimberg-slam-am-19-05-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der ReimBerg Slam sucht seinen Meister!</title><link>http://in-gl.de/2012/04/28/der-reimberg-slam-sucht-seinen-meister/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/04/28/der-reimberg-slam-sucht-seinen-meister/#comments</comments> <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:42:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Kylie Stein</dc:creator> <category><![CDATA[Angebote]]></category> <category><![CDATA[Jung in Bergisch Gladbach]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[ReimBergSlam]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=33699</guid> <description><![CDATA[Am 5. Mai um 20:00 Uhr findet Bergisch Gladbachs erste „ReimBerg Slam-Meisterschaft“ im Q1 Jugend-Kulturzentrum statt.  Zehn Slammer haben die Kunst des „Wettkampfdichtens“ perfektioniert.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/01/Logo-ReimBerg-Slam.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-29723" title="Logo ReimBerg Slam" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/01/Logo-ReimBerg-Slam.jpg" alt="" width="299" height="295" /></a>Am<strong> 5. Mai</strong> um <strong>20:00 Uhr</strong> findet Bergisch Gladbachs erste „ReimBerg Slam-<em>Meisterschaft</em>“ im <strong>Q1 Jugend-Kulturzentrum</strong> statt.</p><p>Zehn Slammer haben die Kunst des „Wettkampfdichtens“ perfektioniert, und sich bei den ReimBerg Slams der vergangenen Saison für Bergisch Gladbachs erste Meisterschaft der Wortakrobatik qualifiziert:</p><p>Annika Blanke<br
/> Bo Wimmer<br
/> Ilja Budnitzkij<br
/> Klaus Urban<br
/> Mario Rembold<br
/> Michael Heide<br
/> Mike Godyla<br
/> Sascha Thamm</p><p>Sebastian Butte<br
/> Sushi da Slamfish</p><p>Dem Sieger mit dem größten Rosenstrauß winken Ruhm und Ehre und der offizielle Titel „ReimBerg Meister“.</p><p>Moderiert wird dieser Abend voller hochkarätiger Texte von Alexander Bach.</p><p>&nbsp;</p><p>Beim Poetry Slam geht es darum, mit selbstgeschriebener Poesie und bester Performance die strengste Jury überhaupt zu überzeugen: das Publikum! Mit Rosenstimmen, die in die Luft gereckt werden, stimmen die Zuschauer an solch einem Abend direkt ab, wer bleiben darf oder gehen muss.</p><p>&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zu den Slammern und der Kartenvorverkauf finden sich hier:</p><p>Auf der Website: <a
href="http://www.reimberg-slam.de/Meisterschaft">www.ReimBerg-Slam.de/Meisterschaft</a></p><p>Oder auf Facebook: <a
href="http://www.facebook.com/ReimBergSlam">http://www.facebook.com/ReimBergSlam</a></p><p>Der nächste reguläre ReimBerg Slam findet am 19. Mai um 20:00 Uhr statt.</p><p>&nbsp;</p><div><p>&nbsp;</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/04/28/der-reimberg-slam-sucht-seinen-meister/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Diesiger Aprilnachmittag im Lerbacher Park</title><link>http://in-gl.de/2012/04/04/diesiger-aprilnachmittag-im-lerbacher-park/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/04/04/diesiger-aprilnachmittag-im-lerbacher-park/#comments</comments> <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 18:37:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Engelbert Manfred Müller</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Sand]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=32610</guid> <description><![CDATA[Zum Ausatmen in politisch angespannter Landschaft lohnt sich immer ein Spaziergang durch den schönen Lerbacher Schlosspark. Dieses Gedicht könnte dazu inspirieren.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="attachment_32611" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_6163.jpg"><img
class="size-medium wp-image-32611" title="IMG_6163" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_6163-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">.</p></div><p
align="center">Sonnenscheibe</p><p
align="center">mit fließenden Rändern,</p><p
align="center">und milder Dunst</p><p
align="center">steigt aus den Wiesen.</p><p
align="center">.</p><p
align="center">Der Teich haucht Blasen,</p><p
align="center">goldne Kreise.</p><p
align="center">.</p><p
align="center">Bugwellende Enten,</p><p
align="center">aufleuchtende Lichter,</p><p
align="center">in Ruhe verschwindend.</p><p
align="center">.</p><p
align="center">Und Schwäne ziehn groß ihre Bahn.</p><p
align="center">Der Karpfen gründelt,</p><p
align="center">mit wedelnder Spitze des Schwanzes</p><p
align="center">ein trüber Gefährte des Falters.</p><p
align="center">.</p><p
align="center">Kirschblüten</p><p
align="center">und Purpurmagnolie,</p><p
align="center">mit Efeu bedeckt,</p><p
align="center">der Sternenmagnolien</p><p
align="center">süßduftende Pracht.</p><p
align="center">.</p><p
align="center">Ein Kiosk, noch leer,</p><p
align="center">mit schiefernem Dach,</p><p
align="center">von kommenden Festen</p><p
align="center">er träumt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/04/04/diesiger-aprilnachmittag-im-lerbacher-park/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Flussschifffahrt mit Mord und Geschichtskunde</title><link>http://in-gl.de/2012/03/23/flussschifffahrt-mit-mord-und-geschichtskunde/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/03/23/flussschifffahrt-mit-mord-und-geschichtskunde/#comments</comments> <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:30:50 +0000</pubDate> <dc:creator>KFeldkamp</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[Rezension]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=32240</guid> <description><![CDATA[Der Slowake Michal Hvorecky ist in Bergisch Gladbach kein Unbekannter. Mehrfach war er Gast beim Forum Ost/West und hat auch zu anderen Gelegenheiten aus seinen Büchern gelesen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der slowakische Autor Michal Hvorecky ist in Bergisch Gladbach kein Unbekannter.</p><p>Er war mehrfach Gast beim Forum Ost/West und hat auch zu anderen Gelegenheiten in der Stadt aus seinen Büchern gelesen.</p><p>Kürzlich ist sein Roman „Tod auf der Donau“ ins Deutsche übersetzt worden.</p><p>Die Donau ist sicherlich der europäische Schicksalsfluss überhaupt. Besonders natürlich für einen slowakischen Schriftsteller und dessen Herkunftsland. Immerhin wuchs er an diesem Fluss auf und lebte viele Jahre an seinem Ufer.</p><p>Hvorecky, geboren in Bratislava,  besaß jedenfalls den Mut, mit „Tod auf der Donau“ einen vielschichtigen Roman zu schreiben, der zugleich als Liebessgeschichte, Groteske, Krimi und Reisebeschreibung daherkommt. Dennoch gibt er keinerlei  Anlass, ihm vorzuwerfen, zu viel auf einmal gewollt zu haben. Alles fügt sich zusammen zu einer gekonnten Mischung, die zudem noch ganz nebenbei Geschichtsunterricht über diverse Geschehnisse von Jahrhunderten erteilt.</p><p>Und selbstverständlich ist dieser Geschichtsunterricht nicht jener, bei dem sich viele tatsächliche und potentielle Leser in ihrer Schulzeit gelangweiligt haben könnten, denn das Buch lässt in keinem seiner Kapitel Spannung vermissen .</p><p>Die Hauptfigur Martin Roy, diplomierter, aber mittelloser Übersetzer aus Bratislava, muss sich als Tour-Direktor bei einer amerikanischen Kreuzfahrtgesellschaft verdingen. Die Schiffsreisenden, die er bei der Fahrt eines Luxusliners von Regensburg bis zur Mündung ins Schwarze Meer zu betreuen hat, sind mehr oder weniger gebrechliche amerikanische Senioren. Übergewichtig, bequem, dumm, zugleich arrogant und auch wieder dankbar für jedes nicht allzu anstrengende Abenteuer.</p><p><object
width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param
name="allowFullScreen" value="true" /><param
name="allowscriptaccess" value="always" /><param
name="src" value="http://www.youtube.com/v/0TYateZ4r9g?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param
name="allowfullscreen" value="true" /><embed
width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0TYateZ4r9g?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p><p>Als historische Analphabeten vergleichen sie eine Römergründung wie Regensburg mit der Schönheit von Frankfort/Kentucky, wissen nicht, wer Mozart war, und vermuten, das KZ in Mauthausen, sei nicht von Nazis sondern von Kommunisten errichtet worden. Und Barock lassen sie sich als politische Diktatur erklären, die sie ganz gewiss in den USA nicht haben wollen.</p><p>Martin ist abhängig von der abschließenden Beurteilung seiner Fahrgäste. Die am Ende der Reise auszufüllenden Fragebögen werden von seinem Arbeitgeber genauestens ausgewertet und entscheiden über seine Weiterbeschäftigung.</p><p>So bewundert er seine Senioren für ihr umfangreiches Wissen und bedenkt sie überreichlich mit fantasiereichen Komplimenten.</p><p>Damit treibt die Groteske immer wieder auf zwischenzeitliche Höhepunkte kultureller Dekadenz zu. Sie drängen dem Leser unweigerlich die Frage auf, wie lange denn Bürger der USA, der angeblich mächtigsten Nation der Welt dem Untergang noch widerstehen können.</p><p>Nicht von ungefähr führt der Luxusliner den Namen „Amerika“. Die Passagiere werden von einem Schiffskoch, einem jungen ungarischen Pianisten, dem um kein falsches Lob verlegenen Martin und diversem sonstigen Personal mit reichhaltigem Luxus verwöhnt.</p><p>Da nimmt es kaum Wunder, dass die naiven Senioren, sobald sie das Schiff zu wohl organisierten Ausflügen verlassen, willigste Opfer osteuropäischer Geschäftsmacher werden. Für jene gewieften Touristik-Experten ist es ein Leichtes, die jeglicher Realität entrückten Amerikaner mit Billigprodukten übers Ohr zu hauen.</p><p>In den grotesken Reiseroman ist eine nicht gerade unkomplizierte und deswegen nicht weniger spannende  Beziehungsgeschichte eingewoben.</p><p>Mona, Martins einstige Jugendfreundin und spätere Dauergefährtin, erschleicht sich während der Schifffahrt zunächst als blinde Passagierin eine Mitreisegelegenheit. Die Liebe der Beiden beginnt sich erneut zu entwickeln. Gleichzeitig lässt sich Mona auf einen der amerikanischen Passagiere ein.</p><p>Und schließlich liefern zwei Morde, auf die sich die Geschehnisse an Bord zwangsläufig zubewegen, Stoff für einen aufregenden Krimi.</p><p>Nicht nur durch den alkoholsüchtigen Kapitän, der seinen Dienst letztlich gerade noch korrekt versehen kann, wird schon frühzeitig angedeutet, dass die „Amerika“ auf den Untergang zusteuert.</p><p>Immerhin endet wenigstens die Beziehung von Mona und Martin in einem Happy End, allerdings einem weniger glücklichen.</p><p>Insgesamt gelang Michal Hvorecky nach seinen vorherigen nicht weniger lesenswerten Büchern hier ein Roman, der noch umfassender und schonungsloser derzeitige gesellschaftliche Traumwelten lächerlich macht.</p><p>Leser, die sowohl eine spannende Geschichte als auch gut recherchierte historische Lektüre gepaart mit treffenden gesellschaftpolitischen Seitenhieben lieben, werden ihre Freude an dem Buch haben.</p><p>Michal Hvorecky, Tod auf der Donau, aus dem Slowakisch übersetzt von Michael Stavaric, Klett-Cotta Tropen, Stuttgart 2012, 240 Seiten, gebunden, €  19,95</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/03/23/flussschifffahrt-mit-mord-und-geschichtskunde/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Fotos von den Kultursplittern 2012</title><link>http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:13:06 +0000</pubDate> <dc:creator>Martin Gent</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Nicolaus Cusanus Gymnasium]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[Kultursplitter]]></category> <category><![CDATA[NCG]]></category> <category><![CDATA[Schulen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=32027</guid> <description><![CDATA[Zum 27. Mal bringen Schüler und Lehrer des Nicolaus Cusanus Gymnasiums die Kultursplitter auf die Bühne - doch von Abnutzungserscheinungen keine Spur. Ein paar Fotos belegen das.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-25-32027"><div
class="slideshowlink"> <a
class="slideshowlink" href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?show=slide"> [Zeige als Diashow] </a></div><div
class="piclenselink"> <a
class="piclenselink" href="javascript:PicLensLite.start({feedUrl:'http://in-gl.de/wp-content/plugins/nextgen-gallery/xml/media-rss.php?gid=25&amp;mode=gallery'});"> [Mit PicLens anzeigen] </a></div><div
id="ngg-image-319" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=319" title=" "  > <img
title="120315a" alt="120315a" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315a.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-320" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=320" title=" "  > <img
title="120315b" alt="120315b" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315b.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-321" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=321" title=" "  > <img
title="120315c" alt="120315c" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315c.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-322" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=322" title=" "  > <img
title="120315d" alt="120315d" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315d.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-323" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=323" title=" "  > <img
title="120315e" alt="120315e" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315e.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-324" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=324" title=" "  > <img
title="120315f" alt="120315f" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315f.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
id="ngg-image-325" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div
class="ngg-gallery-thumbnail" > <a
href="http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/?pid=325" title=" "  > <img
title="120315g" alt="120315g" src="http://in-gl.de/wp-content/gallery/kultursplitter_2012/thumbs/thumbs_120315g.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div
class="ngg-clear"></div></div><p><a
href="http://www.kultursplitter.de/">Mehr Informationen zu den Kultursplittern,</a> die am Samstag um 19 Uhr noch einmal aufgeführt werden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/03/16/fotos-von-den-kultursplittern-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Poetry Slam: Wortakrobaten starten in den Frühling!</title><link>http://in-gl.de/2012/03/10/poetry-slam-bergisch-gladbachs-wortakrobaten-starten-in-den-fruhling/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/03/10/poetry-slam-bergisch-gladbachs-wortakrobaten-starten-in-den-fruhling/#comments</comments> <pubDate>Sat, 10 Mar 2012 11:24:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Kylie Stein</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[ReimBergSlam]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=31890</guid> <description><![CDATA[Wie jeden dritten Samstag im Monat geht am 17. März um 20:00 Uhr der „ReimBerg Slam“ im Q1 Jugend-Kulturzentrum in die nächste Runde.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden dritten Samstag im Monat geht am <strong>17. März</strong> um <strong>20:00 Uhr</strong> der „ReimBerg Slam“ im <strong>Q1 Jugend-Kulturzentrum</strong> in die nächste Runde.</p><p>Beim „Kampf der Dichter“ treten die Künstler jeden Alters in mehreren Runden gegeneinander an. Nicht länger als fünf Minuten, und selbst verfasst müssen die Texte sein. – Damit sind die Regeln aber auch schon erklärt. Inhaltlich ist hier alles erlaubt: süß oder sarkastisch, süffisant oder selbstkritisch!</p><p>Die „Slammer“ geben alles, um von der Jury -dem begeisterten Publikum- die Höchstnoten zu bekommen. Mit „Rosenstimmen“ bewerten die Zuschauer Inhalt und Performance, und wer den größten Strauß einsammeln kann, hat gewonnen.</p><p>Alexander Bach, selbst langjähriger Slammer, führt durch diesen Abend voller fünf-minütiger Kunstwerke. Und ob diese sich nun reimen oder nicht &#8211; hier kommt jeder Literatur-Fan und jeder Freund der brillanten Selbstinszenierung auf seine Kosten.</p><p>Der ReimBerg Slam findet das nächste Mal am <strong>21. April</strong> statt.</p><p>Die angemeldeten Slammer sind hier zu finden:</p><p>Auf der Website: <a
href="http://reimberg-slam.de/BergischGladbach_Teilnehmer.html">http://reimberg-slam.de/BergischGladbach_Teilnehmer.html</a></p><p>Oder auf Facebook: <a
href="http://www.facebook.com/ReimBergSlam">http://www.facebook.com/ReimBergSlam</a></p><p><strong><br
/> </strong></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/03/10/poetry-slam-bergisch-gladbachs-wortakrobaten-starten-in-den-fruhling/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Poetry Slam &#8220;ReimBerg Slam&#8221; schon am 2. Samstag</title><link>http://in-gl.de/2012/02/03/poetry-slam-reimberg-slam-diesen-monat-schon-am-2-samstag/</link> <comments>http://in-gl.de/2012/02/03/poetry-slam-reimberg-slam-diesen-monat-schon-am-2-samstag/#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:49:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Kylie Stein</dc:creator> <category><![CDATA[Jung in Bergisch Gladbach]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[ReimBergSlam]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=30759</guid> <description><![CDATA[Karnevalsbedingt findet Bergisch Gladbachs einziger Poetry Slam diesen Monat schon am 11. Februar statt. Außerdem ist der Beginn im Q1 Jugend-Kulturzentrum ab 2012 auf 20 Uhr verlegt worden.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Karnevalsbedingt findet Bergisch Gladbachs einziger Poetry Slam diesen Monat schon am 2. Samstag des Monats, dem <strong>11. Februar 2012</strong>, statt. Außerdem ist der Beginn der Veranstaltung im <strong>Q1 Jugend-Kulturzentrum</strong> ab 2012 auf <strong>20:00 Uhr</strong> verlegt worden.</p><p><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/09/ReimBerg-Slam-Logo.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-24052" title="ReimBerg Slam Logo" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/09/ReimBerg-Slam-Logo.jpg" alt="" width="180" height="178" /></a>Beim „Dichterwettkampf“ treten die Teilnehmer in mehreren Runden gegeneinander an. &#8211; Ausschließlich selbst verfasste Texte dürfen dabei vorgetragen werden. Weitere Hilfsmittel sind nicht erlaubt, und nach fünf Minuten klingelt gnadenlos die Glocke. Dann sind die Zuschauer gefragt, die bei Poetry Slams traditionell entscheiden! Mit Rosen als Abstimmhilfe belohnen sie Inhalt und Performance des Slammers. Wer zum Schluss den größten Strauß einsammelt, gewinnt.</p><p>Moderiert wird der Slam von Alexander Bach, der selber seit einigen Jahren als „Wettkampfdichter“ aktiv ist.</p><p>Der ReimBerg Slam findet das nächste Mal am <strong>17. März</strong> statt.</p><p>Die angemeldeten Slammer sind hier zu finden:</p><ul><li><a
href="http://reimberg-slam.de/BergischGladbach_Teilnehmer.html">Auf der Website</a></li><li><a
href="http://www.facebook.com/pages/ReimBerg-Slam/119696388102375">Auf Facebook</a></li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2012/02/03/poetry-slam-reimberg-slam-diesen-monat-schon-am-2-samstag/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Poetry Slam „ReimBerg Slam“ mit einem Winter-Spezial</title><link>http://in-gl.de/2011/12/06/poetry-slam-reimberg-slam-im-dezember/</link> <comments>http://in-gl.de/2011/12/06/poetry-slam-reimberg-slam-im-dezember/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 20:18:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Kylie Stein</dc:creator> <category><![CDATA[Angebote]]></category> <category><![CDATA[Jung in Bergisch Gladbach]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Schauspiel]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[ReimBergSlam]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=28769</guid> <description><![CDATA[Der Winter kann kommen, „ReimBerg Slam“, ist bestens gerüstet! Mit Spekulatius und Glühwein veranstaltet Bergisch Gladbachs einziger Poetry Slam eine Woche vor Weihnachten ein Winter-Spezial.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter kann kommen, denn der „ReimBerg Slam“, ist bestens gerüstet! Mit Spekulatius und Glühwein veranstaltet Bergisch Gladbachs einziger Poetry Slam eine Woche vor Weihnachten ein <strong>Winter-Spezial</strong>.</p><p>Am <strong>17. Dezember</strong> um <strong>19:00 Uhr</strong> treten wieder die Wortakrobaten in die Arena des <strong>Q1 Jugend-Kulturzentrums</strong>.</p><p><a
href="http://in-gl.de/?attachment_id=28826"><img
class="alignleft size-full wp-image-28826" title="Weihnachtslogo" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtslogo.jpg" alt="" width="299" height="282" /></a>Bei solch einem Dichterwettstreit gilt es, die Jury – und das ist immer das Publikum &#8211; zu begeistern. Die vorgetragenen Texte müssen dabei selbst verfasst sein, es dürfen keine weiteren Hilfsmittel benutzt werden, und die Fünf-Minuten-Grenze darf nicht überschritten werden.</p><p>Wer die Zuschauer mit Inhalt und Performance überzeugen kann, bekommt von ihnen am Schluss eine Rose als Stimme, und Abendsieger wird der Slammer mit dem größten Rosenstrauß.</p><p>Der Poetry Slam, moderiert von Alexander Bach aus Köln, findet immer mehr Fans in Bergisch Gladbach und Umland, und sowohl Stammgäste als auch Slam-Neulinge lassen sich von der spannenden Stimmung im Q1 begeistern. Der ReimBerg Slam findet jeden dritten Samstag im Monat statt, das nächste Mal am <strong>21. Januar 2012</strong>.</p><p>Die angemeldeten Slammer sind hier zu finden:</p><ul><li>Auf der Website: <a
href="http://reimberg-slam.de/BergischGladbach_Teilnehmer.html">http://reimberg-slam.de/BergischGladbach_Teilnehmer.html</a></li><li>Oder auf Facebook: <a
href="http://www.facebook.com/pages/ReimBerg-Slam/119696388102375">http://www.facebook.com/pages/ReimBerg-Slam/119696388102375</a></li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2011/12/06/poetry-slam-reimberg-slam-im-dezember/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>26 Fragen an Engelbert Manfred Müller</title><link>http://in-gl.de/2011/12/03/26-fragen-an-engelbert-manfred-muller/</link> <comments>http://in-gl.de/2011/12/03/26-fragen-an-engelbert-manfred-muller/#comments</comments> <pubDate>Sat, 03 Dec 2011 19:05:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Huusmeister</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[26 Fragen an]]></category> <category><![CDATA[Engelbert Manfred Müller]]></category> <category><![CDATA[Fragebogen]]></category> <category><![CDATA[Porträt]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=28652</guid> <description><![CDATA[40 Jahre lang war Engelbert Manfred Müller Lehrer. Im Unruhestand in Bärbroich widmet er sich jetzt vor allem dem Schreiben in allen Formen. Lernen Sie ihn und seine Verbundenheit mit Bergisch Gladbach in unserem Fragebogen kennen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Engelbert Manfred Müller</strong> hat 40 Jahre lang als Lehrer in Leverkusen, Chile, Köln und Mexiko gearbeitet. Seit seiner Pensionierung hat er sein Malhobby (etliche Ausstellungen in Gladbach und Odenthal) gegen das Schreiben ausgetauscht. Sein Lissabon-Roman &#8220;Nur ein Schlüsselanhänger&#8221; und seine Gedichte und Erzählungen können in der Bergisch Gladbacher Stadtbücherei ausgeliehen werden. Die Prosatexte entstanden meistens im Zusammenhang mit Reisen in Lateinamerika und in Südeuropa. Seine Lyrik umfasst sowohl klassische als auch moderne Formen.</p><div
id="attachment_28653" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7064-ausschn.jpg"><img
class="size-medium wp-image-28653" title="IMG_7064 ausschn" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7064-ausschn-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a><p
class="wp-caption-text">Engelbert Manfred Müller auf Exkursion</p></div><p>Viele Anregungen für seine Gedichte erhielt er auf Wanderungen im Bergischen. Er wohnt mit seiner Frau Sigrid in, wie er selbst sagt, &#8220;Bergisch Gladbach-Land, da wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen und die einzigen sichtbaren bzw. &#8220;ruchbaren&#8221; Gewerbetreibenden Pferde-, Schweine- und Rinderhofbesitzer und Imker sind&#8221;. Das heißt, in Bärbroich.</p><p>Er ist Mitglied des Autorenvereins Wort und Kunst und war Mitinitiator der Bürgerinitiative gegen Cross-Border-Leasing in unserer Stadt.</p><p>In letzter Zeit ist Engelbert Manfred Müller auch aktiver Mitarbeiter des Bürgerportals &#8211; und veröffentlichte hier zum Beispiel seinen bergische Kurzkrimi <a
href="http://in-gl.de/2011/11/21/mord-am-bahnhof/">&#8220;Mord am Bahnhof&#8221;</a>.</p><h3>Genug der Vorrede. Kurze Fragen, schnelle Antworten.</h3><p><strong>Wie starten Sie in den Tag?</strong> Frühstück mit meiner Frau und dem Deutschlandfunk.<strong></strong></p><p><strong>Was wollten Sie als Kind werden?</strong> Förster.<strong></strong></p><p><strong>Und was sind Sie geworden?</strong><br
/> 40 Jahre Lehrer. Ein Beruf, der viel Raum ließ für Kreativität und hoch interessant war, mit tausend menschlichen Begegnungen.</p><p><strong>Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?</strong><br
/> Zu uns nach Hause.</p><pre>Lesen Sie mehr:
+ <a href="http://in-gl.de/2011/11/21/mord-am-bahnhof/">Mord am Bahnhof - ein bergischer Krimi</a>
+ <a href="

<a href=&quot;http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7064-ausschn.jpg&quot;><img class=&quot;size-medium wp-image-28653&quot; title=&quot;IMG_7064 ausschn&quot; src=&quot;http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7064-ausschn-252x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;300&quot; /></a>">Alle Beiträge von Engelbert Manfred Müller im Bürgerportal</a>
+ <a href="http://www.bergischgladbach.de/foerderverein-wort-und-kunst-ev.aspx">Die Website von Wort &amp; Kunst</a>
+ <a href="http://in-gl.de/schlagwort/26-fragen-an/">Alle Fragebögen: 26 Fragen an ...</a></pre><p><strong>Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?</strong><br
/> Wandern im Eifgenbachtal oder im Schlingenbachtal. Oder mit den Enkelkindern Spielen am Bach im Kotzbachtal.</p><p><strong>Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?</strong>Unter die Dusche.</p><p><strong>Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?</strong><br
/> Etwas Arbeit im Garten, eine Erzählung fortsetzen oder erfolgreich beenden, eine Wanderung im Bergischen und ein Treffen mit Freunden.</p><p><strong>Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?</strong><br
/> Aus homöopathischen Gründen keinen Kaffee, sondern Tee. Zum Essen manchmal einen Cabernet Sauvignon, am besten aus Chile, oder einen Vernaccia die San Gimignano.</p><p><strong>Was ist für Sie das größte Unglück? </strong>Wenn es einem Familienmitglied schlecht geht.</p><p><strong>Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist &#8230;</strong><br
/> eine erstaunliche Ansammlung von bildenden, musizierenden und schreibenden Künstlern und die Stadt mit dem schönsten Marktplatz weit und breit, wo sich manchmal Leute aus einem erlesenen Kreis von humanitär-politisch engagierten Menschen treffen.<strong>Was ist </strong></p><p><strong>Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?</strong><br
/> Die Nähe zum Bergischen Land auf der einen und die Nähe zu Köln auf der anderen Seite.</p><p><strong>Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?</strong><br
/> Häufig mangelnde Transparenz in Politik und Stadtverwaltung und der Finanzmangel, der allerdings letztlich von der Bundespolitik zu verantworten ist.</p><p><strong>Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie &#8230;</strong><br
/> - sich die Erhaltung und den sinnvollen Ausbau der noch immer relativ grünen Innenstadt wünschen,<br
/> - einen besseren Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs,<br
/> - jederzeit verfügbare Informationen der Stadtverwaltung, nicht nur zwei Stunden in der Woche in einer wenig informativen Infobox am Bahnhof.<strong></strong></p><p><strong>Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie &#8230;</strong><br
/> sich einen Lebensabend ohne langes Siechtum wünschen.</p><p><strong>Was war Ihre größte Leistung?</strong><br
/> Da müsste man auswählen: Zusammen mit meiner Frau die Erziehung unserer Kinder oder die freiwillige Teamarbeit an der Gesamtschule Köln-Kalk oder die Verhinderung von Cross-Border-Leasing in Bergisch Gladbach oder der Roman &#8220;Nur ein Schlüsselanhänger&#8221;.</p><p><strong>Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?</strong><br
/> Dass ich das Schulschwänzen bei einigen Schülern nicht verhindern konnte, so dass sie dann keinen Abschluss erhielten.</p><p><strong>Mein großes Ziel ist es, &#8230;</strong><br
/> zu erreichen, dass mein Roman, die 3 Erzählbände und die 3 Lyrikbände, die man in der Stadtbücherei ausleihen kann, in einem guten Verlag veröffentlich werden.</p><p><strong>Was ist Ihre Stärke? </strong>Neugierde für alles Mögliche.<strong></strong></p><p><strong>Was ist Ihre Schwäche?</strong>Gelegentliche Ungeduld.</p><p><strong>Wie sind Sie als Chef? </strong>Da müssten Sie meine ehemaligen Schüler fragen.<strong> </strong></p><p><strong>&#8230; und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?</strong><br
/> Ich freute mich, wenn Schüler mich als gerecht bezeichneten. Noch mehr, wenn sie mir ihre Sympathie ausdrückten.</p><p><strong>Worüber können Sie sich richtig aufregen?</strong> Über Ungerechtigkeit.</p><p><strong>Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?</strong><br
/> Professor Werner Grünfeld, der auch mein Ausbilder war, und von dem der Satz stammt: Den Grad der Bildung erkennt man an dem Grad der Offenheit eines Menschen.</p><p><strong>Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?</strong><br
/> Mein bester Freund, der es immer verstanden hat, zusammen mit seiner Frau Beruf und Familie in Einklang zu bringen.</p><p><strong>Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?</strong><br
/> Der Rat dieses Freundes, ich dürfe manches nicht zu sehr an mich heranlassen.</p><p><strong>Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?</strong><br
/> Meinen Kollegen gab ich für ihre Erziehungstätigkeit den Rat der Gelassenheit, und nicht jedem pädagogischen Modeschrei sofort und ungeprüft hinterherzulaufen.<br
/> Meinen Kindern würde ich vor allem die ungeheure Bedeutung der menschlichen Kommunikation ans Herz legen.</p><p><strong>Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?</strong><br
/> <em>Können Sie uns einen Spruch aus Ihrer Feder nennen?</em><br
/> Ich weigre mich, mich schuldig zu bekennen, weil auf den gekrümmten Rücken stets das Zepter eines Herrschers schlug.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2011/12/03/26-fragen-an-engelbert-manfred-muller/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Heitere und satirische Adventslesung am 1. Dezember</title><link>http://in-gl.de/2011/11/25/adventslesung/</link> <comments>http://in-gl.de/2011/11/25/adventslesung/#comments</comments> <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:42:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Lennart Höring</dc:creator> <category><![CDATA[Bensberg]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Bücherei Bensberg]]></category> <category><![CDATA[Lesung]]></category> <category><![CDATA[Weihnachten]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/2011/11/25/einladung-zur-heiteren-und-satirischen-adventslesung-am-1-12-2011/</guid> <description><![CDATA[Der Verein „Für die öffentliche Bücherei Bensberg e.V.“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Adventslesung in die Bücherei ein. Jakob Poiesz liest, Jenny Klammroth spielt Harfe.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/advent-kerze.jpg"><img
class="alignleft size-thumbnail wp-image-28309" title="advent kerze" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/advent-kerze-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Verein „Für die öffentliche Bücherei Bensberg e.V.“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Adventslesung in die Bücherei ein.</p><p><strong>Jakob Poiesz liest Geschichten und Gedichte zum Advent</strong><br
/> Er arbeitete viele Jahre als Rundfunk- und Fernsehsprecher sowie Moderator für den WDR. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Büchereivereins.<br
/> <strong>Jenny Klammroth spielt weihnachtliche Harfenmusik</strong><br
/> Sie ist Schülerin der Städtischen Max-Bruch-Musikschule.</p><p><strong>Wir laden im Anschluss zu Glühwein und Weihnachtsgebäck ein.</strong></p><p>In Vertretung von Bürgermeister Lutz Urbach, der leider verhindert ist, wird die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Koshofer kommen.</p><p><strong>Do. 01.12.2011<br
/> 19:00 Uhr<br
/> Bücherei Bensberg<br
/> Schloßstraße 46-48<br
/> Eintritt frei! Offen für alle!</strong></p><p><a
href="www.buecherei-Bensberg.org">Mehr Informationen über unseren Verein im Internet</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2011/11/25/adventslesung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Mord am Bahnhof</title><link>http://in-gl.de/2011/11/21/mord-am-bahnhof/</link> <comments>http://in-gl.de/2011/11/21/mord-am-bahnhof/#comments</comments> <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 21:56:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Engelbert Manfred Müller</dc:creator> <category><![CDATA[Lindlar]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Wandern]]></category> <category><![CDATA[Wo]]></category> <category><![CDATA[Linde]]></category><guid
isPermaLink="false">http://in-gl.de/?p=28160</guid> <description><![CDATA[Bei einer Wanderung rund um Linde entdeckt man nicht nur eine wunderbare Landschaft, sondern hat mitunter auch merkwürdige Begegnungen. Wandern Sie mit - durch einen Bergischen Krimi der besonderen Art.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="attachment_28231" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/kapelle-waldbruch-gro%C3%9F.jpg"><img
class="size-medium wp-image-28231" title="kapelle waldbruch groß" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/kapelle-waldbruch-gro%C3%9F-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p
class="wp-caption-text">Pestkapelle in Waldbruch</p></div><p><span
class="drop-cap">V</span>on der Pestkapelle aus dem Dreißigjährigen Krieg mit ihren beiden weithin sichtbaren schlanken Pappeln sahen sie unter sich die saftiggrüne Wiese, die schräg nach unten zu der Serpentinenstraße im Wald führte. Auf der Wiese waren sie erstaunt über die zahlreichen frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel, die man von weitem nicht sah. Die ganze Wiese war durchlöchert.</p><p>Die grüne Pracht bei näherem Hinsehen nur Schein! Hinter dem letzten Haus des Weilers führte sie ein Weg in den Buchenwald hinein. Hier umfing sie das, was sie suchten, Stille und eine Natur, wie sie vor Jahrhunderten kaum anders ausgesehen haben mochte.</p><p>Nur hinter sich hörten sie, halb im Unterbewussten, eine unsympathische quakende Stimme aus dem letzten Haus:</p><p
style="padding-left: 30px;">“Wo bleiben sie denn? Jetzt müssten wir doch langsam mal was hören.“</p><p>Verwandte, Bekannte, die zu irgendetwas unterwegs waren? Zum Einkaufen? Kinder vielleicht, die nicht pünktlich waren?</p><p>Dann umfing sie der Herbstgeruch des Waldes, der Geruch nach nassem, faulenden Laub und Matsch im gedämpften Licht, dann eine Stinkmorchel, der Ruf einer krächzenden Krähe, das saftige Grün von Moospolstern und die wohltuende Bewegung des Ausschreitens. Auf dem Weg Haufen von Eicheln und Bucheckern. Als sie nach einiger Zeit aus dem Wald heraustraten auf eine Wiese, kam die Sonne hinter den Wolken hervor und ließ die Herbstfarben goldbunt aufleuchten. Rechts wurde eine riesige Wiese von einer bewaldeten Kuppe bekrönt, um die der Weg herumführte.</p><p>Dabei hatten sie auf geringer Höhe einen erstaunlichen Panoramablick: Eifelberge graublau, davor die markanten Spitzen des Siebengebirges und die Rheinebene, hinter der die vier Quellwolkentürme der Braunkohlenkraftwerke wie aus überdimensionalen Lokomotiven aufstiegen. Man konnte sie aber auch für Gewitterwolken über der Karibik halten.</p><p>Im Norden dann die Türme von Wermelskirchen, weit davor die Ortschaft Linde mit ihrem spitzen Kirchturm, die wenigen Häuser von Breidenbach mit seinem dunklen Burggebäude und seiner Pestkapelle und das breit hingelagerte Lindlar mit seinen beiden Kirchen und den oberhalb liegenden Steinbrüchen. Nur auf zwei, drei Höhen verlor die Landschaft ihre scheinbare Unberührtheit durch Handytürme.</p><div
id="attachment_19567" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/04/wandern.jpg"><img
class="size-medium wp-image-19567 " title="wandern" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/04/wandern-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Wanderstrecke im Bergischen Land</p></div><p><span
class="drop-cap">W</span>ie vor ihnen aufgefaltet lag die Landschaft da, ein endloses Aneinander von grünen Wiesen und bunten Wäldern. Warum fanden sie das schön? Sie merkten, dass sie einerseits Teil sein wollten von dieser Endlosigkeit, andererseits aber auch ihre Herren oder zumindest Betrachter.</p><p>Stellte das Nomadenleben das eigentliche menschliche Leben dar, mit immer wechselnden Blicken? Schließlich waren die Menschen im Laufe ihrer Entwicklung die meiste Zeit Nomaden gewesen. Tief atmeten sie die frische Luft ein, genossen die Sonnenstrahlen auf ihren Körpern und vergaßen die Sorgen, die sie in der letzten Zeit geplagt hatten, die Sorgen um Kinder, Arbeit und die eigene Beziehung zueinander.</p><p>Dann führte der Weg wieder bergab, über weite Wiesen, durch einen engen Weiler, an einer weiteren Pestkapelle vorbei, schräg hinunter wieder in Richtung Wald.</p><p>Eine Weide mit Schafen fand ihre Fortsetzung im Wald. Mittelalterlich wirkte der dadurch.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Aber fressen Schafe denn auch Eicheln?“ meinte Monika.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Sieht so aus. Ich weiß es aber nicht. Auf jeden Fall scheint hier jemand die alte Tradition, den Wald als Weide zu benutzen, wieder aufleben lassen zu wollen.“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ja, merkwürdig.“</p><p>Dann folgte ein Stück langweiliger gleichförmiger Fichtenwald. Licht war nur noch spärlich vorhanden. Der Weg wurde matschiger, und es roch kaltfeucht.</p><pre><strong>Lesen Sie mehr:</strong>
<a href="http://in-gl.de/2010/10/19/wandern-delling-linde/">Noch eine Wanderung: Von Delling nach Linde und zurück</a>
<a href="http://in-gl.de/stadtfuhrer/wanderportal/">Wandern im Bergischen Land: das Wanderportal</a>
<a href="http://in-gl.de/stadtfuhrer/wanderportal/wandern-in-lindlar/">Wandern rund um Lindlar</a>
<a href="http://in-gl.de/2011/10/20/wanderportal/">Wandertipps - Ihre Mitarbeit ist gefragt</a></pre><p>Er musste jetzt wieder an die Firma denken. Die Arbeit wurde merkwürdigerweise nicht weniger, obwohl ein wichtiger Kunde gerade verstorben und ein anderer in Konkurs gegangen war. Was hatte sein Freund es doch gut! Der war jetzt seit einem Jahr in Pension und freute sich offensichtlich seines Lebens. Gut, er selber war ja zehn Jahre jünger. Aber ob er in zehn Jahren noch bei gleichen Bedingungen in Rente gehen könnte?</p><p><span
class="drop-cap">E</span>s ging ja auf vielen Ebenen bergab. Schlecht ging es ihnen zwar nicht, aber man musste sich schon Sorgen machen. Und Monika mit ihren vielen Krankheiten oder Wehwehchen. Jetzt hatte sie auch noch diese schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung bekommen, die sie manchmal doch sehr in ihrer Arbeitskraft beeinträchtigte. Immerhin war sie es, die ihn immer wieder dazu brachte, sich zu solchen Wanderungen aufzuraffen. Er wusste ja, wie gut die ihnen beiden taten.</p><p
style="padding-left: 30px;"> „Schau dir die wunderbare Lage dieses Hofs an! Sollen wir uns nicht auch so etwas zulegen?“ rief sie ihm zu und zeigte auf ein Fachwerkgehöft, das vor ihnen auf einer Wiese am Waldrand lag.</p><p>Naja, die Lage war ja schön, auf einer Art erhöhten Terrasse oberhalb des Flusstals, auf der einen Seite von einem tief eingeschnittenen Siefen, auf der anderen von weiten Wiesen begrenzt. Und unterhalb lag die unbenutzte Bahntrasse mit säuberlich geschnittenem Rasen.</p><p>Alles sah sehr sauber aus. Aber zu sehr modernisiert. Die Fenster waren größer, als sie ursprünglich gewesen waren, als sie in den Proportionen noch den Proportionen der Wände entsprachen. Die zwei Linden vor der Haustür waren bis auf zwei Stümpfe, die von Töpfen mit Tagetesblumen geschmückt waren, gekürzt. Anstelle des halbrunden Türsteins zierte langweiliges Verbundpflaster den Boden vor dem Eingang. Und dann die hässliche Satellitenschüssel und die überdimensionierte Zufahrt mit ihren Laternen!</p><div
id="attachment_9472" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2010/10/DSCN0622-e1287489531298.jpg"><img
class="size-medium wp-image-9472" title="Viadukt Linde" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2010/10/DSCN0622-e1287489531298-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p
class="wp-caption-text">Das Viadukt über die Lindlarer Sülz</p></div><p>Nach der Karte führte <a
title="Die ehemalige Sülztalbahn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BClztalbahn#Abschnitt_Immekeppel_.E2.80.93_Lindlar">die Bahntrasse</a> wenig später über den Viadukt auf die andere Talseite. Ob man da aber wirklich gehen konnte, und vor allem – durfte? War das nicht Privatgrund?</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ich klingle mal und frage“, meinte Wolfgang zu seiner Frau. Obwohl er Radio zu hören meinte und ein Auto vor der Tür stand, öffnete niemand.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Komisch, die gehen doch hier nicht zu Fuß irgendwohin.“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Wieso, wir gehen doch auch zu Fuß.“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Das ist doch was anderes. Wir wandern. Aber die wohnen hier.“</p><p>Auf einmal beschlich ihn ein merkwürdiges Gefühl. Hier stimmt irgendwas nicht. Ein Unglück? Oder ein Verbrechen. Er musste immer mehr an ein Verbrechen denken, obwohl er doch gar keinen Anhaltspunkt dafür hatte. Oder war das nur seine leicht depressive Stimmung, in der er sich schon mehrere Tage, wenn nicht Wochen befand? Vielleicht auch eine gewisse Langeweile, die ihn oft bei solchen Wanderungen befiel, zu denen er ja eigentlich gar keine Lust hatte. Vielleicht musste diese Langeweile Gedanken an Verbrechen produzieren, damit sein Leben wieder etwas Farbe erhielt?</p><div
id="attachment_28232" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/s%C3%BClztal-viadukt.jpg"><img
class="size-medium wp-image-28232" title="sülztal viadukt" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/s%C3%BClztal-viadukt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Das Viadukt von der Straße aus</p></div><p><span
class="drop-cap">E</span>s war ja nicht nur seine Steuerberatungspraxis, die ihm Sorgen bereitete. Mit Monika verstand er sich zwar gut, und sie waren eigentlich ein perfektes Team, aber im Bett klappte es seit längerer Zeit auch nicht mehr so richtig, weder bei ihm noch bei ihr. Oder war das auch nur durch die Sorgen um den Betrieb bedingt?</p><p>Hinzu kamen ja auch noch die Sorgen um ihre Kinder. Aber was hieß schon Kinder? Sie waren ja alle drei schon über zwanzig. Aber Sorgen machte man sich ja doch. Der Älteste hatte zwar jetzt endlich eine Stelle, doch so sicher war sein Pianistenjob ja auch nicht. Und dann die Scheidung des zweiten Sohns! Klar, die Entscheidung war richtig gewesen. Aber er litt ja doch darunter. Und die Tochter mit ihren drei Kindern? Ihr Mann verdiente zwar gut, aber sicher war seine Stelle auf die Dauer auch nicht. Aber was war heute schon sicher! Vielleicht stimmte es ja wirklich, was sein Schwiegersohn vor kurzem zu ihm gesagt hatte:</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ihr hattet es doch früher gut. Ihr fingt zwar klein an, aber es ging immer nur aufwärts.“</p><p>Damals hatte er sich etwas über diese Bemerkung geärgert, weil sie ihm ungerecht erschien. Diese jungen Leute konnten sich doch Dinge leisten, an die er als junger Mann im Traum nicht denken konnte. Nun aber merkte er selber, was es für ein Gefühl war, wenn es nicht mehr aufwärts ging, oder wenn es sogar abwärts zu gehen drohte. Aber vor allem: dieses Gefühl der Unsicherheit! Oder bildete er sich das alles nur ein?</p><p>Wenn er richtig überlegte: Abstriche hatten sie an ihrem Lebensstandard bisher noch nicht zu machen brauchen. Demnächst würden sie ja wieder eine Fernreise unternehmen, nach Thailand dieses Mal. Vier Wochen lang. Also ging es ihnen doch nicht schlecht. Auf der anderen Seite: Er freute sich gar nicht so richtig auf diese Reise. Oder wurden sie einfach langsam alt?</p><p>Während er noch grübelte, machte die Trasse eine leichte Biegung nach rechts, und nach einem verrottenden Signalmast mit seinem komplizierten Gestänge und seinen verrosteten Gewichten erblickten sie den Beginn des Viadukts. Sie beugten sich über das Geländer, und fast wäre ihm schwindlig geworden, als er die Höhe des Viadukts über Straße und Fluss feststellte. Nur ein wenig mehr nach vorne gebeugt, und alles wäre vorbei. Die Sorgen um den Betrieb, der Kummer mit den Kindern, die trostlosen Abende. Aber es könnte ja auch alles mit einer endlosen quälenden Krankheit enden. Ach, Blödsinn, was er sich da zusammendachte!</p><div
id="attachment_9471" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2010/10/DSCN0620.jpg"><img
class="size-medium wp-image-9471" title="Bahnhof Linde Lok" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2010/10/DSCN0620-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Alte Lok am stillgelegten Bahnhof Linde</p></div><p><span
class="drop-cap">A</span>uf der anderen Talseite lagen noch die Schienen auf der Trasse. Zwischen ihnen wuchsen junge Haselnuss- und Birkenschößlinge. Manchmal ragte ein morscher Ast quer über die Geleise. Die Schwellen trugen an den Enden dichte Kappen aus Moos.</p><p>Nach einigen weiteren verrosteten Signalanlagen erschien hinter Gebüsch der verlassene Bahnhof, Fachwerkgebäude mit Schieferdächern und davor die malerische Dampflok mit Kohlenwagen, die noch in den 60er Jahren die Strecke befahren hatte, wie eine Tafel vor dem Eingang zum Bahnhofsgelände erklärte. Ein Stück Industriegeschichte, das jetzt in seiner Verlassenheit recht romantisch wirkte, weil es eingebettet war in Wald und Gebüsch, die die Geleise an vielen Stellen schon vollkommen überwuchert hatten.</p><div
id="attachment_28233" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a
href="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/bahnhoflindel.jpg"><img
class="size-medium wp-image-28233" title="bahnhoflindel" src="http://in-gl.de/wp-content/uploads/2011/11/bahnhoflindel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Bahnhof Linde</p></div><p>Ihm schoss durch den Sinn, dass die Fürsten in der Barockzeit und später sich mit Absicht Ruinen in ihre weitläufigen Gartenanlagen setzen ließen. Hatten die damals schon ein Gefühl für Nostalgie, oder haftete dieser Einheit von Menschenwerk und Natur einfach eine besondere Ästhetik an? Eine besondere Ästhetik besaß auf jeden Fall die Technik der damaligen Zeit. Sogar die gusseisernen Geländer auf der Brückentrasse wiesen noch Verzierungen auf, wie ja viele Fabrikgebäude von damals mit romanischen, gotischen oder barocken Stilelementen in Backstein oder Stahlbeton geschmückt waren.</p><p><span
class="drop-cap">W</span>ar das heute nicht abhanden gekommen? Oder dachte man damals nur so, weil man der Gegenwart entfliehen wollte? So eine Art Eskapismus. Also eigentlich krankhaft. Vielleicht auch auf so was wie Depression zurückzuführen. Oder kann diese Haltung Depressionen erst richtig fördern? Vielleicht zeigte sich in dem Eskapismus im Grunde eine Art Todessehnsucht wie in der Kunst der Romantik? Auf den Gemälden von Caspar David Friedrich war das ja ganz deutlich zu sehen. Diese blattlosen knorrigen Bäume, diese einsamen Mondlicht-Landschaften.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Sollen wir nicht mal klingeln? Vielleicht ist ja jemand da, der uns eine Führung machen kann“, riss ihn seine Frau aus seinen Gedanken.</p><p>Kaum hatte sie das ausgesprochen, als hinter zwei mächtigen Buchen zwei schwarz gekleidete Männer hervortraten und sie ansprachen:</p><p
style="padding-left: 30px;">„Es gibt keine Führungen mehr. Der Alte ist jetzt tot. Und sein Sohn hat kein Interesse mehr an Führungen.“</p><p>Es waren zwei Motorradfahrer, deren schwere Maschinen unter den Buchen sie übersehen hatten, weil ihre Aufmerksamkeit nur auf das nostalgische Bahnhofensemble gerichtet war.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ja, wenn ich tot wäre, hätte ich da auch kein Interesse mehr dran“, meinte Wolfgang.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ist ja schon blöde, dass man dann an nichts mehr Interesse hat. Ich glaube, ich überlege mir das doch noch mal mit dem Sterben“, versuchte Wolfgang zu witzeln. Etwas gezwungen lachten die Motorradfahrer mit ihm.</p><p>Als sie weitergingen und Bahnhof und Motorradfahrer in ihrem Rücken lagen, tadelte Monika ihn:</p><p
style="padding-left: 30px;">„Du hast mal wieder gar nicht zugehört. Nicht der Tote hat doch kein Interesse, sondern sein Sohn, haben die gesagt. Wo bist du wieder mit deinen Gedanken?“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Die zwei Motorradfahrer kommen mir sehr merkwürdig vor. Unsympathische Gesichter. Sie warteten offensichtlich darauf, dass wir verschwänden. Und was suchten die eigentlich da?“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ach, du spinnst. Womöglich legst du dir schon wieder einen Krimi im Geiste zurecht.“</p><p><span
class="drop-cap">A</span>ls sie die Talstraße überquert hatten, passierten sie eine einfache Schenke neben einem ehemaligen Mühlengebäude. Der hier breit und langsam fließende Mühlenbach wurde jetzt an Wochenenden von einem Anglerverein benutzt, wie aus einem Schild neben dem verfallenen Gebäude hervorging. Vor der Schenke fegte die Wirtin in weißer Schürze den Vorgarten von Blättern leer.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ach, die öffnen erst am Nachmittag. Sonst hätte ich jetzt gerne ein Glas Bier getrunken“, äußerte Monika leise.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ein Glas Bier können Sie jetzt auch haben“, antwortete die Wirtin, die sie doch gehört hatte.</p><p>So nahmen sie an einem der wenigen gescheuerten Tische Platz und ließen sich ihre Gläser auf den Tisch stellen. Als sie der Wirtin von ihrer Wanderroute erzählten und auf den hässlich modernisierten Brückenhof vor dem Viadukt zu sprechen kamen, hakte diese ein und meinte:</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ja, da gibt es auch schon Auseinandersetzungen mit den Nachbarn. Vor allem mit denen von Obermühlen. Das ist ein Bauernhof gleich oberhalb von hier. Das heißt, Bauernhof ist er heute nur noch zum Teil. Die Alten betreiben noch ein bisschen Landwirtschaft. Aber die jungen Leute haben eine Firma für Computersoftware in dem Haus nebenan. Sie legen aber großen Wert darauf, dass in ihrem Weiler und auch in der ganzen Gegend hier alles äußerlich so bleibt, wie es einmal war. Und der Makler im Brückenhof will alles umkrempeln. Man munkelt sogar, dass er hier einen Golfplatz bauen lassen will. Auf jeden Fall hat er schon mehrere Häuser und Grundstücke in der Flussaue und an den Hängen aufgekauft. Die in Obermühlen hassen ihn regelrecht.“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Und Sie, hassen Sie ihn auch?“ fragte Wolfgang.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ach, wissen Sie, geliebt wird er in der ganzen Gegend von niemandem. Wenn er mir aber viel Geld bieten würde für unser Grundstück, dann wüsste ich nicht, wie ich mich verhalten würde“, erwiderte die Wirtin.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ist der Makler eigentlich von hier?“ wollte Wolfgang wissen.</p><p>Ja, er sei schon von hier, wie sein Vater auf dem Brückenhof geboren. Aber dann habe er längere Zeit im Ausland gelebt. USA oder Kanada. Und als er zurückgekommen sei, habe er offensichtlich Geld gehabt, so dass er auf dem Hof des Vaters alles umkrempeln konnte. Der Vater gab dann auch die kleine Landwirtschaft auf und habe sich nur noch um die Pflege des alten Bahnhofs und das Bahnhofsgelände gekümmert. Beide gehörten zu seinem Grund und Boden. Er wollte immer so eine Art Museum daraus machen. Der Sohn, hieß es, wolle den Bahnhof aber abreißen oder in den geplanten Golfplatz einbeziehen.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Verrückt so was, oder?“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Auf jeden Fall leben also beide“, warf Wolfgang gespannt ein.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ja, natürlich leben beide. Warum fragen Sie?“</p><p>Wolfgang und seine Frau schauten sich bedeutungsvoll an.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ach, ich meine nur.“</p><p>In Gedanken versunken verließen sie die Wirtschaft und das Flusstal. Hatten sie da bei den beiden Motorradfahrern irgendetwas falsch verstanden? Aber beide? Oder waren das Spinner oder einfach merkwürdige Spaßvögel, die ihnen einen abstrusen Streich spielen wollten? Bei Wolfgang verstärkte sich die Meinung, dass da etwas nicht stimme. Das roch nach Kriminellem. Aber es hatte ja wenig Sinn, mit Monika darüber zu reden. Die würde ihn nur wieder als Phantasten bezeichnen. So hing jeder seinen eigenen Gedanken nach.</p><p><span
class="drop-cap">J</span>etzt ging es über eine große Wiese wieder bergauf. Die dichte Wolkendecke hatte sich in viele einzelne Wolken aufgelöst, und hin und wieder huschte auch mal ein Sonnenstrahl hervor. Ein leichter angenehmer Wind hatte sich erhoben. Auf der Wiese vor Betreten des Waldes stand ein Pony mit aufrechter, wehender Mähne auf der Weide.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Wolltest du nicht immer so sein wie dieses Pony, von kühnem, ungezähmtem Geist?“ fragte Wolfgang seine Frau plötzlich.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Ja, das stimmt“, antwortete sie. „Aber warst du nicht sogar mal eins?“</p><p>Er grinste und murmelte etwas Unverständliches in seinen grauen Bart.</p><p>Der Wald öffnete sich auf eine Wiesenlandschaft am Hang, die ringsum von den jetzt wieder goldgelb leuchtenden Buchenwäldern umrahmt war. Vor ihnen lag Obermühlen mit seinen beiden Fachwerkhäusern wie eine ungestörte Idylle. In dem ersten Haus schien die junge Familie des Computermenschen zu wohnen. Man sah es an dem Spielzeug vor dem Haus und der Kinderwäsche, die auf der Leine im Garten hing. Ein paar Pferde und etwa sechs Kühe auf den Weiden, ein Stück entfernt der traditionelle zweirädrige Anhänger mit dem zylinderförmigen Zinkbehälter, an dem sich die Kuhtränke befand. Die Kühe hatten sogar Hörner!</p><p><iframe
frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=linde&amp;aq=&amp;sll=51.016779,7.330627&amp;sspn=0.006331,0.021136&amp;vpsrc=6&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Linde+Lindlar,+Oberbergischer+Kreis,+Nordrhein-Westfalen&amp;ll=51.019331,7.320777&amp;spn=0.006695,0.021136&amp;t=h&amp;z=14&amp;output=embed" width="425"></iframe><br
/> <small><a
style="color: #0000ff; text-align: left;" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=linde&amp;aq=&amp;sll=51.016779,7.330627&amp;sspn=0.006331,0.021136&amp;vpsrc=6&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Linde+Lindlar,+Oberbergischer+Kreis,+Nordrhein-Westfalen&amp;ll=51.019331,7.320777&amp;spn=0.006695,0.021136&amp;t=h&amp;z=14">Größere Kartenansicht</a></small></p><p>Die einfache Asphaltstraße endete schon ein Stück vor dem ersten Haus und mündete in einen Weg, der aus altem Grauwackepflaster bestand. Keine Hunde liefen ihnen bellend entgegen, dafür aber zwei heftig zischende Gänse, die die Fremden mit zornig vorgerecktem Hals zu vertreiben suchten. Das zweite Haus war ein stattliches Fachwerkhaus mit angebautem Stall, der mit grün gestrichenen Brettern verkleidet war. Rechts und links befanden sich weitere Schuppen aus grauschwarz gewordenem Holz. Wenn nicht ein Auto da gestanden hätte, hätte das Ganze vor hundert oder mehr Jahren kaum anders ausgesehen.</p><p>„Und wie harmonisch alles in die Landschaft eingebettet ist“, dachte Wolfgang. Wenn er dieses Anwesen besitzen würde, würde er sicher auch diesen raffgierigen, für Schönheit unempfindlichen Makler hassen. Überhaupt Makler! Eine unnötige Spezies Mensch. Eigentlich regelrechte Schmarotzer. Aber was würde er machen, wenn er in der Lage der Leute in dieser Gegend wäre? Sicher, verkaufen würde er nicht. Nur dann würden andere verkaufen, und zum Schluss säße man da wie auf einer Insel. Das ist dann ja auch kein normales Leben mehr. Und sein ganzes Leben kämpfen um so eine Idylle? Vor allem: wie kämpfen? Vor Gericht? Wenige Chancen wahrscheinlich. Da kann man sich schon vorstellen, dass einer sich seine Gerechtigkeit selber herstellt, bis hin zu Mord und Totschlag. Mord und Totschlag? Da waren ja wieder diese Gedanken! Von Beginn an hatte er auf dieser Wanderung „gerochen“, dass hier etwas stank. Immer wieder kam er auf Mordgedanken. Ja, aber wer sollte denn hier wen ermorden, und warum?</p><p><span
class="drop-cap">P</span>lötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Der Computermensch hatte die schwarzen Motorradtypen beauftragt, den Makler und vielleicht auch dessen Vater umzubringen, um einen Golfplatz in dieser Gegend zu verhindern! Du bist ja verrückt. Nur weil du eigentlich gar keine Lust zum Wandern hast, und dich das alles langweilt, denkst du dir solche Geschichten aus. Monika hat schon Recht. Vielleicht war das auch nur ein Ablenkungsversuch von seinen eigenen Problemen. Und doch kam er immer wieder auf diese Gedanken zurück.</p><p
style="padding-left: 30px;">„Schau mal zurück! Das sieht ja wieder herrlich aus“, riss ihn Monika wieder aus seinem Brüten.</p><p>Tatsächlich, hinter dem tiefen Flusstal zog sich ein weiter grüner Hang hinauf, bekrönt von den Dächern von Linde mit seinem spitzen Kirchturm. Und davor in paradiesischer Ruhe die Häuser von Obermühlen, jetzt in hellem Sonnenschein. Wie auf einem Gemälde von Ludwig Richter. Aber der hatte ja damals schon Idyllen gemalt, die der Wirklichkeit nicht mehr entsprachen. Immerhin war damals die Industrielle Revolution schon mitten im Gange.</p><p>Aber warum sollte er sich eigentlich nicht an dem Anblick solcher Schönheiten erfreuen? Die Geschichte ging zwar weiter, aber es wurden ja auch Naturschutzgebiete und Nationalparks errichtet, den Menschen zur Freude und zur Erholung. Wie gut ging es ihnen doch eigentlich, bei aller Arbeit und allen Sorgen. Und ausspannen musste man eben auch mal, wie sie es gerade taten. Monika hatte Recht. Sie hatte eigentlich die gesündere Einstellung zum Leben, war realistischer als er. Er musste immer wieder irgendwo die perfekte Welt suchen, und wenn das nicht klappte, wurde er depressiv oder vermutete Verbrecher am Werk.</p><p><span
class="drop-cap">J</span>etzt kamen sie wieder aus einem Waldstück heraus und wanderten über einen grasbewachsenen Weg, der auf beiden Seiten in eine Wiese überging, waagerecht, nur im Hintergrund von bunten Herbstwäldern begrenzt. Und jetzt öffnete sich auf der linken Seite der Wald zu einem Waldtal, das endlos erschien, aber hinten wunderbar den Blick auf den verwunschenen Kessel von Breidenbach eröffnete mit Burg und Kapelle. Wunderbar!</p><p>„Ist das ein Leben!“ rief er auf einmal, wie er es früher öfter spontan auf Wanderungen getan hatte, genauso wie sein Freund, der wegen Schwierigkeiten mit den Knien solche Wanderungen gar nicht mehr unternehmen konnte. Was war er selber doch eigentlich für ein Glückspilz, dass er das noch konnte! Er war ja auch im Grunde kerngesund, wenn man von den paar Wehwehchen absah, die sowohl ihn als auch Monika ab und zu plagten. Spontan umarmte er sie und gab ihr einen Kuss.</p><p>„Na also“, meinte sie nur. „Jetzt hast du doch wieder Spaß am Wandern.“</p><p><span
class="drop-cap">A</span>ls sie kurz darauf ihr Ziel, die Kapelle mit den zwei hochragenden Pappeln oben am Horizont vor sich sahen, begannen sie beide „Droben stehet die Kapelle“ zu singen, mit dem anschließenden Damdadamdam des Schlagzeugs, wie es auf einer ihrer Lieblingsplatten von einer Kölner Popgruppe ertönte. Lachend gingen sie das letzte Stück des Wiesenwegs weiter, bis sie im Wald wieder die Straße erreichten, an dem Haus, hinter dessen Hecke sie beim Beginn der Wanderung die quakende Stimme gehört hatten.</p><p>Sie waren schon fast vorbei, als sie auf der Einfahrt einen Polizeiwagen stehen sahen und einen der Polizisten fragen hörten:</p><p
style="padding-left: 30px;">„Und die beiden Motorradfahrer wollen Sie wirklich nicht gesehen haben und kennen Sie auch nicht?“</p><p
style="padding-left: 30px;">„Nein, das habe ich Ihnen doch schon zweimal gesagt“, antwortete die unsympathische quakende Stimme.</p><p>Wolfgang und Monika schauten sich mit erstarrenden Blicken an.</p><p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p><p>Wo gehen Sie im Bergischen Land wandern? Was sind Ihre (Geheim-)Tipps? Machen Sie mit und berichten Sie über das Wanderland Bergisches Land im Bürgerportal. Sie können sich selbst <a
href="../mitarbeit/registrieren/">hier anmelden und Beiträge schreiben</a> – oder uns Ihre Texte/Hinweise per Mail schicken:<strong> info@in-gl.de</strong></p><p>&nbsp;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://in-gl.de/2011/11/21/mord-am-bahnhof/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced (User agent is rejected)
Database Caching 18/40 queries in 0.030 seconds using disk: basic

Served from: in-gl.de @ 2012-05-25 18:06:36 -->
