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15 Gründe für den Autobahnzubringer

Schon vor vier Jahren hatte Grünen-Ratsmitglied Peter Baeumle-Courth 15 Gründe gegen die diskutierte L 286 Ortsumgehung aufgestellt, inzwischen lebt das Thema wieder auf. In der Debatte in der Facebook-Gruppe „Politik in Bergisch Gladbach” zeigt sich, dass es auch jede Menge Bergisch Gladbacher gibt, die sich heftig über die Verkehrssituation beklagen und vehement einen besseren Zugang zur Autobahn fordern.

Daher komme ich der Bitte des Bürgerportals gerne nach und liste 15 Gründe für den Autobahnzubringer auf:

  1. Effiziente Erschließung der Gewerbegebiete Zinkhütte und Britanniahütte.
  2. Resultierend steigende Attraktivität für Neuinvestitionen.
  3. Steigende Gewerbesteuereinnahmen.
  4. Schaffung neuer Arbeitsplätze (Lohnsteuereinnahmen).
  5. Weniger Lärm und Umweltbelastung auf der Bensberger Straße sowie auf der Dolmanstraße.
  6. Steigende Attraktivität der Einkaufs- und Fußgängerzone Bergisch Gladbach.
  7. Bessere Verkehrsanbindung für Berufstätige außerhalb von Bergisch Gladbach.
  8. Steigende Sicherheit für Fahrradfahrer, Schulkinder und Fußgänger.
  9. Weniger Aggressivität im Straßenverkehr. (Stau verursacht Aggressionen)
  10. Bessere Hilfsmöglichkeiten für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei durch kürzere Fahrtzeiten.
  11. Mehr Zufriedenheit für die Pendler des Öffentlichen Nahverkehrs durch weniger Verspätungen.
  12. Weniger Verschleiß der aktuellen Fahrbahn und dadurch geringere Instandhaltungskosten.
  13. Alternativrouten für Straßensperrung (Instandsetzungsarbeiten oder Blockierungen durch Unfälle).
  14. Senkung der kosten für Ansässige Serviceunternehmen durch geringere Fahrtzeiten.
  15. Wertsteigerung viele Grundstücke durch bessere Verkehrsanbindung (In Bergisch Gladbach) und Wertsteigerung viele Grundstücke durch weniger Verkehrsbelastung (Dolmanstraße/ Bensbergerstraße)

Ich weiß übrigens, wovon ich hier rede: Als Kundendienstmitarbeiter bin ich jedes Jahr 100.000 Kilometer zwischen Bergisch Gladbach, Frankfuhrt, Osnabrück, Luxemburg und die Niederlande unterwegs. Und ich kenne die wirtschaftlichen Nachteile, die meinem Arbeitgeber durch meinen Wohnort entstehen: Im Durchschnitt brauche ich 37 Minuten vom Zentrum zur A4-Auffahrt in Refrath.

Ich bestehe aber nicht unbedingt auf die Trasse über den Bahndamm. Aber ich bestehe darauf, dass endlich etwas zur Entlastung des bestehenden Straßennetzes unternommen wird.

Jetzt sind Sie dran, was denken Sie?

Zur Info: Die Umweltverträglichkeitsstudie wird heute in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt, morgen im Umweltausschuss noch einmal angesprochen. Jeweils ab 17 Uhr, Rathaus Bensberg, öffentliche Sitzung.