Die Vorstände: Lothar Uedelhoven (Vorsitzender), Alexander Litz, Thomas Büscher, Hans-Jörg Schaefer

Die „neue” VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen hat nach der Fusion im vergangenen Sommer zum ersten Mal Geschäftszahlen vorgelegt – und verkündet „in allen Bereichen starke Ergebnisse”.

Die VR Bank eG Bergisch Gladbach und die Volksbank Rhein-Wupper eG waren im Juni 2017 verschmolzen worden. Wie auch bei der „alten” VR Bank dient das Kreditgeschäft als Wachstumstreiber, in einem nach wie vor schwierigen Umfeld für Banken, zeigen die jetzt veröffentlichten vorläufigen Zahlen.

Bei einigen Kennziffern wie der Bilanzsumme deutet sich jedoch eine Abschwächung der Wachstumsraten ab. Wichtige Kerndaten, die auch mehr über die Effekte der Fusion aussagen, stehen wie gewohnt erst in einigen Monaten zur Verfügung.

Nach Angaben der VR Bank kletterte das Kreditvolumen um 5,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro noch stärker als im Vorjahr (4,1 Prozent). Dahinter verbergen sich die ausgeteilten Kreditvergabe an Unternehmen und an private Kunden,  zur Finanzierung von Maschinen, Fahrzeugen, Immobilien und Konsumgütern.

Auch die Einlagen der Kunden stiegen, allerdings nur um gut 1,6 Prozent (Vorjahr: 3,5) auf 1,563 Milliarden Euro. In einer ähnlichen Rate wuchs die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank (Vorjahr: 4,3), um 31 Millionen auf 1,95  Milliarden Euro.

„Vor dem Hintergrund der unverändert anspruchsvollen Marktbedingungen im Bankensektor, sind unsere guten vorläufigen Zahlen keine Selbstverständlichkeit“, sagt der Vorstandsvorsitzende Lothar Uedelhoven. „Unsere Verschmelzung hat uns sowohl bei den Krediten als auch bei den Einlagen zusätzliche wichtige Impulse für das Kundengeschäft gegeben.“

Obwohl es einige Personen gab, die bei beiden „alten” Banken Mitglied waren und jetzt nicht mehr doppelt gezählt werden, nahm die Zahl der Mitglieder um 444 Kunden auf nun 46.143 zu. Damit ist jetzt knapp die Hälfte der Kunden der Bank (94.492) auch Mitglied.

Angaben zum Gewinn, der Eigenkapitalquote und zum Cost-Income-Ratio kann die Bank wie üblich erst zur Vertreterversammlung im Sommer vorlegen. 

Für 2018 hat sich die VR Bank zwei Ziele vorgenommen: Die Potenziale für das Kundengeschäft im vereinten Geschäftsgebiet weiter ausschöpfen. Und in digitale Dienstleistungen investieren.

„Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren verändert“, sagt Lothar Uedelhoven. „Neben einer kompetenten und persönlichen Beratung erwarten die Menschen, dass sie ihre alltäglichen Bankgeschäfte auch digital erledigen können.” Daher werde die Bank verstärkt in Standorte und Technologie investieren.

Gerade erst hat die Genossenschaftsbank ein neues Beratungscenters für Firmenkunden und Baufinanzierung bezogen, im ehemaligen Gebäude der Barmer an der Bensberger Straße 55. Zudem können weitere Produkte über die Website der Bank gebucht werden, dort steht jetzt auch ein Service-Chat zur Verfügung. 

Den Geschäftsbericht der VR Bank Bergisch Gladbach 2016 können Sie hier nachlesen. 

Weitere Beiträge zum Thema:

https://in-gl.de/2017/12/13/vr-bank-eg-bergisch-gladbach-leverkusen-eine-starke-bank-fuer-die-region/

VR Bank wächst aus eigener Kraft – und durch eine Fusion

VR Bank und Volksbank Rhein-Wupper werden eins

VR Bank will Marktanteil ausbauen – und ins Netz

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.