Der neue Vorsitzende Gerhard Heilig; Schatzmeister Wolfgang Müller; Karl-Hermann Piecq, Stv. Vorsitzender; Werner Eßer, Beisitzer. Foto: Bernd Schmeier

Niemals geht man so ganz… das gilt jedenfalls für Dagmar Heiß. Nach jahrelanger, erfolgreicher Führung der Freiwilligen-Börse hat die Diplom-Finanzwirtin den Vorsitz niedergelegt, aber das bisher nicht besetzte Amt der Schriftführung übernommen.

Dagmar Heiß

Die Freiwilligen-Börse RheinBerg e.V. (FWB) als ehrenamtlicher Vermittler von Freiwilligen, die ein Ehrenamt anstreben, liegt Dagmar Heiß ebenso am Herzen wie die gute Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen und den Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung würdigte ihre großen Verdienste und sprach ihr einen besonderen Dank aus.

Unter ihrer Leitung wuchs die Zahl der registrierten Interessenten auf 707 Personen und die Zahl der gemeinnützigen Vereine und Organisationen, die Ehrenamtler über die FWB suchen, auf 204.

Als eigenes Projekt übernahm die FWB die kostenlose Schulung von zahlreichen Flüchtlingen in der deutschen Sprache durch ausgebildete Pädagogen.

Zum Ende ihres Vorsitzes, den sie aus persönlichen Gründen niederlegte, krönte Dagmar Heiß ihre Tätigkeit, indem sie Dr. Gerhard Heilig davon überzeugte, ihr Nachfolger zu werden und sich für das Amt des Vereinsvorsitzenden zur Verfügung zu stellen. Er wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt.

Heilig war bereits seit geraumer Zeit Mitglied des Teams, das mittwochs die FWB-Geschäftsstelle betreut, um Interessenten zu beraten und Empfehlungen zu geben.

Neben der Wahl von Dagmar Heiß als Schriftführerin wurden die übrigen Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre wiedergewählt:

  • Stellvertretender Vorsitzer: Karl-Hermann Piecq
  • Schatzmeister: Wolfgang Müller
  • Beisitzer: Werner Eßer

Weitere Infos zur Freiwilligen-Börse: www.fwb-direkt.de

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Interessant!
    Seit 2014 habe ich im Rahmen von HERWI Migranten unterrichtet und betreut, zum Teil mehr als 15 Stunden pro Woche. Bestärkt auch durch die Meinung von Herrn Bosbach, ehemals MdB, habe ich als pensionierter Lehrer versucht, meine nicht unbeträchtlichen Aufwendungen dafür steuermindernd anzusetzen.
    Als ich dann aber von Frau Heiß dafür eine Bescheinigung der FWB erbat, unterstellte sie mir den Versuch des Steuerbetrugs, was mir vorsichtig gesagt abwegig und deshalb also irrelevant war.
    Weitere Recherchen meinerseits beim WDR und im Finanzministerium Düsseldorf ergaben dann die Kenntnis, daß die Steuerwirksamkeit sehr wohl möglich sei, wenn bestimmte organisatorische Vorgaben erfüllt sind. Frau Heiß, u.a., habe ich davon informiert, aber keine Reaktion erhalten.
    In Bergisch Gladbach ist die steuerliche Dimension des ehrenamtlichen Tuns ansonsten wohl nicht bekannt, in Köln jedoch sehr wohl.
    Ist Köln zu fern, räumlich und metaphorisch?
    Gerade die Berichte in den Medien über “Geschäfte ” mit den Migranten, letztlich aus den Steuerkassen, die auch die Ehrenamtler füllen, lassen den Umgang mit den “Mäzenen” der Lebenszeit, also auch Rentner und Pensionäre in einer deutlichen Schieflage erscheinen.

    Seit einiger Zeit helfe ich Migranten, aber ohne den Apparat.
    Geht auch und besser für alle Beteiligten.
    Gruß Robert Peters