Der Ganey Tikva-Verein organisiert eine Veranstaltung, um die Aktivitäten der BDS-Bewegung zu informieren, die zum Boykott Israels aufruft. Dazu hat er auch den Beit Jala-Verein eingeladen.

BDS? Kennen Sie schon das neue „Kauft-nicht-bei-Juden“? Antisemitismus, „Israelkritik“ und die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) sind mittlerweile europaweit täglich Thema in den Medien.

Aber, was ist die BDS Bewegung überhaupt, wie ist sie entstanden und wo begegnen wir den Aktivitäten im Alltag und in Bergisch Gladbach? Was sind die Ziele und wer die Unterstützer? Was sind die Auswirkungen der Kampagne gegen Israel? Wie stehen die Palästinenser zu BDS?

Antworten auf diese Fragen gibt der Referent Gaby Spronz (vom Aktionsforum Israel) auf Einladung des Ganey-Tikva-Vereins heute Abend um 19:30 Uhr im großen Ratssaal im Rathaus Bergisch Gladbach. Der Verein folgt damit dem Aufruf der Parteispitzen an die Bürgerschaft sich mit der BDS-Kampagne inhaltlich auseinander zu setzen.

Darum sind natürlich die Bürgermeister, die Fraktionen und selbstverständlich alle Interessierten herzlich eingeladen. Ganz besonders würde sich der Ganey-Tikva-Verein über die Teilnahme der Mitglieder des Beit Jala Vereins freuen und hat dazu über die Vorsitzenden die Einladung an alle Mitglieder ausgesprochen.

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Ganey-Tikva-Verein

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. ist zu erreichen über die Vorsitzende Petra Hemming, per Mail: petra.hemming@gmail.com

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2 Kommentare

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  1. Schade, dass Sie unsere heutige Veranstaltung zum Thema nicht besucht haben. Sie hätten einiges lernen können.
    BDS bestreitet das Existenzrecht Israels und hat enge Verbindungen zum Terrorismus.
    Der NRW-Landtag hat die BDS-Kampagne EINSTIMMIG als antisemitisch geächtet.

  2. Es ist sehr bedauerlich, dass hier den Verleumdungen des israelischen „Ministerium für öffentliche Sicherheit“ Raum gegeben wird.
    Die BDS-Kampagne ist eine von der Zivil­ge­sell­schaft in Palästina initiierte gewalt­lose, internationale Bewegung zur Verteidigung des Existenzrechts der Palästinenser in deren Heimat. Dieses Recht hat nichts mit Antisemitismus zu tun.
    Es ist das Recht der palästinensischen und der deutschen Zivilgeselllschaft diesem Recht der Palästinenser mit den gewaltlosen Mitteln der Zivilgesellschaft Nachdruck zu verleihen.
    Insbesondere mit der Forderung nach einem Boykott all der israelischen Akteure, die von der Entrechtung, Beraubung und Vertreibung der Palästinenser profitieren.