Eine weitere Bürgersprechstunde steht derzeit nicht auf dem Plan, statt dessen wendet sich Bürgermeister Lutz Urbach zum Wochenende per Videobotschaft an die Bürger. Und stellt dabei die Leute vor, die im Moment die Entscheidungen treffen. Aber nur virtuell.

Der Bürgermeister sitzt in einem Sitzungsraum der Feuerwache Nord, in der täglich um halb zehn der städtische Krisenstab, der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) tagt. Allerdings ist der Raum menschenleer – und das auch während der Sitzungen, berichtet Urbach. Denn der Krisenstab berät sich inzwischen nur noch per Videokonferenz.

Dennoch stellt Urbach die wichtigsten Leute – in Abwesenheit – vor. Geleitet wird der SAE von Dezernent Frank Stein. Mitglieder sind die Fachbereichsleiter:innen, der Leiter der Feuerwehr, die Leiterin der Ordnungsbehörde, die Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und nach Bedarf auch externe Gäste.

Jeden Morgen schätzen sie die aktuelle die Lage ein und treffen die entsprechenden Entscheidung. In Abstimmung mit dem Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises, der für Gesundheitsfragen zuständig ist.

Eine kleine Geschäftsstelle des Stabes arbeite rund um die Uhr, um jederzeit neue Informationen einordnen und verarbeiten zu können. „Wir üben diese Stabsarbeit seit Jahren regelmäßig, deshalb geht uns die Arbeit heute sehr gut von der Hand”, sagt Urbach.

Das habe er den Bürgern „heute einfach mal erklären” wollen, sagt Urbach. Und schließt mit der Zusicherung: „Wir sind immer für Sie da.” In der aktuellen Lage zwar nicht persönlich aber telefonisch.

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