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Große Test-Aktion im Peter-Landwehr-Haus

Der Kreis RheinBerg ändert seine Informationspolitik und nennt erstmals die Namen von Krankenhäusern und Altersheimen, die von Corona betroffen sind. Nach einem neuen Fall lief heute im CBT-Haus in Hand eine sehr große Testaktion an.

Bislang hatte sich der Rheinisch-Bergische Kreis geweigert, die Namen betroffener Einrichtungen öffentlich zu machen. Zunächst hatte der dafür den Datenschutz genannt, später aber konkretisiert, dass man einen Imageschaden verhindern und den Kliniken bzw. Heimen zunächst Gelegenheit geben wolle, Mitarbeiter, Patienten, Bewohner und Angehörige selbst zu informieren.

Nach Kritik der Medien und aus der Bevölkerung lenkt die Kreisverwaltung nun ein Stück weit ein und veröffentlicht die Namen, allerdings erst nach einer Sperrfrist von 24 Stunden. Damit, so der Kreis in einer Mitteilung am Dienstag, werde man beiden Seiten gerecht.

15 Infektionen im St. Josefhaus

Damit ist nun öffentlich, dass in der vergangenen Woche das St. Josefshaus in Refrath und das CBT-Wohnhaus Peter Landwehr von Corona-Infektionen betroffen waren.

Im St. Josefshaus liegen nach Angaben der Kreisverwaltung seit Montag alle Testergebnisse vor. Hier seien elf Bewohner und vier Mitarbeiter positiv getestet worden. Bei 65 weiteren Tests waren die Ergebnisse negativ. 

CBT Wohnhaus Peter Landwehr komplett getestet

Im CBT-Wohnhaus Peter Landwehr sei dagegen am Dienstag eine neue größere Testaktion angelaufen, weil hier eine Bewohnerin positiv getestet wurde, die in einem noch nicht betroffenen Gebäudeteil untergebracht ist. Sie war im Krankenhaus routinemäßig auf Corona getestet worden.

Daher habe das Gesundheitsamt am Dienstag alle Bewohner und Mitarbeiter des gesamten Seniorenheims getestet. Die Ergebnisse dieser neuen 200 Abstriche stehen noch aus.