Das Team: Michael Müller (vereinsbegleiter-rbk), Inge Lütkehaus (Paritätische), Christian Gollmer (FoNaB) und Gerhard Heilig (FWB)

Die ehrenamtlichen Vorstände von Vereinen müssen viele Themen und damit verbundene Herausforderungen bewältigen. Um sie zu unterstützen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und zu vernetzen starten die Freiwilligenbörse Rhein-Berg, das Forum für Nachhaltigkeit und der Paritätische jetzt das Projekt „vereinsbegleiter-rbk“.

Vereinsvorstände sind fortlaufend mit einer Vielzahl von Themen und den damit verbundenen Herausforderungen konfrontiert: Finanzen, Rechtsfragen, Umgang mit Ehrenamtlichen, Personalführung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Verhandlungen mit Politik und Verwaltung, Zukunftsprozesse. Gleichzeitig sorgen die Vereine in unserem Kreis für Attraktivität und Vielfalt und fördern das menschliche Miteinander.

Austausch und Fortbildung

Bei ihren Aktivitäten möchte das neue Projekt „vereinsbegleiter-rbk“ die Vereinsvorstände aktiv unterstützen. In Zusammenarbeit der Kreisgruppe Rhein-Berg des Paritätischen, der Freiwilligen-Börse RheinBerg (FWB) und des Forums für Nachhaltigkeit (FoNaB) stehen gemeinsam für dieses Vorhaben, das Michael Müller, engagierter Vereinsbegleiter, leiten soll. Die Staatskanzlei des Landes NRW fördert das Projekt.

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Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe sollen Vereine regelmäßig zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen, beraten, und falls es notwendig wird, sollen Experten von außen zur Problemlösung eingeladen werden. Angedacht sind jeweils zwei Treffen pro Quartal.

Neugierig geworden? Wer Interesse hat, kann sich unter vereinsbegleiter-rbk@fwb-direkt.de mit Namen, Telefon und der Kontaktadresse des Vereins melden und den Einwahllink anfordern.
Auftaktveranstaltung: Dienstag, 18. Mai, 18 – 19:30 Uhr
Kontakt: Michael Müller Tel 02202 209 74 55, E-Mail vereinsbegleiter-rbk@fwb-direkt.de

Dabei ist jeweils eine „Vereinswerkstatt“ geplant, in der sich Vorstände im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe über Probleme und Möglichkeiten austauschen können. Des Weiteren sollen Themenabende mit Expertenbegleitung organisiert werden.

Die Inhalte richten sich nach den Wünschen der Teilnehmer. Die Aufgabe von „vereinsbegleiter-rbk“ ist es also, Räume zu schaffen, in dem dieser Austausch möglich ist. In Zeiten von Corona wird das erste Treffen per Videokonferenz stattfinden.

Projekt baut auf Vorerfahrungen auf

Die Qualifizierung von Vereinsbegleiter:innen kann an Ergebnisse des Projektes „Engagement braucht Leadership“ anknüpfen, das der Paritätische NRW 2014 bis 2016 umgesetzt hat. An acht Standorten in NRW wurde dabei ausgelotet, wie Vereine neue Ehrenamtliche für die eigene Vorstandsarbeit gewinnen, den anstehenden Generationswechsel gestalten und die eigene Arbeit verbessern können.

In den Jahren 2019 und 2020 wurden an neun Standorten in NRW bereits Vereinsbegleiter:innen qualifiziert. Das Transferprojekt zur Qualifizierung von Vereinsbegleiter:innen ist zum 1.10.2020 gestartet und läuft bis zum 31.09.2021.

Die Arbeit in Vereinen, insbesondere die der Vorstände basiert in ganz wesentlichem Umfang auf ehrenamtlichem Engagement. Dieses Engagement zu binden, Nachwuchs zu gewinnen und gleichzeitig die Qualität der Vereinsarbeit zu sichern, ist gerade für kleine, unabhängige Vereine eine große Herausforderung.

In den Kommunen finden sie nur sehr selten direkte Ansprechpartner:innen oder konkrete Unterstützung. Genau hier setzt das „Projekt zur Qualifizierung von Vereinsbegleiter:innen“ an, das vom Paritätischen NRW in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen NRW (lagfa nrw) geleitet wird: Ziel ist es, eine systematische Unterstützung für Vereine und Vorstände zu entwickeln.

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3 Kommentare

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  1. Es ist ein schönes Gruppenfoto
    vor dem Rathauseingang! Allerdings
    wären die Namen der handelnden Personen
    schon sehr hilfreich, um die Zuordnung zum
    Projekt transparenter zu machen.

  2. Gute Idee!
    Wer steht denn da auf der Treppe vor dem Rathaus?
    Wer ist Michael Müller?
    Viel Erfolg bei der Vernetzung!