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Bergische Rheinland soll Öko-Modellregion werden

Die NRW-Landwirtschaftsministerin hat den Vertreter:innen der Kreise Rhein-Berg, Oberberg und Rhein-Sieg die Förderzusage für die gemeinsame Öko-Modellregion übergeben. Bis zu 720.000 Euro fließen in den Ausbau des ökologischen Landbaus.

Mehr Bio-Produkte aus der Region, insbesondere Milch und Rindfleisch, kurze, schonende Transporte von Schlachttieren und Gemüse aus ökologischem Anbau – das sind die wichtigsten Ziele der neuen Ökomodellregion „Bergisches RheinLand“.

Ziel der Modellregionen ist es, verstärkt Anreize für Herstellung und Nachfrage regionaler Öko-Produkte zu setzen. Dafür hat der Rheinisch-Bergische Kreis nun eine Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen für drei Jahre erhalten – bis zu 720.000 Euro.

Zur Öko-Modellregion „Bergisches RheinLand“ gehören neben dem Rheinisch-Bergischen Kreis auch der Oberbergische Kreis und der östliche Rhein-Sieg-Kreis.

„Regional, handwerklich, naturnah – so sieht ökologische Erzeugung im Rheinisch-Bergischen Kreis aus“, erklärt der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann, zum Auftakt. „Mit der Förderung des Landes schaffen wir die richtigen Rahmenbedingungen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen dabei genauso wie Verbraucherinnen und Verbraucher dafür gewonnen werden, sich aktiv für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierwohl einzusetzen.“

Bis 2030 soll ein Fünftel der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Nordrhein-Westfalen ökologisch bewirtschaftet werden. Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser überreichte im Düsseldorfer Umweltministerium die Auszeichnungsurkunden mit der Förderzusage und einem jährlichen Zuschuss von jeweils bis zu 80.000 Euro an Vertreterinnen und Vertreter der ersten drei Öko-Modellregionen.

Neben dem Bergischen RheinLand sind auch der Kreis Höxter dabei sowie – als gemeinsame Region Niederrhein – die Kreise Wesel und Kleve.

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