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„Jede*r hat das Recht auf ein Geschlecht: das eigene“

Die Körper intergeschlechtlicher Menschen lassen sich vorherrschenden Geschlechts-Definitionen nicht zuordnen. Viele dieser Menschen sind Opfer von Ausgrenzung und Diskriminierung. Mit diesem Thema setzt sich die Ausstellung „Jede*r hat das Recht auf ein Geschlecht: das eigene“ von Amnesty International in der VHS auseinander.

Von medizinisch nicht notwendigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung.

Intergeschlechtliche Menschen werden mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale geboren, ihre Körper lassen sich nicht den vorherrschenden Definitionen von männlich und weiblich zuordnen. Weltweit sind dies 1,7 Prozent der Kinder.

Die Ausstellung in der VHS Bergisch Gladbach – Haus Buchmühle – findet vom 02. Mai bis 20. Mai 2022., montags bis freitags von 08.00 bis 21.00 Uhr, statt.

In dieser Ausstellung von Amnesty International schildern sechs Menschen ihre persönlichen Erfahrungen und formulieren ihre dringenden Forderungen nach politischen wie gesellschaftlichen Veränderungen.

Ihre Perspektiven brauchen Gehör, um mehr Wissen und Akzeptanz zu schaffen. Denn jede*r hat ein Geschlecht: das eigene.

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