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AWO veranstaltet Graffiti-Workshop zum Thema Demokratie

Der Anteil autoritär regierter Staaten stieg in den vergangen Jahren ständig. Weniger als die Hälfte der Welbevölkerung lebt noch in einer Demokratie. Um Jugendliche für diese Tendenzen zu sensibilisieren veranstaltete die Jugendberatung der AWO einen Graffiti-Workshop mit Demokratie-Stehcafe.

In diesem Jahr widmete sich die AWO Aktionswoche dem Thema Demokratieförderung. Der AWO Bundesverband teilt mit: „Nur noch 45,7 Prozent der Weltbevölkerung lebten laut Demokratieindex im vergangenen Jahr in einer Demokratie. Dabei ist in den vergangenen Jahren der Anteil autoritär regierter Staaten stetig gestiegen. Doch auch in Deutschland zeigen rechtspopulistische Tendenzen in Teilen der Bevölkerung, gesellschaftliche Verwerfungen während der Corona-Krise und der Krieg in der Ukraine, wie wichtig es ist, sich immer wieder für die Demokratie einzusetzen“.

Um vor Ort für ein demokratisches Miteinander, Vielfalt und Beteiligung einzutreten, veranstaltete die AWO Jugendberatung einen Graffiti-Workshop und bot das Format „Demokratie-Stehcafé“ für Jugendliche aus Bergisch Gladbach an.

Für die Aktion lieferte das Atelier KLKS Schablonen mit Statements wie „Stop Racism“ und „Democracy for all“, die die Jugendlichen für ihre kreativen Werke verwenden konnten. Auch konnten sie ihre eigenen Ideen einbringen. Kurzerhand wurde auch mal ein Skateboard mit den strahlenden Farben besprüht. Zum Abschluss des Workshops gestalteten die Jugendlichen miteinander ein Bild mit vielen bunten Graffitis zum Thema Demokratie.

Im „Demokratie-Stehcafé“, einem Format mit verschiedenen Fragekarten zu demokratischen, gesellschaftspolitischen und persönlichen Themen konnten sich alle Workshop-Besucher*innen zusammen mit den Mitarbeitenden der Jugendberatung austauschen.

Das „Demokratie-Stehcafé“ wurde von der AWO Bezirksverband Mittelrhein entwickelt.

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