Typisch bergisch: Fachwerk und Schiefer

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Foto: Alessandro de Matteis

Schwarz, Weiß und Grün – das sind die typischen Farben im Bergischen Land. In zahlreichen historischen Ortskernen finden sich urige Häuser mit genau dieser Farbkombination, die man auch den „Bergischen Dreiklang“ nennt.

Insbesondere die typischen Fachwerkhäuser sprechen hier ihre eigene Sprache. Schwarz gestrichenes Holzständerwerk mit senkrechten und waagerechten Balken prägen die Fassaden. Die diagonalen Balken sorgen als Aussteifung für die Stabilität.

Dazwischen findet man traditionell Gefache mit einem Gerüst aus Staken und Weidengeflecht ausgefüllt mit einem Gemisch aus Lehm und Stroh und weißem Farbanstrich. Die Holzsprossenfenster zieren große grüne Schlagläden. Beim Bauernhaus ist außerdem eine grüne Haustür als Klöntür typisch, bei der man den oberen Flügel separat öffnen kann und die Haustiere beim „Klönen“ nicht flüchten konnten.

Manchmal findet man auch Haustüren in Ochsenblutrot. Primär fand dieser Anstrich bei den Holzdielenböden in den Wohnräumen Anwendung.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist in der aktuelle Ausgabe der „Bergischen Zeitung BauenWohnenLeben” im Heider Verlag erschienen. Die gesamte Ausgabe mit vielen weiteren Themen rund um das Bauen und Modernisieren lesen Sie hier. 

Zur bergischen Bauweise gehören aber auch die Häuser mit den typischen grau-schwarzen Fassaden aus Naturschiefer. Er dient als Wetterschutz. Abhängig von Stand und Reichtum des Hausbesitzers wurde der Schiefer entweder an allen vier Häuserseiten oder nur an der primär dem Wetter zugewandten Seite angebracht. Eine Holzverschalung war die schlichtere Lösung und kam vor allem bei Nebengebäuden wie Ställen und Remisen vor.

Eine Kernsanierung im Denkmalschutz. Foto: Lisa Wendling/bauoffice

Selbstverständlich kamen die verwendeten Baumaterialien aus der Region. Die Fundamente, Keller und der Sockel aus Grauwacke aus dem nahe liegenden Steinbruch, das Holz aus dem Wald, der Lehm am besten auf dem eigenen Grundstück gewonnen. Auch der rheinische Schiefer wurde im Bergischen abgebaut und als Baumaterial verarbeitet.

Um die historisch wertvolle Bausubstanz zu erhalten, stehen etliche der Gebäude unter Denkmalschutz. Viele Fachwerkhausbesitzer haben mit Liebe zum Detail die alten Konstruktionen materialgerecht rekonstruiert und konnten ggf. für den Mehraufwand Steuervorteile in Anspruch nehmen.

Fachwerkdorf Hückeswagen. Foto: Dominik Ketz/Naturarena

Fachwerk- und Schieferhäuser sind häufig in großer Zahl in den historischen Ortskernen zu finden. Insbesondere Bergneustadt, Hückeswagen, Engelskirchen-Ründeroth, Lindlar, Nümbrecht, Wermelskirchen, Wipperfürth und Ruppichteroth verfügen über idyllische, Gemütlichkeit und Ruhe ausstrahlende Ortskerne. Hier lohnt es sich, einen ausgiebigen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen zu unternehmen und zwischendurch in eines der urigen Gasthäuser einzukehren.

Aber auch in zahlreichen kleinen Dörfern und Weilern, eingebettet in die weite Wald- und Wiesenlandschaft, findet man zuweilen große Ansammlungen an Fachwerkhäusern. Bekannt ist die kleine, zu Nümbrecht gehörende Ortschaft Bruch. Schon wer seinen Blick über die hügelige Landschaft hinüber zu dem kleinen Dorf schweifen lässt, kann die anheimelnde bergische Atmosphäre genießen. (LW)

Dieser Beitrag ist in der Ausgabe November/Dezember 2019 der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” im Heider Verlag zuerst veröffentlicht worden. Die digitale Ausgabe können Sie hier lesen.

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Die nächste Ausgabe der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” erscheint am 18. Januar 2020.

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Das Bergische Land bietet einen hohen Freizeitwert

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Foto: stock.adobe.com/Daniel Chetroni

Wer im Bergischen Land wohnt, kann stolz auf seinen ökologischen Fußabdruck sein. Denn weite Reisen oder gar Flüge sind hier nicht nötig, um etwas zu erleben. Die Wanderwege sind traumhaft und bieten atemberaubende Aussichten, die Radwege je nach Geschmack sportlich-anspruchsvoll oder gemütlich-beschaulich und die Freizeiteinrichtungen lassen keine Wünsche offen.

„Bei uns sind Arbeit und Erholung noch im Einklang“, beschreibt Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, die Region treffend. „Wobei unsere touristischen Angebote ja nicht nur für unsere Gäste sind, sondern auch den Menschen, die hier leben, mehr Lebensqualität bieten.“

Die bergische Natur trägt zum hohen Wohlfühlfaktor bei und sorgt für prächtige Bilder. Das Land steigt sanft an, fällt sacht wieder ab und nimmt Wälder und Wiesen auf seinem Weg mit. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf idyllische Talsperren. Allein im Oberbergischen Kreis gibt es 13 Stück davon, so viele wie in keinem anderen Landkreis Nordrhein-Westfalens.

Mekka der Wanderfreunde

Eines der Wahrzeichen der Region ist Schloss Homburg in Nümbrecht. Aber auch andere Schlösser wie beispielsweise in Bergisch Gladbach, Hückeswagen und Gimborn oder auch Schloss Burg laden zu Besuchen ein.

So wundert es niemanden, dass das Bergische Land bei diesen Aussichten als das Mekka der Wanderfreunde gilt. Über 4.000 Kilometer Wanderwege laden ein, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Wo es sich besonders lohnt, sich auf Schusters Rappen auf den Weg zu machen, zeigt unsere Übersicht mit den beiden Fernwegen „Bergischer Weg“ und „Bergischer Panoramasteig“ mit ausgesuchten einzelnen Etappen.

Radfahren als Genuss-Faktor

Wer das Fahrrad bevorzugt, kommt genauso auf seine Kosten. Radfahren ist im Bergischen Land schlicht und ergreifend ein Genuss. Ganz entspannt lässt sich die Region dank vieler asphaltierter Radwege abseits der Haupt- und Bundesstraßen radelnd erleben.

Genussradfahrer, die es flach lieben, sind in Bach- und Flusstälern von Agger und Sülz bestens aufgehoben. Wer eher sportlich ambitioniert ist, findet dagegen in steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten die ge­wünschte sportliche Herausforderung. Einige interessante Routenempfehlungen finden Sie in unserer zweiten Übersicht.

Wer jetzt noch nicht genug erlebt hat, dem bleibt nach wie vor eine große Auswahl. Vom Hochseilgarten K1 in Oden­thal bis hin zum Kanufahren auf der Wupper. Viel Spaß.

Wanderwege im Bergischen Land

Bergischer Weg

Wandern auf historischen Spuren, Länge der Route: 260 Kilometer

  • Etappe 1: Essen – Velbert, Länge der Route: 11,4 Kilometer
  • Etappe 10: Much – Neunkirchen, Länge der Route: 15,2 Kilometer
  • Etappe 11: Neunkirchen – Hennef, Länge der Route: 20,2 Kilometer

Bergischer Panoramasteig

Wandern mit einzigartigen Aussichten, Länge der Route: 244 Kilometer

  • Etappe 1: Ründeroth – Lindlar, Länge der Route: 16,1 Kilometer
  • Etappe 10: Morsbach – Waldbröl, Länge der Route: 19,1 Kilometer
  • Etappe 11: Waldbröl – Nümbrecht, Länge der Route: 23 Kilometer
  • Etappe 12: Nümbrecht – Ründeroth, Länge der Route: 20,8 Kilometer

Radtouren im Bergischen Land

  • Die Fachwerkroute rund um Nümbrecht (41,9 Kilometer)
  • Agger-Bigge-Runde (68,6 Kilometer)
  • Overath – Wahner Heide (40,9 Kilometer)
  • Aqualon Runde (53,6 Kilometer)
  • Bergischer Panorama-Rundweg (131,6 Kilometer)
  • Rundtour zu Schloss Gimborn (32,8 Kilometer)
  • Kierspe – Flugplatz Dümpel – Aggertalsperre (41,6 Kilometer)

Dieser Beitrag ist in der Ausgabe September/Oktober 2019 der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” im Heider Verlag zuerst veröffentlicht worden. Die digitale Ausgabe können Sie hier lesen.

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Die nächste Ausgabe der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” erscheint am 16. November 2019.

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Ökologisches Bauen in der Region: Die Natur ins Haus holen

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Ökologie und Moderne – eine gute Symbiose. Foto: Fotolia/KB3

Ökologische Massivholzhäuser erfreuen sich im Bergischen Land steigender Beliebtheit. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker wissen die Vorteile des in solchen Bauten besonders gesunden Raumklimas zu schätzen. Anbieter vor Ort realisieren von Bergisch Gladbach bis Gummersbach, von Lindlar bis Wuppertal immer mehr „grüne“ Gebäude.

Als „grünes“ Gebäude bezeichnet man ein Haus, das unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt wurde. Die Gebäude charakterisieren sich unter anderem durch eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material.

Solartechnik zur Stromgewinnung auf dem Dach. Foto: Fotolia/4th Life Photography

Gleichzeitig werden schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt reduziert. Der Leitgedanke setzt sich dabei idealerweise über alle Phasen des Gebäude-Lebenszyklus von der Projektentwicklung, der Planung und der Konstruktion über den Betrieb, die Wartung und die Demontage fort.

Holzfassaden als ökologischer Grundbaustoff. Fotolia/Kalle Kolodziej

Wenn man ökologisch bauen will, wird man letztlich jedes einzelne Produkt, das man beim Bauen verwendet, kritisch auf seine ökologischen Eigenschaften prüfen.

Um als Bauherr nicht grenzenlos überfordert zu werden, empfiehlt es sich, das Ziel ökologisches Bauen gemeinsam mit einem Architekten oder Fachbetrieb zu verwirklichen.

Zehn Gründe sprechen für ein Haus in ökologischer Bauweise

  • Sie entscheiden, wie Ihr individuelles Haus aussehen wird.
  • Sie bauen Ihr Haus umweltbewusst mit dem nachwachsenden Primärrohstoff Holz und anderen ökologisch sinnvollen Baustoffen wie Zellulose.
  • Sie bauen energiesparend und übertreffen aufgrund dessen die Vorgaben der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV).
  • Sie wohnen gesund und behaglich durch zweischaligen diffusionsoffenen und damit atmungsaktiven Wandaufbau mit natürlichen Baustoffen ohne chemischen Holzschutz.
  • Sie investieren zukunftssicher und wertbeständig mit hochwertigen und baubiologisch anerkannten Materialien, extern kontrolliert durch die Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e. V.
  • Sie bestimmen den Grad des Ausbauzustandes mit Ihren handwerklichen und finanziellen Möglichkeiten.
  • Sie realisieren nahezu jede architektonische Stilrichtung, Gebäude- und Dachform.
  • Sie sparen Zeit und Geld. Die trockene Bauweise erspart das Austrocknen und der hohe Grad an Vorfertigung ermöglicht eine kürzere Bauzeit und damit eine geringere Doppelbelastung durch Zins und Miete.
  • Sie erhalten ein Haus, das mitwächst. Nachträgliche Umbauten oder Erweiterungen sind durch die Holzrahmenkonstruktion problemlos realisierbar.
  • Gesundes und individuelles Wohnen.

Fachbetriebe im Bergischen Land realisieren Ihren Traum vom ökologischen Bauen mit Kompetenz und Sachverstand.

Christian Eckl

Umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung. Foto: Fotolia/js-photo

Hintergrund: Maßstäbe für das ökologische Bauen

  • Gewinnung von Strom durch Solartechnik auf dem Dach
  • Naturbaustoffe (Lehm, Ziegel, Natursteine aus der Umgebung, Holz, Strohballen, Pflanzen zum Beispiel zur Dachbegrünung)
  • Natürliche Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Holzfaserdämmplatte, Flachsfaser, Hanffaser, Schafwolle, Stroh) oder Recyclingmaterial (z. B. Zellulose aus Altpapier)
  • Anbringen einer sehr guten Wärmedämmung
  • Naturfarben, Klebstoffe und Lacke auf Pflanzenbasis ohne Lösungsmittel und mit geringem Anteil flüchtiger organischer Verbindungen
  • Mehrfachisolierte Fenster aus lokalen Hölzern statt Kunststoff
  • Möglichst umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung des Gebäudes (wo keine Fenster möglich sind, kann es mit Lichtleitsystemen – das heißt, einem System aus Röhren und Spiegeln – an den Bestimmungsort geleitet werden)
  • Natürliche Bodenbeläge (z. B. Kork, Massivholzdielen und Holzparkett aus regional gewachsenem Holz, Linoleum)
  • Warmwassererzeugung mittels thermischer Solaranlage bei Bedarf ergänzt durch alternative Heizsysteme (z. B. Geothermie, Pelletheizung)
  • Warmwasseranschluss für die Waschmaschine
  • Nutzung des sogenannten Grauwassers (Abwasser aus Badewanne, Dusche und Waschmaschine) für die Toilettenspülung, Nutzung des Regenwassers nach Grobfilterung zum Waschen der Wäsche. Dies bedeutet konkret ein Zweikammersystem (Grauwasser und Regenwasser werden separat aufgefangen). Das Regenwasser muss auch gefiltert werden oder man leitet das erste Regenwasser nach langer Trockenheit ab und nutzt das Regenwasser erst dann, wenn das Dach schon rein gewaschen ist (nach längerem Regen)
  • Wenn die örtlichen Gegebenheiten dies erlauben: Bau einer Pflanzenkläranlage, Nutzung der anfallenden Biomasse als Dünger im eigenen Garten, eine Alternative wäre der Bau einer solchen (Klein)-Kläranlage gemeinsam mit mehreren Nachbarn
  • Beim Bau von Mehrfamilienhäusern besonders wichtig: Schaffung von Möglichkeiten zur Mülltrennung, überdachte Fahrradstellplätze Quelle: Wikipedia

Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Juli/August 2019 der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” im Heider Verlag zuerst veröffentlicht worden. Die digitale Ausgabe können Sie hier lesen.

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Die nächste Ausgabe der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” erscheint am 21.9.2019.

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„Bergisches RheinLand“: das Beste aus beiden Welten

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Hingucker auf der „Schäl Sick“ sind nicht nur die Schafe auf den Pollerwiesen. Foto: Fotolia.com/rcfotostock

Tolle Landschaft, viel Wasser, großes Freizeitangebot, gute Arbeitsmarktsituation und eine hohe Lebensqualität – der Oberbergische und Rheinisch-Bergische Kreis sind alles andere als die „Schäl Sick“ von Köln.

Die Region kombiniert gleichermaßen die Vorzüge von Urbanität mit den Vorzügen des guten Lebens im ländlich geprägten Raum. Im Rahmen des NRW-Strukturförderprogramms REGIONALE 2025 hat das „Bergische RheinLand“ jetzt die Chance, ein eigenes, selbstbewusstes Profil zu entwickeln.

Als attraktiver Lebensraum hat die Region viel zu bieten – und zwar mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Gelegen zwischen der Rheinschiene im Westen und dem eher ländlich geprägten Teil bis zur A45 verbindet der Raum die Vorteile des Lebens auf dem Land mit der Nähe zu den Metropolen. Eben das Beste aus beiden Welten auf einmal.

Hinweis der Redaktion: Die neue Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” wird an diesem Wochenende an ca. 150.000 Haushalte im Rheinisch-Bergischen und im Oberbergischen Kreis verteilt. Die digitale Ausgabe können Sie bereits hier lesen.

Es geht dabei nicht um Urbanität im großstädtischen Sinn, sondern vielmehr um ein urbanes Lebensgefühl, das durch ein vielfältiges Wohnangebot, kurze Wege, einem Mix an Lebensstilen und innovativen Arbeitsplätzen charakterisiert ist.

Um diese Lagegunst noch mehr in den Fokus zu rücken, unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen mit der REGIONALE 2025 die strukturelle Entwicklung im „Bergischen RheinLand“. Ziel ist es, in den kommenden Jahren die Lebensqualität vor Ort durch Konzepte und konkrete Projekte zu verbessern.

Projektraum mit über 700.000 Menschen

Das „Bergische RheinLand“ setzt sich aus insgesamt 28 Kommunen zusammen: Neben dem gesamten Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis gehört auch der östliche Teil des Rhein-Sieg-Kreises zum Gebiet der REGIONALE 2025. Damit vereint der Projektraum mehr als 700.000 Menschen auf einer Fläche von rund 2.000 km2.

Eingebettet in die Region Köln/Bonn hat das „Bergische RheinLand“ Anschluss an wichtige Forschungs- und Wissenschaftsstandorte und profitiert von der guten Arbeitsmarktsituation und dem Image von Städten wie Köln, Leverkusen oder Bonn.

Darüber hinaus liegen die Natur und zahlreiche Naherholungsmöglichkeiten direkt „vor der Haustür“. Die Struktur ist übersichtlich, es existiert ein funktionierendes ehrenamtliches Engagement, Traditionen werden gelebt und der Reichtum an Ressourcen ist groß.

Gleichzeitig sieht sich die Region mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die es zu lösen gilt, wie etwa dem wachsenden Wohnraum- und Gewerbeflächendruck, noch lückenhaften Mobilitätsangeboten oder dem Klimawandel.

Charakteristisch für den Projektraum ist die übersichtliche Siedlungsstruktur. Zahlreiche Dörfer und Weiler prägen das Landschaftsbild und bieten viel Entwicklungspotenzial. Foto: Volker Barthel

Frische Ideen entwickeln

Das „Bergische RheinLand“ kann diese bestehenden Herausforderungen meistern und dabei die Entwicklungsdynamik der Rheinschiene aktiv einbeziehen. Hier setzt die REGIONALE an. Bis zum Zieljahr 2025 gilt es, schlummernde Potenziale vor Ort zu wecken, frische Ideen in die Köpfe zu bringen und kluge Maßnahmen und Projekte vor Ort zu entwickeln.

So kann ein Raum mit besonderem Profil entstehen: mit lebendiger Urbanität, einladenden öffentlichen Räumen, eingebettet in die traumhafte (Wasser-)Landschaft und besseren und zukunftsfähigen Wohnangeboten. Eine solche Profilierung wird möglich, wenn sie von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam aktiv gestaltet wird.

Das Engagement lohnt sich, denn der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis sind lebenswerte Räume, die es weiterzuentwickeln gilt – hier gibt es das gute Leben unmittelbar vor den Toren der Rheinschiene.

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Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Mai/Juni 2019 der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” im Heider Verlag zuerst veröffentlicht worden. Die digitale Ausgabe können Sie hier lesen.

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Die nächste Ausgabe der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” erscheint am 6.7.2019.

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Vorbildliche Stadtentwicklung: Das Steinmüllergelände

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Entwurf der Halle 51. Foto: Korthaus Projektentwicklung GmbH

Was haben die Kreisstädte Bergisch Gladbach und Gummersbach gemeinsam? In beiden Stadtzentren gibt oder gab es eine Papierproduktion. In Bergisch Gladbach wurde 1829 die Fein-Papierfabrik J. W. Zanders gegründet, in Gummersbach 1855 die Papierfabrik L&C Steinmüller (Wachs- und Glaspapier).

Die Stadt Bergisch Gladbach erwarb 2017 die Freiflächen und Gebäude an der Gohrsmühle und inzwischen auch das Kernareal der Firma Zanders. Auf Teilen des ehemaligen Firmengeländes wird aber weiterhin unter dem Namen Zanders Paper GmbH Papier produziert. Hierin liegt der wesentliche Unterschied zu Gummersbach, wo die Fabrikimmobilien ab 2002 komplett leer standen.

1873 waren dort Dampferzeuger in das Produktionsprogramm von L&C Steinmüller aufgenommen worden, die sich daraufhin umbenannte in „Papier-, Kesselfabrik und Eisengießerei von L&C Steinmüller (LCS)“ – sie wuchs danach zum größten Arbeitgeber im Oberbergischen Kreis.

Altstadt Gummersbach und Steinmüllergelände/Ackermann-Areal

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, welcher Geräuschpegel durch diese Produktion bis zuletzt mitten in der Stadt herrschte. Nach der Übernahme – zunächst durch die „Phillip Holzmann AG“, danach durch die „Babcock Borsig AG“ – ging die „LCS“ mit dieser 2002 in die Insolvenz.

Meilensteine aus der Chronik des Stadtumbaus:

  • 2003/2004 Die „Revitalisierung des Steinmüllergeländes“ wird zum städtebaulichen Schwerpunktprojekt des Oberbergischen Kreises – Bewerbung bei der „Regionale2010“.
  • Im Mai 2005 wird der „A-Stempel“ erteilt (Freigabe der Fördermittel für die Projekte).
  • 2006 Expertise zur baulichen Umnutzung der Halle 32, die auf den ältesten Fundamenten des ehemaligen Werkgeländes steht.
  • 2007 Einrichtung der Projektgruppe Steinmüller innerhalb der „EGG“ und Abriss alter Fabrikhallen zur Flächenaufbereitung.
  • Im November Eröffnung des neuen Campus der Technischen Hochschule Köln (THS).
  • 2008 Im Auftrag der Stadt kauft die „EGG“ das benachbarte „Ackermann-Areal“ mit dem Ziel der baulichen Entwicklung für generationsübergreifendes Wohnen.
  • 2010 Eröffnung der Kindertagesstätte „Hand in Hand“ auf dem Ackermann-Areal.
  • 2013 Eröffnung der umgebauten Halle 32.
  • August 2013 Eröffnung der Schwalbe-Arena und des Heiner-Brand-Platzes.
  • September 2013 Beginn der Bauarbeiten für das neue Einkaufszentrum.
  • 2014 Freigabe der Treppe zum Ackermann-Areal zwischen Steinmüllerallee und Rospestraße.
  • 2015 Eröffnung des neuen Einkaufszentrums „Forum Gummersbach“ und des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs der Stadt.
  • 2016 Beginn der Bauarbeiten für die neue Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises (inzwischen bezogen) und Spatenstich des „Quartier 4“ (Q4) auf dem Ackermann-Areal (Fertigstellung nach zwei Jahren Bauzeit!).
  • 2017 Beginn der Bauarbeiten für das neue Amtsgericht (Bezug: April 2019).
  • 2018 Baubeginn des Kinoneubaus.

Baukräne werden noch einige Zeit das Stadtbild von Gummersbach prägen. Aber überall erkennt man bereits das neue Gesicht der Innenstadt von Gummersbach.

Die Grafik zeigt den aktuellen Entwicklungsstand und geplante Bauabschnitte. Quelle: Entwicklungsgesellschaft Gummersbach

Die Frage, ob die „Altstadt“ unter den vielen neuen Angeboten leidet, beantwortete uns Jürgen Hefner, Gummersbachs technischer Beigeordneter, mit einem klaren Nein. Im Gegenteil, durch die vielen Verbindungswege und die neue Urbanität profitiere sie eindeutig und trage somit ebenfalls zur Attraktivität von Gummersbach bei. Das schlüssige Verkehrskonzept mit der Ringstraße runde das Ganze schließlich ab. (DK)

Weitere Details zur Chronologie sind nachzulesen auf der Homepage der Entwicklungsgesellschaft Gummersbach (EGG).

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Frühere Ausgaben und die wichtigsten Themen:

Die digitale Ausgabe von BauenWohnenLeben: 1/19

Die digitale Ausgabe von BauenWohnenLeben: 4/18

Die digitale Ausgabe von BauenWohnenLeben: 3/18

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Heißer Trend für kühle Tage: Saunabau im Bergischen

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Der bergische Winter kann kalt, nass und lang sein – und damit aufs Gemüt schlagen. Ein entspannter Saunatag vertreibt den Winterblues, macht müde Glieder munter und sorgt für tiefe Entspannung. Auch in unserer Region entscheiden sich daher immer mehr Menschen für den Bau einer eigenen Sauna.

Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Wir haben für Sie zusammengestellt, worauf es beim Bauprojekt Sauna ankommt und an welchen regionalen Trends Sie momentan nicht vorbeikommen.

Die Skandinavier wissen seit Jahrhunderten: Saunieren entspannt und trägt zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte bei. Das Ritual des Schwitzens haben sie deshalb fest in ihren Alltag integriert – ohne lange Anfahrtswege, einfach von zu Hause aus. Auch im Bergischen Land erlebt die Saunakultur derzeit eine Blüte.

Viele Baddesigner haben ihr Dienstleistungsspektrum bereits angepasst und integrieren die heiß-dampfende Wellness­oase in ihre Entwürfe. Gefragter noch als die Indoor-Kabine ist im Bergischen Land aber vor allem die Gartensauna. Kein Wunder: Viele Häuser verfügen gerade in ländlichen Gebieten über ausreichend große Grundstücke, die Platz für die eigene Saunalandschaft bieten.

Saunalandschaft? Ja, denn der Bau eines hölzernen Saunahauses allein reicht für das echte Saunaerlebnis nach skandinavischem Vorbild nicht aus: Outdoor-Dusche, sichtgeschützte Umkleidemöglichkeit und Liegefläche oder gar ein Schwimmteich zum Sprung ins kühle Nass sollten fester Bestandteil der Planung sein. Gleiches gilt für die Laufwege, welche die einzelnen Bereiche miteinander verbinden. Rutschfeste und barfußfreundliche Materia­lien sind hierbei Trumpf.

Holz oder Glas? Eine Glaubensfrage

Der Wunsch nach Individualität macht auch vor dem Saunabau nicht Halt: Gerne wird das Saunahaus an den Stil des Wohngebäudes angepasst. Im Bergischen gelingt dies besonders gut, da viele der typischen Landhäuser von der rustikalen Holzständerbauweise geprägt sind, die sich dann in der klassischen Holzsauna wiederfindet.

Doch auch ein Stilbruch ist möglich: Glas ist nämlich das Trendprodukt 2019. In einer gläsernen Kabine kann der Blick schon beim Schwitzen in die Weite des Bergischen schweifen. Ideal also für alle Landschaftsenthusiasten. Viele Saunaliebhaber stören sich aber an dem eher kühlen Werkstoff: Holz bietet aus ihrer Sicht mehr Gemütlichkeit und auch der Geruch des sich erwärmenden Naturmaterials sei unverzichtbar für ein authentisches Erlebnis.

Wer an Glas dennoch Gefallen findet, aber nicht auf sein Dufterlebnis verzichten will, dem seien aromatische Saunaaufgüsse empfohlen. Mit ihnen werden gleich mehrere Sinne angesprochen, was ein weiterer Trend des Saunabaus ist: Multisensuales Erleben lautet hier das Stichwort.

Das gelingt beispielsweise durch ein ausgeklügeltes Lichtdesign, das auf installierte Boxen und die daraus erklingende Entspannungsmusik reagiert. Diese technischen Extras werden natürlich via Touchscreen gesteuert, der die gewählten Einstellungen für den nächsten Saunagang speichert. Ergonomisch geformte Liegeflächen oder integrierte Infrarotstrahler, die für besonders schnelle und effektive Tiefenwärme sorgen, runden das Saunaerlebnis der Extraklasse ab.

Die Aufzählung dieser meist kostspieligen Extras sollte Ihnen aber noch keinen Angstschweiß auf die Stirn treiben: Skandinavisches Saunieren kommt ohne all diese Trendprodukte aus – und ist für echte Saunafans ohnehin die einzig wahre Methode entspannten Schwitzens.

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Heider gibt wieder eine „Bergische Zeitung” heraus

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Die neue Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” aus dem Heider Verlag ist mit einer Fülle von Themen rund um das Thema Haus erschienen. Hier können Sie die ganze Ausgabe digital lesen.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 16./20. März 2019.

Bergische Zeitung BauenWohnenLeben
Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Straße 102 – 116, 51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 95 400, Mail – WebsiteFacebook

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Heider gibt wieder eine „Bergische Zeitung” heraus

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Lebe lieber ländlich: Bergischer Einrichtungsstil im Trend

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Das Bergische ist nicht zuletzt wegen seiner einmaligen Landhausarchitektur bekannt. Liebhaber schätzen die rustikale Optik und beziehen die oftmals historischen Elemente in ihre Innenraumgestaltung ein. Doch wie sieht der bergische Einrichtungsstil überhaupt aus? Was sind Wohntrends für 2019?

Und wie gelingt es jetzt im Winter, die eigenen vier Wände in einen gemütlichen Rückzugsort zu verwandeln? Wir haben bei der Raumausstatterin Dagmar Reitz nachgefragt.

„Wir beobachten in den letzten Jahren ein Umdenken“, erzählt uns die Wohnexpertin. „Die regionale Verbundenheit schlägt sich vermehrt in der Einrichtung nieder. Wo vor einigen Jahren Möbel aus dem Discounter ohne individuelle Note dominierten, achten unsere Kunden heute wieder verstärkt darauf, woher die verwendeten Materialien stammen und ob sie zum Design des Hauses und zur Region passen.“

Hinweis der Redaktion: Die ganze Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” können Sie weiter unten lesen. 

Das traditionelle Grün der bergischen Haustüren wird beispielsweise wieder vermehrt nachgefragt, aber auch Schiefer oder die bergische Grauwacke, die als Fliesenspiegel in der Küche oder im Badezimmer Verwendung finden. „Natürlichkeit ist sowieso eines der ganz großen Einrichtungsthemen der nächsten Jahre.“ Reine Woll- und Leinenstoffe oder rustikale Holzelemente erleben eine neue Renaissance.

Aber bitte mit Farbe!

Im Kontrast zur gelebten Natürlichkeit steht ein weiterer Trend für 2019: Farbe. Alles wird bunter, knalliger und damit individueller – weg vom Einheitsbeige oder Baumarktgrau. „Ich freue mich immer, wenn meine Kunden mutig Farbe bekennen“, schmunzelt Reitz.

Redakteurin Christina Klug-Nohr spricht mit Raumausstatterin Dagmar Reitz in ihrem Ladenlokal in Refrath über bergische Wohntrends. Foto: Elke Strothmann

Akzente lassen sich nicht nur über Wandfarben setzen, auch Teppiche, farbenfrohe Polstermöbel, Kissen oder Accessoires können helfen, das angesagte Farbenspiel ins eigene Zuhause zu holen. Wer es doch lieber zurückhaltender mag, wird Gefallen an modernen pastelligen Rosatönen finden oder sich für die angesagten Kreidefarben begeistern können, mit denen jedes Möbelstück im Handumdrehen einen Hauch Natürlichkeit erhält.

„Dieser Stil passt sehr gut ins Bergische Land. Denn matte Oberflächen schaffen Wärme und damit Gemütlichkeit. Beides Attribute, die man üblicherweise mit bergischen Landhäusern verbindet.“

Kleine Räume, dunkle Räume?

Was einerseits eine kuschelige Atmosphäre verströmt, kann andererseits schnell dunkel wirken. Denn historische Häuser zeichnen sich häufig durch einen gedrungenen Grundriss mit kleinen, verwinkelten Räumen und niedrigen Decken aus.

Dagmar Reitz hat einen Expertentipp, wie man die bergische Bauweise insgesamt größer und heller erscheinen lassen kann: „Moderne Pastelltöne eignen sich besonders gut, um Helligkeit zu schaffen.

Außerdem ist es wichtig, dass man die Raumgestaltung über eine ganze Wohnebene hinweg durchzieht: Einheitliche Bodenbeläge – beispielsweise breite Landhausdielen – und homogene Wandfarben erzeugen den Eindruck von Weitläufigkeit. Helle, fließende Stoffe sind bei kleinen Räumen ebenso Trumpf wie zurückhaltende Dekorationen, die nicht zu groß sein dürfen.“

Stilbruch als Stilelement

Zwar schätzen viele Menschen die äußere Erscheinung der bergischen Bauweise als Bekenntnis der eigenen Verbundenheit zur Region, doch trotz klassischer Fassaden wollen sie auf ein modernes Wohngefühl nicht verzichten. Um ein solches zu erreichen, ist meist aber eine Sanierung notwendig: Dabei werden Grundrisse geöffnet und kombinierte Wohnflächen geschaffen, wie sie besonders in der zeitgenössischen Architektur vorkommen.

„Ein kubischer Anbau ist oft ein guter Kompromiss“, weiß Dagmar Reitz aus Erfahrung. „Der Stilmix wird so zum Statement.“ Im ländlicheren Bereich sehe man solche architektonischen Gegensätze häufiger.

In den größeren Städten des Bergischen Landes würde ein anderer Stil bevorzugt: „In den Eigentumswohnungen meiner Kunden ist die skandinavische Richtung ein echter Evergreen“, sagt Reitz.

Wunderbar winterlich mit drei einfachen Tricks

Und obwohl bei diesem nüchternen Einrichtungsstil gerade Linien und dezente Farben dominieren, muss nicht auf Gemütlichkeit in der kalten Jahreszeit verzichtet werden: „Ob Stadt oder Land, aus meiner Sicht schaffen drei Dinge sofort eine kuschelige und einladende Atmosphäre: Das Licht echter Kerzen, Wolldecken und Fellplaids sowie dunkelgrüne Farbe – ob durch echtes Tannengrün oder entsprechende Wohnaccessoires.“ Dann kann der Winter ja kommen! (CKN)

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Die 4. Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” aus dem Heider Verlag ist mit einer Fülle von Themen rund um das Thema Haus erschienen. Hier können Sie die ganze Ausgabe digital lesen.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 9. Januar 2019.

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Fachwerk: Modernes Wohnen im traditionellem Gewand

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Stadtflucht – das Bergische als Zuzugsgebiet

Heider gibt wieder eine „Bergische Zeitung” heraus

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Fachwerk: Modernes Wohnen im traditionellem Gewand

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Schwarze Schieferfassaden, weiße Fensterlaibungen, grüne Schlagläden: Immer mehr Menschen möchten in historischen bergischen Fachwerkhäusern wohnen. Der Trend geht in Richtung Leben in einem traditionellen Umfeld.

Umgebaut bieten Fachwerkhäuser die perfekte Mischung aus modernem Wohnen und rustikalem Charme. Bei der Sanierung und Modernisierung ist jedoch einiges zu beachten.

Fachwerkhäuser haben eine lange Tradition im Bergischen Land. Sie sind in der Region als Bergische Häuser bekannt und vor allem in den historischen Ortskernen zu finden. Wer in einem solchen Haus wohnt, lebt meist mit mehreren Jahrhunderten Geschichte unter einem Dach.

Hinweis der Redaktion: Die ganze Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” können Sie weiter unten lesen. 

Viele Menschen schätzen das klassische rustikale Äußere und den individuellen Charme der Gebäude. Technisch aktualisiert und zeitgenössisch eingerichtet, erlauben Fachwerkhäuser ein modernes Wohnen in traditionellem Gewand.

Aufwendige Sanierung

Die Anpassung eines alten Fachwerkhauses an heutige baurechtliche und energetische Anforderungen ist häufig mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Die Sanierung bedeutet einen erheblichen Eingriff in die grundlege Konstruktion der Häuser, da das Fachwerk zunächst freigelegt werden muss, damit mögliche Schäden an der Substanz begutachtet und behoben werden können.

Bei der Begutachtung müssen zahlreiche Aspekte kontrolliert werden, zum Beispiel die Standfestigkeit der Wände, offene Fugen und Risse, Schäden durch Feuchte sowie Befall durch Schädlinge und Pilze. Gerade bei lange vernachlässigten Fachwerkhäusern kann der Sanierungsaufwand sehr hoch sein. Versteckte Schäden, die erst später entdeckt werden, können die Kosten deutlich in die Höhe treiben.

Wichtig für eine nachhaltige Sanierung ist der vorsichtige Umgang mit der Bausubstanz der Fachwerkhäuser. Um diese so weit wie möglich zu erhalten, gilt es, neue Baustoffe mit Bedacht und Zurückhaltung in die Konstruktion zu integrieren.

Energetischer Umbau

Einer der heikelsten Punkte bei der Sanierung ist die Wärmeisolierung. Hier sind die Möglichkeiten häufig begrenzt. Denn eine Außendämmung von denkmalgeschützten Häusern ist in der Regel nicht möglich, da sie das Aus­sehen der Gebäude nachhaltig ver­ändern würde. Oft bleibt daher nur die Innendämmung.

Besonders gut eignen sich natürliche Dämmstoffe, die sich nahtlos in die Konstruktion der Fachwerkhäuser eingliedern lassen, zum Beispiel in Lehm eingebettete Holz­faserplatten. Die Lehmbettung nimmt Feuchtigkeit auf und hält sie vom Holz ab, sodass die Dämmwirkung des Materials nicht verloren geht.

Weniger empfehlenswert sind hingegen Stoffe wie Mineralwolle oder Styropor, da diese diffusionsdicht sind und daher sehr viel schlechter austrocknen, was wiederum zu Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung führen kann.

Denkmalschutz – Beschränkung und Chance

Der Denkmalschutz ist beim Kauf und Umbau eines Fachwerkhauses Fluch und Segen zugleich. Eigentümer von geschützten Häusern sind zum Erhalt ihres Denkmals verpflichtet. Dies bedeutet, dass jegliche Umbau- und Sanierungsarbeiten durch rechtliche Vorgaben begrenzt werden und daher mit den Behörden abgesprochen werden müssen. Dies betrifft dies vor allem die zu erhaltende Außenfassade eines Fachwerkhauses. Die Anforderungen können unter Umständen erhebliche Kosten mit sich bringen.

Gleichzeitig wird Denkmalschutz wiederum behördlich gefördert. Sowohl der Kauf als auch die Sanierung eines Fachwerkhauses können steuerlich abgeschrieben werden. Es ist lohnenswert, sich im Vorfeld bei der Denk­malschutzbehörde zu informieren und beraten zu lassen, da für viele Baumaßnahmen, die dem Erhalt des Gebäudes dienen, Zuschüsse beantragt werden können. Es bietet sich an, die Hilfe eines auf Denkmalschutz spezialisierten Architekten in Anspruch zu nehmen, um alle Fallstricke zu vermeiden und Förderungen zu nutzen.

Warum es sich lohnt

Der Besitz eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses ist in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden. Es ist aber ein Aufwand, der sich in mehrfacher Hinsicht lohnt: Zum einen bringen die Modernisierung und Sanierung einer Immobilie immer eine Wert­steigerung des Objektes mit sich. Es handelt sich also um eine Investition in die Zukunft.

Zum anderen bieten Fachwerkhäuser die Möglichkeit zu einem Wohnen mit individuellem Charme. Sie sind in ihren architektonischen und historischen Besonderheiten einzigartig und daher idealfür Menschen mit Hang zum Außer­gewöhnlichen. Wer ein Fachwerkhaus pflegt und instand hält, bewahrt ein einzigartiges Stück Geschichte vor dem Verfall. (BK)

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Die 3. Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” aus dem Heider Verlag ist mit einer Fülle von Themen rund um das Thema Haus erschienen. Hier können Sie die ganze Ausgabe digital lesen.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 17. November 2018.

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Stadtflucht – das Bergische als Zuzugsgebiet

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Fachkompetenz und Ausschreibung zahlen sich aus

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In jeder Ausgabe der Bergischen Zeitung stellen wir unter dem Motto „Alt wird Neu” ein Projekt unserer Leser vor. Hier geht es um ein schadhaftes Satteldach. Und um eine gelungene Ausschreibung.

Vor Jahren kauften wir eine Gebrauchtimmobilie. Inzwischen war die Dachein­deckung einschließlich der Dachrinnen sanierungsbedürftig.

Das relativ flach geneigte, nicht ausgebaute Satteldach des Hauses, Fläche ca. 240 m², war mit Tonziegeln eingedeckt. Die fehlende Unterlüftung der Eindeckung begünstigte starken Moosbewuchs und ständig erhebliche Frostschäden an den Ziegeln, was immer wieder teure Reparaturen auslöste.

Der Dachstuhl war in Ordnung, die Wärmedämmung der Decke über dem Erdgeschoss entspricht den aktuellen Wärmeschutzanforderungen. Es musste also lediglich die Dacheindeckung erneuert werden.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist in der 2. Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” erschienen. Die ganze Zeitung können Sie weiter unten lesen. 

Ich erstellte also eine Ausschreibung – ich bin Architekt –, über das Gerüst, Abbruch und Entsorgung der alten Dacheindeckung sowie die Erneuerung der Dacheindeckung, bestehend aus Unterspannbahn, Konterlatten, Dachlatten, Neueindeckung und die damit im Zusammenhang stehenden Klempnerarbeiten.

Es stellte sich als schwierig heraus, überhaupt Angebote zu erhalten, doch nach einigen Bemühungen lagen mir fünf vor. Die Angebotsspanne reichte von 25 bis 38 Tausend Euro. Die Vergabe erfolgte an den preiswertesten Bieter.

Letzten Monat ging es dann los. Der Bauablauf war optimal getaktet. Das Gerüst stand keine drei Wochen und das, obwohl nur zwei Dachdecker die kompletten Arbeiten erledigten.

Die Ausführung erfolgte abschnittsweise. Es mussten die Eindeckung, die alten Dachlatten und die Vordeckung aus inzwischen versprödeter Dach­pappe entfernt werden.

Die neue, wasserdichte, diffusionsoffene Unterspann­bahn und die Dachlattung kamen umgehend aufs Dach, was Gott sei Dank verhinderte, dass ein Stark­regen irgendwelche Schäden anrichten konnte.

Bei der Neueindeckung entschied ich mich wieder für Tonziegel, die etwas teurer sind als Betondachsteine, mir aber besser gefallen.

Wichtig ist mir, dass jetzt ausreichende Unterlüftung der Ziegel gegeben und zukünftig nicht mehr mit Moosbefall zu rechnen ist.

Jetzt freuen wir uns über ein schönes neues Dach und danken den fleißigen Handwerkern! (FS)

Machen Sie mit! Aktion: ALT WIRD NEU!

Schicken Sie uns eine E-Mail oder einen Brief unter dem Stichwort „ALT wird NEU“ an die Redaktion (Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach) mit Ihren Umbaufotos und, wenn Sie mögen, einem kurzen Text dazu.

Teilnehmen lohnt sich! Jeder Einsender erhält als Dank ein Buch aus unserem Verlag. Die interessantesten Projekte wählt unsere Redaktion aus und veröffentlicht diese in den nächsten Ausgaben. Wir sind gespannt!

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Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September. Sie beschäftigt sich unter anderem mit dem Trend zum Fachwerkhaus: Was müssen Sie bei einem Kauf und/oder einer Sanierung beachten. Darüber hinaus stellen wir Handwerker in der Region vor und sprechen mit der Polizei über „Smart Homes”. Der Beitrag der Serie „Alt wird Neu” steht unter der Überschrift: „Wie unsere 80er-Jahre-Küche den Sprung ins neue Jahrtausend schaffte“.

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Stadtflucht – das Bergische als Zuzugsgebiet

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Immer mehr Menschen zieht es aus den Städten zurück aufs Land. Auch das Bergische ist Nutznießer der steigenden Mieten in den umliegenden Metropolen: In vielen Teilen der Region verzeichnet die Bevölkerung wieder starke Zuwächse. Am meisten profitieren die Gemeinden mit guter Verkehrsanbindung.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe dafür, das turbulente Stadtleben gegen ländliche Beschaulichkeit einzutauschen – sei es Ruhe, frische Luft oder weniger Kriminalität. Fakt ist jedenfalls, dass zunehmend mehr Menschen eine neue Landlust für sich entdecken und den Großstädten Köln und Bonn den Rücken kehren. Sie wohnen lieber im Rheinisch-Bergischen oder Oberbergischen Kreis und pendeln zu ihrer Arbeit in die Großstadt.

Hinweis der Redaktion: Die ganze Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” können Sie weiter unten lesen. 

Besonders attraktiv für Zuzügler wird das Bergische Land auch durch die hier ansässigen „hidden champions“ – mittelständische Unternehmen, die in ihren Geschäftsbereichen Weltmarktführer sind und daher wertvolle Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Viele dieser Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften und Auszubildenden. Die Beschäftigung im ländlichen Raum ist im bundesweiten Durchschnitt sogar deutlich stabiler als in den Städten. Im Idealfall bedeutet das für viele Menschen: Leben und Arbeit im Grünen.

Hohe Mieten in der Stadt

Der Hauptgrund dürften die stark steigenden Wohnkosten in Köln sein. Gerade für junge Familien sind Häuser und Wohnungen dort kaum noch erschwinglich. Viele versuchen, sich stattdessen ihren Traum vom Eigenheim im Bergischen Land zu erfüllen, da das Leben und Wohnen in der Peripherie der rheinischen Metropole nach wie vor im Schnitt deutlich günstiger ist.

Dieser verstärkte Zuzug hat allerdings auch zur Folge, dass viele Gemeinden im Bergischen Land deutlich anziehende Miet- und Immobilienpreise verzeichnen. (Wir berichteten in der letzten Ausgabe der BauenWohnen­Leben).

Die Wanderungsbewegungen in das Bergische sorgen dafür, dass ehemals schrumpfende Gemeinden wieder kontinuierlich wachsen. In beiden Kreisen profitieren besonders jene Kommunen von diesem Trend, die gute Verkehrsanbindungen an die umliegenden Großstädte bieten.

RheinBerg: Der Speckgürtel von Köln

Laut der offiziellen Wanderungsstatistik der Landesdatenbank NRW sind inden Jahren 2015 und 2016 jeweils deutlich mehr als 18.000 Menschen in den Rheinisch-Bergischen Kreis eingewandert – so viele wie lange nicht mehr. Generell lässt sich seit 2010 ein sukzessiv wachsender Zuzug in den Kreis feststel­len.

„Der Rheinisch-Bergische Kreis profitiert als Speckgürtel von Köln“, so Matthias Wirtz, Leiter Research der KSK-Immobilen GmbH. „Der Kreis übernimmthier eine ‚Wohnfunktion‘:  Das bedeutet, dass viele Menschen im Bergischen woh­nen, aber zur Arbeit nach Köln pendeln, da die Wohnkosten im Rheinisch-Bergischen Kreis trotz hoher Wohnqualität noch niedriger sind als in Köln.“

Besonders Städte mit einer guten Anbindung nach Köln – wie Rösrath und Overath – sind gefragte Ziele. Allein Bergisch Gladbach verzeichnet deutlich mehr als 6.000 zugezogene Bürger pro Jahr.

„Damit der Kreis auch weiterhin von der Metropole Köln profitiert, muss die richtige Balance aus drei Faktoren gewährleistet werden: Die Miet-/Immobilienpreise müssen erschwinglich bleiben, es muss ausreichend zusätzliches Wohnangebot geschaffen und die Lebensqualität, insbesondere das gute Infrastrukturangebot der Region, erhalten werden“, betont Wirtz.

Oberberg: Gute Konjunktur sorgt für Zuzug

Auch der Oberbergische Kreis erfährt seit drei Jahren kontinuierlich steigende Zuwanderungszahlen: Es kommen wieder mehr Menschen als sie fortziehen.

Der Kreis profitiert vor allem von der momentan guten Konjunktur. Mehrere erfolgreiche Weltmarktführer haben ihren Sitz in Oberberg und schaffen dort attraktive Arbeitsplätze, was wiederum für Zuzug sorgt.

„Eine positive Arbeitsmarktentwicklung und damit auch verbunden die Bevölkerungsentwicklung im Kreis hängt natürlich auch von der weiteren konjunkturellen Entwicklung ab“, prognostiziert Wirtz. „Dennoch blicken wir optimistisch in die Zukunft, da hier in den vergangenen Jahren ein solides Fundament geschaffen wurde.“  (BK)

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Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September – unter anderem mit einem Ausblick auf die Bergischen Bautage.

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