Joke spendet Schutzkittel für Kinderhospize

Die Joke Folienschweißtechnik aus Herkenrath hat 1.500 Einweg-Schutzkittel aus eigener Produktion an den Deutschen Kinderhospizverein gespendet. Die Schutzkittel sorgen für die erforderliche Hygiene bei den Hospiz-Mitarbeitern während den Besuchen der Kinder zuhause.

Die Abstands- und Hygieneregeln bringen in der Corona-Krise große Herausforderungen mit sich. Besonders kritisch ist dies in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Hospizen. Hier können Angehörige nur unter strengen Auflagen ihre Liebsten besuchen oder sogar sich von ihnen verabschieden.

Auf Schutzmittel angewiesen

„Um sowohl die erkrankten Kinder, die häufig zur Risikogruppe gehören, als auch ihre Familien und unsere Ehrenamtlichen zu schützen, sind wir auf darauf angewiesen, dass unsere Begleiterinnen und Begleiter Schutzmasken und Schutzkittel tragen“, erläutert Tim Zimmermann, Referent für Pflege beim Deutschen Kinderhospizverein, wie wichtig die Hilfe durch joke Folienschweißtechnik ist.

Der Deutschen Kinderhospizverein begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien. Nur langsam und unter strengen Hygienemaßnahmen sowie nach Abstimmung mit jeder einzelnen Familie kann der Deutsche Kinderhospizverein derzeit in der Corona-Krise schrittweise die aufsuchende Begleitung im häuslichen Umfeld vorsichtig wiederaufnehmen.

Ausbau der Produktionsanlage

Joke Folienschweißtechnik ist ein Anlagenbauer aus Bergisch Gladbach. Das Unternehmen stellt normalerweise Maschinen für die Verarbeitung von Kunststofffolien her. Vor einem Monat hat das Unternehmen die nach eigenen Angaben erste deutsche Produktionsanlage für die Fertigung von Einweg-Schutzkitteln aufgebaut.

Mitte Mai wurden die Kapazitäten nach Angaben von Joke mit dem Aufbau einer weiteren Produktionsanlage erweitert. 100.000 Schutzkittel verlassen seither täglich die Hallen in Bergisch Gladbach – 100 Prozent Made in Germany. Die Kittel werden in den Bereichen Medizin, Pharma und Lebensmittelproduktion eingesetzt.

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Herkenrather Anlagenbauer produziert Schutzkittel

Eigentlich stellt Joke Maschinen und Anlagen her. Doch in der Corona-Krise zeigt sich das Unternehmen flexibel, entwickelt innerhalb von zehn Tagen einen Schutzkittel sowie die entsprechende Anlage – und legt los. 60.000 dringend benötigte Kittel werden jetzt pro Tag hergestellt.

Das Unternehmen in Herkenrath ist Spezialist für Anlagen und Geräte zum Folienschweißen. Doch dann löste die Frage der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung (RBW), welche Unternehmen Schutzkleidung produzieren könnten, einen riesigen Kreativitätsschub aus. Auch Oliver Engelbertz, Regionalvorstand der Kreissparkasse Köln, hatte seine Hände im Spiel, berichtet Joke jetzt.

Die erste Bestellung von 200.000 Schutzkitteln kam dann auch gleich durch den Rheinisch Bergischen Kreis und wirkte wie eine Initialzündung. Die Einwegkittel werden von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der Lebensmittelherstellung täglich eingesetzt.

Udo Fielenbach (l.), Geschäftsführer der joke Folienschweißtechnik GmbH und Controller Marc-André Fielenbach

Die Kittel werden aus 40 µm starker, lebensmittelechter MDPE-Folie gefertigt, auf Wunsch gibt es auch stärkeres Material. Die Folie wird geschnitten, geschweißt und zum Kittel gestanzt.

Wie man eine entsprechende Fertigung baut , das weiß Joke dank seiner 80 Jahren Erfahrung im Anlagenbau. Nur werden die Anlagen normalerweise für Kunden gefertigt, und nicht für den eigenen Bedarf.

Der erste Ansatz, mit kleinen Folienschweißgeräten die Kittel per Hand zu produzieren, schied schnell aus. Für eine hohe Stückzahl war eine automatisierte und leistungsfähige Anlage nötig. Die bauten die Maschinenbauer, Ingenieure und Techniker dann aus drei bereits fertigen Modulen über die Osterfeiertage zusammen.

„Alle Mitarbeiter haben sich richtig reingehängt,“ berichtet Geschäftsführer Udo Fielenbach, „Selbst die Ehefrau eines Ingenieurs, die im Krankenhaus tätig ist, hat bei der Optimierung geholfen.“

Neben der Produktionsanlage musste aber auch die gesamte Logistik neu entwickelt werden. Eine Halle wurde vorbereitet, um wöchentlich 400 Paletten lagern und liefern zu können. Drei-Schicht-Betrieb, Kartonagen für die Verpackung, Zwischenlagern, kleinteilige Lieferprozesse, ungewohnte Vertriebswege – viele neue Aufgaben für die Anlagenbauer.

Eine Millionensumme sei investiert worden, berichtet das Unternehmen. Das zahle sich nur aus, wenn die neue Anlage auch mittel- und langfristig zu großen Teilen ausgelastet wird. Entsprechende Signale, dass es wichtig ist, solche Produkte auch in Deutschland zu produzieren, gibt es ja. Und auch Ideen für weitere Produkte.

Im Moment produziert Joke die Kittel in drei Schichten, an sieben Tagen die Woche. Damit können pro Woche 400.000 Kittel hergestellt werden. Musteranfragen können per Mail an gerichtet Max Fielenbach gerichtet werden: m.fielenbach@joke.de

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Feuerwehr setzt ersten Spatenstich in Herkenrath

Anfang 2020 soll das neue Feuerwehrhaus in Herkenrath fertig sein. Jetzt wurde der erste Spatenstich gesetzt – und damit der Beginn mehrerer Bauprojekte der Stadt zur Optimierung des Brandschutzes eingeläutet.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt seit einigen Jahren im Stadtteil Herkenrath auf dem Gelände der joke-Gruppe einen Außenstandort für den ehrenamtlichen Löschzug Bensberg. Dieser Standort ist für die Gewährleistung des Brandschutzes der östlichen Stadtteile von Bergisch Gladbach erforderlich. Dies wurde bereits im Brandschutzbedarfsplan aus dem Jahre 2007 festgestellt.

Nachdem sich der Standort in Herkenrath bewährt hat und dieser ausgebaut werden soll, ist u. a. zusätzlich die Gründung einer Jugendfeuerwehrgruppe in Herkenrath vorgesehen. Dies erfordert weitere Unterbringungsmöglichkeiten, die über die bislang angemietete Werkhalle hinausgehen.

Mit Ratsbeschluss aus dem Jahr 2017 wurde die Verwaltung gemeinsam mit der Feuerwehr beauftragt, im Stadtteil Herkenrath ein geeignetes Objekt oder einen geeigneten Standort für ein Feuerwehrhaus zu finden. Hinzu kam, dass der Vermieter aufgrund der guten Auftragslage die Werkhalle selbst benötigte.

Nach Abwägung mehrerer Alternativen stellte sich das Angebot der joke-Gruppe, auf dem eigenen Grundstück ein Feuerwehrhaus nach den Ansprüchen der Feuerwehr zu errichten und langfristig an die Stadt zu vermieten, als das sinnvollste dar. Die Investitionskosten für das Gebäude liegen bei rund 1,6 Mio. Euro. Es entsteht neben Schulungs- und Sozialräumen eine Fahrzeughalle für drei Feuerwehrfahrzeuge, die eine direkte Ausfahrt auf den Asselborner Weg ermöglicht.

Mit der Bauausführung wurde von der joke-Gruppe die Bauunternehmung planen und bauen otto bilo GmbH als Generalunternehmer beauftragt. Als Architekt konnte Eduard Kniffler gewonnen werden, der bereits die Planungen des Feuerwehrhauses in Refrath übernommen hatte.

Am Freitag, den 12. April 2019 konnte gemeinsam der „Erste Spatenstich“ für das neue Feuerwehrhaus in Herkenrath gesetzt werden. Die Fertigstellung ist für Anfang 2020 geplant. Bürgermeister Lutz Urbach zeigte sich hoch erfreut: „Ohne das Entgegenkommen und die Investition der joke-Gruppe wäre dieser optimale Standort für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Löschzuges Bensberg nicht zu realisieren gewesen.“

Der stellv. Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Frank Haag pflichtet dem Bürgermeister bei: „Der Ausbau des Feuerwehrhauses Herkenrath bedeutet eine deutliche Verbesserung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in den östlichen Stadtteilen von Bergisch Gladbach.“

Die Realisierung des neuen Standortes in Herkenrath ist der Beginn mehrerer Bauprojekte der Stadt Bergisch Gladbach im Zusammenhang mit der Optimierung des Brandschutzes im Stadtgebiet. Der Spatenstich für das Feuerwehrhaus in Schildgen auf dem Grundstück des ehemaligen Haus Pohle wird ebenfalls in diesem Jahr noch gesetzt werden können. Die Planungen für den Neubau der Feuer- und Rettungswache Süd schreiten langsam voran und wir sind guter Dinge, auch zu diesem Standort in absehbarer Zeit eine verlässliche Planung vorlegen zu können.




Joke investiert „in die Köpfe der Kinder“

Die joke Technology GmbH spendet 15 PC-Systeme an zwei Bergisch Gladbacher Schulen. In der Johannes-Gutenberg-Realschule und der Friedrich-Fröbel-Schule werden damit Rechner ersetzt, die in die Jahre gekommen waren. Andrew Doge, IT-Leiter des Herkenrather Unternehmens, übergab die neue IT-Ausstattung vor Ort, komplett mit Bildschirmen, Tastaturen und Mäusen.

„Ein Rohstoffland werden wir nicht werden, deshalb müssen wir in die Köpfe unserer Kinder investieren“, begründet joke-Geschäftsführer Udo Fielenbach das Engagement. „Der digitale Wandel fängt in den Schulen an.“

Hintergrund: joke Technology

Seit über 78 Jahren ist die Herkenrather Firma joke Technology (früher Joisten & Kettenbaum) führend auf dem Gebiet der Oberflächentechnik. Das Portfolio umfasst: Antriebssysteme und Handstücke, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien zum Schleifen, Läppen und Polieren, Diamant- und CBN-Werkzeuge, spanende Werkzeuge, Reinigungssysteme, Strahlsysteme und alles zum Schweißen (Reparatur-, WIG-, Puls-, MIG- oder Laser-Schweißen). joke Technology liefert in über 80 Länder weltweit.




Ferienpresseschau 1.8. bis 7.8.2014

Liebe Leser, heute kommt die letzte Ausgabe der wöchentlichen Ferienpresseschau. Ab Montag geht es im täglichen, frühmorgendlichen Takt weiter. Falls Sie die Presseschau als Mail haben oder dauerhaft auf den Wochentakt umsteigen wollen, dann schauen sie sich doch mal unser dreifaches kostenloses Newsletter-Angebot an.  Und jetzt steht erst einmal ein gut gefülltes Sommer-Wochenende an. Viel Spaß, Ihr Georg Watzlawek

Schwerpunkt Flüchtlinge:

  • Weitere Unterkünfte will Bürgermeister Urbach u.a. im Forsthaus Broichen und in sechs Containern auf einem Schulgelände einrichten; zudem werden alle Abrissgenehmigungen geprüft, ob in diesen Häusern Zwischennutzungen möglich sind; dringend gesucht ist privater Wohnraum, sagt Urbach bei der überfüllten Gesprächssrunde des Bürgerportals in Sand, iGL, KSTA/BLZ
  • Die Sporthalle in Sand steht laut Urbach zum Schulbeginn nicht zur Verfügung, für den Schul- und Vereinssport werden Ausweichlösungen skiziiert, iGL, KSTA/BLZ
  • Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist weiter groß, in Sand werden konkret Fußballschuhe und Spielzeug für draußen gesucht; die Flüchtlinge dort bieten ihre Hilfe an, alle Kontaktadresse finden Sie hier
  • Claudia Kruse koordiniert für das Erbistum Köln die Flüchtlingsbetreuung im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis, iGL
  • In der Notunterkunft in Sand berichten die Flüchtlinge von ihren Erfahrungen, KSTA/BLZ, iGL
  • Die Firma Mainzer & Sohn mit Sitz in Kürten-Herweg kann relativ kurzfristig hochwertige Wohncontainer für Flüchtlinge liefern, KSTA/BLZ
  • Die Debatte zum Thema Flüchtlinge in der Facebook-Gruppe „Politik in BGL”
  • Faktencheck: Flüchtlinge in Deutschland, NRW, Bergisch Gladbach

Vor den Beratungen für den Doppelhaushalt der Stadt Bergisch Gladbach plädiert SPD-Fraktionsschef Klaus Waldschmidt dafür, die Personalausgaben durch ein Personalbewirtschaftungskonzept in den Griff zu bekommen, Verluste des Immobilienbetriebs durch Einnahmen des Abwasserwerks bilanztechnisch ausgleichen, Gewinne des Stadtentwicklungsbetriebs und der Belkaw zu vereinnahmen und die Villa Zanders besser zu vermarkten. Eine substanzielle Erhöhung der Grundsteuer lehnt die SPD ab. CDU-Fraktionschef Peter Mömkes wollte sich im Vorfeld der schwierigen Beratungen nicht äußern. KSTA/BLZ, Hintergrund, Debatte

Reparatur des Wasserschadens am Gronauer Mühlenweg dauert bis zum 17. August – sofern nichts dazwischen kommt. Um den Stau zu verringern wurde eine großräumige Umleitung ausgeschildert. Baustelle An der Jüch wurde aufgehoben, iGLKSTA/BLZ

Versuch der FDP, das 200 Millionen Euro Abwasserkonzept über den Landtag zu stoppen, ist gescheitert, Landesregierung bestätigt Vorgehen der Bezirksregierung, sieht aber noch Einsparpotenzial, iGL

Die Bronze-Schafe in der Fußgängerzone, die fast fünf Jahre im Bauhof standen, sind zurück, die offizielle Enthüllung fand am Freitag statt, iGL

Bergische Köpfe

  • Helmut Brands hat in den Kesselanlagen der Papierfabrik Wachendorff an der Kradepohlsmühle sein Atelier „brandswerk” eingerichtet, am Freitag lädt er zum „Offenen Atelier”, KSTA/BLZ
  • Elfriede Patt (75) ist seit 50 Jahren Bestatterin im Beerdigungsinstituts ihres Mannes Alfred Patt, KSTA/BLZ
  • Franz-Josef Spiegel, Leiter des Otto-Hahn-Gymnasiums von 1976 bis 1998, ist im Alter von 79 Jahren gestorben, KSTA/BLZ
  • Udo Fielenbach hatte sich aus Langeweile im Ruhestand das Unternehmen joke in Herkenrath gekauft und in fünf Jahren behutsam saniert, KSTA/BLZ, s.a. iGL 28.5.2014
  • Bernd Neuburg und Bernd Mathies organisieren eine Tour durch bergische Gaststätten per Pferdewagen, KSTA/BLZ
  • Kalla Piel hat als Leiter des Jugendzentrums Q1  und Organisator des Quirl-Kulturprogramms in den 20 Jahren Quirls-Open-Air rund 500 Konzerte im Rahmen des gemeindepädagogischen Konzeptes der Gnadenkirche organisiert, KSTA/BLZ
  • Markus Küster, Mitarbeitervertreter am MKH, erneuert seine Kritik an der Personallage in den deutschen Krankenhäusern, KSTA/BLZ, s.a. iGL 29.5.2015
  • Tim Schulz (22) und Kevin Sieger (27) langen mit dem “Ich komm in den Club” einen Chart-Erfolg, KSTA/BLZ
  • Christine und Udo Gottschling bietet Segway-Touren durch Bergisch Gladbach an, KSTA/BLZ, Website

Kirmes-Spezial

  • Eröffnet wird die Laurentiuskirmes  traditionelle am Samstag nach der Schaustellermesse um 12 Uhr, sie bietet ein Volksfest für die ganze Familie, iGL, KSTA/BLZ
  • Burkhardt Unrau (62) wird für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Kirmes seit 35 Jahren bei der Eröffnung der Laurentiuskirmes von der  Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände NRW zum Ehrenschausteller ernannt, per Mail, Hintergrund
  • Voraussichtlich zum vorerst letzten Mal wird das Ponykarussell von einer Mahnwache von Tierschützern begleitet; Zahlen, wieviele Unterschriften beim letzten Mal gesammelt wurden, sind nicht erhältlich; 2016 müssen die Ponys den Bauarbeiten zu „Strunde hoch vier” weichen, Facebook, Hintergrund

Bergisch Classics bieten vier Tage hochkarätigen Reitsport auf dem Hebborner Hof, iGL

Zahl der „Inobhutnahmen” von Kindern durch das Jugendamt ist in Bergisch Gladbach von 50 Fällen im Vorjahr auf 66 Fälle in 2014 gestiegen, der Landestrend ist ähnlich, KSTA/BLZ

Arbeit der Krankenschwestern im EVK steht unter einem hohen Zeitdruck, KSTA/BLZ, s.a. iGL 29.5.2015

Neue Online-Beratung der Mädchenberatungsstelle wird gut angenommen, KSTA/BLZ

Mit einem Benefizkonzert mit der Schlagersängerin Claudia Jung zum 50. Geburtstag des Fördervereins des EVK wollen Pfarrer Thomas Werner und sein Team in der Gnadenkirche den Pfarrgarten als Veranstaltungsort erproben, u.a. ist künftig ein Open-Air-Kino möglich, iGL, KSTA/BLZ

Amnesty International: die älteste noch aktive deutsche Gruppe in Deutschland wurde vor 50 Jahren gegründete und ist zuständig für Bensberg, Rösrath und Overath, KSTA/BLZ, Kontakt: Ursula Kleinert-Gentz 02204 55975

Einen Ferientag mit 22 Kindern, die sich keine Ferien leisten können, verbrachter „Wir in GL” im Rathaus, Papiermuseum, Schloss Bensberg, Tummel Dschungel, bei der Feuerwehr und Polizei, berichtet Ferdinand Linzenich auf Facebook

Künstler streichen Atelierhaus24 im Technologiepark neu an, KSTA/BLZ

Für die ARD-Serie „Hotel Heidelberg” wurde im historischen Rathaus gedreht, KSTA/BLZ

Blaulichtmeldungen

  • Mit 119 km/h wird ein 51-jähriger Mercedesfahrer auf der Paffrather Straße geblitzt, iGL, KSTA/BLZ
  • Im Doppelmordprozess von Schildgen nimmt der Verteidiger die Spurensicherer in die Zange, KSTA/BLZ, KSTA/BLZ
  • Radfahrer verletzt sich bei Unfall auf Birkerhöhe schwer, Identität erst nach einer Woche geklärt, iGL

Aus der Region

  • Ausflugslokal „In der Delling” verliert Pächter, Nachfolger dringend gesucht, KSTA/BLZ

Das bringt das Wochenende

Großveranstaltungen am Wochenende
Laurentiusmesse, Konrad-Adenauer-Platz, alle Infos
Einweihung Kunstrasenplatz Jan Wellem, alle Infos
Bergisch Classics, Reitturnier auf dem Hebborner Hof, alle Infos

Freitag
18:00 Offenes Atelier in den neuen Räumen von Helmut Brands, Kradepohlsmühle 1
19:00 Sommerliches Serenadenkonzert „Cello pur”, Gnadenkirche
19:30 Kino in der Andreaskirche Schildgen zeigt „Und wenn wir alle zusammenziehen”
20:30 Revival Dance Party, Engel am Dom, Gnadenkirche

Samstag
10:00 Schaustellermesse St. Laurentius, alle Infos
12:00 Eröffnung der Laurentiusmesse (bis 11.8.), alle Infos
14:00 Reaktiv – das Kunstlabor, Villa Zanders
16:00 Sommerfest Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums, Wagenhalle Gronau
Bergisch Classics, Reitturnier auf dem Hebborner Hof, alle Infos

Sonntag
17:00 Scheller Blues Band beim Quirls Open-Air, vor der Gnadenkirche
17:00 Konzert des Frauenchors der Andreas-Kirche, Schildgen
Bergisch Classics, Reitturnier auf dem Hebborner Hof, alle Infos

Ausblick
13.8. 18:00 Runder Tisch Strundeverband, Baustellenbüro Buchmühle, Info
13.8. 20:00 Kabarettabend „FatihTag”, Pütz-Roth
14.8. 16:00 Vernissage mit Bildern von Annette Heynen, Himmel un Ääd-Café, Schildgen
15.8. 20:00 ReimBerg Slam, Kulturhaus Zanders
16.8. Benefizkonzert mit Claudia Jung im Garten der Gnadenkirche, alle Infos
20.8. Benefizkonzert Hits für Hospiz, Konrad-Adenauer-Platz
22.8. 20:00 Jubiläumskonzert Sportgemeinschaft Bockenberg, mit Hanak und Cat Ballou, AMG
23.8. 17 Uhr Finissage der Ausstellung von Bernd Ackfeld, Villa Zanders
25.8. 18:00 Kultur-Dinner mit Kabarettisten Konejung und vom Venn, Thomas-Morus-Akademie
29. und 30.8. Autoshow Bensberg
29.8. Sander Sommer
30.8. 11:00 Ärpelsrummel der Schlader Botze, Facebook
30.8. 10:30 Rievkooche Kirmes in Moitzfeld
3.9. 20:00 Testkonzert der Wise Guys, Bergischer Löwe (Ausverkauft)
4.9. 18:00 Offenes Atelier in den neuen Räumen von Helmut Brands, Kradepohlsmühle 1
5. und 6.9. Kaule-Fest, Bensberg
13.9. Stadt- und Kulturfest
17.9. Kölsch-Bergische Herbstrevue „Et es wie et es”, Pütz-Roth
19.9. 10:00 NRW-Rollatortag, Konrad-Adenauer-Platz, Facebook
22.9. Original Bensberg Classic

„Der Tag in BGL” erscheint mit freundlicher Unterstützung unseres Sponsors:

Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung




Joke bleibt in Herkenrath – und wächst kräftig

Anlagen der Troisdorfer Firma Renotec werden in Herkenrath aufgebaut

Anlagen der Troisdorfer Firma Renotec werden in Herkenrath aufgebaut

Die Firma Joke hat seit ihrer Gründung vor 74 Jahren in Bergisch Gladbach Höhen und Tiefen erlebt, jetzt stehen die Zeichen in dem Herkenrather Doppelunternehmen wieder auf Expansion: Das Handelsunternehmen Joke Technology investiert in ein neues Lager, die Maschinenbaufirma Joke Folienschweißtechnik übernimmt ein Konkurrenzunternehmen. „Das ist ein Riesenschub für uns alle“, sagt Geschäftsführer Martin Heinrich.

Martin Heinrich

Martin Heinrich

Überlegungen des Eigentümers Udo Fielenbach, mit dem gesamten Unternehmen abzuwandern, sind damit erledigt. Stattdessen gibt er ein klares Bekenntnis für den Standort Herkenrath ab und investiert insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die Basis für diese Entwicklung legte Fielenbach mit dem Kauf des Firmengeländes von seinem Vorgänger Hanns-Friedrich Kettenbaum. Der hatte das Unternehmen 2009 verkauft, die Geschäftsräume blieben jedoch zunächst sein Eigentum.

Der Anfang als Reparaturwerkstatt

Angefangen hatten die beiden Ingenieure Josef Joisten und Robert Kettenbaum 1940 mit der Reparatur und Instandsetzung von Elektro-Schweißmaschinen und Elektromotoren, sich dann aber bald auf den Bau von Kunststoffolienschweißgeräten spezialisiert. Ein Bereich, der heute in dem klassischen Maschinenbauzweig Joke Folienschweißtechnik gepflegt wird.

Daraus entwickelte sich ein reines Handelsunternehmen (heute: Joke Technology), dass sich auf den Versand von hochwertigen Materialien zur Oberflächenbearbeitung konzentriert – und inzwischen der weitaus größere Unternehmensteil ist.

Die Berührungspunkte zwischen diesen beiden Sparten, erläutert Heinrich, Geschäftsführer von Joke Folienschweißtechnik, würden immer geringer. Aber die Verwaltung teile man sich auf dem Herkenrather Gelände nach wie vor – was für ein Unternehmen dieser Größe auch Sinn macht.

Renotec wird integriert 

Joke hatte in den vergangenen Jahrzehnten Federn lassen müssen, das Betriebsgelände am Asselborner Weg war zwischenzeitlich zu groß geworden, Hallen mussten untervermietet werden oder standen still. Nun werden diese Flächen zurückerobert und neu belebt.

Zudem übernahm Joke Folienschweißtechnik das Troisdorfer Unternehmen Reno-tec komplett. Diese Firma baut im Bereich der Großanlagen nahezu die gleichen Maschinen für die Folienverarbeitung und war in Insolvenz geraten. Joke griff zu, kaufte alle Anlagen und übernahm den Auftragsbestand ebenso wie die Mitarbeiter, die damit ihren Arbeitsplatz nach Herkenrath verlegten.

Mehr Informationen:
Website der Joke Technology GmbH
Website der Joke Folienschweißtechnik GmbH
Weitere Unternehmensberichte

Gebaut werden in Herkenrath die unterschiedlichsten Maschinen, die bis zu 30 Meter lang sind und alles mögliche aus Kunststoffolien herstellen können:  zum Beispiel Handschuhe für Haarfärbemittel – oder auch Standbodenbeutel.

Mit den elf Reno-Leuten hat Heinrich seinen Mitarbeiterstamm um ein Drittel auf 35 erhöht, den Umsatz von drei Millionen Euro in 2013 will er im laufenden Jahr auf mindestens 5,5 Millionen Euro erhöhen. Dafür biete der Standort eine sehr gute Basis, mit seinen Platzreserven, der Nähe zur Autobahn und zum Flughafen.

Ein neues Lager – und eine Generalüberholung aller Gebäude

Fielenbach

Udo Fielenbach

Gleichzeitig baut Udo Fielenbach, der Gesellschafter des Gesamtunternehmens und Geschäftsführer des Handelshauses Joke Technology ist, auch den zweiten Firmenteil aus. Für 300.000 Euro entsteht ein halbautomatisches Lager für die rund 7000 Katalog-Artikel des Handelssortiments: zum Beispiel Schweißdrähte, Düsenbürsten, Frässtifte, Polier- und Schleifmittel oder Handfeilen für den Industriegebrauch.

Zudem werden alle vier Produktionshallen der Firma mit einer Fläche von insgesamt über 4000 Quadratmetern energetisch saniert und modernisiert, ein Bürotrakt wird neu gebaut und ein zentraler Firmenparkplatz eingerichtet.

Vier Jahre nach dem Einstieg von Fielenbach hat sich die gesamte Mitarbeiterzahl von 40 auf 80 verdoppelt, der Umsatz von neun auf 17 Millionen Euro.




Presseschau 10.4.2014

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund von Streiks erschienen Kölner-Stadtanzeiger und Bergisch Landeszeitung nur in eingeschränktem Umfang, die BLZ lag weder in gedruckter Form noch als ePaper vor.

PresseschauMiniaturNEU

Stawag kündigt Bewerbung um Bergisch Gladbachs Stromnetz an
Nach der Entscheidung für den Belkaw-Einstieg der Stadt Bergisch Gladbach müssen in einem nächsten Schritt die auslaufenden Konzessionsverträge für die Stromnetze ausgeschrieben werden. Der jetzt unterlegene Bieter Stawag (Stadtwerke Aachen) kündigte gestern an, sich darum bewerben zu wollen. Sollte die Stawag bei diesem streng reglementierten Verfahren den Zuschlag erhalten müssten die Verträge der Stadt mit der Belkaw rückabgewickelte werden.  Bürgerinitiative „Bürgerentscheid GL“ bringt zudem ein kassierendes Bürgerbegehren auf den Weg, SPD-Kandidat Michael Schubek prüft Unterstüzung.
Quellen: KSTA , Pressestelle Stadt Bergisch Gladbach, iGL, RadioBerg
Weitere Informationen:
Kürten unterzeichnet Konzessionsvertrag mit der Belkaw auf 20 Jahre, KSTA
Alle Beiträge zum Thema Stadtwerke

Bergische Köpfe

  • Marco Gaj (23), Jurastudent aus Odenthal, bewirbt sich um den Titel Gentleman des Jahres beim Männermagazin GQ, KSTA

Weitere Berichte

  • Herkenrather Unternehmen Joke Folienschweißtechnik GmbH hat die Firma Reno-Tec  in Troisdorf übernommen, KunststoffWeb
  • Bergisch Gladbachs Autofahrer rasen auch nicht mehr als andere, ergeben die kompletten Zahlen des Blitzmarathons, iGL, KSTA, BLZ
  • Radrennen „Rund um Köln“ soll am Ostermontag zum Volksfest werden, kündigt Organisator Tabat an, BLZ
  • 300.000 Euro hat der Verein „Hits fürs Hospiz“ für das Bensberger Hospizzentrum bereits aufgebracht, das nun auf zehn Plätze ausgebaut werden kann, iGL
  • Malteser bauen Führungsteam aus, iGL
  • Polizei nimmt Einbrecher fest, nachdem sie das Haus umstellt hat, KSTA

Umfrage der Woche


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Nachgetragen

  • Jürgen Mumdey als Kämmerer wiedergewählt, KSTA, Pressestelle Stadt Bergisch Gladbach
  • Bildung gestern, heute und morgen stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfang des Rheinisch-Bergischen Kreises, KSTA, s.a. Presseschau 9.4.2014

Das bringt der Tag (und der Rest der Woche)

  • Donnerstag, 15 Uhr:  In der Reihe “Kunstgenuss. Kunst, Kaffee und Kuchen” führt Sigrid Ernst-Fuchs durch die Ausstellung “Monika Grzymala. Rückbau”, Villa Zanders, 7 Euro, Anmeldung unter 02202/14 23 56 oder museum@stadt-gl.de
  • Donnerstag, 16 Uhr: Versteigerung von Fundsachen der städtischen Ordnungsbehörde, Parkplatz hinter dem Stadthaus am Markt
  • Donnerstag, 19 Uhr: Sportlerehrung 2014, Bergischer Löwe
  • Donnerstag, 19 Uhr: Gründerstammtisch, Gronauer Wirtshaus, Anmeldung 02202/ 93 30 30 oder ch.servos@servos-winter.de
  • Donnerstag, 19 Uhr: Frühlingskonzert des Männer-Gesang-Verein (MGV) Bensberg, Reha-Klinik Moitzfeld
  • Samstag, 14 Uhr: VHS lädt Familien mit Kindern ab 5 in die Alte Dombach zum Papierschöpfen ein, Anmeldung  02204 97230 oder mail@vhsor.de
  • Sonntag, 11 Uhr: Palmweihe und Palmprozession von St. Laurentius in die Innenstadt
  • Alle Termine

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Wie funktioniert das hier? Was ist eigentlich Twitter? Was bringt mir das?