Schulmuseum erhält Zuschuss für Ausbau der Dauerausstellung

Das Schulmuseum in Katterbach zeigt die Entwicklung des Schulwesens von der Reichsgründung bis zum Ende der Einklassigen Volksschulen. Durch einen Zuschuss der NRW-Stiftung soll die Ausstellung nun aktualisiert werden. Damit werden such die Themen Inklusion und Digitalisierung aufgenommen.

Die NRW-Stiftung fördert die Dauerausstellung im Schulmuseum in der alten Volksschule: Für die konzeptionelle Überarbeitung erhält der Förderverein des Schulmuseums Bergisch Gladbach e. V. von der NRW-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

In der früheren Katterbacher Volksschule ist seit 1982 ein Schulmuseum eingerichtet. In den historischen Klassenräumen und der ehemaligen Lehrerwohnung wird die Geschichte der Volksschulen im Bergischen Land anschaulich vermittelt. Die im Jahr 2000 eröffnete Dauerausstellung zeigt die Entwicklung des Schulwesens seit der Reichsgründung 1871 bis zur Auflösung der einklassigen Volksschulen im Jahr 1968.

Um das Profil des Museums zu erweitern, soll die Dauerausstellung neu konzipiert und um den Zeitraum bis 2021 ergänzt werden. Dabei werden insbesondere auch Aspekte der heutigen Grundschularbeit mit Blick auf Integration, Inklusion und Digitalisierung berücksichtigt. Die Dauerausstellung wird durch die Angebote der Museumspädagogik, Vorträge und Filmvorführungen ergänzt. Dadurch schafft das Schulmuseum eine Plattform für aktuelle pädagogische Debatten.

Insgesamt konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 rund 3.300 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 280 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. In der Vergangenheit unterstützte die NRW-Stiftung bereits die Sanierung sowie den Aus- und Anbau des Schulmuseums in Bergisch Gladbach.




Schulmuseum zeigt: „Der kratzige Unterschied”

Die neue Ausstellung im Schulmuseum zeigt historische Handarbeiten von 1850 bis 1950. Der Unterschied zwischen „Arm“ und „Reich“ wird am Beispiel von Kleidung, Tischwäsche und Bettausstattung deutlich.

Von Anfang an gehörte Magdalene Trier zu einem Arbeitskreis, mit dem unser Museumsgründer Carl Cüppers in den 1980er Jahren den Ausbau seiner schulgeschichtlichen Sammlung vorantrieb. Als ausgebildete Weißstickmeisterin brachte sie ihr Können, Wissen und eine langjährige Berufserfahrung in eine gezielte Sammlungsstrategie ein.

In fast drei Jahrzehnten kam durch Kontakte und Netzwerke, auf Reisen und durch Ankäufe ein einzigartiger Fundus zur Geschichte des Handarbeitsunterrichts und der Handarbeiten zusammen. Im Jahr 2000 übergab sie ihn der Stadt Bergisch Gladbach als Schenkung für das Schulmuseum.

Bis zu ihrem Tod hat sie die Sammlung professionell geleitet und ein Team für die zukünftige Betreuung um sich geschart. Dem Andenken an Magdalene Trier ist daher die neue Ausstellung gewidmet.

Der Akzent dieser Ausstellung liegt vor allem auf Handarbeiten, die in der Schule als Beleg für den erreichten Fortschritt, bescheidenes Geschenk oder Erinnerungsstück entstanden sind.

Breiten Raum nehmen darüber hinaus die von Frauen aller Altersgruppen und unterschiedlichen Familienstandes für den Haushalt erstellten Wäsche-, Kleidungs- und textilen Ausstattungsstücke ein.

die unterschiedliche Lebensführung von ländlich-bäuerlicher Bevölkerung und Arbeiterschaft einerseits und bürgerlichen Schichten andererseits deutlich. Die ausgestellten Handarbeiten stammen aus der Zeit von ca. 1850 bis 1950. Nur für wenige gibt es ein genaues Datum, wann sie
entstanden sind. Viele wurden von Generation zu Generation weitergegeben und waren weiterhin in Gebrauch.

Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950
Ausstellung zur Erinnerung an Magdalene Trier (1925 – 2011)

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers,
Kempener Str. 187, Bergisch Gladbach

Ausstellungseröffnung Donnerstag, 14. November 2019 17:00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 14.11.2019 – 31.12.2020.




Historisches Klassenzimmer zieht nach Katterbach

Peter Joerißen, Sandra Brauer, Herbert Stahl, Herbert Ommer, Rose-Karla Frewer, Ursula Gruber, Wofgang Bornscheid, Barbara Feldermann-Pech

37 Jahre war dieses Klassenzimmer wichtiger Teil des Bergischen Museums, unzählige Besucher haben hier historische Stunden erlebt. Jetzt zieht es dorthin, wo es auch hingehört: Ins Schulmuseum Katterbach. Dafür gibt es in Bensberg mehr Platz für Museumspädagogik.

Neue Aufgaben warten, altvertraute Schätzchen müssen dafür umziehen: Am Dienstag nahmen Leitung, Förderverein und Ehrenamtler im Bergischen Museum in einer kleinen, informellen Feierstunde zusammen mit dem Team des Schulmuseums Bergisch Gladbach Abschied vom historischen Klassenraum, der in Kürze nach Katterbach umziehen wird.

Seit 1982 wurde in dem rekonstruierten kaiserzeitlichen Klassenzimmer historischer Schulunterricht angeboten. Auch der Schulrat und passionierte Sammler Carl Cüppers war dort als gestrenger Herr Lehrer zu erleben. Diese Unterrichtsstunden erfreuten sich in dem 37-jährigen Bestehen dieses Ausstellungsraumes bei allen Besuchern immer großer Beliebtheit.

Sammlung Carl Cüppers wiedervereint

Da im Bergischen Museum jedoch von Anfang an nur ein Bruchteil der umfangreichen Sammlung Cüppers‘ gezeigt werden konnte, zog die Sammlung bereits 1990 in die ehemalige katholische Grundschule in Katterbach. Diese wurde 1871 gegründet und bietet daher auch inhaltlich einen stimmigen Rahmen für den historischen Unterricht, der große und kleine Besucher in die Zeit um 1900 versetzt.

Ergänzend zeigt das heutige Schulmuseum in der ehemaligen Lehrerwohnung seit dem Jahr 2000 eine Dauerausstellung zur Geschichte der Volksschule von 1871 bis zur Schulreform des Jahres 1968.

2017 wurde ein Raum völlig neu gestaltet. Er ist dem Schulalltag gewidmet und bietet mit einer “Entdeckerwand” und einer Medienstation zum Thema “Stundenpläne” Kindern und Eltern besonderen Spaß.

Das Konzept wurde von der Leiterin des Bergischen Museums, Sandra Brauer, und dem Leiter des Schulmuseums, Dr. Peter Joerißen, entwickelt. Auch zukünftig wollen die beiden Museen eng zusammenarbeiten.

Mehr Raum im Bergischen Museum

Den durch den Umzug des Klassenzimmers entstandenen Freiraum wird die neue Leitung des Bergischen Museums nutzen, um museumspädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchführen zu können. Der Raum wird für Veranstaltungen des Fördervereins zur Verfügung stehen und die Museumsaktivitäten das ganze Jahr hindurch unterstützen und ergänzen.

So sollen in diesem Jahr neue, interaktive Vermittlungsangebote geschaffen werden, die sich an Kindergärten und Grundschulen, aber auch an weiterführende Schulen richten.

„Wir haben bislang hauptsächlich Führungen anbieten können, in denen wir nur erklärt haben, wie verschiedene Handwerke funktionieren. Denn wegen des Platzmangels hatten die Schüler bislang selten die Chance, auch mal selbst zum Beispiel Spinnen oder Weben auszuprobieren“, erklärt Museumsleiterin Sandra Brauer. „Mit diesem neuen Raum können nun die Besucher das ganze Jahr hindurch aktiv werden, anstatt sich die Werkzeuge nicht nur anzuschauen oder zeigen zu lassen.“

Backtage, Bergbau-Workshops, Familien-Sonntage

Als erste Schul-Workshops, die in diesem Jahr entwickelt und ausprobiert werden sollen, sind Backtage für Grundschulen, bei denen die Kinder mit Hilfe von Museumsbäcker Fröhlingsdorf im historischen Backes ihr eigenes Brot backen, und ein mehrstündiger Workshop zum Thema Bergbau für weiterführende Schulen geplant, der sich an den Lehrplänen der Sekundarstufe I orientiert und diesen in unserer Region prägenden Industriezweig für die Schüler besser erfahrbar machen möchte.

Aber auch Familien und Erwachsene sollen von dem entstandenen Freiraum profitieren können. Besonders interessant für Familien sind die neuen Themensonntage, die einmal im Monat neben handwerklichen Vorführungen nun auch mit kindgerechten Aktionen zum Mitmachen locken, für die der ehemalige Schulraum genügend Platz bietet.

Bereits im Februar startet das Museum eine neue Veranstaltungsreihe, die sich an Mitglieder des Fördervereins richtet, aber auch interessierten Nicht-Mitgliedern offen steht: Vierteljährlich wird ein Vortrag, eine Lesung oder ähnliches angeboten, um die vielfältigen Inhalte des Museums zu ergänzen. Den Auftakt macht am 26. Februar ein Abend mit den Autoren und Mitstreitern des Buchprojektes, das an die Schließung der Grube Lüderich vor 40 Jahren erinnert.

Tatkräftige Unterstützung gesucht!

„Dem Museum steht ein betriebsames Jahr bevor, in dem wir viele neue Sachen ausprobieren werden“, resümiert Herbert Ommer, Vorsitzender des Fördervereins. Dafür suchen Förderverein und Museum noch personelle Unterstützung. „Wir freuen uns über Interessenten, die unser Besucherdienst-Team verstärken möchten. Gefragt sind ein freundliches Auftreten, Spaß am Umgang mit Besuchern und ein Interesse an Geschichte“, erklärt Ommer. „Und auch wer Lust hat, beim Aufbau unserer neuen Museumspädagogik zu helfen, kann sich gerne melden“, ergänzt Brauer den Aufruf.




Was öffnet wann an den Feiertagen?

Weit offen? Der Eingang zum Stadthaus, wo das Sozialamt untergebracht ist

Eingang zum Stadthaus. Foto: Archiv

Die Stadtverwaltung informiert über die Öffnungszeiten der städtischen Einrichtungen rund um Weihnachten und Neujahr. Auch die Müllabfuhr verschiebt sich durch die Feiertage.

An Heiligabend und den Feiertagen, an Silvester und Neujahr bleibt die Stadtverwaltung geschlossen. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten. Das Bürgerbüro ist wie gewohnt an den Samstagen vor Weihnachten und Silvester (22. und 29. Dezember) von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Die Stadtbücherei in der Stadtmitte bleibt wie die anderen Dienststellen an den Feiertagen (auch Heiligabend und Silvester) geschlossen; am 27. und 28. Dezember sind die Kolleginnen zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Kundschaft da. Die Stadtteilbücherei Bensberg hat nach den Feiertagen vom 27. bis 29. Dezember wie gewohnt geöffnet. Die Bücherei in Paffrath bleibt während der Weihnachtsferien (21. Dezember bis 04. Januar) geschlossen.

Das Kunstmuseum Villa Zanders hat am 4. Adventssonntag, dem 23. Dezember, von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt geschlossen ab 24. bis einschließlich 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar. Die Artothek ist abweichend von ihren üblichen Öffnungszeiten am 27. Dezember geschlossen und am 3. Januar wieder geöffnet. Die Verwaltung des Kunstmuseums ist vom 21. Dezember bis 7. Januar nicht erreichbar.

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe schließt vom 24. bis 26. Dezember und über Silvester und Neujahr. Vom 27. bis 30. Dezember sind Besucher zu den regulären Öffnungszeiten herzlich willkommen (Dienstag bis Freitag 10.00 -13.30 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 -17.00 Uhr).

Das Schulmuseum in Katterbach hat wie üblich Ferien-Ruhezeit.

Die Märkte im Stadtgebiet finden wie gewohnt statt. Lediglich der Mittwochsmarkt in der Stadtmitte wird auf Montag, Heiligabend, den 24. Dezember verlegt und mit voraussichtlich eingeschränktem Angebot auf dem – dann wieder freien – Konrad-Adenauer-Platz stattfinden.

Müllabfuhr:

Durch die Feiertage verschieben sich bei der Müllabfuhr die Abholungen wie folgt:

Im Bezirk 1 wird die Abfuhr auf Freitag, den 21. Dezember statt Montag, den 24. Dezember vorgezogen.

Im Bezirk 2 wird die Abfuhr auf Montag,  den 24. Dezember (Heiligabend) statt Mittwoch 26. Dezember vorgezogen.

Die Leerungen in den Bezirken 3 und 4 erfolgen einen Tag später als üblich, d. h. Donnerstag statt Mittwoch bzw. Freitag statt Donnerstag.

Im Bezirk 5 werden die Restmüll- und Biotonnen zum regulären Termin geleert, nur die Abfuhr der Gelben Säcke / Gelben Tonnen verschiebt sich von Freitag auf Samstag.

Zum Jahreswechsel erfolgen die Abfuhren im Bezirk 1 wie üblich am Montag, 31. Dezember (Silvester). In den Bezirken 2, 3 und 4 verschieben sie sich um einen Tag nach hinten. Im Bezirk 5 wird zum regulären Termin (Freitag) geleert.

Der Wertstoffhof Kippemühle und die Annahmestation an der Kompostierungsanlage Birkerhof bleiben ebenso wie die Verwaltung am Betriebshof Obereschbach an Heiligabend und Silvester geschlossen.




Ehrennadeln für die treibenden Kräfte des Schulmuseums

Peter Joerißen und Rose-Karla Frewer müssen noch mal die Schulbank drücken.

Peter Joerißen hat als Vorsitzender des Schulmuseum-Vereins eine der vielfältigsten Dokumentationen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Rose-Karla Frewer führt den einzigartigen Fundus zum Thema Handarbeit und Hauswirtschaft. Dafür gab es jetzt Gold und Silber. 

Im städtischen Schulmuseum hat Bürgermeister Lutz Urbach die engagierte Ehrenamtlerin Rose-Karla Frewer im Kreise des Fördervereins mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Frewer hat im Jahr 2011 federführend die Verantwortung für den – innerhalb der deutschen Schulmuseen einzigartigen – Fundus zum Thema Handarbeit und Hauswirtschaft übernommen. Sie setzte sich für die Erweiterung der Sammlung durch zahlreiche private Schenkungen ein.

Heute genießt die Sammlung überregional den Ruf einer Facheinrichtung und kann sich vor Anfragen externer Museen nach Ausleihe für Sonderausstellungen kaum retten.

Ansonsten führt die 76-Jährige die Anlage einer Fachbibliothek weiter, übernimmt die gärtnerische Pflege für den Eingang des Schulmuseums oder motiviert Bewohnerinnen des Altenwohnheims Haus Blegge zum Häkeln von Läppchen, die als Zubehör für die im Schulmuseum verkauften Schiefertafeln dienen.

Gelassen, hartnäckig, gründlich und mit Neugier auf Menschen, Geschichte und Kultur schlüpft sie als „Fräulein Lehrerin“ völlig authentisch in die vergangene Kaiserzeit und führt mit den Besuchern einen im Museum angebotenen historischen Unterricht durch.  

Ihr vielfältiger und lehrreicher Einsatz ist durch die silberne Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach öffentlich gewürdigt worden.

Rose-Karla Frewer und Peter Joerißen (rechts) mit Lutz Urbach und ihren Ehrennadeln. 

Gold für Peter Joerißen

Ebenfalls im Kreise des Fördervereins hat Lutz  Urbach Dr. Peter Joerißen mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet.

Er ist seit 10 Jahren der Vorsitzende des Fördervereins des Schulmuseums Bergisch Gladbach e.V. und war unter anderem als Projektsteuerer der Sammlung Cüppers aktiv. Er kreierte somit eine der vielfältigsten und reichhaltigsten schulgeschichtlichen Dokumentationen in Nordrhein-Westfalen.

Bereits im Jahr 1982 hat er gemeinsam mit Carl Cüppers die die Ausstellung „Schulgeschichte im Rheinland seit 1815“ auf die Beine gestellt. Viele weitere Publikationen wie „Die weite Welt im Klassenzimmer – Schulwandbilder von 1880 – 1980“ oder „Der Reformpädagoge Peter Petersen (1884 – 1952)“ folgten.

Zudem setzt sich der 74-Jährige seit 2008 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Schulmuseums ein und konzipierte unter anderem den Internetauftritt komplett neu.

Vor sechs Jahren – 2012 – wurde das Museum unter der Leitung des 74-Jährigen mit einem Kostenvolumen von 300.000€ erweitert. Dank dem engagierten Helfer ist das Museum heute weit über Bergisch Gladbach hinaus als strahlendes Kulturhaus bekannt.

Seine hohe Motivation, seine Energie und sein zeitintensiver Einsatz sind mit der Ehrennadel in Gold öffentlich gewürdigt worden.




Kulturscouts im Schulmuseum Katterbach

Kulturscouts Bergisches Land zu Besuch im Schulmuseum Katterbach

Der Kultur auf der Spur – das ist das erklärte Ziel der 11- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler, die als „KulturScouts“ Kulturorte ihrer Region besuchen.

Um beispielsweise zu verstehen, wie Schule früher abgelaufen ist, war die Klasse S4 der LVR- Paul-Klee-Schule aus Leichlingen jetzt im Schulmuseum in Katterbach zu Besuch. Dort lernten die Jugendlichen den Zeitgeist eines anderen Jahrhunderts kennen und setzen sich auf unterhaltsame und praxisnahe Weise mit historischen Inhalten und Themen auseinander.

„Dadurch, dass alle Angebote an den Lehrplan anknüpfen, profitieren sowohl die Schüler als auch Lehrer“, hebt die Projektkoordinatorin Sandra Brauer die Besonderheit des Programms hervor. Auch Vera Buschschlüter, die begleitende Lehrerin, sieht in dem Format viele Vorteile. „Die Jugendlichen erweitern durch die Teilnahme maßgeblich ihren Horizont und werden auf neue Themengebiete aufmerksam gemacht. Zudem können die Fachleute vor Ort oft detailliertere Einblick bieten, als es im Unterricht möglich ist.“

Schulklassen aus RheinBerg unterwegs
Anders als das Gymnasium Wermelskirchen und die Leonardo da Vinci-Sekundarschule Overath, die bereits im zweiten Jahr als KulturScouts auf Entdeckungstour sind, ist die LVR-Paul-Klee-Schule aus Leichlingen in diesem Schuljahr zum ersten Mal dabei. Nach einem ersten Besuch im Stellarium Erkrath vor Weihnachten führte der zweite Besuch die Jugendlichen nun auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin nach Bergisch Gladbach.

„An den Kulturorten nehmen sich die Veranstalter viel Zeit für uns und beantworten alle Fragen. Auch wenn wir noch Verbesserungsvorschläge haben, werden diese aufgenommen“, freuen sich die beiden Schülerinnen Paula und Juliane.

Das Konzept der KulturScouts
Das Projekt wendet sich an Klassen der Sekundarstufe I aller Schulformen. Die Jugendlichen erhalten als sogenannte „KulturScouts” die Möglichkeit, kostenfrei zwei Mal im Jahr einen Kulturort in ihrer Region zu besuchen und diesen auf ganz besondere Art und Weise kennenzulernen. Bereits 18 Klassen aus dem Bergischen Land sind im Rahmen des Projektes unterwegs.

Hinweis der Redaktion: Bislang ist an dem Projekt noch keine Schule aus Bergisch Gladbach beteiligt, im nächsten Schuljahr kommt jedoch die Nelson-Mandela-Gesamtschule dazu. Jedes Jahr wird eine Schule aus dem gesamten Kreis ins Programm aufgenommen, Bewerbungen sind daher erst wieder für das Schuljahr 2018/19 möglich.

 

Ziel dabei ist es, den jungen Menschen die kulturellen Schätze ihrer Heimat näherzubringen. „Die Praxis und das eigenständige Ausprobieren stehen dabei im Vordergrund“, betont Sandra Brauer, die als Koordinatorin von Bergisch Gladbach aus das Projekt betreut. Das Projekt läuft inzwischen im zweiten Jahr und bietet mit inzwischen 26 Kultureinrichtungen ein noch vielfältigeres Programm und zusätzliche Anknüpfungspunkte für den Unterricht.

Carl Cüppers

Carl Cüppers, Gründer des Schulmuseums

Auch die Institutionen profitieren

Die „KulturScouts bieten dem Schulmuseum die Möglichkeit, das Interesse älterer Schüler ab Klasse 7 am Museum zu wecken und neue museumspädagogische Angebote mit den Schulkassen auszuprobieren“, hebt Dr. Peter Joerißen, Vorsitzender des Fördervereins des Schulmuseums hervor. Durch die Kostenübernahme für die Klassen können alle Schüler teilhaben – unabhängig von finanziellen Voraussetzungen.

 

Vielfältige Kulturorte der Region entdecken

Denn die Region, die neben dem Rheinisch-Bergischen Kreis die Kreise Mettmann und Oberberg sowie das Bergische Städtedreieck umfasst, bietet neugierigen Spürnasen viel Abwechslung. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis haben sich die Kulturorte breit aufgestellt: Das Schulmuseum hat eigens für die KulturScouts den beliebten historischen Unterricht mit praktischen Arbeiten und einem exklusiven Blick in das Depot des Hauses ergänzt.

Dombach

Dombach

Neu dabei ist das LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach, das zum Experimentieren mit dem Wertstoff Papier einlädt. Auch im Kunstmuseum Villa Zanders können die Scouts mit diesem Medium künstlerisch arbeiten und sich im Holzdruck erproben. Exquisite Klangerlebnisse bietet die Stockhausen-Stiftung für Musik in Kürten während es in der Archäologiewerkstatt Eichthal in Overath auf die Spuren unserer Ahnen geht.

Für die Mobilität der KulturScouts sorgen wie im Vorjahr die Verkehrsverbünde VRS und VRR und die ihnen angeschlossenen Verkehrsunternehmen. Für sämtliche Entdeckertouren in der Region können Busse und Bahnen genutzt werden. VRS und VRR ermöglichen die kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs für die Projektteilnehmer.
Das aktuelle Programm ist auf der projekteigenen Webseite unter www.kulturscouts-bl.de zu finden.

Zusätzliche Projektinformationen

Die Realisierung des Projektes findet statt in enger Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsstelle KulturScouts Bergisches Land, getragen vom Rheinisch-Bergischen Kreis, sowie dem Kreis Mettmann, dem Oberbergischen Kreis und den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW fördert die KulturScouts Bergisches Land.

Sowohl die sechs beteiligten Kreise und Städte als auch der Landschaftsverband Rheinland unterstützen finanziell das zweite Projektjahr. Das Freiwillige Soziale Jahr Kultur 2016-2017 bei den KulturScouts Bergisches Land wird unterstützt von der Stiftung „Bürger für uns Pänz“, Bergisch Gladbach, sowie von der Kreissparkasse Düsseldorf, der Stadt-Sparkasse Haan (Rheinl.) und der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert.

Kontakt
Sandra Brauer, Projektkoordinatorin KulturScouts Bergisches Land
Telefon: 02202 13-2351 | E-Mail: KulturScouts@rbk-online.de




Schulmuseum für die nächsten fünf Jahre gesichert

 Dettlef Rockenberg, Werner Ludwig, Heribert Joerißen, Bernd Martmann bei der Vertragsunterzeichnung für das Schulmuseum Katterbach in Bergisch Gladbach

Dettlef Rockenberg, Werner Ludwig, Peter Joerißen und Bernd Martmann

Ein erfolgreiches Modell geht in die nächste Runde: Der Trägerschaftsvertrag zwischen städtischer Kulturverwaltung und dem Förderverein des Schulmuseums Bergisch Gladbach wurde verlängert.

Zur Unterzeichnung des Papiers trafen sich im Gustav-Lübbe-Haus Co-Dezernent Bernd Martmann und Fachbereichsleiter Dettlef Rockenberg mit den beiden Vorstandsmitgliedern Dr. Peter Joerißen und Werner Ludwig.

Damit sind die nächsten fünf Jahre Zusammenarbeit gesichert; das ursprüngliche Konzept stammt aus dem Jahr 2011 und sorgt bei knappen Kassen der Stadtverwaltung und hohem ehrenamtlichen Engagement des Vereins für den Fortbestand des überregional anerkannten und gut besuchten Museums im Stadtteil Katterbach.

„Eine hervorragend aufgestellte und von beiden Seiten faire Partnerschaft“ sei hier in den letzten fünf Jahren gewachsen, lobte Martmann die Arbeit des Fördervereins und freute sich über die Fortführung.

Während der nun zu Ende gehenden Laufzeit des Vertrages entstand der durch den Träger finanzierte Erweiterungsbau des Museums, und die wissenschaftlich fundiert aufbereitete Sammlung liefert immer wieder Stoff für interessante Sonderausstellungen. Besuchermagnet erster Güte ist nach wie vor der historische Schulunterricht, der seit der Gründung des Museums durch Schulrat a.D. Carl Cüppers zum festen Bestandteil des Museumsprogramms gehört.

Durch die Erweiterung und die gestiegene Attraktivität des Museums war der Förderverein mit dem Wunsch der Anpassung des Vertrages an die Stadt herangetreten. Diese wurde durch den Rat der Stadt bereits im Dezember 2015 beschlossen.

Demnach erhält der Verein finanzielle Unterstützung in Höhe von 29.000 Euro pro Jahr zur Beschäftigung einer Sekretariatsfachkraft (0,75 Stelle; bisher 22.000 Euro für 0,5 Kraft). Außerdem wird der Betriebskostenzuschuss von 21.000 auf 26.000 Euro erhöht und künftig pro Jahr um ein Prozent angehoben. Entsprechend dem Beschluss tritt der angepasste Trägerschaftsvertrag mit Wirkung ab 1. Oktober 2016 in Kraft und gilt bis Ende September 2021.




55 Jahre Lehrer im preußischen Rheinland

Fechter mit Gattin

Anton Feckter seine Ehefrau Maria-Catharina, geb. de Caluwé, um 1870 Foto: F. Raps

Nein, nicht Vinzenz Feckter ist diese Ausstellung gewidmet !!!!! Sondern seinem Vater, dem Paffrather Lehrer Anton Feckter (1800 – 1874). Das Schulmuseum will endlich an diesen Mann erinnern.

Selbst in Paffrath ist er inzwischen fast vollkommen vergessen. Sein schönes, mit Schiefer verkleidetes Wohnhaus wurde 2007 abgerissen. Und nur noch einige ältere Paffrather erinnern sich an „Antons Pützchen“, eine hinter seinem Wohnhaus gelegenen Quelle.

Anton Feckter hat jahrzehntelang an der Paffrather Schule gewirkt. Erst 1874 ging er nach 55 Dienstjahren in Pension und hat zuletzt noch die Enkel seiner ehemaligen Schüler unterrichtet. Ein innerhalb der Schulgeschichte des Rheinlandes einmalig langes Lehrerleben.

Ausstellung: Anton Feckter aus Paffrath (1800 – 1874) 
55 Jahre Lehrer im preußischen Rheinland. Eine Ausstellung im Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach
23. Oktober 2015 – 30. Oktober 2016

Nach sechs Wochen Ausbildung mit 18 Jahren ins Lehreramt

Mit gerade mal 18 Jahren war der in Vilkerath als Sohn eines Küsters geborene Jüngling am 2. November 1818 von der Gemeinde als neuer Lehrer angestellt worden. Zuvor hatte er als Präparand an seinem Heimatort erste Erfahrungen im Unterrichten gesammelt und sich dann in nur sechs Wochen an der Lehrerfortbildungsanstalt in Düsseldorf auf seinen Beruf vorbereitet.

Feckter Haus 600

Wohnhaus Feckter, um 1890, Foto: Vinzenz Feckter

Aber – und das war auch im preußisch gewordenen Rheinland entscheidend – er war immerhin geprüfter Lehrer. Sein Vorgänger, der 1807 angestellte Vikar Stellberg, hatte noch in einem Stübchen seines Wohnhauses unterrichtet. Und mit dem Schulbesuch der ihm anvertrauten Schüler nahm er es wohl nicht so genau: Im Juli 1810 waren von 255 schulpflichtigen Kindern, sage und schreibe, gerade mal 16 gekommen.

Ab 1821 unterrichtete Anton Feckter in der neuen Schule am Flachsberg und bezog von der Gemeinde ein „Normalgehalt” von 65 Talern und 15 Silbergroschen. Hinzu kam das Schulgeld von den “bemittelten” Eltern, die pro Kind und Monat 3 Silbergroschen bezahlen mussten.

Neben der sozialen Situation des Lehrers Feckter und der ländlichen Bevölkerung sind die zahlreichen Schulversäumnisse, Fabrikarbeit der Kinder, der Lehrplan an der katholischen Schule, die Ausstattung sowie die Lehr- und Lernmittel der Zeit um 1840 wichtige Themen.

An Kritik fehlte es nicht

Die Ausstellung geht auch auf die Kritik ein, die Schulpfleger, Schulvorstand und der Pfarrer der Paffrather St. Clemens Kirche als Ortsschulinspektor zunehmend an Lehrer Feckter in seinem Alter übten. Sie schließt mit dem Ausblick auf die Katterbacher Schule – seit 1990 Standort des Schulmuseums. Diese war 1871 als Filialschule der Paffrather Schule für die Kinder bis zu 11 Jahren entstanden, damit „diese nicht so weite Wege machen mussten.”

Ausschnitt: Ausstattung und Lehrmittel in der Schule Paffrath, 30. Juli 1836

Ausstattung und Lehrmittel in der Schule Paffrath, 30. Juli 1836

Am Beispiel des Lehrers Anton Feckter wird erstmals ein wichtiges Kapitel der Lokal- und Schulgeschichte des Rheinlandes zwischen 1815 und 1870 dokumentiert. Der Begleitband zur Ausstellung erscheint als Nr. 9 in der Reihe der „Schul-Hefte“, ist mit 140 Seiten richtig üppig geworden, prachtvoll bebildert und für 10 Euro im Schulmuseum zu bekommen.

Anton Feckter aus Paffrath (1800 – 1874)
55 Jahre Lehrer im preußischen Rheinland

Eine Ausstellung im Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach

23. Oktober 2015 – 30. Oktober 2016




Freier Eintritt und viel Programm zum Museumstag

Das Museum mit Hauptgebäude, Garten und zahlreichen Nebengebäuden

Auch das Bergische Museum mit seiner schönen Außenanlage beteilgt sich am Museumstag

Eintritt frei und viele Sonderveranstaltungen gibt es am kommenden Sonntag, 17. Mai 2015 anlässlich des Internationalen Museumstags 2015 auch in Bergisch Gladbach.

museumstag-logo

Der Museumstag unter dem Motto „MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ verfolgt das Ziel, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen und deren tägliche Arbeit zur Bewahrung und Vermittlung unseres kulturellen Erbes in den Mittelpunkt zu stellen. Über 1.830 Museen mit mehr als 10.000 Aktionen haben im letzten Jahr teilgenommen.

Auch die Museen in Bergisch Gladbach bieten am 17. Mai ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Führungsprogramm für die ganze Familie an.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie unsere Museen als Bestandteile einer weltoffenen, lebendigen und zukunftsfähigen Gesellschaft kennen und lassen Sie sich zum Entdecken, Erleben, Spielen und Gestalten einladen. Das Programm in Bergisch Gladbach:

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8, 51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 – 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Sonderveranstaltungen: Öffentliche Führungen um
11.00 Uhr: Ignacio Uriarte – Bürozeit
14.00 Uhr: Karim Noureldin – Werke auf Papier 1998 – 2014
16.00 Uhr: Ignacio Uriarte – Bürozeit
KinderKünstlerFest im Park von 13.00 bis 18.00 Uhr: Kunstaktionen für die ganze Familie
Eintritt frei, alle Infos zum KinderKünstlerFest

LVR-Industriemuseum
Schauplatz Bergisch Gladbach – Papiermühle Alte Dombach
Kürtener Straße, 51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 9 36 68 – 0
www.industriemuseum.lvr.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
14 Uhr: Öffentliche Führung „Papier – vom Handwerk zum Massenprodukt“
Eintritt: 3,50 Euro; Kinder/Jugendliche frei (Bitte keine Gruppen!)
15 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung:
„Stadt, Land, Garten. Zur Kulturgeschichte des Nutzgartens“, Eintritt: 3 Euro; Kombiticket 5 Euro, Führungen sind kostenfrei.

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 9-21
51429 Bergisch Gladbach
Tel: 02204 – 5 55 59
www.bergisches-museum.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen (Vorträge):
15:00 Uhr: „Entstehung und Vorkommen der Bodenschätze“ (Dr. W. Schiebel)
16:00 Uhr: „Gewinnung der Erze“ (H. Ommer)
Eintritt frei

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1, 51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 24 36 40
www.kindergarten-museum.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltung: Allgemeine Führung im Museum, alt e Kindergartenspiele nach Friedrich Fröbel
Eintritt frei

Bauernhaus-Museum
Oberkülheim 8, 51429 Bergisch Gladbach
Öffnungszeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
10.00 Uhr, 12.00 Uhr und 14.00 Uhr Führung  mit Vorstellung der aktuellen Schenkungen
(Dauer der Führung jeweils 2 Stunden)
Weitere Informationen bei Herrn Wolfgang Clemens unter Tel. 0157 – 73 14 28 39
Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder (5-14 J.) 2 Euro inkl. Führung




Alle Museen in Bergisch Gladbach an einem Tag

Der Internationale Museumstag versucht jedes Jahr, auch die vergessenen Museen ins Rampenlicht zu rücken – in diesem lautet das Motto am kommenden Sonntag: “Sammeln verbindet – Museum collections make connections”.

Auch bei den immerhin sechs Museen in Bergisch Gladbach lässt sich einiges entdecken, die haben für den 18. Mai ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Führungsprogramm für die ganze Familie vorbereitet. Der Eintritts ist frei.

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30 Jahre für das Schulmuseum

Ursula Kolloch mit (v.l.) Seniorenkreis-Leiter Theo Barzen, Bürgermeister Lutz Urbach und "Überraschungsgast" Winfried Bergen

Ursula Kolloch mit (v.l.) Seniorenkreis-Leiter Theo Barzen, Bürgermeister Lutz Urbach und “Überraschungsgast” Winfried Bergen

Aus Österreich und aus Norwegen kamen die Glückwunsch-Mails, die Bürgermeister Lutz Urbach in der Feierstunde verlas. Der Anlass: Ursula Kolloch wurde mit der Ehrennadel in Silber der Stadt Bergisch Gladbach für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement rund um das Schulmuseum Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Den Rahmen hierzu gestaltete der Seniorenkreis der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens in Paffrath mit ihrem Leiter Theo Barzen, wo die Geehrte zu einem Fachvortrag eingeladen war.

Carl Cüppers

Carl Cüppers, Gründer des Schulmuseums

Ursula Kolloch ist das einzige noch lebende „Urgestein“ des Bergisch Gladbacher Schulmuseums; sie war von der ersten Stunde an dabei und hat bereits 1983 den Gründer Carl Cüppers bei der musealen Aufarbeitung seiner Sammlung unterstützt. 1987, als der „Arbeitskreis Schulmuseum“ ins Leben gerufen wurde, war sie Gründungsmitglied.

So kommt es nicht von ungefähr, dass die Ehrung auch überregional Aufmerksamkeit erregt: Ursula Kolloch hält heute noch Kontakt zu vielen Museen, sie hat im In- und Ausland dauerhafte, sogar freundschaftliche Verbindungen geknüpft.

So hoch ist ihr Ansehen, dass zur Feierstunde ein Überraschungsgast erschien: Winfried Bergen, der Leiter des Schulmuseums in Ahaus, hatte sich extra auf den 150 km langen Weg gemacht, um seiner Bergisch Gladbacher Kollegin zu ihrer Auszeichnung zu gratulieren und Lobeshymnen auf sie zu singen.

Aber auch Bürgermeister Lutz Urbach hatte allerhand zu berichten über die guten Werke der Geehrten, die er mit den Worten einleitete: „Ich hoffe, Sie haben einiges an Zeit mitgebracht.“

Im  März 2013 hat Ursula Kolloch ihre Arbeit vor Ort im Schulmuseum beendet, ist aber nach wie vor privat und am häuslichen Schreibtisch aktiv. 30 Jahre lang um die 30 Wochenstunden inklusive Wochenenden und Schulferien – das war wie ein zweiter Job neben ihrem Lehrerberuf. Gemeinsam mit Carl Cüppers und dem Ehepaar Magdalene und Heinz Trier bildete Ursula Kolloch eine starke Säule der wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit des Schulmuseums, das heute eine überregional geschätzte Bildungseirichtung und eines der kulturellen Aushängeschilder der Stadt Bergisch Gladbach ist.

Lesen Sie mehr:
Was Sie über das Schulmuseum in Katterbach wissen müssen
Alle Beiträge über das Schulmuseum Bergisch Gladbach

Die Arbeit von Ursula Kolloch ist in vielerlei Hinsicht von hoher Professionalität geprägt: Sie baute die schulgeschichtliche Bibliothek in Hand auf und beriet Wissenschaftler bis hin zu Professoren bei Forschungsarbeiten. Sie stellte Material für andere Museen und Film-/Fernsehbeiträge zusammen. Sie baute eine Sammlung von Schulwandbildern auf, die mittlerweile 6700 Exemplare umfasst. Sie hielt als „Fräulein Lehrerin“ historische Unterrichtsstunden ab, führte durch die Ausstellungen und veranstaltete museumspädagogische Angebote.

Sie konzipierte und gestaltete Sonderausstellungen nicht nur für Bergisch Gladbach, legte 1999 mit einem Kölner Schulprojekt den Grundstein für den Schwerpunkt „NS-Zeit“ des Schulmuseums und veröffentlichte 2001 einen Buchbeitrag zum Thema Ideologisierung der Kinder- und Schuljugend. Alles in allem eine Arbeit, die nicht nur das Schulmuseum überregional und sogar international bekannt gemacht hat, sondern auch dem Ansehen und Wohl der Stadt Bergisch Gladbach diente.

Der Rat der Stadt weiß dieses Engagement wohl zu schätzen und hat deshalb einstimmig beschlossen, Ursula Kolloch die Ehrennadel der Stadt in Silber zu verleihen, was Bürgermeister Lutz Urbach nun in der Feierstunde beim Seniorenkreis der Pfarre St. Clemens vollzogen hat.




Presseschau 5.10.2012

In Bensberg weiter Bedenken gegen die Marktgalerie
aBei einer gut besuchten Bürgerversammlung zum geplanten Neubau einer Marktgalerie an Stelle des Loewencenters gab es trotz der reduzierten Pläne des Investors nach wie vor Bedenken der Anwohnen. Insgesamt wird das Gebäude als zu massiv empfunden, die Verbindung der Ober- und Unterstadt, zwischen Markt und Schlossstraße, wird als unzureichend kritisiert.
Quelle: @LennartHoering
Weitere Informationen:
Alle Beiträge zur Marktgalerie
Debatte zum Thema in der Facebook-Gruppe “Politik in BGL” 

Bergische Köpfe

  • Tim Nasser vom AMG gewinnt Sprachenturnier des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen Platz zwei, KSTA 
  • Marc Schuh berichtet heute um 17.30 Uhr im Cafe Leichtsinn von seiner Teilnahme bei den Paralympics, Facebook-Einladung
  • Cornelia Klien (58), Dezernentin beim Rheinisch-Bergischen Kreis  mit den Aufgabengebieten Jugend und Soziales, Gesundheitsdienste, Schulverwaltung und Sport, Schulpsychologischer Dienst, Kulturbüro und Archiv ist zum 1. Oktober aus dem Dienst ausgeschieden und will sich “anderen Aufgaben” widmen. Die Nachfolge ist noch offen, Pressemitteilung RBK, BLZ
  • Elinor Maiß unterricht Englisch – auf Bensbergs Straßen, KSTA, s.a. Presseschau 12.9.2012
  • Abdelkader Maouel, Neuzugang beim SV 09, will am Samstag gegen seinen alten Verein Fortuna Köln gewinnen, KSTA

Weitere Berichte

  • Die Kirberg GmbH, „Catering Fine Food“, übernimmt als Gastronomie-Partner die Flora in Köln und hat sich viel vorgenommen, BLZ , Report-K
  • SV 09 muss beim Bitburger Pokal bei der Fortuna Köln antreten, FVM
  • Die Linie 1 der KVB fährt bis zum 20.10. nur bis Brück, statt dessen fahren Busse nach Bensberg, BLZ, KSTA
  • Erweiterung des Schulmuseums Katterbach für 230.000 Euro ist fertig, finanziert durch LVR, NRW-Stiftung, Förderverein und Schirmherrn Michael Hahn, KSTA, BLZ
  • Beim Tag der offenen Moschee wird das islamfeindliche Video aus den USA diskutiert, BLZ
  • Feuerwehr muss Kornnatter einfangen, RadioBerg

Die lieben Nachbarn

  • Rösrath: Grüne feiern 30. Geburtstag mit Ausstellung alter Plakate, BLZ
  • Odenthal: Erzbistum will Jugendbildungsstätte am Altenberger Dom kräftig ausbauen, BLZ

Das bringt der Rest der Woche

  • Freitag, 17.30: Marc Schuh berichtet im Cafe Leichtsinn von seiner Teilnahme bei den Paralympics, Facebook-Einladung
  • Freitag/Samstag/Sonntag: Paffrather Oktoberfest, Einladung bei Facebook
  • Samstag, 10 – 14 Uhr: Kinderflohmarkt der  Caritas Kita Katterbach, Altenberger- Dom- Straße 140
  • Samstag, 14 Uhr: Clubabfahrt des RSV Staubwolke Refrath, Bunnen im Geschäftszentrum Refrath an der Dolmanstraße, mehr Infos
  • Sonntag, 13 Uhr: “Oktoberfest-Frühschoppen-Party” der Flöckchen im Heidkamper Kultursaal
  • Alle Termine

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Presseschau 3.9.2012

Bärbroicher ziehen Schlussstrich unter Kirchenkampf
Mit dem ersten Kapellenfest hat die “Interessengemeinschaft St. Maria Empfängnis Bärbroich e.V.”  den Grundstein für einen Neubeginn des Gemeindelebens gelegt. Die Initiatoren Werner Kalthoff und Willi Hebborn sehen den Streit um die Gemeindeordnung und die Sitzordnung in der Kirche mit dem damaligen Pfarrverweser Norbert Hörter als beendet an.
Quelle: BLZ
Weitere Informationen:
Alle Beiträge zum Kirchenstreit in Bärbroich

Weitere Berichte

  • Bergisch Gladbach erhält vom Land NRW für die Kindergartenjahre 2011/12 und 2012/13 für den Ausbau der U3-Betreuung  deutlich mehr Geld, berichtet Gerhard Zorn, Kreisvorsitzender der SPD
  • Bensberg feiert zum 25. Mal das Fest auf der Kaule – die längste Vergnügungsmeile der Schlosstadt, KSTA
  • Siedlungsgemeinschaft Frankenstraße feiert Straßenfest – und wachsenden Zusammenhalt des Wohnviertels, BLZ
  • Romaneyer Kappesfest fällt zum 130. Jubiläum besonders groß und intensiv aus, BLZ
  • Wanderrundweg um die Große Dhünn-Talsperre eröffnet, BLZ
  • Suscha Korte und Detlef Waschkau stellen in der Galerie Malchers in Bensberg aus, BLZ
  • Feuerwehr löscht Kellerbrand in Mehrfamilienhaus am Milchborntalweg, RadioBerg, Fotos Feuerwehr GL

Sportergebnisse vom Wochenende

Frische Videos

  • BergTV berichtet über die Marktgalerie in Bensberg:
  • BergTV berichtet aus dem Schulmuseum Katterbach:

Die lieben Nachbarn

  • Odenthal: Wer nach Geschäftsschluss wann wo parken darf, BLZ

Das bringt die Woche

  • Montag, 9:30 Uhr: Seniorenbeirat, Altenheim St. Josefshaus, Junkersgut 10 – 14
    Tagesordnung und alle Dokumente
  • Mittwoch, 17 Uhr: Vergabeausschuss, Rathaus Bensberg
  • Mittwoch, 19 Uhr: Mitgliedertreff des Bürger- und Heimatverein Refrath zeigt Film über das Jubiläumsfest, Bürgerzentrum Steinbreche
  • Freitag: Stadtlauf, weitere Infos
  • Samstag und Sonntag: Kultur- und Stadtfest, das ganze Programm
  • Alle Termine

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Presseschau 3.4.2012

Mehr Geld für öffentliche Bedienstete sprengt Etatplanung
Die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst belasten die Haushalte der Kommunen schwer. Alleine auf  Bergisch Gladbach kommen im laufenden Jahr 550 000 Euro Mehrkosten zu, rechnet Kämmerer Jürgen Mumdey. Da auch die geplante Schulschließung vorerst nicht zu realisieren ist, muss er nun insgesamt weitere 1,5 Millionen Euro an anderer Stelle suchen. Die langfristigen Folgen der Tariferhöhung bringen den Plan der Stadtverwaltung, innerhalb von zehn Jahren aus den roten Zahlen und damit aus der Haushaltssicherung zu kommen, ins Wanken. Die meisten Kommunen hatten in ihren Planungen eine Tariferhöhung von ein Prozent angenommen, tatsächlich sind es jetzt 3,5 Prozent. Auch der Rheinisch-Bergischen Kreis muss nun Mehrkosten von 350 000 Euro verkraften.
Quelle: KSTA, RadioBerg
Weitere Informationen:
Alle Beiträge zum Etat 2012

Bergische Köpfe

  • Thomas Althoff (59) beweist, dass man mit Grandhotels in Deutschland noch immer Geld verdienen kann, Handelsblatt
  • Christoph Felder, Dokumentarfilmer aus Overath, will unter dem Titel Arts-tarts ein Netzwerk mit Künstlern und Kulturschaffenden aus der Region schaffen, die er filmisch dokumentiert, WebsiteKSTA
  • Ute Klement ist die neue Schriftführerin im Arbeitkreis der Künstler (AdK), Cityweb
  • Mathias Lutz (44) übernimmt die Leitung des Bereiches Kredit bei der VR Bank eG Bergisch Gladbach, Pressemitteilung

Weitere Berichte

  • Das Schulmuseum Katterbach wird für 230.000 Euro erweitert, mit Landeszuschüssen und Spenden, BLZ
  • Schüler aus Yarka in Israel besuchten die Partnerschule Otto-Hahn-Gymnasium, KSTA
  • Die 6c war im Siegerland unterwegs und dokumentiert die Klassenfahrt auf der Schul-Seite

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Die lieben Nachbarn

  • Odenthal: Bewohner des Märchenwaldwegs werden durch Bauarbeiten isoliert – ohne Vorankündigung, KSTA
  • Lindlar unterwirft sich den Bedingungen des NRW-Stärkungspaktes und hofft auf Hilfen aus dem Landesetat, BLZ

Das bringt der Tag (und der Rest der Woche)

  • heute 11 Uhr: Führung für Kinder durch das Industriemuseum Alte Dombach beschäftigt sich mit den Papiermacherkinder Gertrud und Johann Berg um 1850, Alte Dombach
  • Mittwoch, 9.45: Kurzwanderung des Sauerländischen Gebirgsvereins, TreffpunktS-Bahnhof, Anmeldung bis Dienstag: 02202 53413
  • Donnerstag, 15 Uhr:  Sigrid Ernst-Fuchs führt durch die Ausstellung “Schattenfuge”  in der Reihe “Kunst 60+” in der Villa Zanders, Teilnahmegebühr mit Kaffeetrinken 7 Euro. Anmeldung: 02202 14 23 34
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Presseschau 24.9.2011

Mumdey stellt “Kultur der Kultur wegen” zur Disposition

Jürgen Mumdey ist nicht nur Bergisch Gladbachs Kämmerer, sondern auch Kulturdezernent. Bei der Vertragsunterzeichnung mit dem Förderverein des Schulmuseum, der das Haus nun in eigene Verantwortung übernimmt, definierte Mumdey öffentlich sein Verständnis von Kultur, die er in zwei Bereich unterschied: Es gebe

  • Kultur, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkomme, wie im Fall des Schulmuseum, )
  • Kultur als Selbstzweck, die Hunderttausende im Jahr“ koste, ohne dass das es eine echte Nachfrage dafür in der Bevölkerung gebe

Unter den zweiten Bereich fällt nach Mumdeys Auffassung offenbar die Galerie Villa Zanders, bei der eine Übergabe an den Förderverein gescheitert war – und auf die nun neue Sparrunden zukommen könnten. Beim Schulmuseum spart die Stadt künftig 12.000 Euro im Jahr, nach wie vor fließen 82.000 Euro für Miete, Hausunterhaltung, Sachkosten und Personalzuschuss.  Die Einnahmen durch die jährlich 7000 Besucher in Höhe von 4.500 Euro bleiben ebenfalls beim Verein.
Quellen: BLZ, KSTA offline
Weitere Informationen:
Was Sie über das Schulmuseum wissen müssen
Was Sie über die Villa Zanders und die Debatte über ihre Zukunft wissen müssen
Alle Museen in Bergisch Gladbach

Die Verwirrung über die Bahndammtrasse hält an
Bei der Lokalpolitikern herrscht nach wie vor große Überraschung – und Verunsicherung – über die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, dem ersten Abschnitt der Straße über den alten Bahndamm höchste Priorität einzuräumen, aber zugleich klar zu machen, dass für den direkte Anschluss der neuen Straße an die A4 keine Chance besteht. Offenbar hatten einzelne Lokalpolitiker und Industrielle aus Bergisch Gladbach in letzter Zeit intensive Lobbyarbeit in Düsseldorf betrieben. Aber allmählich setzt sich die Einsicht durch, dass die Landesregierung zwar die Voruntersuchungen für die Straße abschließen will, aber nichts an die Umsetzung des Projektes glaubt.
Quelle: KSTA
Weitere Informationen:
Alle Beiträge über die Bahndammtrasse

Bergische Köpfe

  • Bernd und Hendrik Tollkühn backen Torten in Unterkülheim – und was für welche, BLZ, Website
  • Franz-Josef Mundt (69) stellt seinen zweiten historischen Roman “Die Klostermühle von Altenberg” vor, KSTA
  • Barbara Schön ist die neue Rektorin der Bergischen Realschule Overath, KSTA offline
  • Dogan Akhanli wohnte nach seiner Ankunft in Deutschland 1991 im Asylheim an der Buchmühle, das heute die VHS beherbergt – und wo Akhanli als Buchautor bei den Bergisch Gladbacher Kulturtagen auftritt, Samstag 19.30 Uhr, KSTA offline
  • Irmhild Schaffrin kämpft seit Jahrzehnten gegen die geplante Talsperre im Naafbachtal, KSTA
  • Gerhard Zorn, Kandidat der SPD bei der Landratswahl, macht sich für einen weiteren Haltepunkt der Regionalbahnlinie 25 im Aggertal stark, BLZ
  • Isabell Sternad (25) machte im Grandhotel Schloss Bensberg die Ausbildung zur Hotelkauffrau und arbeitet jetzt an der Rezeption, Welt

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Weitere Berichte

  • Der von der Feuerwehr aus einem Zaun befreitet Jung-Uhu musste eingeschläfert werden, KSTA
  • Mit  „Wortsalat an der Salatbar“ im Rathaus starteten die ersten Bergisch Gladbacher Literaturtage unter dem Motto „Worte für Orte“, KSTA
  • 96 Prozent der Kunden der RheinBergGalerie sind mit dem Kaufhaus grundsätzlich zufrieden, ergab eine Studentenstudie, BLZ
  • Kreis startet neues Klimakonzept, BLZ

Bei dem Altweiberwetter geht die Biergartensaison in die Verlängerung


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Die lieben Nachbarn

  • Rösrath: Die Präsenz des Ordnungsdienstes zeigt positive Wirkung, KSTA offline
  • Overath: Die Pläne für eine Talsperre im Naafbachtal sind nicht tot zu bekommen, KSTA offline

Das bringt das Wochendende

  • Samstag: Kinderfest am Bockenberg soll dieses Jahr zum Veedelsfest werden, mit großem Programm, BLZ
  • Sonntag: Lyrikpfad an der Strunde wird feierlich eröffnet, BLZ
  • Sonntag: Eröffnung des metabolon in Lindlar, Programm
  • Sonntag: SV 09 spielt auswärts gegen VfB Hüls, KSTA
  • Sonntag, 15 Uhr: Tag der Offenen Tür in der Kreativitätsschule in Refrath
  • Sonntag, 17 Uhr: Soul Delicous schließt die Reihe Quirl-Open-Air ab, vor der Gnadenkirche
  • Sonntag: Tag der Strunde mit sehr großem Programm, Cityweb, das komplette Programm als pdf
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Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



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  • Alle Meldungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, die aktuellsten ganz oben.
  • Automatische Aktualisierung alle 15 Minuten. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen.
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26 Fragen an Elisabeth Cüppers

Erst hat sie sich um die Kleinsten gekümmert, jetzt um die Ältesten: Elisabeth Cüppers (geboren in Bad Godesberg, seit 1961 in Bergisch Gladbach) war ab 1971 im Kindergarten-Bereich tätig. Vom Montessorikindergarten über eine Elterninitiative bis hin zur Neueinrichtung dreier Kindergärten. Schon bei letzterem, dem Ki Ga Margeritte am CBT Wohnhaus Margaretenhöhe, war der Schwerpunkt Zusammenführung von Jung und Alt.

Heute widmet sich die Tochter von Schulmuseumsgründer Carl Cüppers und Mitgründerin des Kindergartenmuseums der Lebensbegleitung von älteren Menschen. Sie sagt, „mit Allem, was dazugehört: Lachen, Weinen, Singen, Musizieren, Malen, Arztbesuche, Ausflüge, Urlaube, Kochen, Vorlesen, Spielen und viel Erzählen, von einer Zeit, die es nicht mehr gibt: der Vergangenheit!“

Los geht’s. Nicht lange nachdenken, nicht weit ausholen – ein, zwei Sätze genügen.

Wie starten Sie in den Tag?
Mit einem Gang auf meinen Balkon, dem KSTA und einem guten Frühstück

Was wollten Sie als Kind werden? Kochlehrerin

Und was sind Sie geworden? Erzieherin

Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?
zu mir nach Hause, denn ich bin jetzt Hobbyköchin

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Wir spazieren durch das lange Feld am Zanders Gut vorbei… und dann… nach der Kurve… Domblick!

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
“In meinem Haus, da lache ich, da weine ich, da träume ich-und wenn ich will, dann schließe ich die Tür und bin allein.”

Alle Fragebögen der iGL-Serie 26 Fragen an...
Bergisch Gladbachs erste App: Alles in der (Hosen-) Tasche...

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Wenn ich etwas mit meinem Kopf, aus meinem Herzen heraus und mit meiner Hand getan habe!

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein? Kaffee am Morgen und Vinum nach Sonnenuntergang!

Was ist für Sie das größte Unglück?
Krankheit, Vereinsamung.In einem Kalender einer alten Frau in einem Altenheim standen immer wieder zwei Worte: Niemand kam.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist … die Stadt zwischen den zwei Domen.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Es gibt schöne Einkaufsmöglichkeiten, ich kenne Kölner, die gerne an Markttagen hier die Atmosphäre genießen und vom interessanten Museums- , Freizeit- und Kulturangebot Gebrauch machen.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem? Die Fußgängerzone!

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …
Bergisch Gladbach fahrradfreundlicher gestalten und die obere Hauptstraße attraktiv füllen. Außerdem wünsche ich mir regelmäßige Flohmärkte in der Innenstadt.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… gerne wieder auch beim Türken um die Ecke einkaufen.

Was war Ihre größte Leistung? Meine 35-jährige Tätigkeit im Vorschulbereich

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Ich habe aus Niederlagen gelernt, dass man immer wieder aufstehen muss. Es kommt oft etwas besseres Neues danach.

Mein großes Ziel ist es,
… nicht alt zu werden, denn Alter ist keine Frage von Jahren. Alt ist nur, wer das Gefühl hat, seine Jugend hinter sich zu haben.

Was ist Ihre Stärke? Ausgeglichenheit

Was ist Ihre Schwäche? Talkshows in der Nacht, die mir den Schlaf rauben.

Wie sind Sie als Chef? Wie in der Erziehung … sozial-integrativ.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Über die Regenabwassergebühren!

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf? Maria Montessori: “Hilf mir, es selbst zu tun!”

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben? Meine Eltern

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Man sieht nur das, was man weiß!

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Höre nicht auf anzufangen und fange nicht an, aufzuhören.

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Hast Du heute schon Jemanden gelobt?
Das Lob geht an Werner, der es fertig gebracht hat, dass ich diesen Fragebogen ausgefüllt habe.




Presseschau 28.4.2011

Keine Chance für Tempo 30 auf dem Rheinhöhenweg?
Die Anwohner und der Elternart der Awo-Kindertagesstätte Rheinhöhenweg fordern für den Rheinhöhenweg und die Feldstraße die Einrichtung einer Tempo-30-Zone. Am 4. Mai befasst sich der Verkehrsausschuss mit der Frage, doch Verwaltung und Bürgermeister empfehlen die Ablehnung des Antrags.
Quelle: BLZ

Unsere Deponie soll schöner werden
Für stolze zehn Millionen Euro aus den Mitteln der Regionale soll die Mülldeponie in Lindlar, an der Grenze zwischen dem Oberbergischen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis, aufgepeppt werden. Unter dem Titel “Gläserne Deponie” sollen unter anderem ein Lernort,ein ökologisches Gewerbegebiet und ein Freizeitbereich entstehen.
Quelle: BLZ

Um die Pflasterung der Fußgängerzone wird weiter gerungen
SPD-Fraktionschef Klaus Waldschmidt versteht nicht, warum der mit der Planung der Fußgängerzone beauftagte Landschaftarchitekt Gunter Fischer sich nicht mit dem neuen Vorschlag von SPD und Behindertenbeauftragten Hildegard Allelein anfreunden kann. Am 4. Mai soll es ein Treffen von Fischer mit den Ratsfraktionen in der Sache geben.
Quelle: KSTA
Weitere Informationen:
Alle Berichte zur Fußgängerzone

Bergische Köpfe

  • Wolfgang Vomm, 33 Jahre lang Chef des Gladbacher Kulturbesitzes und von drei städtischen Museen, geht Ende des Monats in Pension – und zieht eine Bilanz seiner Tätigkeit, BLZ, alle Berichte über die Villa Zanders

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Weitere Berichte

  • Das Schulmuseum Katterbach soll ausgebaut werden, 60.000 Euro fehlen allerdings noch, KSTA, Was Sie über das Schulmuseum wissen müssen
  • Arbeitslosenquote im RBK sinkt leicht auf 6,4 Prozent, KSTA, RadioBerg
  • Beratungsbedarf für Kinder, Jugendliche und Familien wird immer größer, Erziehungs- und Familienberatung Bergisch Gladbach beriet 2010 1.200 Familien, RadioBerg
  • Wie die Hilfen der Tafel wirken, KSTA

Das bringt der Rest der Woche

Aktualisierung: Was der Tag bringt

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Presseschau 22.12.2010

Krüger kauft dazu: Gebäude von Krantz TKT wird Kaffeelager
Der Unternehmer Willibert Krüger baut sein Engagement am Stammsitz Bergisch Gladbach aus. Der Lebensmittelfabrikant kaufte das Gelände und das leerstehende Gebäude der Pleite-Firma Krantz TKT, deren Reste nach Leverkusen weggezogen waren. Schon einmal war das moderne Bürogebäude ins allgemeine Interesse gerückt – als Bürgermeister Lutz Urbach erwog, einen Teil der Stadtverwaltung aus dem sanierungsbedürftigem Stadthaus dorthin zu verlegen. Schon damals hatte sich Krüger als Käufer und Vermieter ins Gespräch gebracht. Zwar können immer noch Teile des TKT-Gebäudes als Büroräume vermietet werden, doch will Krüger dort nun vor allem sein Kaffeelager unterbringen, das derzeit noch in Köln-Poll residiert.
Quelle: KSTA, RadioBerg
Weitere Informationen:
Alle Berichte über das TKT-Gebäude
Alle Berichte über Willibert Krüger

Land und Bezirksregierung geben Geld für Regionale 2010 frei
Der lang erwartete Bewilligungsbescheid ist da, die Förderung der Projekte im Rahmen der Regionale 2010 mit rund 2,5 Millionen Euro und einer Förderquote von 90 Prozent kann anlaufen. Die hohe Förderquote ist jedoch nicht auf Dauer gesichert – sie wird jedes Jahr neu überprüft. Dennoch gibt sich die Stadtverwaltung hoch zufrieden. Bürgermeister Lutz Urbach:

Damit ist die Finanzierung des Teilabschnittes „Wettbewerb West” bereits gesichert, und der Abschnitt „Wettbewerb Ost” kann anfinanziert werden. (…) Mit den Bescheiden der Landesverwaltung erhält die Stadt Bergisch Gladbach erneut die Bestätigung für die Qualität der bisher geleisteten Arbeit. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wurde am Bahnhof ja schon begonnen.

Quelle: Cityweb
Weitere Informationen
Alle Berichte zum Streit über die Finanzierung der Regionale 2010

Bergische Köpfe

  • Günter Henne, Ausstellungskurator, widerspricht dem Offnenen Brief der “kulturinterssierten Bürger” zur Villa Zanders und spricht von einer unnötigen Polemik, BLZ
  • Gerd J. Pohl ist nicht nur Intendant des Puppenpavillions, sondern auch ein großer Filmexperte, KSTA
  • Die Graugänse an der Saaler Mühle weichen dem Schnee aus und weiden am Rhein. Aber ihr Bestand ist nicht gefährdet, im Gegenteil. KSTA

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Weitere Berichte

  • Die NRW-Stiftung zahlt an das Schulmuseum 95 000 Euro für den Bau einer Museumserweiterung, BLZ
  • Wegen der Dachlast: Stadt sperrt die meisten Sporthallen, KSTA, Cityweb
  • Vinzenz-Pallotti-Hospital baut die Intensivstation aus, BHB
  • Der Bergische Geschichtsverein gibt Lesetipps, BLZ
  • Schüler der IGP und der Zespol Szkol Ekonimicznych in Pszczyna/Polen bauen die Städtepartnerschaft aus, KSTA
  • OHG gewinnt 6. Platz beim Siemens Stiftung Award 2010 für sein naturwissenschaftliches Engagement, BHB
  • Das Robert Schumann Ensemble spielte in der Preußischen Turnhalle von Schloss Bensberg auf, KSTA
  • Benefizkonzerts des MC Fidelio und Ferdinand Linzenich bringt 2500 Euro für die  Max-Bruch-Musikschule ein, BHB
  • Bensberger Bürgerstiftung überreicht 3000 Euro an das ZAK Zentrum für Aktion und Kunst, für weitere Instrumente, BHB

Das bringt der Tag

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Presseschau 4.12.2010

Ein neuer Vorschlag für die Rettung der Jugendzentren
Auf Einladung des KSTA debattierten Jugendliche und Politiker im Q1 über die anstehenden Einsparungen bei den Jugendzentren. Einerseits besteht breiter Konsens, dass Kürzungen ausgerechnet bei der Jugendarbeit und dann auch noch im sozialen Brennpunkt Bockenberg kontraproduktiv sind. Aber einen Vorschlag, wie das mit den Trägern der Jugendarbeit inzwischen abgestimmte Kompromisspaket noch weiter entschärft werden könnte, fehlt. Immerhin gab es bei der Debatte einen neuen konstruktiven Vorschlag: Martin Tubandt vom Jugendzentrum Krea schlug vor, einen Fonds zu gründen, mit dessen Hilfe die Jugendarbeit zu finanzieren wäre.
Quelle: KSTA
Weitere Informationen:
Fakten und Zahlen: Was die Stadt in der Jugendarbeit vorhat
Alle Berichte über die Einsparungen bei der Jugendarbeit
Welche Jugendzentren bleiben – und welche Außebstellen nicht

Die schönsten Weihnachtsmärkte der Region

Bergische Köpfe

  • Gerd J. Pohl vom Puppenpavillon Bensberg hat einen besonderen Schatz: einen Brief des Autors von “Dracula”, Brams Stoker, KSTA

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Weitere Berichte

  • Herkensrath und Moitzfeld nach Rohrbruch ohne Wasser, RadioBerg
  • Stadtverwaltung legt eine Liste besonders schöner, stadtbildprägender Bäume sowie ein Baumkataster für stadteigene Bäume an, Cityweb
  • „Goldhähnchen und Unkepunz – der Sammler Carl Cüppers“: Schulmuseum Katterbach würdigt seinen Gründer und einstigen Schulrat mit einer vielseitigen Ausstellung seiner schönsten Stücke, KSTA, BLZ
  • Wir schenken Freude” startet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bergisch Land seine Weihnachtsaktion, BHB
  • KG Narrenzunft feiert Abend für Freunde im Bergischen Löwen, BHB

Frische Videos

Das bringt der Tag

  • 11 Uhr: Hallo-Ü-Wagen vor der Post/Fußgängerzone: “Nur mit Quote? – Frauen und Karriere”
  • 20 Uhr: Handercover spielt im Schlöm
    20 Uhr: Cat Balou spielt im Irish Pub Bensberg
  • Alle Termine

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Presseschau 23.9.2010

Mail-Affäre belastet Hastrichs Bewerbung in Rheine
Neben den örtlichen Medien hatte auch die  BLZ berichtet, dass sich der Bergisch Gladbacher Sozial- und Jugendamtsleiter Bruno Hastrich um eine Stelle in Rheine beworben hat – und es in den Kreis der letzten vier Bewerber gekommen war. Nun wird (zum Teil) klar, wie diese vertrauliche Information in die Presse gelangt ist: Ein Maulwurf, offenbar in der SPD-Fraktion im Stadtrat von Rheine, hatte eine SPD-interne Mail mit dem Ergebnis der Vorauswahl weitergeleitet – und anderem an die Arbeitgeber der vier Bewerber, aber auch noch an viele andere. Rheines Bürgermeisterin entschuldigte sich bereits bei den Bewerbern, eine der vier hat sich jedoch bereits mit Verweis auf die Indiskretion zurückgezogen.
Quelle: Ahlener Zeitung, Presseschau 18.9.2010

Stadt hält an Schließung von vier Jugendzentren fest
Dieser Punkt war in der Kurzfassung von Lutz Urbachs Sanierungsprogramm keine Rede, den die  Stadtverwaltung veröffentlicht hatte: Wie ursprünglich geplant sollen nun doch offenbar vier der sieben Jugendzentren in offener Trägerschaft geschlossen werden. Nach heftigen Protesten hatte es zunächst so ausgesehen, als ob da doch noch ein Kompromiss gefunden werden könne, doch jetzt trägt offenbar auch die CDU den geplanten Kahlschlag mit. Der KSTA zitiert Christian Buchen, den jugendpolitischen Sprecher der CDU:

“Ich halte es nicht für sinnvoll, überall Gelder zu streichen und alle Jugendclubs notdürftig zu betreiben.”

Damit liegt er auf der Linie des ursprünglichen Verwaltungsvorschlages. Demnach werden nur die zentralen Jugendzentren Quirls, Krea und Ufo erhalten, die anderen Einrichtungen sollen dicht machen.
Quelle: KSTA
Weitere Informationen:
Droht den Jugendzentren der Kahlschlag, Beitrag vom 8.7.2010
Alle Beiträge zur Jugendarbeit
Dokumentation: Lutz Urbachs Sparvorschläge für 2010

Schulmuseum Katterbach soll an Trägerverein gehen
Auch das Schulmuseum in Katterbach soll von der Stadt in die Trägerschaft des Museumsvereins übergehen, will allerdings Eigentümerin des Gebäudes und der Sammlung bleiben. Das ganze soll eine Einsparung von 8000 Euro pro Jahr bringen. Der Kulturausschuss stimmte zu, bei einer Enthaltung  von Tomas M. Santillan (Linke/BfBB).
Quelle: KSTA, die Sparpläne der Stadt im Detail, Lutz Urbachs Sparkonzept

Bürgerinterview:
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Opposition schweigt bislang zu Sparplänen – Ausnahme: Grüne
Bislang halten sich außer der CDU die Parteien mit einer Stellungnahme zu den Sparplänen der Stadtspitze sehr zurück. Als erster wagte sich gestern der Fraktionschef der Grünen, Günter Ziffus, vorsichtig aus der Deckung. Nach seiner Meinung seien Kürzungen bei Schulbibliotheken, beim Theater und beim Sport vermeidbar. Aber:

„Die Steuererhöhungen gehen in die richtige Richtung. Wir haben das bereits für den Etat 2010 gefordert, aber gleich auf den Kölner Satz. Das wären nochmal 520 000 Euro mehr, und wir könnten auf einige Härten verzichten. Auch eine  Hotelsteuer kommt in Betracht.”

Quelle: BLZ

SV 09 holt den ersten Punkt – bei der Fortuna im Südstadion
Ausgerechnet beim Auswärtsspiel bei der Fortuna Köln hat der SV 09 ein 1:1 erkämpft – und damit den ersten Punkt dieser Saison.
Quelle: SV 09

Hiobsbotschaft für die Karnevalsvereine
Bei der KG Alt Paffrath flatterte ein folgenschwerer Brief der Deutschen Rentenversicherung auf die Tisch. Demnach müsste die KG Beiträge für Künstler, die auf  Sitzungen auftreten, Beiträge an die Künstlersozialkasse zahlen. Bei  3,9 Prozent der Gage kämen allein für die Paffrather 5000 Euro für die vergangenen fünf Jahre zusammen. Die BLZ zitiert Martin Gerstlauer,  Präsident der Paffrather KG und Vorsitzender der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums:

„Das ist ein echtes Problem. Diese Geschichte nimmt Größenordnungen an, die wir nicht mehr steuern können.“

Und auch auch die anderen Karnevalsvereine werden mit einem Brief der Rentenversicherung rechnen müssen.
Quelle: BLZ

Stadt und offene Träger wollen Familien stärken
Alles, was das Familienleben erleichtert, ist das  Thema von vier Aktionswochen, die öffentlichen und freien Träger der Familienbildung nach den Herbstferien einladen. Arbeiterwohlfahrt, die Familienbildungsstätte Bensberg, das Deutsche Rote Kreuz, die Katholische Familienbildungsstätte, die Stadt und die Volkshochschule konzentrieren sich dabei auf Gesundheits- , Ernährungs- und Erziehungsfragen.
Quellen: KSTA, Cityweb mit dem ganzen Programm

Weitere Berichte

  • DIE LINKE./BfBB fordert Maßnahmen für starken Schulabschlussjahrgang 2013 vorzubereiten. Tomas M. Santillan
  • RI Research Instruments GmbH im Technologiepark Moitzfeld gewinnt Auftrag über 25 Mio €. Pressemitteilung
  • Backdiscounter “BackWerk” (276 Filialen) eröffnet am 1.10. in der Grünen Ladenstraße, gegenüber Altes Pastorat, Franzz
  • Sparda-Bank West zieht in die Johann-Wilhelm-Lindlar Straße 10 (gegenüber Marktkauf, derzeit Großbaustelle), Franzz
  • Überraschendes 3:3 des TV Refrath gegen BC Beuel zum Bundesliga-Auftakt, Refrath Online
  • Holger “Familienpfleger” Müller hat es jetzt auch in den KSTA geschafft

Frische Videos

  • Heimspiel des SV 09 gegen 1. FC Kleve endet mit Niederlage, RheinBergTV
  • Therapeutisches Reiten in der Grundschule Bensberg, KSK-Aktion
  • Eine Schulwiese für die GGs Hebborn, KSK-Aktion

Die lieben Nachbarn

  • Endgültiger Sieg für die Bewohner von Steinenbrück, Overath: Keine Rostasche am Lüderich,   BAV-Versammlung zieht Antrag zurück, KSTA, alle Berichte über die Deponie am Lüderich

Das bringt der Tag

  • Donnerstag, Informationsveranstaltung zur Gartensiedlung Gronauer Wald, 19 Uhr im Ratssaal Bensberg
  • Alle Termine

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



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Presseschau 18.6.2010

Museen bald ohne Führung
Wolfgang Vomm wird im April kommendes Jahres in den Ruhestand. Damit verlieren sowohl die Villa Zanders als auch das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg und das Schulmuseum in Katterbach ihre Führung. Und angesichts des Nothaushaltsregimes der Stadt wird es so schnell keinen Ersatz geben: ein Jahr lang muss die Stelle unbesetzt bleiben. Ein eigentlich unhaltbarer Zustand, der nach Auffassung von Bürgermeister Lutz Urbach aber durchaus noch länger anhalten kann:

„Eins ist klar, wir werden uns im Nothaushalt nicht mehr alles leisten können. Ich werde mit den Beteiligten besprechen, wie wir mit weniger Mitteln zurande kommen.”

Quelle: KSTA

Porträt eines Südafrikaners: Pfarrer Thomas Werner
Der Pfarrer der Gnadenkirche, Thomas Werner, ist nicht nur Fußballfan, sondern wurde auch noch in Südafrika geboren. Da liegt es nahe, ihm zur Weltmeisterschaft ein Porträt zu widmen, wie es der KSTA tat. Seine Kindheit in dem Land der WM-Gastgeber fasst Wermer ganz Kirchen-nah so zusammen:

„Für mich ist es das schönste Land der Welt – aber dort liegen Himmel und Hölle so nah beieinander wie sonst nirgends.“

Quelle: KSTA

Kreis bessert Straßen notdürftig und teuer aus
Während wir uns dem Fußball und der Sonne widmen haben die Straßenbauarbeiter der Kreisverwaltung Hochsaison. Für insgesamt rund 700.000 Euro schließen sie die Frostschäden des vergangenen Winters: Risse im Asphalt werden mit einer Bitumen-Emulsion angespritzt und dann mit einem Gemisch aus Splitt und Bitumen verschlossen. Stolze 295.000 Euro kostet dieses Verfahren allein für die K11 zwischen Käfringhausen und Dabringhausen. Erledigt wurde schon die Strecke Kürten-Neuensaal/Waldmühle, Kürten-Richerzhagen, Bechen, Bankettbefestigung zwischen Kürten-Offermannsberg und Kürten-Olpe. Als nächstes dran sind die K26  zwischen Odenthal-Pistershausen und Scheuren, der Radweg zwischen Scheuren und Neschen sowie die K25 bei Overath-Lölsberg.
Quelle: BLZ

Weitere Berichte:

  • Der Sterne-Sammler: SZ porträtiert Thomas Althoff und das Schlosshotel Bensberg. http://ht.ly/1ZL7y
  • Die Fahnenmasten vor dem Rathaus stehen wieder, 4500 Euro kostete die Reparatur, iGL, KSTA
  • Warum die Kuh nicht aus dem Bach trinken darf, KSTA

Das bringt das Wochenende – die wichtigsten Termine




Schulmuseum

Alle Berichte über das Schulmuseum

Carl Cüppers

Carl Cüppers, Gründer des Schulmuseums

In der historischen Schule von Katterbach (1871) hat der Sammler Carl Cüppers (gestorben 2008) eine eindrucksvolle Ausstellung zusammengetragen, wie der Schulalltag vor mehr als 100 Jahren ausgesehen hat. Neben der Dauer- und häufigen Sonderausstellungen zählt der “Historische Unterricht” zu den Säulen der pädagogischen Arbeit des Museums.  Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Schulklassen, sondern auch an Vereine, Veranstalter von Jubiläen und alle anderen Interessierten aller Altersklassen.

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach
Tel.  0 22 02 84247 oder 981356 (Archiv)
E-Mail: info@das-schulmuseum.de
Webseite: www.das-schulmuseum.de

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr
jeden 1. Sonntag des Monats von 14 bis 18 Uhr
In den Schulferien von NRW geschlossen
Unterricht / Führungen nach Absprache

Weitere Informationen:
Das Schulmuseum bei Wikipedia

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Foto: Schulmuseum