Bei der Bürgermeisterwahl hat Marcel Kreutz (SPD/Grüne) einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel gerettet und gewinnt mit 50,41 Prozent der Stimmen gegen Alexander Felsch (CDU/FDP) . Die CDU räumt ihre Niederlage ein. Bei der Stichwahl um das Amt des Landrats des Rheinisch-Bergischen Kreises setzt sich Arne von Boetticher (CDU) klar gegen Robert Winkels (SPD) durch. Wir berichten live.

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ist seit 2024 Redakteurin des Bürgerportals. Zuvor hatte die Journalistin und Germanistin 15 Jahre lang für den Kölner Stadt-Anzeiger gearbeitet. Sie ist unter anderem für die Themen Bildung, Schule, Kita und Familien zuständig und per Mail erreichbar: k.stolzenbach@in-gl.de

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  1. Ich habe den spannenden Wahlabend aufmerksam verfolgt. Vielen Dank für die Berichterstattung.
    Irritiert bin ich aber über die Aussage von Herrn Felsch, als er nach der Wahl sagte, die CDU sei “die letzte verbleibende Volkspartei in Gl”. Bei diesem Demokratieverständnis von Hr. Felsch bin ich doch erleichtert, daß er nicht unser Bürgermeister geworden ist.
    M. E. ist eine Volkspartei für Menschen aus allen Schichten und Gruppen der Bevölkerung offen. Und da gibt es doch wohl auch andere Parteien bei uns, die diesen Anspruch erfüllen.

    1. Das ist ähnlich wie Autos der Marke Volkswagen. Diese Autos kann sich das Volk auch nicht mehr leisten, werden fast nur noch als Firmenfahrzeuge angemeldet. Also etwas für die gehobene Schicht unserer Bevölkerung.

    2. Welche Parteien sind das ihrer Meinung nach…bei der SPD gehe ich vielleicht noch mit, das wars dann aber schon.

    3. Sehr geehrte Frau Apicella,
      “letzte verbliebene Volkspartei” könnte auch ganz einfach etwas mit dem Wahlergebnis zu tun haben. ;-)
      36,5% bei der CDU sprechen eben doch deutlich eher für “Volkspartei” als 19,1% bei der SPD oder 18,15% bei den Grünen!
      So sehr Ihnen das auch missfällt.
      Da sehe ich das Defizit in Demokratieverständnis weniger bei Herrn Felsch als bei Ihnen.

  2. Nachtrag: Die Causa Bosbach hat ihr Übriges getan. Nepo-Baby, mit wenig Fingerpitzengefühl.

    1. Warum hat die CDU dann die Stichwahl zum Landrat gewonnen?
      Spricht doch eher für eine “Nicht-Wahl” von Herrn Felsch.

      1. Die Gründe könnten vielschichtig sein. Bei der Landratswahl waren z.B. die Wähler der Grünen freier, weil es keinen gemeinsamen Kandidaten mit der SPD gab und im Kreis Schwarz-Grün praktiziert wird. Tatsächlich lag das Ergebnis des CDU-Kandidaten für den Landrat in Bergisch Gladbach zwar unter dem Durchschnitt im Kreis, aber oberhalb des Ergebnisses des CDU-Kandidaten für den Bürgermeister. Die Person könnte also auch eine Rolle gespielt haben.

  3. Die CDU hat auf den falschen Kandidaten gesetzt. Und Rot-Grün gewinnt gegen den Trend. Man hat auf einen jungen, sympathischen, frischen Kandidaten gesetzt, der in GL zu Hause ist. Ein Junge aus GL, der die Stadt kennt. Felsch musste wohl überspitzt formuliert GL erst Mal auf der Landkarte suchen. Viel Glück und Erfolg Marcel Kreutz. Die Aufgaben werden nicht weniger und einfach sein

    1. Und wer die Stadt kennt löst alle Probleme…fromme wünsche sind erlaubt. Schön wenn es so wär….

      1. Ein Bürgermeister ist kein Zauberer, egal ob von hier oder nicht. Er hat eine Verwaltung zu leiten und die Beschlüsse des Rates umzusetzen. Das sollte jedem klar sein. Ich hoffe, dass alle Fraktionen kompromisfähig sind und unsere Stadt enkeltauglich führen

      2. “Ich hoffe, dass alle Fraktionen kompromisfähig sind und unsere Stadt enkeltauglich führen”

        Und “Enkeltauglich” bitte nicht nur in dem Sinne verstehen, dass die Enkel künftig die Sozialversicherungsbeiträge und Renten für den “Wasserkopf” an Rentnern / Rentenbeziehern abarbeiten sollen, sondern zu deren Gunsten wohlwollend auch mal Dinge/Veränderungen zu ertragen, damit den kommenden Generationen noch eine lebenswerte Zukunft (hoffentlich) möglich sein wird.

      3. Nein, mit Sicherheit nicht. Das hat auch keiner behauptet, und wäre naiv. Der junge Mann, muss sich beweisen. Ob es eine kluge Wahl war, wird sich zeigen. GL ist eher schwarz angehaucht. Es heißt, die Konservativen gehen eher zur Wahl. Der CDU Kandidat hat einfach nicht gezogen, wie auch bei der letzten Wahl. Sonst wäre die Wahlbeteiligung wohl größer gewesen. Und der Lokal-Bonus-hat ihm sicher den hauchdünnen Vorsprung gesichert.

  4. Die Wahlunterlagen kamen bei uns Dienstags gegen 15:30 an
    Mittwochs nach dem Frühstück gemütlich Kreuzchen gemacht und eingetütet.

    Gegen 13:00 Uhr ab in den Briefkasten. Leerung gegen 16:00 Uhr

    Wo ist das Problem ?

  5. @SEsser, natürlich hätten sie trotz Antrag der Briefwahl auch noch ganz normal heute wählen können wenn sie die Unterlagen mit ins wahlbüro bringen.

  6. @SEsser, natürlich hätten sie trotz Antrag der Briefwahl auch noch ganz normal heute wählen können.

  7. Die Briefwahlunterlagen zur Stichwahl kamen bei mir erst am Dienstag dieser Woche an. Wer nicht sofort angekreuzt und zurückgeschickt hat, könnte zu spät dran gewesen sein. Wird das auch im Auge behalten ?

    1. was soll denn daran “im Auge behalten” werden? wie früh meinen Sie denn, dass die Briefwahlunterlagen bei Ihnen hätten ankommen können?
      wenn Sie Zweifel hatten, dann hätten Sie ja auch die Direktwahl nutzen oder den Wahlbrief selbst zur Stadt bringen können.

      1. Ich habe meine Unterlagen morgens erhalten und mittags zurückgeschickt. Mich würde interessieren wieviele Briefe nach der Auszählung eingehen. Übrigens wenn man Briefwahl beantragt hatte, ist Direktwahl nicht mehr möglich.

      2. Für die Briefwahl gibt es meine ich eine Art Garantie, dass Briefe, die bis zum Freitag eingeworfen werden, auch rechtzeitig ankommen.
        Und selbstverständlich können Sie immer noch eine Direktwahl machen, solange Sie ihre Briefwahl abgeschickt haben.

      3. Antwort an SEsser:
        Eine Direktwahl war mit dem Wahlschein aus den Briefwahlunterlagen möglich. Wenn der Brief weggeschickt wurde, natürlich nicht mehr.

  8. Hoffe das Herr Felsch nicht wieder gewählt wird das wird aber wohl leider passieren.Damit geht es weiter mit dem Geld raus werfen die fast kein Mensch braucht.