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Zwischen flämischer Tradition und bissiger Karikatur – James Ensors fantastische Welten

James Ensor war ein belgischer Schriftsteller, Komponist, Musiker, Maler und Grafiker – ein radikaler Erneuerer. Er gilt heute als Wegbereiter der Moderne, und entzieht sich einer eindeutigen Stilzuordnung. Die Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders bietet die Entdeckung der altmeisterlichen und zugleich karikaturesken Welt eines Nonkonformisten.

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Mahyar Noorejahan: Ein Leben in Farb(ge)schichten

Mahyar Noorejahan ist Künstler. Doch das war nicht immer so. Sein Leben ist ein Herantasten an das, was von Anfang an unausweichlich war. Und doch dauerte es beinahe ein halbes Jahrhundert, bis er sich zugestand, seine Geschichte in Farbschichten auf Leinwand zu bannen. Das Ergebnis ist diese Woche in den Lux-Hallen zu sehen.

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Frühlingsklänge – Heimatklänge Nußbaum laden zum Konzert

Der Quartettverein Heimatklänge Nußbaum präsentiert sein traditionelles Frühjahrskonzert im Bergischen Löwen – mit Klassikern wie „Über den Wolken” oder „The Lion Sleeps Tonight”, kölschen Tönen und Nachwuchssängern der Max-Bruch-Musikschule. Der siebenfache Meisterchor verspricht einen generationenübergreifenden Abend zwischen Chorgesang, Evergreens und Humor.

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Ein Star ohne Allüren: „… manchmal gelang mir was“

Die neue Ausstellung im Basement16 ist eine Retrospektive zum 90. Geburtstag von Eckard Alker. Sie zeigt Malerei und Grafik, Rückblicke aus den vergangenen 40 Jahren seines künstlerischen Schaffens. Und das Kunststück gelang: Die Vernissage in der Galerie in Bensberg stieß auf große Resonanz – ein Lehrstück in aufrichtiger Kunst und gelebter Authentizität.

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Claudia Timpner reicht den Hut im THEAS weiter

In der Corona-Zeit war Claudia Timpner Intendantin des THEAS in der Jakobstraße geworden und hatte es mit vielen Ideen durch die harte Zeit geführt. Gut vier Jahre später nimmt das kleine Theater mit Schauspielschule einen großen Platz in der Kultur der Stadt ein – und Timpner reicht die Leitung an Kornelia Eng-Huniar weiter. Die ist zwar schon sehr lange im Haus, bringt aber neue Projekte mit.

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„! MenschSein“ in den Lux-Hallen: Kopfkino von der Straße und aus dem Rechner

Die Fotografen Hartmut Schneider und Christoph Gerhartz zeigen ihre Arbeiten im neuen Kulturort in Heidkamp – gegensätzlicher kann Fotografie kaum sein: Schneider zeigt Dokumentarfotos, die ungeschönt und entlarvend sind. Gerhartz inszeniert traumhafte, cineastische Dystopien. Beide verbindet ein scharfsinniger Blick auf menschliche Gefühlswelten. 

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Himmel un Ääd bietet Harfenzauber, Erinnerung und Begegnung

Den musikalischen Höhepunkt im Begegnungscafé in Schildgen setzt im Mai Silke Aichhorn, eine der weltweit aktivsten Harfensolistinnen, mit einem Programm von Barock bis Swing. Dazu erinnert eine Lesung an die jüdische Künstlerin Olga Oppenheimer, eine Vernissage eröffnet die Ausstellung „Gabel-Kunst + Augen-Schmaus” und das Duo „Twice As Nice” verabschiedet den Mai mit Jazz & Pop.

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50 Shades of Blue: Partout zeigt „Blaue Horizonte” von Jovita Majewski

Die zwei Ausstellungsräume im Partout sind ausschließlich mit blauen Bildern bestückt. Wer glaubt, das sei bloß eine ästhetische Spielerei, liegt nicht ganz falsch – und genau darin liegt der Knackpunkt. Die junge Ausstellungsreihe „Sideways“ lädt zur Vernissage der Künstlerin Jovita Majewski in die Herkenrather Galerie Partout.

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Malen mit Fasern: „Papier!“ von John Gerard in der Alten Dombach

John Gerard schöpft Papier in alter Tradition aus verschiedensten Materialien und lässt sich dabei über die Schulter gucken. In der neuen Ausstellung im LVR Industriemuseum Alte Dombach zeigt der Leiter einer Papierwerkstatt außergewöhnlich kunstvoll gefaltete Objekte und Bilder aus Papier. Im Papiermuseum sind auch seine besonders gefertigten, poetischen Kunstbücher zu sehen.

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