24Feb10:0016:00Vertrauen in die WissensgesellschaftWorkshop, philosophische Perspektiven
Termindetails
Nicht nur im Alltag, auch in der Wissenschaft und in der Politik bauen wir oft auf Informationen, die wir „auf Treu und Glauben“ von anderen übernommen haben. Der Workshop bietet
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Nicht nur im Alltag, auch in der Wissenschaft und in der Politik bauen wir oft auf Informationen, die wir „auf Treu und Glauben“ von anderen übernommen haben. Der Workshop bietet eine Einführung in die Philosophie der Erkenntnis, bei der unsere soziale Natur im Fokus steht. Anhand aktueller Phänomene wie Fake News und Propaganda wird diskutiert, wie Philosophie unserem Denken Halt geben kann – auch und insbesondere in Situationen der Ungewissheit.
Die Dozentin, Dr. Sibylle Schmidt, studierte in Freiburg, Paris und Berlin. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Hebrew University Jerusalem hat sie an der Uni Jena promoviert. Heute ist sie freie Autorin und lebt in Wuppertal.
Kursgebühr: 35,00 €.
Online-Anmeldung
Kursnummer: KK113223E
Zeit
24. Februar 2024 10:00 - 16:00(GMT+00:00)
Veranstalter

VHS
Volkshochschule (VHS)
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Zum Glück leben wir in einer (allem schlechtreden zum Trotz doch recht gut funktionierenden) Demokratie. Deren VERTEIDIGUNG ist die beste, wenn auch leider nicht hinreichende Garantie gegen Lügen, Fake und Desinformation.
Besser Sozial Media , Facebook usw wegen Flut von (nicht gelöschter) Desinformation meiden und sich an demokratische Presse und Öffentlichen Rund-und FernsehFunk halten. Ich hätte weder Lust noch Zeit, jeden Tag stundenlang Wahrheitsgehalte zu überprüfen. Dass es bei ARD, CORRECTIV usw faktenchecker gibt, ist aber sehr gut für unsere Demokratie
Leider muss man auch bei der demokratischen Presse und dem ÖRR die Wahrheitsgehalte prüfen, bzw. ob da gewissen Informationen nicht mitgeteilt wurden.
Wir müssen die Kinder wieder zu Interessenten, nicht zu Konsumenten machen. Ein Thema suchen und dann aus verschiedenen Quellen, von TAZ bis Tichy, sich ein eigenes Bild machen.
Zu oft zieht in den Redaktionen die Versuchung der politischen Beeinflussung mit ein. Also Fakten und Meinungen sammeln, danach ein eigenes Bild machen.
Daraus entstehen mündige Bürger und darauf sollte sich die Bildung auch konzentrieren.
Interessant, dass Sie Tichy als Informationsquelle aufführen. Laut OLG Stuttgart ist es eine zulässige Meinungsäußerung, diese Seite als „neurechte Plattform, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“ zu bezeichnen.
Ähnlich viele umstrittene Texte wie in der TAZ, aber für die Meinungsbildung und Themensammlung recht interessant. Warum soll man sich nur in seiner eigenen Blase aufhalten?
Aber ihrerseits ein schönes Beispiel, dass nicht immer die ganze Wahrheit gesagt wird oder nur der einem wichtige Teil wiedergegeben wird ;)
“Wir dürfen nicht aufhören, das Thema in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht – von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs.“
“Aus dem Gesamtzusammenhang der streitgegenständlichen Äußerung ergebe sich für einen unvoreingenommenen Durchschnittleser, dass die Äußerung der Verfügungsbeklagten über „all diese neurechten Plattformen ….“ insgesamt eine Meinungsäußerung darstelle, die von den Elementen der Stellungnahme, des Dafürhaltens und des Meinens der Beklagten geprägt ist. Claudia Roth sei es mit der hier beanstandeten Äußerung in der „Augsburger Allgemeinen“ erkennbar inhaltlich nicht auf einzelne Aussagen konkreter Plattformbetreiber, sondern darauf angekommen, dass man „Hetze und Falschbehauptungen“ gerade dann, wenn sie wiederholt auftreten, ihrer Auffassung nach nicht unwidersprochen hinnehmen, sondern auch unter Nennung des Urhebers öffentlich angehen solle.”
https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/OLG+Stuttgart+weist+Berufung+wegen+Unterlassung+von+Aussagen+von+Claudia+Roth+in+einem+Presseinterview+zurueck/?LISTPAGE=8978658
Und was fehlt jetzt Wichtiges an der „ganzen Wahrheit“? Dass es noch mehr Konsorten gibt? Dass Claudia Roth mal wieder die Spielverderberin war?
Übrigens: Nur weil Ihnen das politische Spektrum der taz grundsätzlich suspekt ist, bewegt sie sich nicht auf dem verantwortungs- und kontrollfreien Niveau neurechter Meinungsseiten.
Und was die „Blase“ betrifft: Die kann man auch mit der Lektüre seriöser Medien verlassen.