08Nov18:30VortragsabendHumanitäres Völkerrecht – Krieg versus Menschlichkeit
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Gleichwohl ein Angriffskrieg schon nach der UN-Charta verboten ist, ist er an vielen Orten Realität. Seit Beginn des bewaffneten Konfliktes in der Ukraine sind Fragestellungen um die Art der
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Gleichwohl ein Angriffskrieg schon nach der UN-Charta verboten ist, ist er an vielen Orten Realität. Seit Beginn des bewaffneten Konfliktes in der Ukraine sind Fragestellungen um die Art der Führung eines solchen Konflikts wieder mehr in den Fokus unserer eigenen Wahrnehmung gerückt. Insbesondere die Frage danach, ob es im Krieg Regeln gibt, die von den Parteien eingehalten werden müssen, stellt sich mit Blick auf die aktuellen Ereignisse erneut. Mit der Genfer Konvention haben sich die Staaten der Welt ein solches Regelwerk, welches heute unter dem Begriff Humanitäres Völkerrecht bekannt ist, gegeben. Dessen Ursprung fällt mit der Gründung der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zusammen. Um dem Leiden in bewaffneten Konflikten entgegenzutreten, hat sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung das Ziel gesetzt, die Regeln des humanitären Völkerrechts einzufordern und zu verbreiten, denn diese schützen Menschen vor Grausamkeit und Unmenschlichkeit in Kriegssituationen.
Michael Sieland, Rechtsanwalt und Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverband Rhein.-Berg. Kreis e.V. wird an diesem Abend das Humanitäre Völkerrecht sowie die Aufgaben des Roten Kreuzes darstellen und einen Bezug zu aktuellen Konflikten herstellen. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für einen gemeinsamen Austausch.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 02.11.2023 gebeten: presse@rhein-berg.drk.de
Zeit
8. November 2023 18:30(GMT+00:00)
