David Kim; Foto: Roswitha Honnef

Zwei Plätze im Final Four um die Deutsche Badminton-Mannschaftsmeisterschaft sind noch zu vergeben. Einen davon will der TV Refrath am Samstag gewinnen. Zwei Tage später kämpft ein Refrather Quartett bei der Heim-Europameisterschaft in Saarbrücken um Erfolg.

Wir dokumentieren eine Mitteilung des TV Refrath.

Zwei Plätze im Final Four um die Deutsche Badminton-Mannschaftsmeisterschaft sind noch zu vergeben. Um einen Platz spielen am Samstag, den 6.4. (Beginn 17 Uhr) wie in den beiden Jahren zuvor Union Lüdinghausen und der TV Refrath. 

Wie 2022 und 2023 muss der TVR reisen, hat er doch das Heimspiel denkbar knapp verpasst, welches dem Tabellenvierten nach Ende der Vorrunde gegen den -fünften zusteht. 2022 ging Refrath mit 0:4 unter und musste Union den Platz im Final Four überlassen.

Vor genau einem Jahr drehte man dann den Spieß um und konnte in Lüdinghausen gewinnen. Auch in diesem ist in der Drei-Burgen-Arena alles möglich. Beide Teams wollen den Sieg, beide Teams werden jedoch aller Voraussicht nach nicht in Bestbesetzung antreten können.

Fabian Roth (TVR) und Ade Resky Dwicahyo (Union) nehmen parallel im Rahmen ihrer Olympia-Qualifikation am Internationalen Turnier in Kasachstan teil und dürften am Samstag nach Ostern fehlen. Auch andere internationale Stars beider Teams (Tabeling, Piek, Hall, Jille) fehlen wegen ihrer nicht ausreichenden Zahl an Mindesteinsätzen.

Erwartet werden zu Beginn je ein knappes Doppel der Herren und der Damen, in denen die Vorentscheidung über den weiteren Verlauf fallen könnten. Es folgen die drei Einzel, bevor das 2.Herrendoppel und das Mixed letztendlich die Begegnung entscheiden müssen.

Der Sieger der Begegnung ist dann zwei Wochen später in Bad Vilbel allerdings krasser Außenseiter im Halbfinale des Final Four gegen den Meisterschaftsfavoriten und Gastgeber SV Fun- Ball Dortelweil.

Heinz Kelzenberg: „Alles kann, nichts muss – wir sind nicht gerade Favorit, würden uns aber freuen, einmal mehr beim Final Four dabei zu sein. Allerdings wissen wir auch, dass dort dann drei Teams am Start sein werden, die quasi in einer anderen Liga spielen“.

Leona Michalski, Malik Burakkadi, Jan-Collin Völker, Fabian Roth; Foto: Roswitha Honner

Refrather Quartett bei Heim-Europameisterschaft in Saarbrücken

Eine Europameisterschaft im Heimatland gehört für jeden Nationalspieler zu den Höhepunkten der eigenen Laufbahn. In diesen Genuss kommen die besten deutschen Damen und Herren ab dem 8.April, wenn das Turnier in Saarbrücken stattfindet.

Direkt vor der Haustüre ist dies für Jan Colin Völker, der mit seinem Partner Bjarne Geiss im Herrendoppel starten wird und auf die an Nr.6 gesetzten Franzosen Corvee/Labar treffen wird. Leider muss er wegen der Knieverletzung seiner Partnerin Stine Küspert auf einen Start im Mixed verzichten.

Nicht ganz erwartet wurde der Start des zweiten Refrather Mixed Malik Bourakkadi und Leona Michalski. Für sie ist es eine große Ehre, im jungen Alter von jeweils 21 Jahren mit dabei zu sein. Die Auslosung ergab mit den Holländern van der Lecq/Tirtosentono auch eine Paarung, gegen die man mindestens gut mitspielen kann.

Der Vierte im Refrather Quartett ist Fabian Roth, der vom Turnier in Kazachstan direkt weiter nach Saarbrücken reisen wird, um dort bereits am Montagmittag gegen den Österreicher Luka Wraber anzutreten. Heinz Kelzenberg: „Wir wünschen unseren Athleten ein tolles Erlebnis und viel Erfolg!“ 

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