Die Zentrale der Belkaw. Foto: Thomas Merkenich

Wie bereits beim Gaspreis reduziert der regionale Versorger jetzt auch den Tarif für den Strompreis in der Grundversorgung. Das kündigt die Belkaw für den Jahreswechsel an.

Die Preise für Strom befinden sich auf einer Berg- und Talfahrt. Nach dem drastischen Anstieg als Folge von Russlands Angriff auf die Ukraine hatte die Belkaw den Tarif 2023 zunächst in zwei Schritten wieder gesenkt, zu Beginn des Jahres aber eine Erhöhung der Entgelte für die Netznutzung an die Verbraucherinnen weitergegeben.

Zum kommenden Jahreswechsel steht für die Kund:innen des regionalen Versorgers, der sich zur Hälfte im Eigentum der Stadt Bergisch Gladbach befindet, nun wieder eine Entlastung an. Ab dem 1. Januar 2025 müssen Privat- und Gewerbekunden in der Grundversorgung rund 15 Prozent weniger zahlen, kündigte das Unternehmen am Montag an. Damit würden jetzt die gesunkenen Einkaufspreise weitergegeben.

Pro Monat und Haushalt 19 Euro weniger

Der Arbeitspreis in der Grundversorgung für Privatkunden sinke von 40,76 auf 33,19 Cent brutto pro Kilowattstunde. Vor dem Ukraine-Krieg lag der Preis bei 23,52 Cent.

Der jährliche Grundpreis, der im April um 18 Prozent auf 259,69 Euro, geklettert war, bleibe unverändert.

Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden sparen mit dem Schritt zur Jahreswende monatlich rund 19 Euro ein, erklärt die Belkaw.

Die Preissenkung gelte für alle Grundversorgungsverträge wie den Tarif FairRegio basis sowie für Verträge, die nicht an feste Laufzeiten gebunden sind, beispielsweise den Tarif FairRegio plus. Das Unternehmen informiere alle betroffenen Kundinnen und Kunden schriftlich, die monatlichen Abschlagszahlungen passe das Unternehmen automatisch an.

Verträge mit festen Laufzeiten werden während der Vertragszeit nicht angepasst.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

5

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. der Durchschnittspreis deutschlandweit liegt in diesem Jahr zwischen 23-27ct/kwh.
    da kann sich dann jeder selbst einordnen, ob das günstig ist…
    Nur wie in fast allen Dingen in unserem täglichen Leben, ist das digitale Management nicht immer leicht und stößt beim Vertragswechsel auf innere Hürden.

  2. Könnte man bei den Pressemitteilungen der BELKAW als örtliche Redaktion nicht den Hinweis geben, dass es weitere Tarife neben der Grundversorgung gibt oder sogar der einfache Wechsel zu anderen Anbietern möglich ist?

    Dies ist schließlich kein bezahlter Beitrag.

    1. Da muss man in der Tat zustimmen. Hier werden konkrete Zahlen für Ersparnisse genannt. Interessant wäre zur Einordnung der Zahlen, wieviel zusätzliche Ersparniss ein Wechsel zu einem anderen Energieversorger bringen würde.

  3. Nach unserem Wechsel im Sommer sparten wir mit unserer Nachtstromtarif und diesen ” Fair” Regio Tarif der Belkaw bei einem größeren Anbieter – kein Billiganbieter-
    127,– € – monatlich- ein.

    Da muss die Belkaw noch gewaltig weiter senken um überhaupt nochmal in irgendeiner Weise in Überlegungen einbezogen zu werden.

  4. 33,19 cent pro kWh ist eindeutig zu hoch. Wer heute noch beim Grundversorger bleibt, ist selbst schuld.
    Einmal den Strompreisvergleich von Check24 oder Verivox angeworfen (dort werden aktuell Arbeitspreise zwischen 30 ct und 22 ct angezeigt) oder direkt bei Octopus Energy nachgeschaut (dort liegt man aktuell für 24 Monate bei 25,76 ct) und die Abzocke durch die Rheinenergie/BELKAW hat ein schnelles Ende.

    So ein Anbieterwechsel besteht heutzutage auch nur noch im Ausfüllen eines Online-Formulars und ein bisschen Geduld. Vor einer Unterbrechung der Stromversorgung muss man auch keine Sorge haben. Das ist kein DSL-Anschluss, wo dann ein Telekomiker oder jemand von Vodafone irgendwelche Kabel umklemmen muss.