Ein Großteil der Kandidat:innen der Grünen zusammen mit Marcel Kreutz, dem gemeinsamen Kandidaten von Grünen und SPD für die Bürgermeisterwahl. Foto: Grüne

Die Liste der Grünen für die Wahl des Stadtrats wird von Theresia Meinhardt und David Kirch angeführt. Auf der Liste stehen mehr Frauen als Männer, sowohl erfahrene als auch einige neue Grüne. Die Partei verweist auf eine Reihe von Veränderungen, die sie in Bergisch Gladbach bewirkt habe – und für deren Fortführung sie kämpfen will.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung von Bündnis 90/Die Grünen

Am vergangenen Samstag haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bergisch Gladbach ihre Direktkandidat*innen sowie die Reserveliste für die anstehende Kommunalwahl beschlossen. Angeführt wird das Team von Theresia Meinhardt und David Kirch. Meinhardt ist seit fünf Jahren Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Kirch gehört dem Stadtrat seit 2020 an und engagiert sich darüber hinaus als Kassierer der GRÜNEN JUGEND im Rheinisch-Bergischen Kreis.

„In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass entschlossene grüne Politik Veränderung möglich macht”, so Meinhardt. „Wir haben die Mobilitätswende auch in Bergisch Gladbach eingeläutet und Rad- und Fußverkehr endlich Priorität eingeräumt. Mit der Schulbau GmbH treiben wir die Sanierung und den Neubau unserer Schulen im Rekordtempo voran – erstmals mit einem realistischen und umsetzbaren Fahrplan für diese Herkulesaufgabe. Die Stadtverwaltung wird Anfang kommenden Jahres in ein modernes Verwaltungsgebäude ziehen. Auf Zanders sind die Weichen so gestellt, dass dort ein energetisch nachhaltiges Stadtquartier entsteht. Auch beim Klimaschutz gehen wir voran: Der kommunale Wärmeplan steht, das Klimaschutzkonzept ist verabschiedet.”

Fortschritte konsequent weiterzuführen

Kirch ergänzt: „Jetzt ist es an der Zeit, diese Fortschritte konsequent weiterzuführen und unsere Stadt zukunftssicher zu gestalten. Dafür setzen wir auf eine ambitionierte Energiewende, eine nachhaltige und inklusive Stadtentwicklung mit lebendigen und starken Nachbarschaften und eine gerechte, ökologische Verkehrspolitik.”

Hinter Meinhardt (Platz 1) und Kirch (Platz 2) folgen auf der Reserveliste die stellvertretende Bürgermeisterin Annemie Scheerer (Platz 3) und der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Jonathan Ufer (Platz 4) – siehe Dokumentation unten.

Erfahrung und neue Perspektiven

Durch den großen Mitgliederzuwachs des Ortsverbands im letzten Jahr umfasst die 32 Plätze lange Liste sowohl erfahrene Rats- und Fraktionsmitglieder als auch einige neue Grüne. „Wir können in Zukunft von viel Erfahrung, aber auch von neuen Ideen und Perspektiven für die Ratsarbeit profitieren”, so Joshua Vossebrecker, Co-Sprecher der GRÜNEN Bergisch Gladbach. „Es ist schön zu sehen, wie viel Zulauf und Zuspruch wir aktuell erhalten! Das macht Mut, gemeinsam mit frischem Wind und guten Ideen in den Kommunalwahlkampf zu starten.”

Mehr Frauen als Männer

„Ich freue mich besonders darüber, dass wir es geschafft haben, so viele tolle Frauen für eine Kandidatur zu begeistern”, hebt Elisabeth Watzlawek, Co-Sprecherin des Ortsverbands, hervor. „Wir haben es erstmals geschafft, eine Liste aufzustellen, auf der mehr Frauen als Männer kandidieren. Das zeigt: es ist möglich, Listen paritätisch zu besetzen. Vorausgesetzt, man macht Politik, die Frauen ernst nimmt und baut Strukturen auf, in denen Frauen sich willkommen fühlen. Wir werden auch zukünftig aktiv dazu beitragen, dass die Perspektiven von Frauen im Stadtrat gehört und gestärkt werden.”

Auch Bürgermeisterkandidat Marcel Kreutz war bei der Mitgliederversammlung zu Gast. In einer motivierenden Rede stimmte er die Mitglieder auf den gemeinsamen Wahlkampf ein.

Die GRÜNEN wollen zeitnah in den Straßenwahlkampf starten und in allen 26 Wahlbezirken mit ihren Direktkandidat*innen sichtbar und ansprechbar sein, um mit der Stadtgesellschaft in den Austausch zu kommen. Die ersten Teams dafür haben sich schon direkt nach der Mitgliederversammlung gebildet, erste Stände werden schon geplant.

Unsere Kandidat*innen für die Reserveliste

1.      Theresia Meinhardt

2.      David Kirch

3.      Annemie Scheerer

4.      Jonathan Ufer

5.      Anna Steinmetzer

6.      Friedrich Bacmeister

7.      Anke Außendorf

8.      Dirk Steinbüchel

9.      Martina Klupp

10.  Collin Eschbach

11.  Britta Röhrig

12.  Walter Paduch

13.  Helen Kopner-Merky

14.  Rainer Dettmar

15.  Michaela Bhattacharjee

16.  Jan Lobermeier

17.  Sanja Spasovska-Hein

18.  Henrik Zaborowski

19.  Anne Skribbe

20.  Norman Peters

21.  Sybille Ellinger-Weber

22.  Mirko Smiljanic

23.  Petra Cammarota

24.  Christian Wustrack

25.  Claudia Osenau

26.  Michael Laufenberg

27.  Dagmar Heiß

28.  Jens Kutschick

29.  Nicole Hein

30.  Birgit Schulz-Bergermann

31.  Yvette Breideneichen

32.  Helmut Schmidt

Unsere Kandidat*innen für die Wahlbezirke

1.      Schildgen: Dirk Steinbüchel

2.      Katterbach-West: Yvette Breideneichen

3.      Katterbach-Ost/Paffrath-West: Martina Klupp

4.      Paffrath Nord/Nußbaum: Theresia Meinhardt

5.      Paffrath-Süd: Anke Außendorf

6.      Hand-West: Jan Lobermeier

7.      Hand-Ost: Annemie Scheerer

8.      Hebborn: Friedrich Bacmeister

9.      Stadtmitte-Ost/Romaney-West/Hebborn-Nord: Sanja Spasovska-Hein 

10.  Sand: Nicole Hein

11.  Stadtmitte-West: Jonathan Ufer

12.  Heidkamp-Nord/Heidkamp-Ost: Norman Peters

13.  Gronau-Ost/Heidkamp-West: Michaela Bhattacharjee

14.  Gronau-West: Anna Steinmetzer

15.  Refrath-Nord: Rainer Dettmar

16.  Refrath-West: Collin Eschbach

17.  Refrath-Lustheide: Britta Röhrig

18.  Refrath-Mitte/Kippekausen: Walter Paduch

19.  Refrath-Frankenforst: Claudia Osenau

20.  Bensberg-Süd/Kaule: Anne Skribbe

21.  Lückerath/Heidkamp-Süd: David Kirch

22.  Bensberg-Mitte: Helen Kopner-Merky

23.  Moitzfeld: Jens Kutschick

24.  Bensberg-Süd/Bockenberg: Joshua Vossebrecker

25.  Bärbroich/Ehrenfeld/Herkenrath-Ost: Michael Laufenberg

26.  Romaney-Ost/Herkenrath/Herrenstrunden: Mirko Smiljanic

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  1. Mich hat überrascht, Josef Cramer nicht mehr auf der Liste zu finden. In der Presse war zu lesen, dass er nur einen hinteren Listenplatz erhielt und dann wegen Aussichtslosigkeit ausgestiegen ist.
    Ich hatte den Eindruck, dass er gute Arbeit leistete und einen pragmatischen Politikstil pflegte. Ehrlich gesagt wüsste ich gerne, für welches Vergehen er mit dem hinteren Platz bestraft wurde. Mal sehen, ob mir das jemand erklären kann. Ich werde mal rumhören.

  2. „Wir haben die Mobilitätswende auch in Bergisch Gladbach eingeläutet und Rad- und Fußverkehr endlich Priorität eingeräumt.“

    Ich falle vor Lachen fast vom Stuhl…

    1. Schade, wo Sie doch so weltoffen sind.
      Da Sie den Satz ja nicht verstanden haben, mal eine kurze Erläuterung.
      Da steht nichts von umgesetzt, sondern was von angestoßen im Sinne von Veränderungen einbringen. Umsetzung dauert halt und manches ist schon passiert. Ob das immer sinnig ist, da gibt es logischerweise verschiedene Ansichten.
      Aber nichts verändern zu wollen ist halt keine Lösung.

    2. Geduld ist auch nicht so meine Stärke und die (sichtbare) breite Umsetzung lässt (noch) über Einzelmaßnahmen hinaus tatsächlich zu wünschen übrig, aber:

      Ihr Kommentar wird dem in der ablaufenden Legislatur durch Rot-Grün zum Thema Verkehrspolitik und der Stärkung des Geh- und Radverkehrs Geleisteten nicht gerecht.

      Es wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte gestartet, geplant, Alternativen diskutiert und viele dicke Bretter gebohrt. Strategische Grundlagen- aber auch Detail-Entscheidungen wie z.B. zu den Radpendlerrouten und zum stadtweiten Radverkehrsnetz und seinen Fahrradstraßen wurden getroffen und kommen nun (langsam) in die Ausführung.

      Schauen Sie z.B. einfach mal in das “Straßenbauprogramm”, um eine Eindruck davon zu bekommen, welche Maßnahmen in den kommenden drei Jahren geplant sind und welchen Stellenwert dort bereits Fuß-/ und Radverkehr offensichtlich einnehmen.

      https://in-gl.de/2025/01/29/stadt-will-85-strassen-und-radwege-in-drei-jahren-sanieren/

    3. Ein paar kosmetische Maßnähmchen sind noch lange keine “Priorität”.

      Der Umbau der AD-Straße sowie das Radverkehrsnetz wurden angestoßen, das stimmt. Was aus diesen Plänen wird, werden wir in den nächsten Jahren (mglw. mit anderer Ratsmehrheit) sehen. Die sog. “Radpendlerrouten” sind hingegen keine städtische Idee. Sichtbar umgesetzt wurde seit 2021 leider sehr, sehr wenig – für diese Kleinigkeiten ist der Begriff “Kosmetik” eher noch zu hoch gegriffen. Gleichzeitig gibt es an anderer Stelle Rückschritte, so dass das Radverkehrsnetz insgesamt nicht wächst, sondern schrumpft.

      Welche Verkehrsart tatsächlich “Priorität” genießt, lässt sich leicht an der Platzverteilung im städtischen Raum oder der Mittelverwendung (auch im neuen Straßenbauprogramm) ablesen.

      1. Sie bellen eindeutig den falschen Baum an. Die CDU hat hier immernoch viel zu sagen und die wollen überhaupt keinen Radverkehr fördern. Und auch die SPD lässt das Thema schneller fallen, als einem lieb ist, sobald andere Themen opportuner erscheinen.